#1

Rund um den Henninger Turm (1.HC)

in Rennberichte 15.12.2008 17:15
von Schnurer | 838 Beiträge

Vorläufige Startliste



AUG Andrus (BTL)
AUGE Stéphane (BTL)
BARBE Koen (BTL)
BELGY Julien (BTL)
FINOT Frederic (BTL)
JEGOU Lilian (BTL)
VOECKLER Thomas (BTL)
WEYLANDT Wouter (BTL)





JARC Blaz (SIL)
KISERLOVSKI Robert (SIL)
NIERMANN Grischa (SIL)
KLÖDEN Andreas (SIL)
LEBEN Christian (SIL)
MORENO FERNANDEZ Daniel (SIL)
ROLLIN Dominique (SIL)
LE FLOCH Guillaume (SIL)




VENTOSO Francisco (GCE)
ROSSI Nazareno (GCE)
KLIER Andreas (GCE)
MARZOLI Samuele (GCE)
HALGAND Patrice (GCE)
HORRACH RIPPOLL Joan (GCE)




FRÖHLINGER Johannes (GST)
LANG Sebastian (GST)
MOLETTA Andrea (GST)
POPOVYCH Yaroslav (GST)
REBELLIN Davide (GST)
SCHOLZ Ronny (GST)
WEGMANN Fabian (GST)
WROLICH Peter (GST)





BEUCHAT Roger (COF)
DEMARET Jean-Eudes (COF)
GRABSCH Ralf (COF)
HARY Maryan (COF)
POITSCHKE Enrico (COF)
PÜTSEP Erki (COF)
WESEMANN Steffen (COF)





ROESEMS Bert (KGZ)
QUEMENEUR Pierrick (KGZ)
HORRILLO MUNOZ Pedro (KGZ)
RABUNAL Gonzalo (KGZ)
SERRANO Marcos (KGZ)
FERNÁNDEZ Alberto (KGZ)




GARDEYN Gorik (LAM)
LOOSLI David (LAM)
MORI Massimiliano (LAM)
PINEAU Jerome (LAM)
SCHEIRLINCKX Staf (LAM)
SIEDLER Sebastian (LAM)
WIJNANTS Maarten (LAM)
ZABEL Erik (LAM)



Southaustralia.com

GATES Nick (SOU)
HIGGERSON Shaun (SOU) 27
HONDO Danilo (SOU)
IMPEY Daryl (SOU)
JAMIESON Mark (SOU)
KOPP David (SOU)
MEYER Cameron (SOU)




BRAMMEIER Matthew (CHO)
COENEN Johan (CHO)
DE FAUW Dimitri (CHO)
DE HAES Kenny (CHO)
DE WAELE Bert (CHO)
DESCHROODER Benny (CHO)
FARRAR Tyler (CHO)
VAN DIJK Stefan (CHO)


ELK HAUS

ESKOV Nikita (ELK)
RUCKER Stefan (ELK)
PICHLER Peter (ELK)
ROHREGGER Thomas (ELK)
RADOCHLA Steffen (ELK)
THURAU Björn (ELK)
DENIFL Stefan (ELK)
SCHULZE André (ELK)





BODNAR Lukasz (HIR)
BURGHARDT Marcus (HIR)
CAVENDISH Mark (HIR)
GERDEMANN Linus (HIR)
HANSEN Adam (HIR)
HOSTE Leif (HIR)
STANNARD Ian (HIR) THOMAS Geraint (HIR)





ARVESEN Kurt-Asle (TSL)
CALDWELL Blake (TSL)
DUGGAN Timothy (TSL)
EUSER Lucas (TSL)
FRIEDMAN Michael (TSL)
FRISHKORN William (TSL)
MAZZANTI Luca (TSL)
SIEBERG Marcel (TSL)





LODDO Alberto (TCS)
DYUDYA Volodymyr (TCS)
GRABOVSKYY Dmytro (TCS)
KHATUNTSEV Alexander (TCS)
MARKOV Alexei (TCS)
TRUSSOW Nikolai (TCS)
VAN EMDEN Jos (TCS)
WALKER William (TCS)




BENITEZ Javier (BAR)
CLANCEY Edward (BAR)
HAMMOND Roger (BAR)
SACCHI Fabio (BAR)
SWIFT Ben (BAR)
VÁZQUEZ HUESO Manuel (BAR)

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#2

RE: Rund um den Henninger Turm (1.HC)

in Rennberichte 15.12.2008 17:16
von Schnurer | 838 Beiträge

Herzlich Willkommen zur diesjährigen Austragung des deutschen Radklassikers Rund um den Henninger Turm!
Dieses Rennen gehört neben den Vattenfall Cyclassics und Rund um Köln zu den wichtigsten deutschen Eintagesrennen und ist Teil der neuen der internationalen Deutschen Meisterschaft (TUI-Cup). Das Rennen wird von der Henninger-Brauerei und der Gesellschaft zur Förderung des Radsports ausgerichtet und fand erstmals 1962 statt. Das Rennen wird jährlich am 1. Mai ausgetragen. Start und Ziel befinden sich in Frankfurt am Main, in der Darmstädter Landstraße im Stadtteil Sachsenhausen in der Nähe des Henninger-Turms. Die knapp 200 km lange Route führt auch durch den Main-Taunus-Kreis sowie den Hochtaunuskreis. Beim Endspurt umrunden die Radsportler in einer 4,5 km langen Schleife dreimal den Henninger-Turm. Aufgrund der Streckenführung durch den Taunus, die mehr als die Hälfte der Rennstrecke ausmacht, gilt das Rennen als relativ anspruchsvoll. Der kurze, aber enorm steile Anstieg am Mammolshainer Berg (bis 26 % Steigung) ist eine Herausforderung für jeden Radrennsportler.

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Der Namensgeber des Rennens [/div]

Rekordsieger mit drei Erfolgen ist Erik Zabel. Der steht auch heute wieder am Start, und zwar im Trikot von Lampre. Als Rekordsieger gehört Erik Zabel natürlich auch heute wieder zu den Topfavoriten. Er ist einer der wenigen Sprinter, die kaum Probleme haben, wenn es teils auch recht steil und schwer bergauf geht. Daraus könnte er heute Kapital schlagen, denn das Rennen ist wie bereits erwähnt recht anspruchsvoll, kann aber nichts desto trotz ebenso auch in einem Massensprint enden. Neben Ete Zabel sind wohl vorallem Wouter Weylandt (BTL), Francisco Ventoso (GCE), Alberto Loddo (BAR), Stefan Radochla (ELK) und Mark Cavendish (HIR) zu beachten, wenn es heute zum Massensprint kommen sollte. Viele Fahrer wollen den Massensprint heute jedoch sicher umgehen, wie das auch der Vorjahressieger und mittlerweile geständige Doper Patrik Sinkewitz mit einer beherzten Attacke im letzten Jahr getan hat. Zweiter wurde damals Kurt-Asle Arvesen, der am heutigen Tag auch sicher weit vorne ankommen wird, wenn das Rennen durch Ausreissergruppen entschieden werden wird. Neben Arvesen sind auch Klöden (SIL), Voeckler (BTL), Klier (GCE), Rebellin (GST), Wegmann (GST), Wesemann (COF), Gerdemann (HIR) und Mazzanti (TSL) zu beachten, doch das ist natürlich alles reine Spekulation und oft verläuft das Rennen ja ganz anders, als man das im Vorfeld hätte vermuten können. Nun hinein ins Rennen!


Dieses wurde vor etwas einer halben Stunde eröffnet. Los ging es traditionell auf der Darmstädter Landstraße und das zu sehr früher Stund, denn bereits um 10:05 Uhr fiel am heutigen Morgen der Startschuss. Es galt für die Fahrer erstmal eine Neutralisationsphase von 17,3 Kilometern hinter sich zu bringen, ehe das Rennen dann an der Jahrhunderthalle durch den Fahnenschwenk des Renndirektors aus dem Auto freigegeben wurde. Es dauerte nicht lange, bis es die ersten Attacken aus Feld gab. Zuerst versuchte es Nazareno Rossi von Caisse d´Epargne, gefolgt von mehreren Fahrern von verschiedenen Teams wie Slipstream, Karpin oder Gerolsteiner. Die Gruppe wollten die Sprinterteams in dieser Form aber nicht weglassen, da sie mit 7 Fahrern als zu gefährlich und zu groß erachtet wurde. Als das Feld gerade wieder zusammen war gab es die nächste Attacke, diesmal war es Ed Clancey von Barloworld. Klier von Caisse d´Epgarne folgte ihm ebenso wie der junge Johannes Fröhlinger von Gerolsteiner, Ralf Grabch von Cofidis und Bert Roesems von Karpin Galicia. Diese Gruppe löste sich dann erstmal etwas. Attacken von verschiedenen Fahrern, die noch zu der Gruppe aufschließen wollten wie unter anderem Timothy Duggan (TSL), Adam Hansen (HIR) oder Stephane Augé (BTL) wurden von Silence und ELK Haus bereits im Keim erstickt. So befindet sich die eben beschriebene 5-köpfige Gruppe nun, bei Kilometer 50 noch immer an der Rennspitze. Der Vorsprung beträgt 3:31 Minuten auf das Hauptfeld, in dem Tinkoff, Silence, ELK Haus, Slipstream und Bouygues nun von Zeit zu Zeit schon an der Spitze zu sehen sind.


Zitat
Ausreissergruppe

KLIER Andreas (GCE)
FRÖHLINGER Johannes (GST)
ROESEMS Bert (KGZ)
CLANCEY Edward (BAR)
GRABSCH Ralf (COF)



So haben wir also drei Lokalmatadoren in dieser Ausreissergruppe, das ist doch sehr erfreulich. Das Quintett biegt gerade in die Hohemarkstraße ein. Den Feldberg haben die an der Spitze somit schon das ertse Mal absolviert, das sah aber eigentlich bei allen noch einigermaßen flüssig aus. Auch das Feld hat diesen ziemlich schweren Feldberg schon absolviert, das Tempo machen dort immer noch Tinkoff, Lampre uns ELK Haus. Diese Teams scheinen Interesse an einem Massensprint für ihre jeweiligen Kapitäne Loddo, Zabel und Radochla, denen ich hier durchaus einiges zutraue, zu haben. Heute ist ja in vielerlei Hinsicht ein besonderer Tag. Der 1. Mai, Vatertag und Christi Himmelfahrt fallen heute auf einen Tag, das wird es erst im Jahr 2160 wieder geben, also wirklich mal was Besonderes heute neben dem Rennen. Dieses plätschert relativ ereignislos vor sich hin, momentan passiert nichts wirlich Spannendes. Vielleicht kann ich Ihnen dann nochmal was zum Streckenverlauf erzählen: In wenigen Minuten biegen die Fahrer auf einen kleinen Rundkurs ein, der zweimal zu befahren ist. Dort geht es im Taunus dann hoch her, denn der berühmt-berüchtigte Mammolshainer Berg ist dann ebenso wie der Ruppertshain zweimal zu bewältigen, ehe es dann wieder stadteinwärts in Richtung Frankfurt geht. Am Ende gibt das einen Rundkurs von 4,5 Kilometern eben rund um diesen bekannten Henninger Turm, der insgesamt viermal zu befahren sein wird, ehe dann auf der Darmstädter Landstraße der Sieger feststehen wird. Wir geben nun kruz in die Werbung, eher es dann gleich weitergehen wird, bleiben sie dran!


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Da sind wir nun wieder, die Werbepause dauerte etwas länger als gedacht, sorry dafür. Die erste Runde dieses schweren Rundkurses ist absolviert worden. Die Gruppe hatte gerade am Mammolshainer Berg ordentlich zu beißen, gleiches gilt auch für das Peloton. Dieses hat aber schon ordentlich gut gemacht auf die Gruppe, gerade mal 30 Sekunden sind die 5 noch vorne. das ist vorallem Silence zu verdankene, die hier seit dem Start mit 6 Fahrern in der Führung sind, die scheinen sich mit Klöden hier einiges vorgenommen zu haben. Es geht nun zum zweiten Mal an den Ruppertshain. Attacke von Moreno! Der Mann von Silence Lotto verschörft das Tempo und prompt zeiht sich sein Team aus der Führung zurück, gutes Mannöver des Managers. Moreno erreicht nun auch schon die Gruppe, die haben schon einiges an Körnern gelassen. Thomas Rohregger geht erstmal mit, danach entsteht eine kleinere Lücke, diese zwei können erstmal zur Kopfgruppe aufschließen:


Zitat
Ausreissergruppe

KLIER Andreas (GCE)
FRÖHLINGER Johannes (GST)
ROESEMS Bert (KGZ)
CLANCEY Edward (BAR)
GRABSCH Ralf (COF)
MORENO FERNANDEZ Daniel (SIL)
ROHREGGER Thomas (ELK)



Das Hauptfeld folgt mit 25 Sekunden Rückstand, alles also noch im grünen Bereich, keine Frage. Es gibt nun aber auch nur noch zwei Steigungen, den Neuenhain und den Mammolshainer Berg. Das Feld ist bisher relativ ungeschunden über die vielen kurzen Steigungen gekommen, nur wenige Fahrer fahren mittlerweile hinter dem Feld. Das deutet bis jetzt alles auf einen Massensprint hin, das muss man sagen. Jetzt geht es an den Neuenhain, der ist an den schwierigen Passagen 11% steil, im Schnitt ist das aber weniger. Auch hier ist das Feld im Tempo nicht wirklich hoch. Die Gruppe wird an der langen Leine gehalten, aber die Teams, die keinen Massensprint wollen, müssten hier mehr unternehmen, um die Sprinter in Schwierigkeiten zu bringen, momentan sieht das eher nicht so aus. Silence, Gerolsteiner oder Slipstream, die Teams, die keine guten Sprinter im Aufgebot haben, fahren hier auch eher passiv.Bei Silence und Gerolsteiner ist da zu verstehen, die fahren hier eher passiv, weil die ja fahrer ganz vorne haben. Slipstream scheint sich auf den letzten Anstieg zu konzentrieren, und so machen noch immer eher die Sprinterteams das Tempo. Der Mammolshainer Berg ist im Übrigen nun erreicht in der Gruppe, und da purzeln Köpfe. Roesems und Clancey können nicht mehr folgen, das ist nicht weiter überraschend, die sind nicht gemacht für das Terrain. Auch Andreas Klier und Ralf Grabsch geben wirklich alles hier in ihrem Heimatland, aber es will nicht reichen, um in die Gruppe zu bleiben, das ist für sie hier zu steil. Fröhlinger, Moreno und Rohregger sind damit vorne, zu dritt kämpfen sie nun gegen das ganze Feld.

[align=center]
Die Gruppe wird am Mammolshainer Berg gesprengt! [/div]


Das Feld ist jetzt am Mammolshainer Berg, die letzte Chance für eine Tempoverschärfung. Da ist diese Tempoverschärfung,. Slipstream attackiert mit Mazzanti! Der Deutsche Wegmann ist an seinem Hinterrad, das Tempo ist jetzt mal wirklich hoch, das Feld ist sehr langgezogen. Andreas Klöden von Silence ist auch dabei, ebenso wie Stefan Denifl, Steffen Wesemann und Kurt Asle Arvesen! Das kann nun nochmal spannend werden, endlich passiert hier mal was! Die Spitzengruppe ist noch immer vorne, danach die Verfolgergruppe. Das Hauptfeld muss sich nun erstmal ordnen, aber mit High Road, Tinkoff, Lampre, Barloworld, Karpin und Caisse d´Epargne sind doch einige Teams noch im Feld, die hier das Ziel Massensprint haben dürften.


Zitat
Ausreissergruppe

MORENO FERNANDEZ Daniel (SIL)
ROHREGGER Thomas (ELK)
FRÖHLINGER Johannes (GST)


Verfolger I +19 Sekunden

WEGMANN Fabian (GST)
WESEMANN Steffen (COF)
KLÖDEN Andreas (SIL)
DENIFL Stefan (ELK)
MAZZANTI Luca (TSL)
ARVESEN Kurt-Asle (TSL)

Hauptfeld +41 Sekunden



40 Kilometer sind es noch ins Ziel, der Vorsprung ist nicht gerade groß. Im Hauptfeld sind die vielen kleinen Grüppchen, die sich eben am Mammolshainer Berg bildeten, wieder zusammengerollt. Die Verfolgungsarbeit wird nun wieder vernünftig aufgenommen. Tinkoff, Lampre, Bouygues und Barloworld zeigen sich da am meisten, die haben ja auch alle vorne keinen mehr dabei. Die Verfolgergruppe wird gleich auch zu der Spitzengruppe aufschließen, dann haben wir 9 Fahrer an der Spitze. Mit ELK, Slipstream und Gerolsteiner sind dann auch drei Teams doppelt vertreten sein, durchaus ein taktischer Vorteil. Im Hauptfeld sind noch eine Sprinter zu sehen, auch Mark Cavendish hat es mit Müh und Not und nach einiger Arbeit seines Teams mit drüber geschafft. Da gibt es aber einige Sprinter, die das wohl besser kompensiert haben. Unter anderem Zabel, Weylandt und Loddo sind da zu nennen, auch Fabio Sacchi, David Kopp und Francisco Ventoso würde ich nicht unterschätzen, gerade Zabel und Ventoso stecken solche Hügel exzellent weg. Der Vorsprung der Spitznegruppe beträgt noch 20 Sekunden, das wird wohl zu wenig sein, denn es geht jetzt das erste Mal auf den Rundkurs. 18 Kilometer sind es also noch, 4 mal 4,5 Kilometer. Das Tempo im Feld ist sehr hoch, die Spitzengruppe wird jetzt gerade eingeholt, noch drei Runden sind es nun auf dem Rundkurs. Es knistert förmlich vor Spannung. Wird es noch Attacken geben oder haben sich die Fahrer nun schon auf einen Massensprint auf der Darmstädter Landstraße eingestellt?
Noch zwei Runden, noch immer geht das Feld geschlossen in diese vorletzte Runde. Das sieht nun wirlich nach einem Massensprint aus, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Sprinterteams hier in der Endphase noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Gerolsteiner gehört damit als einziges am Start stehendes deutsches Team wohl schon zu den Geschlagenen, denn Wrolich wird heute nicht um den Sieg mitfahren können. Es geht nun in die letzte Runde, noch 4,5 Kilometer bis ins Ziel! Das Tempo ist enorm hoch, die Sprinterzüge formieren sich nun schon langsam aber sicher, denn viel Zeit ist nicht mehr. Eine Attacke wird es hier wohl nicht mehr geben, das wäre bei diesem Tempo auch Kraftverschwendung, höchstens ein fahrer wie Cancellara könnte hier noch eine Lücke reißen. Scherlinckx bringt den Lampre-Zug für Zabel auf Touren, dass sieht gut aus. Loddo wird ebenfalls von seinen Teamkameraden in Position gebracht. Cavendish kurvt da durch das Gewühl am Hinterrad von Ian Stannard. Auch Radochla ist gut dabei, das wird spannend heute! Der Teufelslappen ist passiert, die Sprintvorbereitungen sind in vollem Gange! Der Zug von Lampre hat eine starke Position, der funktioniert bisher exzellent. Auch Pütsep von Cofidis und Sacchi von Barloworld kann ich wie auch den starken Wouter Weylandt im Getümmel ausmachen, noch kein Fahrer hat hier an Boden verloren. Noch 200 Meter nun, Siedler zieht den Sprint endgültig an, das macht er ganz stark, Zabel am Hinterrad, rechts kommt Cavendish wie aus dem nichts hervor, da kommt auch Weylandt stark auf, nun geht Zabel aus dem Windschatten von Siedler, Zabel gegen Cavendish, so das Duell um den Sieg, während Weylandt und Loddo sich um den dritten Platz streiten, Zabel ist noch vorne, Cavendish hat die bessere Endgeschwindigkeit, aber es reicht für Erik Zabel! Der Mann aus Unna gewinnt zum vierten Mal Rund um den Henninger Turm, überragende Teamarbeit von Lampre! Zweiter wird also Cavendish, vor Weylandt, der Loddo auf den undakbaren vierten Platz verweist. Fünfter wird der starke Stefan Radochla, vor Ventoso, Pütsep, Wrolich, Sacchi, Arvesen, Horillo und Rollin! Sehr spannendes Finale hier, der Sieger ist auf jeden Fall ein verdienter Sieger, starke Leistung von Erik Zabel! Das war´s von der diesjährigen Ausgabe dieses Rennens, danke für Ihr Interesse!



Der Sieger des Tages

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