CN Italien

#1 von Schleck , 10.01.2010 18:53

Nibali triumphiert im Zeitfahren!


Vincenzo Nibali hat die nationalen Meisterschaften von Italien gewonnen! Auf einem gut 30 Kilometer langem Rundkurs setzte er sich gegen zahlreiche Konkurrenten durch.. Er gewann vor Adriano Malori von Radio Shack und Titelverteidiger Manuel Quinziato von Katusha. Dabei sah es für Nibali lange Zeit nicht nach einem Sieg aus. An der Zwischenzeit führte noch U-23 Weltmeister Malori vor Ivan Basso. Aber der Fraincaise des Jeux Fahrer hatte sich seine Kräfte gut eingeteilt und konnte sie noch überholen. Basso rutschte auf Rang vier ab. Die Top fünf komplettierte sein Teamkollege Caruso. Bei dem Sieger herrschte Zufriedenheit, aber genau wie bei allen anderen Teilnehmern lag die Konzentration schon wieder beim Straßenrennen, dass folgen wird: „ Ich bin überglücklich, dass es in diesem Jahr endlich zum Titel gereicht hat! Ich durfte ja schon 2008 das Trikot tragen und bin froh,dass ich den Triumph nach dem enttäuschenden letzten Jahr, mit zwei fünften Plätzen, wiederholt habe. Aber jetzt muss auch im Straßenrennen die Leistung stimmen, damit ich mit beiden Trikots nach Hause fahren darf.“

 
Schleck
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RE: CN Italien

#2 von Schleck , 12.01.2010 15:21

Es war das Rennen, indem die meisten Teilnehmer am Start standen. Und es war einer der spannendsten Wettbewerbe. Schon früh zeigte sich, dass viele Fahrer heute aggressiv fahren wollten. So konnten sich nach einigen Attacken rund 40 Fahrer vom Hauptfeld absetzen. Doch besonders Radio Shack hatte was dagegen und machte mächtig Tempo, sodass die Gruppe mit starken Fahrern wie Caruso und Gavazzi wieder gestellt werden konnte. Danach setzte sich dann folgende kleine Gruppe ab:
MAGAZZINI Enrico (SIL)
PETACCHI Alessandro (KAT)
BUSATO Matteo (GCE)
SELLA Emanuele (AST)
FURLAN Angelo (COF)

Die größte Überraschung war wohl Petacchi, der eigentlich als Sprinter gilt. Doch hinten wurde schon früh Tempo gemacht, sodass Sprinter wie Petacchi auf dem hügeligem Kurs schon bald Probleme bekommen könnten. Die Außreiser hielten sich trotzdem gut vorne. Hinten übernahm in der letzten Runde Gilberto Simoni das Tempo. Er sortierte ordentlich aus und die Gruppe wurde immer kleiner. Es gab einige Attacken aus dem Feld, aber keiner konnte sich richtig absetzen. Vorne merkten sie, dass der Vorsprung immer kleiner wurde. Bussato war der erste, der attackierte. Sella ging sofort hinterher und zog so die anderen mit. Dann ging hinten die Post ab. In den letzten Anstieg hinein zog Garzelli das Tempo mächtig an. Er versuchte mit seinen Teamkollegen Cunego und Nocentini dem Rest zu entkommen. Aber Basso und Pellizotti sprangen sofort hinterher. Die fünf setzten sich ein kleines Stück ab, dann attackierte auch Caruso aus dem Feld heraus. Das nutzte Nibali aus, um von seinem Hinterrad aus zur Spitzengruppe zu gelangen. Vorne attackierte dann Enrico Magazzini. Damit fiel die Gruppe auseinander und Petacchi war der erste, der eingeholt wurde. Kurz vor dem Gipfel wurde dann auch der Rest der Gruppe gestellt. Garzelli, Cunego, Nocentini, Basso, Pellizotti und Nibali konnten sich aber noch nicht sicher sein, denn hinter ihnen jagte eine große Gruppe mit starken Sprintern heran. So waren unter anderem Visconti, Bennati und Gavazzi vertreten. Doch vorne ging erstmal Nibali. Der Sieger des Zeitfahrens wollte beide Trikots. Natürlich war jetzt Radio Shack, das noch mit drei Fahrern in der Gruppe war, gefragt. Deshalb opferte sich Garzelli und holte Nibali ein. Doch darauf verließen ihn die Kräfte und er fiel zurück. Darauf kam sofort die nächste Attacke. Basso war es diesmal. Diesmal fuhr Nocentini nach. Auch er schaffte es die Gruppe wieder heran zubringen, aber auch er verlor viele Kräfte. Dann löste sich Pellizotti. Cunego sprang sofort mit. Der Rest konnte nicht mehr und Nocentini wollte die anderen nicht mit ran führen. Deshalb wurde der Sieg zwischen Cunego und und Pellizotti geklärt. Pellizotti attackierte noch mehrmals, aber Cunego schaffte es im Flachen immer wieder ran zu fahren. Damit musste der Sprint entscheiden. Die einzige Chance vom Außenseiter war natürlich ein langer Antritt, um Cunego müde zu fahren. Aber der Weltmesiter konterte immer wieder und übersprintete ihn am Ende. Damit darf Cunego im nächsten Jahr das Meistertrikot tragen! Hinten kämpften Nibali, Nocentini und Basso um die weiteren Platzierungen. Nocentini sicherte sich mit einer Attacke den dritten Platz und Nibali hatte zuviele Kräfte gelassen, sodass Basso ihm noch entkam.

 
Schleck
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