#1

GP Triberg-Schwarzwald (1.1)

in Rennberichte 30.06.2009 15:54
von Leon | 1.902 Beiträge

STARTLISTE GP TRIBERG-SCHWARZWALD[/size]
[size=85]made by freire


CORIONI Claudio (ISD)
DYUDYA Volodymyr (ISD)
HONCHAR Serhiy (ISD)
MASCIARELLI Simone (ISD)
MITLUSHENKO Yury (ISD)
PARRA Ivan (ISD)
PIDGORNYY Ruslan (ISD)
VANOTTI Alessandro (ISD)



COOMANS Bjorn (TSV)
JEGOU Lilian (TSV)
MARTENS Paul (TSV)
NEYENS Maarten (TSV)
NOZAL VEGA Isidro (TSV)
TEN DAM Laurens (TSV)
VANHEULE Bart (TSV)
VEIKKANEN Jussi (TSV)



BAUGNIES Jérôme (LAN)
DE GENDT Thomas (LAN)
GESLIN Anthony (LAN)
KUYCKX Jan (LAN)
SIJMENS Nico (LAN)
VAN HECKE Preben (LAN)
VAN SPEYBROECK Pieter (LAN)



GOTTFRIED Alexander (VBG)
KOREN Kristjan (VGB)
KUSCHYNSKI Aleksandr (VBG)
ROJAS GIL José Joaquin (VGB)
SCHWAB Hubert (VGB)
STETINA Peter (BTL)
WAGNER Robert (VBG)



BLOT Guillaume (ALM)
FÖRSTER Robert (ALM)
FUCHS Sergej (ALM)
TROFIMOV Yuri (ALM)
VANDEWALLE Kristof (ALM)
WEGMANN Fabian (ALM)



FLORENCIO CAVRE Xabier (BMC)
KREDER Michel (BMC)
MAZZANTI Luca (BMC)
PEREZ MORENO Ruben (BMC)
ROSSI Enrico (BMC)
VICIOSO Angel (BMC)



BERTAGNOLLI Leonardo (KAT)
BARBE Koen (KAT)
DYACHENKO Aleksandr (KAT)
KOZONTCHUK Dmitriy (KAT)
NORDHAUG Lars Petter (KAT)
ZAUGG Oliver (KAT)



BAZAYEV Assan (RRC)
BELLETI Manuel (RRC)
COLLI Daniele (RRC)
KOSTYUK Denys (RRC)
MONTAGUTI Matteo (RRC)
PEREZ SANCHEZ Francisco (RRC)
RADOCHLA Steffen (RRC)
SOKOLOV Evgeny (RRC)



ARASHIRO Yukiya (ASA)
BONO Matteo (ASA)
DEIGNAN Philip (ASA)
DOI Yukihiro (ASA)
GILING Bas (ASA)
KAISEN Olivier (ASA)
PINEAU Cédric (ASA)
REMME Stian (ASA)



RODRIGUEZ OLIVER Joaquin (BBO)
MARTIN Tony (BBO)
MARZOLI Ruggero (BBO)
MOSQUERA Ezequiel (BBO)
NUYENS Nick (BBO)
PARDILLA BELLÓN Sergio (BBO)

70 Starter

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#2

RE: GP Triberg-Schwarzwald (1.1)

in Rennberichte 01.07.2009 21:20
von Leon | 1.902 Beiträge

Hallo und Herzlich Willkommen zur 8. Austragung des GP Triberg-Schwarzwald! Heute steht er also an, neben den Hamburger Cyclassics und dem Frankfurt City Loop das größte Eintagesrennen Deutschlands, der GP Schwarzwald 2009.
Die Strecke wurde im Vergleich zu den letzten Jahren dieses Jahr leicht entschärft, es steht nicht mehr der enorm schwere Anstieg hoch zur „Geutsche“ an, dennoch sollte man auch den Parcours für 2009 nicht unterschätzen:



Die Runde führt also zunächst einen langgezogenen, dadurch jedoch nicht allzu steilen Anstieg hoch, bevor bis kurz vor dem Ziel eine etwa 5 Kilometer lange Abfahrt ansteht, auf die eine durchaus ansteigende Zielgerade folgt. Wie Sie der Grafik auch entnehmen können werden 6 Runden gefahren, die jeweils rund 25 Kilometer lang sind. So kommt man auf eine Gesamtdistanz von 150 Kilometern, wobei beachtliche 3480 Höhenmeter bewältigt werden müssen. Zwar sind die Anstiege also weniger steil als voriges Jahr, dennoch müssen sogar mehr Höhenmeter als 2008 absolviert werden. Es dürfte also wieder ein Rennen für die etwas bergfesteren Fahrer, vor allem aber nicht für die Flachlandspezialisten werden.
In der Austragung von 2008 konnte sich der deutsche Rundfahrtspezialist Linus Gerdemann (Team Columbia) vor dem damals noch als unschuldig angesehenen Stefan Schumacher sowie dem Italiener Fortunato Baliani in einem spannenden und ereignisreichen Rennen durchsetzen. Hier haben wir noch mal die Top10 von 2008:

Zitat von Ergebnis 2008
01 Linus Gerdemann (HIR)
02 Stefan Schumacher (BTL)
03 Fortunato Baliani (CSF)
04 Franco Pellizotti (GCE)
05 Andreas Klöden (BTL)
06 Leonardo Piepoli (CSF)
07 Eladio Jimenez (ROR)
08 Wim van Huffel (BMC)
09 Luca Mazzanti (TSL)
10 Paolo Bettini (MRM)


In den beiden Jahren davor ging der Sieg jeweils an das slowenische Perutnina-Ptuj-Team, 2007 siegte Radoslav Rogina, 2006 Jure Golcer. Sicherlich schade für das Rennen ist es, dass nach dem Aus von Gerolsteiner – das Team das dem Rennen jahrelang seinen Stempel aufdrückte – kein einziges deutsches Team am Start stehen wird. Dennoch ist das Starterfeld recht gut besetzt, mit den beiden französischen Teams Ag2r und BBox-Bouygues Télécom sowie dem russischen Team Katyusha sind drei ProTour-Teams am Start, zudem sind sieben ProContinental-Teams mit von der Partie. Kommen wir mal auf einige der Favoriten zu sprechen. Zuerst wären da natürlich die Fahrer der ProTour-Teams zu nennen, Ag2r hat mit Fabian Wegmann – der Sieger von 2005 - sowie Yury Trofimov zwei Fahrer dabei, die sich hier sicherlich einiges ausrechnen dürfen. Auch BBox Bouygues Télécom steht mit einem starken Aufgebot am Start, mit den Spaniern Joaquin Rodriguez und Ezequiel Mosquera, dem Deutschen Tony Martin sowie dem Belgier Nick Nuyens hat das französische Team vier Fahrer dabei, die allesamt für den Sieg in Frage kommen könnten. Und auch die russische Katyusha-Formation hat mit Leonardo Bertagnolli und dem Schweizer Oliver Zaugg zwei Siegaspiranten in den Schwarzwald mitgenommen.

Allerdings haben sich natürlich auch die Continental-Teams einiges vorgenommen, dort ist der Kampf um den Aufstieg um die ProTour spannender denn je. Mit dem BMC Racing Team, Topsport Vlaanderen, Rock Racing und – wenn auch etwas abgeschlagen – Acqua é Sapone sind noch vier Teams im Rennen um den Aufstieg, vor allem die ersten drei sind eng beisammen – nur zwei können allerdings den Aufstieg schaffen. Auch deswegen dürfte das Rennen heute einiges an Brisanz versprechen. Allerdings sind natürlich auch die anderen Conti-Teams ambitioniert, hier mal eine Auswahl von Fahrern, die für eine Top10-Platzierung in Frage kommen oder hier sogar um den Sieg mitfahren könnten: Xavier Florencio und Enrico Rossi (beide BMC), Ivan Parra (ISD), Jussi Veikkanen und Laurens Ten Dam (beide Topsport Vlaanderen), Anthony Geslin (Landbouwkrediet), José Joaquin Rojas (Vorarlberg-Corratec), Assan Bazayev (Rock Racing) und Matteo Bono (Acqua é Sapone). Für Geslin und Bazayev könnte der Kurs eventuell gar zu schwer sein, das wird aber auch darauf ankommen, ob ein hohes Tempo gefahren wird oder nicht.
Kommen wir nun aber zum eigentlichen Rennen. Wir gehen gleich LIVE in die Anfangsphase des Rennens, sobald sich das Renngeschehen etwas beruhigt haben wird werden wir dann eine etwas längere Pause machen, bevor wir wieder LIVE die letzten drei Runden mit verfolgen werden.
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Alle 70 Starter haben sich nun eingeschrieben und befinden sich im Startbereich hier in Triberg. Dort, wo nun der Start erfolgt, werden in einigen Stunden die besten Fahrer auf den letzten Metern um den Sieg kämpfen, die Startlinie ist gleichzeitig also auch die Ziellinie. Und da erfolgt der Startschuss! Los geht’s für die 70 Fahrer, der erste von rund 150 Kilometern ist angebrochen. In den erster Reihe hat sich Ag2r mit dem Sieger von 2005, Fabian Wegmann, eingereiht, noch aber natürlich ein gemütliches Tempo. Die Frage ist, wer hier die erste Attacke setzt. Und da ist es auch schon soweit! Ruggero Marzoli von Bouygues probiert es! An seinem Hinterrad ist der Deutsche Alexander Gottfried von Vorarlberg-Corratec, sehr frühe Attacke dieser beiden. Was passiert nun im Feld? Zeigt man sich einverstanden mit den beiden, kommen sie überhaupt weg? Oh, gleich noch eine Attacke aus dem Hauptfeld, nun ist es der Franzose Cédric Pineau von Acqua é Sapone. Und wieder geht jemand mit, das müsste jemand von ISD sein, ja, nur wer ist es? Startnummer 7, das ist also der Ukrainer Ruslan Pidgornyy. Marzoli und Gottfried haben schon etwa hundert Meter auf die beiden, im Feld tut sich nichts. Auch Pineau und Pidgornyy kommen fürs erste weg. Marzoli hat sich nun umgeschaut und kurz rausgenommen, die beiden lassen jetzt erst mal Pineau und Pidgornyy ranfahren. So, sie sind dran, das Feld bleibt weiter ruhig, falls sich nicht gleich noch ein Team vor das Feld spannt, sähe es so aus, als ob wir die Gruppe des Tages hätten. Nein, das Hauptfeld scheint mit der Gruppe zufrieden, sie ist nicht allzu gefährlich, es dürfte im späteren Verlauf des Rennens für die Favoriten ein leichtes sein die Gruppe wieder einzufangen, der Vorsprung jetzt schon bei 40 Sekunden, ich würde sagen: die Gruppe des Tages haben wir! Ja, jetzt ist es schon fast eine Minute, hier die vier Fahrer in der Übersicht:

Zitat von Ausreißergruppe

PIDGORNYY Ruslan (ISD)
GOTTFRIED Alexander (VBG)
PINEAU Cédric (ASA)
MARZOLI Ruggero (BBO)



Da der Vorsprung nun schon auf eineinhalb Minuten angewachsen ist, können wir uns die Ausreißergruppe mal genauer anschauen. Zuerst einmal wäre da der Ukrainer Ruslan Pidgornyy.

Ruslan Pidgornyy (ISD)
Der 31-jährige Ukrainer ist als Spezialist für hügelige Eintagesrennen bekannt, in den letzten Jahren trumpfte er vor allem bei den italienischen Herbstklassiker mehrfach auf. Zu seinen größten Erfolgen zählen der Sieg der Trofeo Mateotti 2006, Etappensiege bei der Österreich-Rundfahrt und der Brixia Tour sowie der Gesamtsieg bei der Tour de Langkawi vergangenes Jahr, durch den er für einige Zeit die ProContinental-Einzelrangliste anführte. Pidgornyy könnte bei einem Rennen wie dem heutigen GP Triberg durchaus auch so in die Top15 fahren, allerdings ist er auch bekannt dafür oftmals die Flucht nach vorne zu versuchen. Aus der Gruppe könnte man ihn durchaus als stärksten Fahrer einschätzen.

Alexander Gottfried (VBG)
Alexander Gottfried, 23-jähriger Deutscher, gilt durchaus als großes Talent, nicht umsonst fuhr er bereits die letzten zwei Jahre als Profi für das Team Tinkoff. Diese Saison ist er also in der Talentschmiede vom österreichischen Vorarlberg-Team untergekommen. 2005 konnte Gottfried - damals gerade mal 20 Jahre alt - erstmals mit einem Etappensieg bei der Tour de l'Avenir auf sich aufmerksam machen. 2007 folgte mit dem Etappensieg beim Giro delle Regioni der nächste Erfolg, im gleichen Jahr wurde er auch Gesamtzehnter der Rothaus-Regio-Tour. Letztes Jahr konnte er nicht ganz an seine guten Leistungen der Vorjahre anknüpfen, wir dürfen gespannt sein wie er sich bei Vorarlberg entwickeln wird.

Cédric Pineau (ASA)
Der 24-jährige Franzose - Sohn von Franck Pineau, nicht aber Bruder von Jérôme Pineau - konnte noch keine ganz großen Resultate einfahren, allerdings zeigte er in den letzten Jahren einige gute Leistungen bei den französischen Eintagesrennen. Nachdem er letztes Jahr noch für Ag2r unterwegs war, fährt er seit dieser Saison für das italienische Team Acqua é Sapone. Pineau gilt als passabler Sprinter, sollte die Gruppe durchkommen und es zum Sprint der vier kommen, dürfte er ganz gute Karten haben, allerdings wäre da ja auch noch...

Ruggero Marzoli (BBO)
Marzoli ist mit seinen 33 Jahren der Älteste Fahrer in der Gruppe. In seiner Karriere konnte Marzoli bereits einige große Erfolge feiern, wie Siege bei Tirreno-Adriatico (2003), der Trofeo Mateotti (2005), der Polen-Rundfahrt (2003), der Settimana Coppi e Bartali (2004) oder dem Circuit de Lorraine (2007). Zuletzt ist es eher ruhiger um den guten Sprinter geworden, wir werden sehen was der Italiener noch draufhat, im Sprint dürfte ihm in der Gruppe normalerweise keiner das Wasser reichen können.


Das war also die kurze Vorstellung der vier Ausreißer, ihr Vorsprung mittlerweile bei etwa 2 Minuten, soeben haben die Ausreißer die Ziellinie überquert, damit haben sie die erste von sechs Runden hinter sich, 25 Kilometer sind in etwa gefahren, die Gruppe des Tages steht und demnach machen wir nun erst mal eine etwas längere Pause, bevor wir uns dann zu Beginn der drittletzten Runde wiedermelden!

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Und hier sind wir wieder! Die Fahrer haben nun bereits drei der sechs Runden hinter sich gebracht, dass bedeutet etwa die Hälfte der Distanz, 75 Kilometer, liegt hinter den Fahrern. Etwas weniger als drei Runden sind nur noch zu absolvieren, jede etwa 25 Kilometer lang. Im Feld haben sich in der Zwischenzeit einige Teams in der Nachführarbeit eingereiht, so dass der Vorsprung sich bei etwa 3:30 Minuten eingependelt hat. Vor allem verantwortlich für den recht geringen Rückstand sind die Teams Ag2r-La Mondiale und Topsport Vlaanderen. Momentan ist es auch das französische Ag2r-Team, das sich mit vier Fahrern vor das Hauptfeld gespannt hat, die beiden Deutschen Robert Förster und Sergej Fuchs sowie den Belgier Kristof Vandewalle und den Franzosen Guillaume Blot kann ich da erkennen. Ag2r ist sich also sicher, dass das Rennen nicht im Sprint zu Ende gehen wird, anders wäre es nicht zu erklären, dass Förster nun arbeiten muss. Mit Fabian Wegmann und Yury Trofimov hat man aber natürlich auch zwei Hochkaräter im Team.


Ag2r jagt den Ausreißern hinterher

Neben Ag2r war wie angesprochen auch Topsport sehr aktiv, dort hatten sich lange Zeit die drei Belgier Coomans, Neyens und Vanheule in die Nachführarbeit eingereiht, nun überlassen sie das ganze wieder Ag2r, wobei jetzt grade Landbouwkrediet nach vorne kommt, Jan Kuyckx und Jérôme Baugnies sind das. Auch BMC hatte zwischenzeitlich einen Fahrer für die Nachführarbeit abgestellt und zwar den Holländer Michel Kreder. Der Vorsprung nun sogar nur noch bei 3 Minuten, wir befinden uns wiegesagt in der drittletzten Runde, etwa bei Kilometer 7, das heißt das Feld befindet sich noch in dem ersten steileren Stück. Die ersten 8 Kilometer des langgezogenen Anstieges sind ja steiler, dann folgen 6 eher flache Kilometer, bevor es noch mal fünf Kilometer steiler hochgeht.


Oh, jetzt kommt Topsport Vlaanderen mit zwei frischen Fahrern nach vorne...und die verschärfen das Tempo deutlich! Das ist der Spanier Isidro Nozal, da geht ein richtiger Ruck durchs Feld, Topsport scheint hier wohl schon mal durchsieben zu wollen. Mit Ten Dam und Veikkanen hat man auch zwei Fahrer, die wohl nur vorne landen könnten, wenn die Sprinter ausgeschaltet werden würden. Wird das hier so ähnlich wie das Ausscheidungsfahren von CSF bei der 2008-er Austragung? Wohl nicht wirklich, hinter Nozal ist nur noch der Franzose Lilian Jegou. Dennoch haben hinten schon einige Fahrer zu kämpfen. Nozal hält das Tempo weiterhin sehr hoch. Die ersten 11 Kilometer des Anstieges sind jetzt schon gefahren, das bedeutet, dass sich die Fahrer wieder in einem etwas flacheren Teilstück befinden. Jetzt geht Jegou nach vorne, in diesem eher flachen Bereich, kann er das Tempo wohl besser hochhalten als sein Teamkollege Nozal, der eher als Bergfahrer bekannt ist. Das flache Stück ist jetzt aber auch schon fast durchfahren, es folgen noch einmal 5 steilere Kilometer.

Und jetzt geht auch wieder Nozal nach vorne, wieder müssen hinten einige Fahrer abfallen, Yuri Mitlushenko von Acqua é Sapone kann ich da beispielsweise erkennen. Klar – Mitlushenko kann bei flachen Rennen vorne reinfahren aber dieser GP Triberg, vor allem wenn solch ein Tempo gefahren wird, dürfte wohl etwas zu schwer für ihn sein. Nozal und Jegou wechseln sich jetzt ab, 2 Kilometer sind es noch bis die Fahrer oben sind und es wieder runter geht. Etwa 15-20 Fahrer haben hinten ein Loch reißen lassen müssen, mal sehen ob sie es in der Abfahrt vielleicht wieder heranschaffen. Nozal führt das Hauptfeld über den höchsten Punkt und die Abfahrt steht an. Durch die Aktion von Topsport Vlaanderen ist der Vorsprung der Ausreißer schnell auf nur noch 1:40 Minuten gesunken. Da es nun erst mal nur bergab geht und es wohl zu keiner rennentscheidenden Situation kommen wird, geben wir noch mal kurz ab in die Werbung, werden aber im Zielbereich in Triberg wieder dabei sein wenn es in die vorletzte Runde gehen wird.
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Hier sind wir wieder, die vierköpfige Ausreißergruppe befindet sich in den Straßen von Triberg, es geht auf die letzten beiden Runden des GP Triberg-Schwarzwald 2009! Auch das Hauptfeld hat nun schon fast die Ziellinie in Triberg passiert, dann können wir uns auch noch mal den genauen Abstand anschauen. So, eine Minute ist es nur noch für die Ausreißer, das bedeutet, dass auch in der Abfahrt im Peloton ein strammes Tempo vorherrschte. Fällt auf dieser fünften Runde bereits eine Vorentscheidung? Wir werden sehen, momentan wieder Topsport an der Spitze, Nozal und Jegou verbrauchen jetzt ihre letzten Kräfte und da ist es nun auch um sie geschehen, ihre Arbeit ist erledigt, das Feld wurde ausgedünnt und einige Sprinter wie Bazayev oder Rojas Gil haben vielleicht schon ein paar Kräfte gelassen.

Nun geht es in die ersten acht wirklich recht steilen Kilometer und das amerikanisch-schweizerische Team BMC kommt nach vorne. Das sind nun schon deutlich mehr Fahrer als vorhin von Topsport, wieder zieht das Tempo deutlich an, der Baske Ruben Perez ist das momentan an der Spitze, hinten kommen wieder einige Fahrer in Schwierigkeiten, unter ihnen sehe ich wieder Mitlushenko, der in der Abfahrt den Anschluss wohl wieder hingekriegt hatte, jetzt scheint er aber endgültig weg zu sein. Die Aktion von BMC ist jetzt deutlich entschlossener als die von Topsport Vlaanderen eben, hinter Perez sind noch Mazzanti, Rossi und noch ein weiterer Fahrer, an der Spitze immer noch Ruben Perez, wirklich starke Leistung von ihm, da sind bestimmt schon 25 Fahrer wieder abgefallen. Jetzt geht Mazzanti an ihm vorbei, dieser wäre ja selber ein Spezialist für solche Rennen, allerdings scheint er sich heute ganz in den Dienst seines Mannschaftskapitäns zu stellen. Der heißt für heute wohl Xabier Florencio, da ja BMC nur mit sechs Fahrern ins Rennen ging, vier davon momentan an der Spitze sind und vorhin schon Kreder Tempo machte. Wie auch immer, Perez musste jetzt endgültig abreißen lassen, BMC also noch mit drei Fahrern vorne, Mazzanti hat das Tempo noch mal angezogen, von den 70 Startern wirklich nur noch rund 55 vorne. Und jetzt haben sie die Ausreißer sogar schon in Sichtweite, diese scheinen sich nun auch aufgegeben zu haben, 25 Sekunden sind es nur noch! Ja, Ruggero Marzoli von BBox nimmt jetzt schon ganz raus, er wird vom Feld eingeholt, Cédric Pineau tut das gleiche, nur Gottfried und Pidgornyy erwehren sich noch kurz dem heran jagenden Feld. Mazzanti kann in diesem Moment aber auch die Lücke zu ihnen schließen, damit ist das Feld wieder die Spitze des Rennens, weiterhin Mazzanti dort an der Spitze, gefolgt von seinen Teamkollegen Rossi und Vicioso.


BMC versucht das Feld auseinanderzufahren

Das Feld umfasst nur noch etwa 50 Fahrer, nun Enrico Rossi an der Spitze, dahinter immer noch der Spanier Vicioso. Allerdings kommt jetzt auch Bouygues nach vorne gefahren, nachdem Marzoli eingeholt wurde setzt man jetzt wohl auf das Trio Joaquin Rodriguez, Tony Martin und Ezequiel Mosquera, so hieß es zumindest von Seiten der Teamleitung vor dem Rennen. Ihre Teamkollegen Nuyens und Pardilla fahren jetzt nach vorne, wollen wohl gemeinsam mit BMC das Tempo erhöhen. Die ersten steilen 8 Kilometer sind jetzt fast bewältigt, allerdings zieht der Spanier Pardilla das Tempo nochmals deutlich an, wieder haben einige Fahrer Probleme am Ende der Gruppe, wer hätte gedacht, dass es auch bei dieser Austragung wieder solch eine Art Ausscheidungsfahren geben würde? Wann kommt es zu ersten Attacken? Jetzt folgen zunächst die sechs etwas flacheren Kilometer, bevor es dann wieder fünf Kilometer steil hochgeht.

BBox und BMC nehmen aber nicht raus, gerade jetzt in der Ebene will man die abgerissenen Fahrer nicht wieder herankommen lassen. Nick Nuyens an der Spitze, der kann sowas natürlich, in diesem leicht ansteigenden Bereich richtig Tempo bolzen. Auch Rossi hält das Tempo sehr hoch, das Feld nun bei etwa 40 Fahrern. Gleich geht es wieder in den steileren Bereich, wird es dort schon mal zu Attacken kommen? Nuyens zieht voll durch, er muss für seine bergfesten Kapitäne das Rennen schwer machen. Rossi muss in diesem Moment abreißen lassen, jetzt geht es in die fünf steilen Kilometer bis zum höchsten Punkt des Anstieges, die hauen noch mal richtig rein. Nuyens ist jetzt auch weg, Pardilla zieht das Tempo aber noch mal an und jetzt links eine Tempoverschärfung von Laurens Ten Dam, das sieht fast wie eine Attacke aus, viele Fahrer versuchen mitzugehen. Ist das die angesprochene vorentscheidende Rennsituation? Eine große Gruppe kann sich jetzt aus dem restlichen Hauptfeld lösen, allerdings ist wenn ich das richtig sehe immer noch der Sprinter Rojas von Vorarlberg dabei, allerdings gehört er ja auch zu den Sprintern, die gut über Berge rüberkommen. Vicioso von BMC auch immer noch drin, er fährt gerade durch die Führung, nahezu alle Teams scheinen mindestens einen Fahrer in dieser Gruppe zu haben, in der Gruppe dahinter sieht es auch nicht danach aus, als ob man entschlossen sei, hinterherzufahren. 2 Kilometer sind es noch bis man oben ist, diese recht große Gruppe kann sich lösen. Ah, und hier haben wir sogar gleich eine Übersicht wer sich alles in dieser Gruppe befindet:

Zitat

TEN DAM Laurens (TSV)
MARTENS Paul (TSV)
VEIKKANEN Jussi (TSV)
RODRIGUEZ OLIVER Joaquin (BBO)
MOSQUERA Ezequiel (BBO)
MARTIN Tony (BBO)
DE GENDT Thomas (LAN)
VAN HECKE Preben (LAN)
ZAUGG Oliver (KAT)
BERTAGNOLLI Leonardo (KAT)
DYACHENKO Alexander (KAT)
PARRA Ivan (ISD)
KUSCHYNSKI Aleksandr (VBG)
KOREN Kristjan (VBG)
ROJAS GIL José Joaquin (VBG)
WEGMANN Fabian (ALM)
TROFIMOV Yury (ALM)
FLORENCIO Xabier (BMC)
VICIOSO Angel (BMC)
BONO Matteo (ASA)
DEIGNAN Philip (ASA)
+0.13
BAZAYEV Assan (RRC)
PEREZ SANCHEZ Francisco (RRC)
MONTAGUTI Matteo (RRC)


21 Fahrer umfasst die Spitzengruppe also, zudem haben wir direkt eingeblendet gehabt, welches Rock Racing-Trio sich leicht dahinter befindet, da versuchen Perez Sanchez und Montaguti jetzt die Lücke zu schließen, nun befindet sich die Gruppe schon in der Abfahrt. Mit Rojas Gil befindet sich also noch ein echter Top-Sprinter in dieser Gruppe, den müssten die anderen vermutlich loswerden, um den Tagessieg zu holen, da er in einem Sprint aus der Gruppe heraus wohl der stärkste wäre.
Die Gruppe befindet sich schon kurz vor Triberg, von wo aus es auf die letzte Runde, auf die letzten 25 Kilometer geht. Das Trio von Rock Racing hat den Anschluss jetzt herstellen können, damit haben wir 24 Fahrer an der Spitze, der Rest ist bereits deutlich abgeschlagen, wie ich höre, gibt es hinter dieser Gruppe noch eine Gruppe von 5-6 Fahrern, mit dabei die ISD-Sprinter Mitlushenko und Corioni sowie der Franzose Geslin von Landbouwkrediet, die versuchen den Anschluss wiederherzustellen, allerdings befindet sich diese Gruppe schon 45 Sekunden hinter der Spitzengruppe. Und diese passiert in diesem Moment die Ziellinie, das bedeutet: die Fahrer befinden sich in der letzten Runde!


Die Spitzengruppe geht auf die letzte Runde!

Und jetzt steht wieder der erste steile Teil des Anstieges an, Angel Vicioso verschärft das Tempo an der Spitze für seinen Teamkollegen Florencio, noch können aber alle folgen. Oder auch nicht, der Italiener Montaguti von Rock Racing muss abreißen lassen, er hat seine Kräfte anscheinend in der Abfahrt, in der er Bazayev nach vorne fuhr, aufgebraucht. Vicioso fährt weiterhin von vorne, lange wird er dieses Tempo aber bestimmt nicht mehr halten können, jetzt eine Attacke von Yury Trofimov! Der Russe in Diensten von Ag2r attackiert nach fünf Kilometern Anstieg, also ziemlich genau 20 Kilometer vor dem Ziel, aus der Gruppe heraus. Was machen die Verfolger? Da wird sofort hinterhergefahren, Martens (TSV) und Kuschynski (VBG) versuchen die Lücke zu schließen, auch Vicioso hilft mit.


Trofimov (ALM) probiert es mit einer Attacke

Trofimovs Attacke sieht dennoch gut aus, bei den Verfolgern jetzt aber eine weitere Tempoverschärfung von Ezequiel Mosquera (BBO)! Da bleiben aber alle dran, Trofimov wird dadurch allerdings fas t wieder eingeholt. Ja, nun schaut er sich um und sieht, dass er nicht wegkommt, Trofimov nimmt wieder heraus, die Spitzengruppe ist wieder zusammen.
Aber sofort geht der nächste, das ist der Kolumbianer Ivan Parra von ISD! Zwar ist auch da wieder einiges dahinter, dennoch wird aus der Gruppe sofort hinterhergefahren. Vicioso kann mit seinen letzten Kräften – so sieht es zumindest aus – die Lücke schließen. Wieder ist alles zusammen, Vicioso muss jetzt aber endgültig abreißen lassen. Allerdings haben die Fahrer die ersten 8 Kilometer des Anstieges gemeistert, es folgt das 6 Kilometer lange, nur leicht ansteigende Teilstück. Hier wird es wohl weniger zu Attacken kommen, umso mehr aber bestimmt danach, wenn es wieder fünf Kilometer steiler bergaufgeht. Dieser Teil dürfte dann die letzte Chance für Fahrer wie Rodriguez, Zaugg oder Wegmann sein. Momentan passiert nichts, man belauert sich in der Gruppe. Bazayev fährt hinten wieder an die Gruppe heran, er hatte anscheinend kurzzeitig den Anschluss verloren.

Erneute Attacke, diesmal ist es Alexandr Dyachenko von Katyusha! Dem Kasachen folgt ein Fahrer von Acqua é Sapone, das ist der kleine Italiener Matteo Bono. Die beiden probieren es auf den letzten Metern des flacheren Teils. Beide sind nicht zu unterschätzen, vor allem Bono könnte den Favoriten ein Schnippchen schlagen. Hinten ist man aber wieder aufmerksam, wieder sind es Martens und Kuschynski, zudem der Spanier von Rock Racing – Francisco Perez – die hinterherfahren. Nein, auch die beiden werden zurückgeholt, die Entscheidung wird im nun folgenden 5 Kilometer langen, steilen Teil erfolgen!

Es geht in das letzte Steilstück, 9 Kilometer nur noch etwa bis ins Ziel. ATTACKE! Wahnsinnsantritt, das ist Laurens Ten Dam von Topsport Vlaanderen, da reißt sofort eine große Lücke. Aber einige Fahrer gehen umgehend zur Gegenattacke über, Fabian Wegmann von Ag2r attackiert nun auch, außerdem sehe ich da den Schweizer Oliver Zaugg von Katyusha. Fünf Fahrer sind es insgesamt, alle fünf sehen richtig gut aus, dahinter weiß im Moment niemand so recht was er machen soll. Auch Xabier Florencio von BMC, zudem einer von BBox - ja Joaquin Rodriguez ist das - sind dabei.


Entscheidende Attacke? Laurens Ten Dam geht

Wegmann vorne in der Führung, die fünf jetzt zusammen. Dahinter eine Attacke vom Iren Deignan (ASA), auch Thomas de Gendt (LAN) probiert es. Die Gruppe splittert sich jetzt auch etwas auf, dennoch hat die Spitzengruppe um Wegmann den Vorsprung schon recht groß ausbauen können. Der Schweizer Zaugg gibt auf den letzten Metern des Anstieges auch noch mal alles, das sind gut und gerne 25 Sekunden. Rodriguez führt die Spitzengruppe über die Kuppe, jetzt folgen noch gut 5 Kilometer Abfahrt und dann der Zieleinlauf auf der ansteigenden Zielgerade.
Hier haben wir die jetzige Rennsituation:

Zitat

TEN DAM Laurens (TSV)
RODRIGUEZ OLIVER Joaquin (BBO)
ZAUGG Oliver (KAT)
WEGMANN Fabian (ALM)
FLORENCIO Xabier (BMC)

+0.26

MARTENS Paul (TSV)
VEIKKANEN Jussi (TSV)
MARTIN Tony (BBO)
DE GENDT Thomas (LAN)
BERTAGNOLLI Leonardo (KAT)
PARRA Ivan (ISD)
DEIGNAN Philip (ASA)


+0.39 (auf 1. Gruppe)

KUSCHYNSKI Aleksandr (VBG)
ROJAS GIL José Joaquin (VBG)
BONO Matteo (ASA)
BAZAYEV Assan (RRC)
PEREZ SANCHEZ Francisco (RRC)


+0.54

VAN HECKE Preben (LAN)
DYACHENKO Alexander (KAT)
MOSQUERA Ezequiel (BBO)
KOREN Kristjan (VBG)
TROFIMOV Yury (ALM)
VICIOSO Angel (BMC)
MONTAGUTI Matteo (RRC)


Hinter der Spitzengruppe hat sich also eine Verfolgergruppe formiert, hinter der wiederum die beiden Sprinter Rojas Gil und Bazayev gemeinsam mit je einem Teamkollegen sowie Matteo Bono um den Anschluss kämpfen. Auf der Abfahrt könnten sie durchaus noch mal herankommen. In der dritten Gruppe ist der Zug raus, da wird nicht mehr mit aller Entschlossenheit gefahren.

Rasend schnell geht es jetzt die Abfahrt herunter, 3 Kilometer nur noch bis ins Tagesziel in Triberg! Das Führungs-Quintett wechselt sich auch in der Abfahrt gut ab, die Gruppe läuft einfach. Doch auch dahinter wird Vollgas gefahren, Fahrer wie De Gendt oder Deignan wollen unbedingt noch nach vorne.
2,5 Kilometer für die Spitzengruppe, dort ist gerade Xabier Florencio in der Führung. Sollte es zum Sprint dieser Gruppe kommen wären wohl Wegmann und Florencio, vielleicht auch Rodriguez am höchsten einzuschätzen.
Da wird schon die 2-Kilometer-Marke passiert, das geht jetzt in der Abfahrt natürlich schnell. Der Vorsprung der Spitzengruppe ist dennoch etwas kleiner geworden, 20 Sekunden sind es noch in etwa. Allerdings scheinen Rojas und Bazayev dank ihren Teamkollegen den Anschluss fast wieder hergestellt zu haben, ja, in diesem Moment sind sie wieder dran, die zweite Gruppe kriegt Verstärkung, kann sie womöglich doch noch mal herankommen? Jetzt attackiert Deignan aus dieser Gruppe heraus, aber Kuschynski stellt seine Attacke gleich wieder, er fährt jetzt natürlich für seinen Teamkollegen Rojas.

Vorne gab es bis jetzt noch keine Uneinigkeiten, 1,5 km nur noch!. Rodriguez in der Führung, jetzt wird er von Wegmann abgelöst, es läuft hier auf einen Sprint hinaus. Nein, Zaugg greift noch mal an, er hätte im Sprint natürlich die schlechtesten Karten, drum probiert er es jetzt. Wegmann, Rodriguez und Florencio versuchen aber gleich hinterherzufahren und jetzt - genau unter der Flamme Rouge - sind sie wieder zusammen, es sieht nach einem Sprint der Spitzengruppe um den Sieg aus!


Flamme Rouge, der letzte Kilometer!

Es geht hier wie schon angesprochen leicht hoch, 800 Meter nur noch, Ten Dam an der Spitze, Zaugg jetzt mit einigen Problemen, auch wenn seine Attacke nur von kurzer Dauer war, sie hat ihn wohl einiges an Kraft gekostet. Doch er beißt sich fest, 600 Meter noch, Ten Dam jetzt vorne, die anderen lauern an seinem Hinterrad, keiner will mehr vorbeifahren. Es läuft auf einen Dreikampf zwischen Rodriguez, Wegmann und Florencio hinaus. Die Gruppe dahinter weiterhin mit etwa 20 Sekunden Rückstand, sie wird - wenn vorne nicht allzu hoch gepokert wird - nicht mehr herankommen. 400 Meter nur noch, Ten Dam vorne, dahinter Rodriguez, dann Wegmann, dahinter Florencio und an letzter Stelle Zaugg. 250 Meter noch, Ten Dam zieht jetzt einfach von vorne an, es bleibt ihm auch nichts anderes übrig, alle gehen sie jetzt aus dem Sattel, 150 Meter noch, Ten Dam immer noch vorne. Jetzt zieht Rodriguez vorbei, er eröffnet den Sprint um den Tagessieg! Sehr starker Antritt von Rodriguez, da reißt gar eine kleine Lücke, aber Wegmann saugt sich wieder heran, noch ist Rodriguez vorne, jetzt sprintet Wegmann langsam aber sicher vorbei, ja er zieht jetzt vorbei, dahinter allerdings noch Florencio, auch dieser geht an Rodriguez vorbei, kann Florencio noch an Wegmann vorbeikommen, die letzten Meter...Fabian Wegmann siegt!! Florencio wird um Haaresbreite Zweiter, gefolgt von Joaquin Rodriguez (BBO). Ten Dam (TSV) immerhin noch starker Vierter, auf Platz fünf dann Zaugg (KAT). Doch dahinter kommt es noch zum Sprint um Platz 6, Rojas oder Bazayev? Rojas macht's! Bazayev wird Siebter, gefolgt von Veikkanen, dahinter ist es ganz knapp, das werden wir erst gleich sehen.

Fabian Wegmann gewinnt nach 2005 also zum zweiten Mal den GP Triberg-Schwarzwald und sorgt für einen Heimsieg. Zweiter wird der Spanier Florencio von BMC, was diesen weitere Punkte in Richtung Aufstieg in die ProTour bringt und auf Platz drei landet Joaquin Rodriguez von BBox.

ERGEBNIS:
01 WEGMANN Fabian (ALM)
02 FLORENCIO Xabier (BMC)
03 RODRIGUEZ OLIVER Joaquin (BBO)
04 TEN DAM Laurens (TSV)
05 ZAUGG Oliver (KAT) 0.02
06 ROJAS GIL José Joaquin (VBG) 0.19
07 BAZAYEV Assan (RRC)
08 VEIKKANEN Jussi (TSV)
09 DEIGNAN Philip (ASA)
10 DE GENDT Thomas (LAN)
11 BERTAGNOLLI Leonardo (KAT)
12 PARRA Ivan (ISD)
13 MARTENS Paul (TSV)
14 BONO Matteo (ASA)
15 MARTIN Tony (BBO)
16 KUSCHYNSKI Aleksandr (VBG) 0.23
17 PEREZ SANCHEZ Francisco (RRC) 0.23
18 KOREN Kristjan (VBG) 1.21
19 DYACHENKO Alexander (KAT)
20 TROFIMOV Yury (ALM)
21 VAN HECKE Preben (LAN)
22 VICIOSO Angel (BMC)
23 MONTAGUTI Matteo (RRC)
24 MOSQUERA Ezequiel (BBO)
25 GESLIN Anthony (LAN) 2.16

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