#1

GP Lugano (1.1)

in Rennberichte 15.12.2008 14:50
von Schnurer | 838 Beiträge

Vorläufige Startliste




001 MAZZANTI Luca (TSL)
002 BOASSON HAGEN Edvald (TSL)
003 COZZA Steven (TSL)
004 LAURENT Christophe (TSL)
005 LAVERDE Luis Felipe (TSL)
006 MARTIN Tony (TSL)
007 PETERSON Thomas (TSL)
008 VILA ERRANDONEA Francisco Javier (TSL)




011 BARLA Luca (MRM)
012 BRUTT Pavel (MRM)
013 SULZBERGER Wesley (MRM)
014 PFANNBERGER Christian (MRM)
015 TERPSTRA Niki (MRM)
016 VELITS Martin (MRM)
017 VELITS Peter (MRM)
018 VISCONTI Giovanni (MRM)




021 BELOTTI Francesco (BAR)
022 CHEULA Giampaolo (BAR)
023 CUMMINGS Steven (BAR)
024 GARCIA QUESADA Adolfo (BAR)
025 PRADERA Mikel (BAR)
026 VERDUGO MARCOTEGUI Gorka (BAR)





031 BLAUDZUN Michael (C.A)
032 CARLSTRÖM Kjell (C.A)
033 ELMIGER Martin (C.A)
034 LARA RUIZ Francisco José (C.A)
035 LJUNGQVIST Marcus (C.A)
036 MINDLIN Anton (C.A)
037 RASCH Gabriel (C.A)
038 USOV Alexandre (C.A)





041 ANZA Santo (AST)
042 CIONI David (AST)
043 CONTADOR Alberto (AST)
044 HOJ Frank (AST)
045 O´GRADY Stuart (AST)
046 RUBIERA José Luis (AST)
047 TURPIN Ludovic (AST)
048 VAN GOOLEN Jürgen (AST)





051 BUFFAZ Mickael (BTL)
052 DUCLOS-LASSALLE Hervé (BTL)
053 JOLY Sébastien (BTL)
054 KAIRELIS Dainius (BTL)
055 MOINARD Amael (BTL)
056 PINEAU Jerome (BTL)
057 VOECKLER Thomas (BTL)





061 FRANK Mathias (GST)
062 MOLETTA Andrea (GST)
063 REBELLIN Davide (GST)
064 RUSS Matthias (GST)
065 SCHOLZ Ronny (GST)
066 SCHUMACHER Stefan (GST)
067 WEGMANN Fabian (GST)
068 ZAUGG Oliver (GST)





071 GUDSELL Timothy (BMC)
072 HUTAROVICH Yauheni (BMC)
073 KOHLER Martin (BMC)
074 MORABITO Steve (BMC)
075 SCARSELLI Leonardo (BMC)
076 SCHWAB Hubert (BMC)





081 BENETSEDER Josef (VGB)
082 DIETZIKER Andreas (VGB)
083 EGGER Alexander (VGB)
084 GLOMSER Gerrit (VGB)
085 HUNGERBÜHLER Pascal (VGB)
086 SCHMÄH Elias (VGB)
087 STALDER Florian (VGB)





091 DI PAOLO Francesco (ACE)
092 DONATI Alessandro (ACE)
093 FAILLI Francesco (ACE)
094 GARZELLI Stefano (ACE)
095 GENTILI Massimiliano (ACE)
096 KUNIZKI Andrej (ACE)
097 MASCIARELLI Simone (ACE)
098 MURAGLIA Giuseppe (ACE)





101 BERTOGLIATI Rubens (LAM)
102 BOSSONI Paolo (LAM)
103 LOOSLI David (LAM)
104 MISSAGLIA Gabriele (LAM)
105 RIGHI Daniele (LAM)
106 TIRALONGO Paolo (LAM)
107 VALJAVEC Tadej (LAM)





111 EFIMKIN Alexander (TCS)
112 GOTTFRIED Alexander (TCS)
113 JARC Blaz (TCS)
114 KONOVALOVAS Ignatas (TCS)
115 PETROW Ewgeny (TCS)
116 SPILAK Simon (TCS)





121 CODOL Massimo (CSF)
122 HERNANDEZ Sergio (CSF)
123 JURCO Matej (CSF)
124 PAGOTO Andrea (CSF)
125 MATWJEJEW Serhij (CSF)
126 KUPESHOV Berik (CSF)
127 PEREZ ARANGO Marlon Alirio (CSF)

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#2

RE: GP Lugano (1.1)

in Rennberichte 15.12.2008 14:50
von Schnurer | 838 Beiträge

Herzlich Willkommen zum Grand Prix aus Lugano! Ich darf sie bei gutem, sonnigem Wetter und ungefähr 15 Grad Celsius zum ersten Klassiker des Jahres auf Schweizer Boden begrüßen. Es erwartet die Fahrer ein anspruchsvoller Rundkurs, der insgesamt 10-Mal zu absolvieren sein wird. Jede ungerade Runde des Rennens enthält einen leichteren Anstieg, während jede zweite Runde, und somit auch die entscheidende letzte Runde, zwei durchaus anspruchsvolle und teilweise steile Anstiege enthält. Gerade diese beiden Anstiege werden wohl auch heute dafür sorgen, dass es keinen Massensprint gibt, sondern wie so oft in den vergangenen Jahren, ein Klassikerspezialist die Nase vorne hat. So geschehen auch im letzten Jahr durch den Italiener Luca Mazzanti, neuerdings bei US-amerikanischen Team Slipstream unter Vertrag, der das Rennen vor Pedro Arreitunandia und Evgueni Petrov gewinnen konnte, und diese drei sind wahrlich Fahrer für das anspruchsvolle Terrain.





Fahrer für das anspruchsvolle Terrain findet man auch in der sehr eindrucksvollen Siegerliste, dieses eigentlich eher unbekannten Klassikers. Mauro Gianetti, Luca Paolini, David Moncoutie und kein geringerer als der Straßenradweltmeister und Olympiasieger Paolo Bettini finden sich in den Annalen des Rennens. Wenn wir auf die Startliste schauen, sehen wir durchaus einige Fahrer, die für so ein Terrain geradezu wie geschaffen sind, beispielsweise der frischgebackene italienische Meister Giovanni Visconti von Milram, der Titelverteidiger Luca Mazzanti, der junge Italiener Santo Anza, Stefano Garzelli oder auch die Lokalmatadoren Martin Elmiger, Steve Morabito und Oliver Zaugg, die sich, wie man hört, durchaus einiges vorgenommen haben. Das war genug der Vorberichte, ich lasse sie nun mit dem Liveticker allein:


1.Runde

Der neutralisierte Bereich ist absolviert, es geht endlich los! Wie immer in der Anfangsphase eines solchen Rennens sind viele Teams an einem Mitglied in der Spitzengruppe interessiert, weshalb es hier momentan etwas hektisch zugeht. Zahlreiche Fahrer versuchen sich abzusetzen. gerade wurde ein Trio um den Schweizer Mitfavoriten Oliver Zaugg von Gerolsteiner wieder eingeholt. So einem starken Mann will man offenbar nicht hinterfahren. Stattdessen werden folgende Fahrer weggelassen:

Zitat
Spitzengruppe:

003 COZZA Steven (TSL)
024 GARCIA QUESADA Adolfo (BAR)
036 MINDLIN Anton (C.A)
095 GENTILI Massimiliano (ACE)
105 RIGHI Daniele (LAM)
114 KONOVALOVAS Ignatas (TCS)
126 KUPESHOV Berik (CSF)



So sind es momentan die Teams von Milram, Bouygues, Gerolsteiner und Astana, sowie von BMC Racing, die hier keinen Fahrer in der Gruppe vertreten haben. Somit wird es an ihnen sein, die Gruppe wieder einzuholen, was aber durchaus möglich erscheint. Fahrer, die dieses Rennen mit ein bisschen Glück aus so einer Gruppe gewinnen können, findet man kaum in der Spitzengruppe, am ehesten noch Massimiliano Gentili oder Steven Cozza.

2.Runde

Die ersten 18 Kilometer des Rennens sind absolviert. Die Teams im Feld sind darum bemüht, den Vorsprung erst gar nicht gefährliche Höhen annehmen zu lassen, indem sie recht früh ein ordentliches Tempo an den Tag legen. Gerade Bouygues Telecom mit Jerome Pineau, Milram mit Giovanni Visconti und Gerolsteiner mit dem Tour de Haut Var-Sieger Davide Rebellin werden hier wohl kaum etwas anbrennen lassen. Der Vorsprung der sieben Fahrer an der Spitze ist momentan bei 1:29 Minuten. Es sind zwar sieben Fahrer an der Spitze, doch der Italiener Danile Righi, erstmals unter Regie seines neuen Teamchefs, hält sich aus der Führungsarbeit heraus. Er wurde wohl nur als Aufpasser in der Gruppe platziert.


3.Runde

Auch die erste schwere der insgesamt 10 Runden ist damit relativ ereignislos über die Bühne gegangen. Die Ausreissergruppe ist momentan genau 2:23 Minuten vor dem Feld, welches von Bouygues Telecom und Gerolsteiner angeführt wird. Am heutigen Tag, fast pünktlich zum neuen Monat, erschien übrigens auch die neue Continental-Rangliste. In der Teamwertung ist zeichnet sich ein klarer Vierkampf um den Sieg ab, wobei sich Slipstream Chipotle schon ein ordentliches Polster von 200 Punkten angelegt hat. Dahinter folgt das irische CSF Group Navigare-Team, das durch Emanuele Sellas Sieg bei der Volta Comunidad Valenciana die Teams von Barloworld und Tinkoff überflügeln konnte. In der Einzelwertung machten der Schotte David Millar als Zweiter bei der Kalifornien-Rundfahrt, sowie der eben schon Genannte Emanuele Sella am meisten Platzierungen gut. Sella ist nun schon guter Vierter, während Millar auf dem mit Alberto Loddo (TCS) geteilten 7. Platz rangiert. Angeführt wird die Einzelwertung noch immer vom Franzosen Jimmy Casper (TSL) vor Maximiliano Richeze (CSF) und Mauricio Soler von Barloworld. Dies alles kann ich Ihnen ganz locker erzählen, weil das Rennen einfach so vor sich hin plätschert, es passiert wirklich nichts Atemberaubendes.

4.Runde

Die nächte Runde ist absolviert. Hinten im Feld, sowie in der Ausreissergruppe passiert nichts. So können wir uns Zeit nehmen, um mit Steven Cozza den Mann, mit dem wahrscheinlich kuriosesten Bart im Fahrerfeld vorzustellen. Er wurde 2003 Dritter bei der US-amerikanische Zeitfahrmeisterschaft der Junioren. 2005 gewann er dann den Titel in der U23-Klasse. Außerdem gewann er eine Etappe bei der Tour de Nez. 2006 begann er bei dem belgischen Continental Team Yawadoo-Colba-ABM und seit 2007 fährt er für Slipstream-Chipotle. Bei der Tour of Missouri 2007 entschied er die Nachwuchswertung für sich. So ein bisschen Hintergrundwissen, über die Fahrer, die sonst nicht so im Rampenlicht stehen, ist sicher auch mal ganz interessant, aber das war erstmal genug davon. Mittlerweile ist auch das Team Lampre in die Nachführarbeit eingestiegen.


5.Runde

Die Arbeit von Lampre und Co. an der Spitze des Feldes zeigt erste Wirkung. Gerade mal 2:24 Minuten ist der Vorsprung noch groß. Kein Wunder, denn es führen bereits früh im Rennen mit Milram, Lampre, Bouygues, Gerolsteiner und BMC viele Teams nach, die hier offenbar möglichst früh im Rennen ein geschlossenes Feld für ihre Mannschaftskapitäne sehen wollen. Gerade jetzt, bei Kilometer 90 wird auch die Verpflegungsstation des Rennens erreicht. es ist ja ganz wichtig als Radportler isotonische Getränke und Powergels zu sich zu nehmen, wie abscheulich sue auch schmecken mögen. Die Qual eines Hungerastes hat wohl schon fast jeder Radsportler einmal durchgemacht und die jenigen werden bestätigen, dass sowas wirklich kein Zuckerschlecken ist.


6.Runde

Die erste Hälfte des Rennens ist absolviert und ich muss Ihnen leider nun auch die erste negative Nachricht des Tages überbringen. Der Schweizer Lokalmatador Elias Schmäh, sowie der Deutsche Tony Martin wurden gerade als gestürzt gemeldet. Während das bei Tony Martin relativ gut aussieht und er wieder sogar aufs rad steigt sieht das bei Elias Schmäh gar nicht gut aus. Der junge Schweizer liegt noch immer auf der Erde und hält sich den rechten Arm. Natürlich will ich da nichts herbeireden, aber es sieht aus, als müsse der junge Schmäh wohl die nächsten Wochen trainigs- und rennfrei verbringen. Währenddessen hat der Vorsprung des Sepptetts an der Spitze einen neuen Tiefpunkt erreicht. Gerade an den beiden Anstiegen, die ja wieder zu absolvieren waren in dieser geraden Runde, macht das Feld enorm gut, was wohl auch durch die kleinen Tempoverschärfungen zu erklären ist, die das Team Milram in Gestalt von Christian Pfannberger und Wesley Sulzberger bereits früh im Rennen setzt, um ihre Gegner zu zermürben.


7.Runde

Es ist soweit, die Gruppe wird gerade in diesem Moment eingeholt. Somit sind alle gestarteten Fahrer, mit Ausnahme von Schmäh im großen Feld versammelt, das nun von Gerolsteiner angeführt wird. Das Team hat mit Oliver Zaugg und Mathias Frank ja auch zwei gute Schweizer im Aufgebot für dieses Rennen. Der Manager des Teams kündigte jedoch im Vorfeld an, der dem gut aufgelegten Davide Rebellin die Kapitänsrolle zu Teil wird, der sich hier vermutlich auf Tirreno-Adriatico vorbereitet. Da kommt die Attacke! Der junge Italiener Andrea Pagoto nimmt seinen ganzen Mut zusammen und entflieht dem Feld mit einem flüssigen Antritt im Alleingang! das sieht gar nicht mal so schlecht aus, er kann sich erstmal leicht absetzen. An seinem Hinterrad befindet sich sogar noch ein fahrer, der bereits früh im Rennen alles auf eine Karte setzt, nämlich Francisco Lara Ruiz vom französichen Team Credit Agricole.

Zitat
Spitzengruppe

124 PAGOTO Andrea (CSF)
034 LARA RUIZ Francisco José (C.A)

Hauptfeld + 16 Sekunden



8.Runde

Die achte Runde hat begonnen, und endlich nimmt das Feld mal ordentlich Tempo auf! Wir befinden uns am ersten Anstieg dieser Runde und da spannen sich sofort Schumacher und Wegmann vor das Feld und erhöhen das Tempo enorm, die haben hier etwas vor! Auch Tiralongo und Bossoni von Lampre verschärfen das Tempo nochmal, das kostet erneut einige Fahrer den Anschluss, während Francisco Lara und Andrea Pagoto gerade schon wieder eingeholt werden, so hart kann der Radsport manchmal sein! Die Tempoverschärfung hat aber noch keine direkten Folgen, die allermeisten fahrer können auf der Abfahrt wieder aufschließen und sind auch zu Beginn des zweiten Anstiegs dieser Runde noch vorne dabei. das ist das gleiche Bild wie eben, enormes Tempo allerdings jetzt, da haben Wegmann und Schumacher, die hetzt wieder vorne sind, eine Schippe draufgelegt! Jetzt sieht es auch am Ende des Feldes schon anders aus, da sieht man schmertverzerrte Gesichter und nicht mehr alle Fahrer können den Anschluss halten. Vorentscheidenden Charakter hatten die Tempoverschörufungen zwar nicht, weil sie keine Favoriten in Schwierigkeiten brachten, doch damit hat besonders Gerolsteiner ein erstes Ausrufezeichen gesetzt!


9.Runde

Nun beginnt die neunte Runde, die vorletzte Runde, und die letzte Runde, die größtenteils flach ist. jetzt gibt es wohl die Ruhe vor dem Sturm, ehe auf der letzten Runde die Post abgehen wird, das verspreche ich Ihnen. Natürlich gibt es bereits jetzt schon großes Gerangel im Feld um die besten Positionen, jeder will auf der Schlussrunde eine gute Position haben. Sturz! da passiert es schon, so eng wie es dazugeht verhaken sich die Lenker von Sergio Hernandez (CSF) und Frabk Hoj (AST). Für beide ist das Rennen beendet. Nur wenige Kilometer sind es jetzt noch, es knister förmlich vor Spannung, das ist doch echter Radsport!


10.Runde

Die letzte und entscheidende Runde des Rennens beginnt direkt mit dem ersten von zwei noch zu fahrenden Anstiegen. Attacke von Voeckler! Der quirlige Franzose tritt an und da ist Vorsicht geboten, dem liegt so ein Terrain. Ja, da gehen einige Fahrer hinterher, das Feld zerfällt in seine Einzelteile. Eine Kopfgruppe hat sich jetzt formiert, hier die Übersicht:

Zitat
001 MAZZANTI Luca (TSL)
018 VISCONTI Giovanni (MRM)
021 BELOTTI Francesco (BAR)
033 ELMIGER Martin (C.A)
041 ANZA Santo (AST)
056 VOECKLER Thomas (BTL)
063 REBELLIN Davide (GST)
066 SCHUMACHER Stefan (GST)
094 GARZELLI Stefano (ACE)
107 VALJAVEC Tadej (LAM)
115 PETROW Ewgeny (TCS)
121 CODOL Massimo (CSF)



Damit fehlen in der Gruppe Fahrer vom Format eines Jerome Pineau, Fabian Wegmann oder Peter Velits, die jedoch alle Mannschaftskollegen in der vorderen Gruppe hben, weshalb ihnen wohl die Hände gebunden sind. Ebenfalls nicht in der Gruppe ist etwas überraschend der Österreicher Gerrit Glomer, dessen Team nun in der zerfallenen Verfolgergruppe das Tempo macht. Da haben sich aber schon die absoluten Spitzenfahrer des Rennens formiert, das wird sehr schwer, die nochmal wieder einzufangen. Es geht nun an den zweiten und wohl entscheidenden Anstieg! Schumacher zieht das Tempo enorm an, eher er sich zurückfallen lässt, doch das war erst Kapitel 1 des Planes von Gerolsteiner, denn direkt nach der Tempoverschärfung attackiert der bärenstarke Davide Rebellin, und da purzeln jetzt Köpfe in der Spitzengruppe, wenn ich das mal so sagen darf! Visconti setzt nach, auch Voeckler, Mazzanti und Petrow, die aus dieser Gruppe wohl schon die meisten Rennen in den Beinen haben, kommen da mit! Dem Rest der Fahrer scheint die Luft zu fehlen, doch da, der Angriff von Valjavec, der nochmal etwas Boden gutmachen kann. Er hat Elmiger am Hinterrad, der Rest kann nur zu schauen:

Zitat
Spitzengruppe

001 MAZZANTI Luca (TSL)
018 VISCONTI Giovanni (MRM)
056 VOECKLER Thomas (BTL)
063 REBELLIN Davide (GST)
115 PETROW Ewgeny (TCS)

Verfolger I + 11 Sekunden

033 ELMIGER Martin (C.A)
107 VALJAVEC Tadej (LAM)

Verfolger II +19 Sekunden

021 BELOTTI Francesco (BAR)
041 ANZA Santo (AST)
066 SCHUMACHER Stefan (GST)
094 GARZELLI Stefano (ACE)
121 CODOL Massimo (CSF)

Hauptfeld + 33 Sekunden



So sieht es momentan aus, alles noch relativ beieinandr, doch es sind auch nur noch 7 Kilometer! Gerade Valjavec und der Lokalmatador Elmiger zeigen unbändigen Willen, doch nochmal nach vrone zu kommen, doch sie schaffen es nicht, denn die Gruppe harmoniert gut. In der zweiten Verfolgergruppe macht Belotti das tempo, ihm helfen dabei natülrich auch Codol, Garzelli und wie sie alle heißen mögen. Aber das scheint alles keinen Sinn zu haben, denn die Kopfgruppe ist bereits auf der Zielgerade! Voeckler versucht es nochmal per Attacke auf der Zielgerade! Damit spielt er sich eher selber einen Streich und zieht Mazzanti hier den Sprint an, dahinter Petrow. Doch Visconti sieht sehr gut aus! Im italienischen Meistertrikot geht er hier an allen vorbei und gewinnt den Grand Prix in Lugano 2008! Zweiter wird Luca mazzanti vom Team Slipstream vor Evgueni Petrov von Tinkoff und Thomas Voeckler von Bouygues Telecom. Fünfter wird aus dieser Gruppe nur Rebellin, damit wird er nicht zufrieden sein. Dier erste Verfolgergruppe kommt nun ins Ziel und Elmiger schafft es immerhin noch, Sechtser und damit bester Schweizer zu werden! Siebter wird dann also Valjavec vor Garzelli, Anza und Belotti!

Das war´s von mir, Ciao und Auf Wiedersehen von diesem Herzschlagfinale in der Schweiz!

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