#1

Tirreno - Adriatico (PT)

in Rennberichte 12.03.2009 14:08
von Harryhase der V. | 303 Beiträge

Herzlich willkommen zu einer Zusammenfassung der ersten Etappe von Tirreno - Adriatico, dem Rennen zwischen den Meeren.
Auch dieses Jahr gibt es 7 Etappen zu absolvieren. Darunter zwei "Bergankünfte" sowie ein 30 km langes Zeitfahren.
Die heutige Auftaktetappe führte von Cecina nach Capannori und über 147 Kilometer inklusive einer Bergwertung rund 17 Kilometer vor dem Ziel.
Diese Bergwertung zog heute einigen Sprintern nicht gleich den Zahn, aber es führte dazu, dass Leute wie Mcewen mit dem Etappenausgang nichtsmehr zu tun hatten.
Geprägt wurde die Etappe jedoch lange Zeit von einer 3-köpfigen Spitzengruppe bestehend aus

Kunitsky
Jacobs
Doumulin

Diese drei konnten sich bis zu 5:36 absetzen und machten auch in dieser Reihenfolge die Bergwertung unter sich aus, aber wurden letztlich von der Entschlossenheut des Feldes gestellt und so kam es zum Sprintroyal aus dem Bennati als Sieger hervor ging.

01. Bennati
02. Hushovd
03. Rojas Gil
04. O"Grady
05. Gasparotto
06. Haussler
07. Pozatto
08. Cavendish
09. Hunter
10. MC Ewen
11. Napolitano
12. Dall Antonia
13. Sulzberger
14. Ulissi

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#2

RE: Tirreno - Adriatico (PT)

in Rennberichte 12.03.2009 20:54
von AvA | 821 Beiträge

Hallo und herzlich Willkommen zur 2. Etappe von Tirreno-Adriatico, die Etappe führt über 177, leicht hügelige Kilometer, allerdings liegen die letzten beiden Hügel weniger als 20 Kilometer vor dem Ziel, also ist es fraglich ob wirklich alle Sprinter zum Schluss vorne mit dabei sein werden, aber sehen sie sich das Profil selber mal an:




Der Startschuss fiel um 11 Uhr 50 und sofort gab es wieder einige Fahrer die den Sprung in die Ausreißergruppe schaffen wollten, letztendlich schafften es folgende 5 Fahrer:

Zitat
Enrico Franzoi (QSI)
Eros Capecchi (FDJ)
Hubert Dupont (LIQ)
Rein Taaramae (KAT)
Walter Pedraza (COF)




Also nur 2 der 5 Fahrer in der Ausreißergruppe kommen heute aus Italien, ob das den Fans hier in Italien so gefallen wird bezweifle ich, womöglich werden sie bald Kritik an die Teams äußern.Da ihnen vielleicht nicht alle Fahrer egnauer bekannt sind, führe ich sie ihnen jetzt mal etwas näher, fangen wir an mit Franzoi, der noch nebenbei auch im Cyclocross Bereich tätig ist, und dort ehrlich gesagt auch teilweise besser aufgehoben ist, da er dort schon einige Erfolge einfahren konnte, und auf der Straße bisher nur ein Sieg zu Buche stehen hat, und dies war auch noch ein Mannschaftszeitfahren, Capecchi hingegen hat neben einem Mannschaftszeitfahren noch 2 weitere Siege aufzuweisen, beide kommen von der Euskal Bizikleta, wo er die 3. Etappe und die Gesamtwertung gewinnen konnte, und ist zudem auch noch nicht grade der älteste, wie wohl alle von Francaise des Jeux, welches auch teilweise schon als ,,Nachwuchsteam“ bezeichnet wird, 2 Italiener dabei. Der Franzose Hubert Dupont wartet noch auf seinen ersten Profisieg, konnte aber allerdings beim Baby-Giro mal eine Etappe gewinnen, was nun jetzt aber auch schon gut 5 Jahre her ist. Der jüngste Fahrer der Gruppe ist Rein Taaramae, der u.a. bei dem U-23 Rennen des GP Plouay und bei 2 Etappen der Portugal Rundfahrt, sowie bei einer Etappe der Tour de l’Avenir erfolgreich war. Und zu guter letzt der Kolumbianer Pedraza aus dem Cofidis Team, der bisher aber nur bei kleineren Rennen wie der Vuelta a Columbia erfolgreich war.

Mittlerweile hat die Ausreißergruppe die erste Bergwertung passiert, hier die Reihenfolge in der die Fahrer die Bergwertung passiert haben:

Zitat
1.Walter Pedraza (COF)
2.Hubert Dupont (LIQ)
3.Enrico Franzoi (QSI)
4.Eros Capecchi (FDJ)
5.Rein Taaramae (KAT)



Wir geben nun erstmal kurz zum Wintersport ab, sind aber rechtzeitig zur Entscheidung des heutigen Tages wieder da.


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So da sind wir wieder ca. 20km vor dem Ziel, die Ausreißer wurden dank der Tempoarbeit von Ag2r, Bouygues Telecom, Saxo Bank, Fuji-Servetto und dem Team High Road vor 10 Kilometern schon eingeholt. Das Feld geht nun also geschlossen in die beiden letzten Anstiege, und CSC mit Pineau und Pozzovivo, sowie Silence-Lotto mit Bandiera, Bole und Malori erhöhen jetzt das Tempo, und sofort kriegen hinten einige Probleme.
Jetzt geht es hier erstmal kurz in eine Abfahrt, aber es folgt sofort der Gegenanstieg, und nun Attacke von Bertagnolli und Landis geht sofort mit, aber auch sofort die anderen Favoriten bleiben sofort dran und die bedien kommen nicht weg, wir kriegen grade die Nachricht ,dass u.a. Cavendish, Hunter und Hushovd abreißen lassen mussten, auch eine Gruppe um Ciolek und Napolitano soll sich knapp hinter der Spitze aufhalten. Nun wird hier die 2. Bergwertung mit folgendem Ergebnis überfahren:

Zitat
1.Jerome Pineau (SAX)
2.Grega Bole (SIL)
3.Levi Leipheimer (BBO)
4.Domenico Pozzovivo (SAX)



Jetzt befinden wir uns in der Abfahrt und wir sehen nun, dass die Gruppe um Ciolek und Napolitano wieder aufrollen konnte, die Frage ist wie viel Kraft sie nun noch für den Massensprint haben, gleich werden wir es jedenfalls sehen.
Die letzten flachen Meter hier und keiner scheint sich hier mehr eine Attacke zuzutrauen, es wird also zu einem Massensprint kommen, gucken wir mal wer noch alles im Feld für einen Sprint dabei wäre, Ciolek und Napolitano auf alle Fälle, dann ist dort auch Haussler zusehen, und daneben auch gleich Bennati und McEwen, mehr vermag ich im Moment nicht zu erkennen, was aber nichts heißen soll, da die Gruppe doch schon wieder recht groß ist, auf alle Fälle nicht dabei sind ejdenfalls Cavendish, Hunter und Hushovd, die sich in einer Gruppe knapp 30 Sekunden hinter dem Feld befinden. Aber wenden wir uns dem Geschehen ganz vorne zu.
Die Fahrer fahren grade unter der Flame Rouge durch, also nur noch 1 Kilometer auf der einen Seite der Zug von Bouygues Telecom für Bennati und auf der anderen Seite das Cervelo Test Team für Napolitano, wird sich für ein Team die Arbeit bezahlt machen? Oder gewinnt ein anderer Sprinter? Jetzt fällt hier die Entscheidung, Bennati jetzt vorne, an seinem Hinterrad noch Rojas, dahinter scheinen alle anderen geschlagen, Rojas geht jetzt aus dem Windschatten raus, doch kommt hier nicht vorbei, Sieg für Daniele Bennati! 2. wird dann Rojas und das Podium komplettiert Danilo Napolitano, dahinter vollenden Ciolek und Pozzato die Top-5, die restlichen Platzierungen finden sie gleich im Teletext, ich verabscheide mich nun von ihnen und wünsche noch eienn schönen Abend, auf wieder sehen.


Glücklicher Sieger in seinem Heimatland, Daniele Bennati

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#3

RE: Tirreno - Adriatico (PT)

in Rennberichte 13.03.2009 21:06
von AvA | 821 Beiträge

Ich heiße sie recht herzlich Willkommen zur Zusammenfassung der 3. Etappe, welche über 166 Kilometer über leicht hügeliges Profil führte, allerdings war es sehr wahrscheinlich, dass es wieder zu einem Massensprint kommen würde. Aber zu aller erst bildete sich wie immer eine Ausreißergruppe, die heute aus 4 Fahrern bestand:

Zitat
Diego Ulissi (KAT)
Björn Schröder (CTT)
Sebastian Langeveld (FDJ)
Mikhail Ignatiev (LIQ)



Allerdings konnten sie sich nie einen richtig großen Vorsprung herausfahren, da im Feld in Cofidis, Bouygues Telecom, Ag2r, Columbia, Fuji-Servetto und Silence-Lotto gleich 6 Teams an der Nachführarbeit beteiligt waren. Allerdings konnten die Ausreißer die Sonderwertungen unter sich ausmachen, hier das Ergebnis:

Zitat

Sprintwertung KM 71,5
1 IGNATIEV Mikhail (LIQ)
2 SCHRÖDER Björn (CTT)
3 LANGEVELD Sebastian (FDJ)

Sprintwertung KM 120,6
1 IGNATIEV Mikhail (LIQ)
2 SCHRÖDER Björn (CTT)
3 ULISSI Diego (KAT)

Bergwertung KM 128,7
1 SCHRÖDER Björn (CTT)
2 IGNATIEV Mikhail (LIQ)
3 ULISSI Diego (KAT)



Die Ausreißer fuhren danach noch lange an der ,,langen Leine“ wurden dann aber schließlich 6 Kilometer vor dem Ziel eingeholt und da sich auch sonst keiner mehr traute zu attackieren, kam es schließlich zu einem Sprint in dem Cavendish eindrucksvoll seine Stärke unter Beweis stellte, und ganz klar gewann, auf den Plätzen folgten McEwen, Ciolek, Pozzato und Rojas. Überraschend schlecht war heute Bennati, der auf Grund eines fast Sturzes nur den 12. Platz erreichte.

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#4

RE: Tirreno - Adriatico (PT)

in Rennberichte 15.03.2009 19:17
von Harryhase der V. | 303 Beiträge

Heute stand sie an. Die vierte Etappe von Tirreno-Adriatico. Diese Etappe wird keine Vorentscheidung in der Gesamtwertung bringen, aber hiernach wird der Kreis der Favoriten deutlich kleiner werden. Da waren sich die Experten sicher.
Alle Teams wollten heute eine Entscheidung am Schlussanstieg. Lediglich Quickstep schickte mit Reda einen Fahrer nach vorne und dieser hatte dann die undankbare Aufgabe 150 Kilometer alleine an der Spitze zu fahren.

"Gruppe"
REDA Francesco (QSI)

Somit sicherte er sich nicht nur die Sprint- sondern auch die beiden Bergwertungen. Die weiteren Platzierungen der Wertungen liegen uns leider nicht vor.
Rund 15 Kilometer vor dem Ende konnten sich die Fahrer dann bereits zum ersten Mal mit dem heutigen Schlussanstieg auseinander setzen undihn ein wenig kennenlernen - der Montelupone.
Dies ist ein Anstieg dem kein Anstieg bei den Ardennenklassikern auch nur halbwegs Paroli bieten kann. 1,75 Kilometer mit einer Durchschnittssteigung von 12,3% und an zwei Rampen bis zu 21%!
Das ist was für absolute Spezialisten und das wird sicher ein packendes Finale!
Wir steigen nun Live in die Bilder der Zusammenfassung ein.


Und da sehen wir, dass Reda nichtmehr alleine vorne ist. 5 Kilometer vor dem Ziel haben Pellizotti, Rebellin, Cobo und O'grady zu ihm aufschliessen können. Fragen siemich bitte nicht wie der O'Grady da vorne hinkommt. Ihm müssen in diesem Anstieg flügel gewachsen sein.
Gleich geht es dann in die Schlusssteigung. Reda muss natürlich direkt abreissen lassen.
Und hier sehen wir jetzt auch das Feld wie es in den Fuß des Anstieges fährt.



Vorne die vier attackieren sich garnicht, vielleicht können sie auch nicht. Ihr Vorsprung vor dem Feld beträgt noch 20 Sekunden. Verwunderlich ist, dass O'grady immernoch schritthalten kann.

Im Feld auch immerwieder Attacken, aber so wirklich sitzt keine. Jeder ist auf sich alleine gestellt und hier und da reissen plötzlich kleine Löcher.



Wahnsinn wie es hier hochgeht. Immernoch O'grady vorne dran, wen nder DIESES Ding auch noch gewinnt, dann falle ich vom Hocker. Rebellin und Pellizotti ziehen nun den Schlusssprint an. Franco Pellizotti kann hier die meisten Reserven mobilisieren und holt sich den Sieg!
Gefolgt von Rebellin und Cobo, sowie dem Australier O'Grady der hier unmennschliches leistet.

Da kommt auch schon das Feld. Gasparotto sichert sich hier im Sprint den 5. Platz vor Andy Schleck.
Was für ein verrücktes Ergebnis an dieser spektakulären Mauer.

Wir verabschieden uns mit den Bildern des Siegers.

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#5

RE: Tirreno - Adriatico (PT)

in Rennberichte 16.03.2009 20:44
von frank_schleck | 211 Beiträge

Herzlich Willkommen zur Zusammenfassung des Zeitfahrens der Fernfahrt Tirreno-Adriatico 2009.
Durch ein etwas kurioses, überraschendes, Ergebnis gestern war heute extrem viel Spannung dabei.

Zitat
01. Pelizotti
02. Rebellin
03. Cobo
04. O"Grady
05. Gasparotto +0.14
06. Schleck
07. Nibali
08. Ardila
09. Cancellara
10. Plaza



Dies hier die Top10 von gestern, vor allem in Stuart O´Grady, wenn er will und vor allem beim heutigen Profil ein sehr starker Zeitfahrer dabei. Auch Fabian Cancellara kann sich nun gute Chancen auf den Gesamtsieg ausrechnen.



Dies also das Profil der heutigen Etappe. 30km, hügelig, das war was für Leute wie Fabian Canellara, oder auch den jungen Martin Velits, aber eben auch und vielleicht ganz besonders für den Typ "Rundfahrer", der neben guten Zeitfahrqualitäten exzellente Allrounder- und Bergfähigkeiten besitzt.
Die erste Bestzeit gehörte dann tatsächlich Martin Velits, doch er wurde dann schnell vom Zeitfahrweltmeister Grabsch überboten.
Schlussendlich gab es einen heißen Fight der vorderen Leute im Gesamtklassement, von denen vor allem Stuart O´Grady wieder sehr stark fuhr und sich mit dem 10.Platz am Ende noch Hoffnungen auf eine vordere Gesamtplatzierung machen kann.
Sieger wurde mit sensationell knappen 2 Sekunden vor Cancellara der Belgier Stijn Devolder, der allerdings gestern 27 Sekunden verlor.
Leipheimer und Larsson folgten auf 3 und 4. Ein junger und ein alter dann auf 5 und 6, Kreuziger und Zabriskie. Gerdemann, Plaza und Voigt komplettierten mit O´Grady die Top10.

1. Devolder
2. Cancellara +0.02
3. Leipheimer +0.09
4. Larsson +0.18
5. Zabriskie +0.20
6. Kreuziger +0.26
7. Gerdemann +0.26
8. Plaza +0.33
9. Voigt +0.39
10. O´Grady +0.45
11. Grabsch +0.46
12. Klöden +0.52
13. M.Velits +1.01
14. Nibali +1.11
15. Pinotti +1.12
16. Scarponi +1.18
17. Brajkovic +1.18
18. A.Schleck +1.25
19. M.Fothen +1.29
20. Lang +1.36
21. Uran +1.41
22. Clement +1.47
23. Brushegin +1.52
24. Gasparotto +2.00
25. Malori +2.03

An dieser Stelle eine Entschuldigung für die in den letzten Tagen knapp ausfallende Berichterstattung. Die Kollegen von buffy-TV sind aus mysteriösen Gründen abgetaucht und wir sicherten uns die Rechte heute sehr kurzfristig, sodass eine längere Berichterstattung durch andere Programmpläne unmöglich war.
Wir jedenfalls sind froh, dass die Etappe nicht ganz ausgefallen ist, denn das wäre sie ohne TV-Präsenz.


Ihm gehörte die erste wirkliche Bestzeit: Martin Velits

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#6

RE: Tirreno - Adriatico (PT)

in Rennberichte 17.03.2009 22:10
von frank_schleck | 211 Beiträge

Davide Rebellin der Stärkste in Italien

Die letzte schwere Etappe der Tirreno-Adriatico ging an den Oldstar Davide Rebellin.
Der 38-jährige Italiener in Diensten des abstiegsbedrohten Milram-Rennstalls setzte sich im Bergaufsprint von Roman Kreuziger, Stijn Devolder und Linus Gerdemann ab und siegte.
Dabei war das Feld zu Beginn der größten Herausforderung des Tages Sasso Tetto noch 10 Fahrer groß. Neben den ersten oben genannten sechs waren auch Juan Jose Cobo, Janez Brajkovic, Franco Pelizotti, Gustav Larsson, Andy Schleck, Vincenzo Nibali und Danilo di Luca noch mit von der Partie. Mit nur 28 Sekunden Rückstand kämpfte sich die Gesamtklassementüberraschung Stuart O´Grady bis dato sogar weiter hinter den Spezialisten her. Ihm zur Seite standen der eben so starke Cancellara, Fabian Wegmann, Gerald Ciolek und viele mehr.
Mit einer Attacke am Sasso Tetto konnte Linus Gerdeman die von Janez Brajkovic angeführte Gruppe dann sprengen.

Gerdemann
Kreuziger
Devolder
Rebellin
Cobo
Larsson

hieß dann die neue Spitzengruppe.
Vincenzo Nibali schien einen schlechten Tag erwischt zu haben, während Schleck, der nach Cancellaras Schwächeperiode, in der er den Anschluss verlor, freie Fahrt hatte für den scheinbar stärkeren Kreuziger arbeitete. Janez Brajkovic musste der vielen Führungsarbeit Tribut zollen und strich auch die Segel. Der wohl schwachen Form zum Opfer vielen Pelizotti und di Luca.
Der 12% steile Schlussabschnitt wurde dann zur One-Man-Show des Davide Rebellin, keiner der Verfolger konnte bei seinem unwiderstehlichen Antritt nachsetzen, sodass Davide Rebellin den Etappensieg nach Italien holte.

1. Rebbelin
2. Kreuziger +0.07
3. Devolder +0.07
4. Gerdemann +0.07
5. Larsson +0.18
6. Cobo +0.18
7. Schleck +0.50
8. Nibali +s.t
9. Di Luca +s.t
10. Pelizotti +s.t
11. Brajkovic +1.12

Mit 2:23 Minuten Rückstand kamen dann auch Andreas Klöden, Stuart O´Grady und Fabian Canellara ins Ziel. Vor allem die beiden Letzteren haben damit im Gesamtklassement für eine Überraschung gesorgt.


Mit 38 Jahren bereit zur nächsten Heldentat: Davide Rebellin

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#7

RE: Tirreno - Adriatico (PT)

in Rennberichte 18.03.2009 19:24
von frank_schleck | 211 Beiträge

Cavendish behält Oberhand am letzten Tag in Italien


Mark Cavendish hat die 7. und damit letzte Etappe der Fernfahrt Tirreno-Adriatico gewonnen und damit einmal mehr seine unglaubliche Klasse bewiesen. Denn es war alles andere als ein perfekter Sprint des Briten. Trotzdem konnte er sich in einem früh abgezeichneten Massensprint nach dem Scheitern der Ausreißer

SALERNO Cristiano (FDJ) 18.01.1985
PEDRAZA Walter (COF) 27.11.1981
PATANCHON Fabien
TAARAMAE Rein (KAT) 27.04.1987

gegen Robbie McEwen durchsetzen.
Im Feld hatten Columbia, Bouygues und Ag2R früh das Zepter in die Hand genommen und so die Ausreißer kurz nach den beiden Sprintwertungen eingeholt.
Brutt und Kunitski probierten es dann kurz vor dem Ziel noch mal, doch vor allem Columbia mit einem eher schwachen Cavendish, der trotzdem siegte, war nicht zu schlagen. Hinter ihm der erwähnte Routinier McEwen vor Bennati und Rojas. Gut platzierte sich auch der Franzose Denis Flahaut, der auf Rang 6 landete. Vor ihm Pippo Pozzato. Cancellara, Sulzberger, Lorenzetto und Rigotto komplettierten dann die Top10.
Im Gesamtklassement gibt es keine Veränderungen mehr. Nur 3 der 4 Ausreißer kamen 1:20 hinter dem Feld an.
Das Gesamtklassement und die Ergebnisse finden sie im Videotext. Ciao!


Schwach, aber gewonnen: Mark Cavendish

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