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Commerce Bank Reading Classic (1.1)

in Rennberichte 15.12.2008 18:35
von Schnurer | 838 Beiträge

Herzlich Willkommen zur Commerce Bank Reading Classic.



Das heutige Eintagesrennen ist Teil der Triple Crown Series in den USA und hat mittlerweile einen recht ordentlichen Stellenwert. Über zehn Runden zu je zwölf Kilometern verläuft das heutige Rennen in der Stadt Reading im US-Bundesstaat Pennsylvania. Die ersten sieben Runden werden auf relativ flachem Terrain zu absolvieren sein, in den letzten drei wurde von den Veranstaltern der kurze aber recht steile Mt. Penn in die Strecke aufgenommen. Man darf gespannt sein, wer heute am Ende siegen wird, jedoch ist ein Massensprint das wahrscheinlichste Ende dieses Klassikers der Kategorie 1.1, den Bernhard Eisel im vergangenen Jahr wie alle anderen Rennen dieser kleinen US-Rennserie für sich entscheiden konnte. Heuer ist er aber nicht am Start.
Dafür finden sich im Peloton andere große Namen, natürlich besonders Tom Boonen als großer Favorit heute im Fokus, aber auch Fahrer wie Ballan gehören sicherlich in die Weltspitze. Neben Boonen sind mit Hunter, Napolitano, van Dijk und Brown noch weitere sehr endschnelle Fahrer dabei, sodass sich der Belgier vom Quickstep Team seiner Sache keinesfalls sicher sein darf. Wir gehen nun in den Live-Ticker.

Runde 1

Das Feld steht hier am Start, die Experten erwarten alle einen Massensprint - schauen wir mal. Nun fällt erstmal der Startschuss und nach der sehr kurzen Neutralisationsphase wird es hier wohl heiße Kämpfe um die Ausreissergruppe geben. Rory Sutherland von Slipstream ist der erste, der sich hier versucht, er ist ja erst seit wenigen Tagen bei diesem Team unter Vertrag. Nathan Miller von BMC und Christophe Edaleine von Cofidis springen mit und sie können sich erstmal lösen. Doch jetzt sieht man sofort, da sind einige Teams nicht mit einverstanden, die Gruppe ist so gut wie gestellt. Und schon die nächste Attacke, hektische Anfangsphase jetzt, das ist Freddy Bichot von Agritubel. Eric Berthou von Chocolade Jaques und Sergio Hernandez kontern sofort, auch Mauro Santambrogio kann folgen. Also ein Quartett jetzt an der Spitze. Quickstep versucht jetzt allen voran mit Hilfe von High Road keine weiteren Fahrer wegfahren zu lassen, sie scheinen mit dieser Gruppe zufrieden zu sein, und das können sie auch, keine äußerst starken Fahrer, die zur Gefahr werden könnten, wenn man rechtzeitig in die Nachführarbeit einsteigt.

Zitat
BICHOT Freddy (AGR)
BERTHOU Eric (CHO)
SANTAMBROGIO Mauro (LPR)
HERNANDEZ Sergio (CSF)



Runde 2

Die Gruppe hat sich jetzt gefunden, und auch das Peloton gibt sich nun damit zufrieden, auch wenn nicht jeder, der wollte, es geschafft hat. Man rollt an der Spitze des Pelotons erstmal ruhig, aber wir können sicher sein, dass uns ein schnelles Finale erwartet, denn sowohl Angriffe von starken Klassikerfahrern wie Ivanov oder Backstatd, als auch ein Massensprint werden wohl zu erwarten sein, man darf sehr gespannt sein. Die Gruppe läuft indes harmonisch, sicher besonders schön für Sergio Hernandez, dass er sich hier vor heimischem Publiklum präsentieren kann, nachdem der Großteil der starken Fahrer seines Teams sich erstmal vom Giro d´Italia erholen muss, bei dem sein Teamkollege Emanuelle Sella mit einem hervorragenden siebten Gesamtrang glänzen konnte. Am Ende wäre wohl noch mehr drin gewesen, denn die Form wurde immer besser, doch das Rennen war halt nach der 21. Etappe vorbei, trotzdem ein sehr überzeugender Giro d´Italia vom CSF Team, auch obwohl man den Kolumbianer Julio Alberto Perez Cuapio überraschend zu Hause ließ und nicht auf Piepoli als Kapitän setzte.

Runde 3

Weiter alles beim alten, der Vorsprung beträgt derweil 54 Sekunden, bei so einem kurzen Rennen darf das Feld den Ausreissern natürlich auch keine Minutenabstände geben, wie es zeitweise bei den großen Landesrundfahrten praktiziert wird. Doch das kann sich auch rächen, bestes Beispiel wohl der Tour-Sieger von 2006, Oscar Pereiro, der nach der Dopingproblematik um Floyd Landis nachträglich zum Sieger erklärt wurde und so als einziger Andreas Klöden schlagen konnte, sehr ärgerlich für den Deutschen, der mittlerweile in Diensten von Bouygues Telecom steht, welches beim Giro d´Italia mit fünf Etappensiegen das erfolgreichste Team gemessen an Tagessiegen war, auch wenn es weder mit einer guten Platzierung in der Gesamtwertung, noch mit dem erhofften Gewinn des Maglia Ciclamino für Bennati klappte. Bei der Tour wollen sie es mit Klöden nun besser machen, Bennati allerdings wird in diesem Jahr die Große Schleife in Frankreich auslassen, um sich auf die Vuelta a Espana vorzubereiten, wo er immerhin das Punktetrikot zu verteidigen hat, und so wohl auch der größten Konkurrenz aus dem Weg gehen kann.

Runde 4

Ein relativ eintöniges Rennen bislang. Ein "Highlight", wenn man das so nennen darf, neben der hektischen Anfangsphase noch der Sturz von Iljo Keisse in Diensten von Chocolade Jaques, als dieser eine Verkehrinsel erst zu spät bemerkte und zu Fall kam. Er konnte sich allerdings wieder auf´s Rad setzen und ist noch unterwegs, mal schauen wie es ihm in den Schlussrunden gehen wird, wo er den Sturz sicher richtig merken wird. Ob er sich irgendwelche Verletzungen geholt hat, ist noch nicht bekannt, ich bleibe da dran für Sie.
Der Vorsprung der Ausreisser ist nun relativ stabil. 1:36 Minuten, das sollte überhaupt kein Problem darstellen, die Gruppe am Ende zu stellen, und das dürften wohl auch die Fahrer des Spitzenquartetts wissen, aber was will man machen? Anhalten und auf´s Peloton warten jedenfalls sicherlich nicht. Desweiteren werden Teams, wie diese Teams in der Ausreissergruppe, alles ProContinental Teams, ja nicht nur an ihren Erfolgen, sondern auch an ihrer Präsenz im Fernsehbild gemessen, und da machen alle vier Teams, CSF, Agritubel, Chocolade Jaques und LPR momentan eine gute Figur. Das Feld hingegen ist selten im Bild, wieso auch? Dort tut sich nicht viel, der Abstand wird nicht viel größer werden, die Sprinterteams á la High Road, Quickstep, Barloworld und Co kontrollieren die ganze Sache.

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Quickstep hat alles im Griff [/div]

Runde 5

Vielleicht sei mal ein Seitenblick zur Luxemburg-Rundfahrt gestattet, wenn sich hier schon nicht viel tut. Dort liegen mir auch noch nicht die Tagesergebnisse vor, doch in der Gesamtwertung haben sich ja nach dem Prolog die ersten Favoriten abgezeichnet und es gab ja auch einige Überraschungen, so wie beispielsweise der junge Pole Bodnar auf dem zweiten Rang vor gestandenen Radfahrern wie Devolder. Es gewann ja Rikl Verbrugghe den Prolog, Etappe 2 ging an den jungen Deutschen Paul Martens, der nach einem Slipstream-Intermezzo jetzt nach seinem langjährigen Engagement bei Skil-Shimano nun wieder bei einem BeNeLux Team gelandet ist - Chcocolade Jaques, wo seit neustem der Manager horzengnolm die Zügel in der Hand hält und von seinen Kollegen als gutes Talent bezeichnet wird, er habe das "Gespür für den Moment", so Ag2r-Manager Tony. mal schauen, wiehoch hinaus er kommt, den Aufstieg in die ProTour werden andere Teams unter sich ausmachen, die "großen Vier" der Continental-Tour, CSF, Slipstream, Barloworld und Tinkoff haben sich bereits sehr weit abgesetzt. Während Slipstream als sehr wahrscheinlicher Aufsteiger gilt, gibt es einen engen Zweikampf zwischen Tinmkoff und Barloworld, CSF werden noch Außenseiterchancen eingeräumt, da wäre ein heutiger Erfolg von Sergio Hernandez sicher nichts Schlechtes, auch weil man in der Gerüchteküche im Peloton gehört hat, dass Hernandez die Erwartungen bisher nicht erfüllen konnte und vor dem Rauswurf steht, mal schauen.

Runde 6

Nun machen die Fahrer das halbe Dutzend voll - Runde 6. Das heißt die zweite Rennhälfte ist angebrochen es dauert nicht mehr lange bis, in der achten Runde zum ersten Mal, kurze aber recht steile Mt. Penn zu überwinden sein wird, wahrscheinlich wird dort kein Sprinter Probleme bekommen, aber Möglichkeiten zur Attacke bietet dieser Anstieg sicherlich. Was die Steigung angeht, kann ich im Moment nichts Genaues sagen, da das Rechnen mit Fuß und Meilen wie es die US-Amerikaner pflegen, nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehören, ich finde eh, man sollte das alles mal normen, dass auf der ganzen Welt eine Einheit gilt, dieses Umgerechne dient ja keinem.
Der Vorsprung bleibt währenddessen unverändert, wen wundert´s, weiter nicht viel los hier. Normalerweise ist die USA ja bekannt für Abenteuer und große Ereignisse, aber damit ist wohl nicht dieses Rennen, sondern wohl eher der ehemals Wilde Westen oder das Mekka der Zocker, Las Vegas gemeint. Reading ist mit gut 80.000 Einwohnern und einer Fläche von 26,2 Quadratkilometern ja nun wahrlich keine Stadt von Welt, berühmteste Person der Stadt die Hollywood-Legende Meg Foster, wer kennt sie nicht?

Runde 7

Nun also Runde 7. Das sind nach Adam Riese und Eva Zwerg dann nach dieser Runde noch drei weitere, also haben wir nach dieser Runde 7/10 dieses Rennens absolviert, was bei 12 Kilometern pro Runde also insgesamt nach der siebten Runde wie viele Kilometer macht? Genau, 84. Und so langsam tut sich schon was im Feld, das Tempo wird fast unmerklich angezogen, doch der Rückstand auf das Spitzenquartett nimmt ab, vielleicht bauen die vier da vorne auch nur ab, doch das scheint nach 84, in gemütlichem Tempo zurückgelegten Kilometern, eher unwahrschienlich, da eine gewisse Grundausdauer natürlich nicht von der Hand zu weisen ist für einen Radprofi, da sind die meisten im Feld ja viel längere Distanzen gewohnt, man denke nur mal an Mailand-San Remo mit seinen fast 300 Kilometer, da erscheint dieses Rennen schon fast als schlechter Witz. War es in den vergangenen Jahren auch eher, wenn man auf die Siegerliste schaut. Im letzten Jahr gewann der ehemalige Sprinter, jetzige Klassikerfahrer, genau weiß das wohl keiner, Bernhard Eisel dieses Rennen. Nichts gegen den sympathischen Österreicher, aber zu den endschnellsten im Bereich eines Boonen gehört er ja wahrlich nicht, sodass eine Titelverteidigung von ihm unwahrschienlich wäre, genau wie eine Posiumsplatzierung, denn im Gegensatz zu dem vergangenen Jahr, als sich hier die Profis des Jelly Belly Cycling Teams hervortaten, sind heute schon eine Reihe starker Fahrer im Feld. Wer kennt sie nicht, diese kleinen bunten Jelly Bellys? Sie vielleicht? hier ein Bild:

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In diesem Jahr höchstens als Verpflegung dabei [/div]

Runde 8

Runde 8, noch 1 Minute Vorsprung für 4 Fahrer an der Spitze, das die nackten Zahlen dieses Rennens momentan, wir hoffen nun auf etwas ereignisreicheren Radsport, vielleicht wird ja am Mt. Penn schon etwas probiert, mal sehen. Nicht, dass dieser Mt. Penn ein Mörderanstieg sei, aber man kann dort mit guten Beinen schon etwas probieren, doch nun fahren die Ausreisser drüber und das sieht nicht nach Attacken aus, da gibt es dort auch keinen Grund für. Ernsthafte Attacke werden wohl eh eher später zu erwarten sein, heiße Kandidaten aus dem Peloton dafür sicherlich Alessandro Ballan, Bobbie Traksel, oder auch Leonardo Bertagnolli, wohl klarer Kapitän seiner Rock Racing Equipe.
Im Feld steigt das Tempo nun immer weiter, da ist mittlerweile schon ein wenig Zug drin, kein Wunder, denn das Ziel rückt näher und alles andere als ein Massenspurt wäre shcon eine Überraschung. Gerade weil Boonen bei seinem Sieg in den letzten Tagen seine große Klasse und gute Form gezeigt hat. Allerdings wird das hier natürlich nur der Weg zur Tour sein, wo das Grüne Trikot wohl nur über ihn gehen wird. Als heiße Konkurrenten sehe ich da noch Thor Hushovd, evtl. Robbie McEwen, und natürlich mein gar nicht geheimer Tipp, Oscar Freire. Konstanz ist nicht so seine Stärke, aber er hat eine enorme Endschnelligkeit. Mit Petacchi und Bennati werden zwei der wohl weltbesten Sprinter die Tour jedenfalls auslassen, in Petacchis Fall gezwungenermaßen.

Runde 9

Nun geht´s in die heiße Phase, Runde 9 wurde vor 5 Minuten eingeläutet und die zweite bzw. zweitletzte Überfahrt über den Mount Penn steht bevor. Der Vorsprung der Ausreisser ist gerade unter die 30-Sekunden-Marke gefallen, ihre Chancen wohl so hoch wie die von Griechenland den Europameistertitel zu verteidigen. Morgen geht´s ja endlich los mit der EURO´08. Mein Tipp ist Portugal, die Portugiesen verfügen ja über eine Reihe exzellenter Spieler und haben bei den großen Turnieren in der Vergangenheit immer vorne mitgespielt, auch wenn nie ganz vorne. Ganz bitter da natürlich die vollkommen unerwartete Finalniederlage gegen die Griechen, doch der Keks ist mittlerweile für alle gegessen, es soll nicht mehr in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft gelebt werden. Und das werden die Portugiesen mit erfrischendem Offensivfußball á la Ronaldo und Quaresma zeigen, doch nun wieder zurück zum Radsport, wo die Portugiesen leider eine eher untergeordnete Rolle spielen, heute ist glaube ich, keiner am Start.
Nun geht´s wieder über den Mt. Pennt. Ich warte gespannt auf Attacken, während auf der geraden Passage vorhin die Ausreisser schon in Sichtweite waren, doch noch ist kein Angriff aus dem Peloton zu sehen, das ist schon ein wenig verwunderlich, denn Teams wie Rock Racing können gar nicht anders, als den Massensprint zu versuchen zu vermeiden, sie können sich ja nichts ausrechnen gegen die Boonens und Napolitanos dieser Welt, doch noch sieht man nix, und es kommt auch nix mehr. Am Gipfel noch 5 Sekunden Rückstand für das Feld, sodass es vor dem Mt. Penn zum zweiten eine offene Situation geben wird, es sei denn, vorher kommen noch Attacken.

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Der Mount Penn im Hintergrund - wird er heute noch eine entscheidende Rolle spielen? [/div]

Runde 10

Runde 10, im wahrsten Wortsinne also eine runde Sache. Ob es für die Sprinter heute auch eine runde Sache wird? Wer weiß? Beim Glockengebimmel bei der letzten Zieldurchfahrt bevor´s um die Wurst geht, war schon richtig Zug im Tempo. Diese letzte Runde ist auch nicht besonders lang, wir werden in kurzer Zeit den Sieger der Commerce Bank Reading Classic kennen, davon trennen uns nur mehr 4,5 Meilen inklusive des Mount Penn, der die letzte Chance sein wird, den Massensprint zu vereiteln. Nun können die Fahrer ihn schon sehen, und da ist endlich die erste Attacke des Tages! Hervé-Duclos Lasalle von CSF probiert´s. Er kommt ein Stück weg, doch das Tempo ist enorm hoch, auch wenn sich das Peloton im hinteren Teil nun natürlich staut wegen der Steigung, vorne ist hohes Tempo, und das sieht deswegen nicht gut aus für Duclos-Lasalle, doch nun geht der nächste CSFler! Ganz gut eingefädelt, das Peloton war kurz unaufmerksam als Duclos-Lasalle gerade geschluckt wurde, das nutzt Traksel zur Attacke. Ihm folgen konnten Zagorodny von Cofidis, sowie der Topstar dieses Rennens neben Tom Boonen, Alessandro Ballan! Das ist shcon ein starkes Trio, auch wenn Ballan wohl ohne Zweifel als Topfavorit auf den Sieg gelten würde. Das sieht nun zwar nicht so übel aus für die drei, die schon eine Lücke reißen konnten, aber nun steht die Abfahrt an, und danach noch eine flache Meile, zu dritt gegen die Sprinterteams und das mit momentan 10 Sekunden Vorsprung, kann das reichen? Sie riskieren auf alle Fälle viel in der Abfahrt, hoffentlich nicht zu viel. Zagorodny sieht mir da ein bisschen ängstlich aus, er kann kaum an Traksels Hinterrad bleiben, der hinter dem tempo machenden Ballan dessen Windschatten nutzt, doch das sieht nun nicht gut aus für die Gruppe. Barloworld, Quickstep, High Road, sie alle haben ihre Leute nach vorne geschickt, auch Vermeltfoort von Chocolade Jaques, der kurz vor der Unterschrift bei Bouygues Telecom stehen soll, ist vorne und die Zeichen stehen nun bei Passierung des Teufelslappen auf Massensprint, denn das Trio Infernale ist eingefangen. Lagutin probiert´s jetzt noch einmal, der Exot im Peloton, doch er ist chancenlos, die Sprintzüge haben sich längst formiert und das Tempo ist nun enorm. Sacchi nun vorne als begnadeter Anfahrer, dahinter dann Greipel, also fahren sie für Napolitano bei High Road. Cummings nun an der Spitze bei Quickstep und er verliert leicht an Boden, das könnte sich noch rächen, ansonsten sehen wir Barloworld recht stark, bei denen Benitez nun verushct sich gegen van Emden von Tinkoff Platz zu verschaffen, hoffentlich kommt es da nicht zum Sturz! Nun der letzte von Boonens Anfahrern, Pagliarini vorne, und der kann nochmal Tempo machen, doch Greipel zieht vorbei mit Napolitano am Hinterrad, deswegen muss Boonen jetzt schon rausgehen. am Hinterrad hat er mit Mondory und Rollin eher Außenseiter, nun kommt Trussow auf, doch er wird hier nicht gewinnen wollen, Koldo Fernandez der Kapitän von Tinkoff, während Cooke für Barlowolrd jetzt an dritter Position ist, nun geht Hunter raus, er ist jetzt gleichauf mit Boonen, der kann aber noch mal zulegen, 100m noch, Napolitano geht nun an Greipel vorbei und hat einen enormen Antritt, er fliegt an Hunter vorbei, jetzt heißt es Boonen gegen Napolitano. Napolitano hat wohl die größere Endgeschwindigkeit, doch reicht es noch um an Boonen vorbeizugehen, das Ziel ist nah, wer wird gewinnen heute? Boonen macht´s! Tom Boonen, schon wieder! Dahinter dann Napolitano vor Hunter und Koldo Fernandez. Brown, Bozic, Vaitkus, Farrar, Pütsep, Rollin und Steels folgen auf den Plätzen 5-11. Das war´s also, Tom Boonen macht´erneut hier in den USA, mal schauen, ob er sich das Triple holen kann. Das war´s von mir, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag, die Ergebnisse gibt´s wie immer später im Teletext, hier noch einmal ein Bild des Siegers:



In gewohnter Pose: Tom Boonen

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