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1. Umfragerunde - 5-tägige Rundfahrt

in Wintersaison 04.10.2009 13:34
von PS. | 1.294 Beiträge

Östereicher Trophy Alpentour
Eine Tour der besonderen Art durch Österreich und Italien, wohl eine sehr Bergfeste Rundfahrt mit einem schönen Mannschaftszeitfahren zu beginn. Der Spass endet dann am Teutonen Grill am Mittelmeer Italien.

Etappe 1
Grödig-Bad Vigaun(Manschaftszeitfahren)
http://www.bikemap.net/route/127143

Etappe 2
Kuchl-Obertauern
http://www.bikemap.net/route/127146

Etappe 3
Altenmark-Pörtsnach am Wörthersee
http://www.bikemap.net/route/127151

Etappe 4
Klagenfurt-Resia(Italien)
http://www.bikemap.net/route/127155

Etappe 5
Tolmezzo-Lignano Sabbaiadoro(Mittelmeer)
http://www.bikemap.net/route/127156#lt=4...1.59058&z=7&t=0


Alpentour
Man könnte wohl eher die Rundfahrt Alpentortour nennen. Die Rundfahrt führt über 5 Etappen und durch 3 Länder. Es geht durch die Schweiz, Italien und ein wenig durch Österreich, wobei dieses Stück nicht unwichtig ist aber dazu später. Die Etappen sind alle geprägt vom Hochgebirge. Keine Etappe hat ihren höchsten Punkt niedriger als 1800 m. Es gibt 2 rein Bergankünfte, bei der einen Ankunft muss jeder für sich entscheiden wie er diese sieht und deshalb ist sie auch so interessant aber auch dazu gleich mehr.

1. Etappe:
Disentis - Grimselpass
Die Rundfahrt beginnt in der Schweiz und gleich zum Anfang wartet eine der härtesten Etappen. 6 Pässe stehen auf dem Programm wobei letzterer der Schlussanstieg ist. Von Disentis fährt man nach Westen über den Oberalppass um in das Herzstück des schweizer Kletterradsports zu kommen. Schon der Oberalppass ist nicht einfach aber schon der zweite Berg der Furkapass übertrifft ihn. 12,1 km mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,4 % werden hier schon vieles von den Fahrern abverlangen auch wenn das Tempo wohl noch nicht so hoch sein wird. Anschließend geht es ins Tal nach Ullrichen, von wo aus der Nufenenpass ansteht. Er ist noch einmal eine Ecke schwieriger als der Furkapass und das zeigt schon hier und heute sind die Hochgebirgsjunkies gefragt. 14 km mit 8,1 % im Durchschnitt, das ist verdammt hart zumal die Fahrer schon zwei Pässe in den Beinen haben, aber das ist ja noch nicht genug. Anschließend geht es zu einem besonderen und nicht minder leichten Pass. Der Gotthardpass hat nämlihc eine besonderheit wie er gefahren wird. Man nimmt nämlich die Südanfahrt und zwar die schmale Kopfsteinpflasterstraße. Diese schlängelt sich über 12,7 km mit durchschnittlich 7,3 % hinauf und macht das Klettern nicht einfacher. Immerhin ist die Abfahrt dafür breit und gerade sodass man eine Highspeedjagd erwarten kann. Anschließend kreuzt man die Strecke vom Anfang um noch etwas weiter in der Abfahrt zum Sustenpass zu kommen. Nach 4 solch schweren Pässen steht mit dem Susten noch einer an. Er ist fast genauso schwer wie der Gotthardpass hat aber immerhin eine asphaltierte Straße. Allerdings müssen die Fahrer noch einen letzten Pass bewältigen und zwar den Schlussanstieg hinauf zum Grimselpass. Zwar ist dieser von den Steigungsprozenten der einfachste doch mit dieser Pass ist unrythmisch und das tut nach 200 km weh und nahc 5 Pässen ist das brutal. 17 km, die die Spreu vom Weizen schon auf Etappe 1 teilen werden.





2. Etappe:
Airolo - St. Moritz
Die zweite Etappe ist hingegen etwas einfacher. Man startet in Airolo und von dort aus geht es erst einmal 80 km recht flach zu. Die Fahrer können sich von der Tortur von gestern noch ein wenig erholen bevor mit dem San Bernardino ein vor allem langer Pass ansteht. Er ist zwar rythmisch und nicht übermäßig steil aber nagt trotzdem an den Kräften. Anschließend nimmt man auch nicht die ganze Abfahrt sondern fährt den Splügenpass, als Gegensteigung fast zu sehen, wieder hinauf. Mit dem Bernardino überquert man auch an diesem Tag die 2000 m-Marke. Als Finale dient dann der Malojapass. Dieser ist zwar nicht steil aber lang und wenn hier Ernst gemacht wird dann wird es auch hier bröckeln. Vor allem interessant wird es dann wenn man den Gipfel erreicht hat. Denn dann geht es nicht bergab sondern flach zu. Bis nach St. Moritz sind es noch 15 km und dann könnte es eine wilde Verfolgungsjagd in der Ebene geben. in St. Moritz sind dann die letzten ansteigend.





3. Etappe:
St. Moritz - Prad
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=drqhfzednjvapece
Die Strecke sit sehr schwer. Sie beginnt im Wintersportort der Reichen St. Moritz und führt dann über den Berninapass nach Italien. Nach der Ortsdurchfahrt von Tirano geht es zum Mortirolo, der mit seiner unglaublichen Steilheit und der schmalen Straße eine große Herausforderung ist. Hier wird es schon eine große Vorselektion geben. Anschließend geht es durchs Tal und dann den passo di Gavia hinauf. Auch dieser hat es in sich und ist über 2600 m hoch. Die Abfahrt nach Bormio kann dazu genutzt werden um die letzten Kräfte zu asmmeln für einen der schwersten Anstiege der Alpen dem Stelvio. Das Ziel liegt direkt nach der Abfahrt in Prad.

4. Etappe:
Schluderns - Bozen
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=fyagbvpiigfdjwao
Die Strecke ist im ersten Teil fast nur flach. Im Gegensatz zu dn letzten Tagen ist diese Etappe aktive Erholung. Man fährt flach in Richtung Bzen biegt dann aber durchs Tal ab in Richtung Trento. Allerdings folgt man nciht dem Tal sondern nimmt dann dei Straße zum San Luganopass. Anschließend steht aber keine Abfahrt an, sondern eher nur ein kleines Plateau. Daran schließt dann der schwere Anstieg zum Passo di Lavaze an. Allerdings ist vor allem die lange Abfahrt hinunter dann ein Ruhepunkt wo einiges zusammen laufen kann. Man kommt vor den Toren von Bozen im Tal an, aber fährt noch einen Schlenker. Man nimmt den Anstieg nachh Oberbozen, der es aber in sich hat. Er ist sehr steil und zwar durchgängig udn ist ca. 7-8 km lang. Das Zielt liegt dann nach der Abfahrt in Bozen.

5. Etappe:
Bozen - Rettenbachferner
Zum Abschluss wird es dann noch einmal richtig schwer. Jeder der vier Anstiege übersteigt die 2000 m-Marke. Es geht von Bozen erst nur "leicht" bergan. Ab Pennes beginnt der Anstieg zum Penser Joch dann aber richtig. Die ca. 9 km sind dann gespickt mit durchschnittlich 8 % Steigung. Nach der Abfahrt wartet auch wieder nur ein kurzes Flachstück bevor der Jaufenpass die nächste Schwierigkeit auf dem Plan steht. Hier könnte sich schon die Spreu vom Weizen trennen gerade wenn man bedenkt, dass die Fahrer schon 4 schwere Etappen hinter sich haben. Es warten dann aber noch zwei Anstiege. Erst das Timmelsjoch, was die Fahrer von Italien nach Österreich führt und dann das unglaublich schwere Finale nach 5 Tagen: der Rettenbachferner. Dieser bietet das Finale für eine Rundfahrt die nur ein wirklicher Kletterass für sich entscheiden kann.



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