Ronde van Vlaanderen Beloften (U24)

#1 von freire , 12.04.2011 01:40


BAR Jocelyn (FDJ) 07.10.1988
DAUGA Vincent (FDJ) 11.12.1988
FELLINE Fabio (FDJ) 29.03.1990
KEIZER Martijn (FDJ) 25.03.1988
KITTEL Marcel (FDJ) 11.05.1988
VANDOUSSELAERE Sven (FDJ) 29.08.1988


NERZ Dominik (APP) 25.08.1989
ARNDT Nikias (APP) 18.11.1991
GMELICH MEIJLING Jarno (APP) 21.06.1989
SERRY Pieter (APP) 21.11.1988
STEELS Stijn (APP) 21.08.1989
THÖMEL Tino (APP) 06.06.1988


PHINNEY Taylor (SAX) 27.06.1990
DOCKX Gert (SAX) 04.07.1988
HANSEN Lasse Norman (SAX) 11.02.1992
ØSTERGAARD Niki (SAX) 21.01.1988
QUAADE Rasmus Christian (SAX) 07.01.1990
SICARD Romain (SAX) 01.01.1988


DE VREESE Laurens (RAB) 29.09.1988
FURDI Blaz (RAB) 27.05.1988
KREDER Wesley (RAB) 04.11.1990
VERMELTFORT Coen (RAB) 11.04.1988
VANMARCKE Sep (RAB) 28.07.1988
WALLAYS Jelle (RAB) 11.05.1989


DE BIE Sean (LAN) 03.10.1991
DEBUSSCHERE Jens (LAN) 28.08.1989
KRAUWEL Bas (LAN) 28.01.1991


BATTAGLIN Enrico (FAR) 17.11.1989
EIJSSEN Yannick (FAR) 26.06.1989
LAENGEN Oystein Stake (FAR) 07.02.1989
MATTHEWS Michael (FAR) 26.09.1990
PAGANI Angelo (FAR) 04.08.1988
WELLENS Tim (FAR) 10.05.1991


DELAPLACE Anthony (SKY) 11.02.1989
DOWSETT Alex (SKY) 03.10.1988
KREDER Raymond (SKY) 26.11.1989
MEYER Travis (RSH) 08.06.1989
KENNAUGH Peter (SKY) 15.06.1989
SAGAN Juraj (SKY) 23.12.1988



APPOLLONIO Davide (ALM) 02.06.1989
DAMUSEAU Thomas (ALM) 18.03.1989
DEMARE Arnaud (ALM) 26.08.1991
DESRIAC Loic (ALM) 21.07.1989
OLIVIER Daan (ALM) 24.11.1992
SKUJIN Toms (ALM) 22.09.1991

 
freire
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RE: Ronde van Vlaanderen Beloften (U24)

#2 von freire , 12.04.2011 01:41

U24: Ronde van Vlaanderen Beloften


Hallo und herzlich Willkommen zur Ronde van Vlaanderen oder wie der Italiener sagen würde: Giro delle Fiandre. Beim Franzosen heißt es Tour des Flandres. Auf deutsch heißt sie Flandern-Rundfahrt und im englischen Tour of Flanders. Wir berichten heute allerdings nicht von DER Ronde van Vlaanderen, sondern von der u24 Ausgabe, welche am Wochenende nach der großen Ronde ausgetragen wird. Das Rennen ist 172,1 Kilometer lang. Start- und Zielort ist Oudenaarde

Werfen wir bevor wie uns auf die diesjährige Augabe konzentrieren einen kurzen Blick auf die letzten beiden Jahre. Im Jahr 2009 gab es an der vorletzten Helling, dem Taaienberg, die erste Favoritenattacke und es bildete sich die rennentscheidene Gruppe. Am anschließenden Eikenberg attackierte dann Jelle Vanendert erneut und verkleinerte die Gruppe zum zweiten Mal. Auf den letzten Kilometern gab es dann keine Attacken mehr und Dennis van Winden von Topsport konnte den Sprint vor Simon Clarke gewinnen. Das damalige Topsport Team ist auch heute am Start, wird inzwischen aber von Rabobank gesponsert.

Im letzten Jahr fiel auch am Eikenberg die Entscheidung. Dort attackierte John Degenkolb und bildete damit die entscheidene Gruppe um Lodewyck, Vanmarcke, Oss, Guldhammer, Schynder, Vermote, Zingle und natürlich sich selbst. Den Sprint um den Sieg gewann dann Klaas Lodewyck von Cofidis vor Vanmarcke und Daniel Oss. Während Lodewyck und Oss dieses Wochenende bei Paris - Roubaix starten, gehört Sep Vanmarcke von Rabobank heute zu den großen Favoriten.

So kommen wir nun zum Rennen, da es schon Montag ist, sind wir etwas spät dran, schauen wir doch mal wo die Fahrer gerade sind.... Ah es sind 130 Kilometer gefahren und es geht gleich in den Steenbeekdries. Aber wir haben Glück gehabt, bisher ist noch rein gar nichts passiert. Kein Fahrer wollte in die frühe Gruppe und auch ansonsten hat noch keiner attackiert.

Nun geht es in den Steenbeekdries. Diese Helling ist nur 700m lang, dafür aber komplett auf Kopfsteinpflaster. Die Steigung beträgt im Durchschnitt 5,3% und geht bis zu 6,7 % hoch, also bei weitem nicht das steilste was uns in diesem Rennen noch bevorsteht. . An der Spitze des noch großen Feldes sehen wir Jelle Wallays von Rabobank und der Belgier attackiert hier. Er versucht eine Lücke zu reißen. Das Finale oder besser gesagt überhaupt das Rennen, kann nun losgehen. Gleich machen sich auch die Helfer an die Verfolgung. FDJ sieht man an der Spitze. Marcel Kittel kann ich da erkennen. Sie wollen hier keinen Fahrer weglassen. Am Ende des Pelotons bröckelt es jetzt auch langsam. Auch wenn das Rennen bisher nicht schnell oder selektiv war, so waren bestimmt einige Fahrer froh bis hier hin mitgehalten zu haben.

Wallays jedenfalls kommt nicht weg. Viele Helfer sind hier noch frisch und so wird er eingeholt. Als nächstens steht der Taaienberg an. Genau an dieser Helling testet Tom Boonen des öfteren seine Konkurrenz. Der Taaienberg ist 530m lang und führt fast komplett über Kopfsteinpflaster. Dazu ist er bis zu 15,8 % steil. Und es gibt wieder eine Attacke! Und wieder ist es Rabobank. Laurens der Vreese, also wieder ein Belgier, attackiert hier. Ein Mann von Farnese Vini setzt dort nach, das ist Yannick Eijssen. Die beiden Belgier jetzt mit einem kleinen Vorsprung unterwegs. Hinter ihnen arbeiten aber noch ein paar Helfer. Ob sie sich wirklich weit absetzen können?

Der Taaienberg ist vorbei. Im Feld hat Saxobank nun die Kontrolle übernommen. Die beiden Ausreißer sind aber noch vorne. Sicard und Dockx hängen sich aber rein um die beiden wieder einzuholen. Auch FDJ hilft dabei. Als nächstes kommt der Eikenberg und nach diesem haben wir die Triologie aus Steenbeekdries, Taaienberg und Eikenberg das erste Mal abgeschlossen, danach müssen die Fahrer ein weiteres Mal über diese drei Hellingen, bevor es dann ins Ziel geht.

Die Führungsarbeit hat sich bezahlt gemacht und die Helfer konnten das belgische Duo einholen, noch vor dem Eikenberg, der nun unmittelbar bevorsteht. Und schon sind sie drin. Das Tempo ist wieder etwas heruntergegangen und es gibt zumindest im moment keine Attacken. So bleibt uns Zeit um einmal die Daten zum Eikenberg zu nennen. Der Eikenberg ist volle 1200m lang und dabei 6,2% steil, mit Stücken mit bis zu 10%. Damit ist der Eikenberg ganz klar der Scharfrichter dieses Rennens. Aber seiner ersten Überfahrt wird er diesem Ruf aber noch nicht gerecht, es ist, im Vergleich zu den beiden Hellingen zuvor, sehr aktionsarm.

Der Eikenberg ist nun bezwungen und es stehen 17 einigermaßen flache Kilometer an, bevor es erneut den Steenbeekdries hinauf geht. Deshalb nutzen wir die Zeit um einen Blick auf die Ronde 2012 zu werfen, bei der, vielleicht der heutige Sieger dann auch schon vorne mitfahren kann.


Zitat
Die Ronde van Vlaanderen endete dieses Jahr in Ninove. Nun laufen aber die Verträge mit der Stadt aus und die Veranstalter könnten sich einen neuen Zielort suchen. Seinen Hut in den Ring geworfen hat unter anderem der Zielort der Nachwuchs-Ronde Oudenaarde. Das Komitee der Stadt hat auch schon einen möglichen Rennverlauf vorgestellt. So soll die Muur van Geraadsbergen bereits 105 Kilometer vor dem Ziel in Angriff genommen werden. Das Finale wäre dann womöglich selektiver da der Koppenberg, Steenbeekdries, Taaienberg, Kruisberg, Paterberg und Oude Kwaremont alle auf den letzten 50 Kilometern liegen würden. Es wäre sogar denkbar, dass der Oude Kwaremont erst fünf Kilometer vor dem Ziel sich den Fahrern entgegen stellt. Ohne ein Rennen mit diesem Kurs zu sehen, ist wohl schwierig zu bewerten, wie das Rennen laufen würde. Was man aber sagen kann, ist dass die Fahrer wohl erst um einiges später attackieren würden und die Favoriten länger zusammen bleiben.



Weiter gehts mit dem Rennen. Das Feld ist weiterhin zusammen, bis auf die Fahrer welche schon abgehängt wurden. Damit geht es also in den Steenbeekdries. Werden hier jetzt die vermeintlichen Favoriten angreifen? Die meisten der Favoriten sind eher Sprinter, wenn man da an Felline, Matthews oder Phinney denkt. Aber der Italiener probiert es hier! Attacke von Fabio Felline von FDJ! Aber er ist nicht alleine, er zieht hier mit ein paar anderen Fahrern weg, Matthews und Phinney sehe ich. Auch der starke Vanmarcke kommt mit einem dicken Gang wieder nach vorne und zieht Debusschere gleich mit.

Die fünf sind jetzt oben und haben einen kleinen Vorsprung auf vier Verfolger. Diese vier sind Blaz Furdi von Rabobank, Anthony Delaplace von Sky und Toms Skujins und Davide Appollonio beide von Ag2r. Alle weiteren Fahrer dahinter scheinen geschlagen, zumindest ist kein Team an weiterer Arbeit interessiert.

Jetzt geht es Schlag auf Schlag und schon ist der Taaienberg dran. In der ersten Gruppe arbeiteten vor allem Felline und Debusschere. Es scheint aber so zu sein, als ob die Verfolger nochmal nach vorne kommen.

Genau so ist es, die vier Verfolger kommen nochmal ran und... zwei attackieren auch zugleich. Furdi und Skujins ziehen beide direkt durch attackieren die anderen Favoriten. Die schauen sich erstmal an. Der Taaienberg ist schon halb vorbei, Felline an der Spitze der Verfolger, aber richtig Tempo macht der nicht. Appollonio und Vanmarcke natürlich ganz am Ende der Gruppe. Für Debusschere ist die Situation jetzt auch nicht mehr so gut, da Rabobank und Ag2r jeweils zwei Fahrer in der Entscheidung haben. Delaplace ist gerade erst wieder rangekommen. Phinney ist sich jetzt nicht sicher wie er reagieren soll. Matthews macht mal gar nichts.

Jetzt haben sie sich doch entschieden etwas zu machen, aber es ist wertvolle Zeit verloren gegangen. Phinney macht etwas mit. Auch Felline und Debusschere sind dabei. Delaplace hilft auch. Bei diesen ganzen sprintstarken Kerlen hofft er wohl darauf wenigstens Skujins und Furdi hinter sich zu lassen, wenn wieder alles zusammen läuft.

Nun folgt der Eikenberg, die letzte Helling für heute und die Verfolger saugen sich wieder Meter um Meter heran. 300m vom Eikenberg sind geschafft, es richt nach Zusammenschluss. Was würde dann folgen? Eine nächste Attacke? Vielleicht von Vanmarcke? Matthews und Appollonio machen auch nichts für die Führung, aber die beiden sind wohl sprintstärker.

600m gefahren und nur noch wenige Meter zwischen den Gruppen. Vanmarcke lauertz schon am Ende der Gruppe. Vanmarcke attackiert! Der zweitplatzierte kann es nicht abwarten und setzt hier seine Attacke. Wer kann mitgehen? Matthews fährt eine kleine Lücke zu, aber wer macht die Lücke zu Matthews zu? Erstmal keiner. Vanmarcke macht Tempo. Noch 200m dann ist die letzte Helling geschafft. Skujins versucht für Appollonio die Lücke zu schließen. Furdi mit Problemen, er ist der letzte der Gruppe. Knapp vor ihm ist Delaplace.

Jetzt haut Vanmarcke den Ellenbogen raus, er will in den Windschatten. Matthews übernimmt aber nicht. Wirft der Australier hier eine super Situation weg? Oder ist er sich so sicher was seinen Sprint angeht? Vanmarcke macht notgedrungen weiter Tempo. Der Rabobänker ist sich nicht sicher was er nun tun soll. Matthews ins Ziel ziehen und einen zweiten Platz sicher haben? Immer unter der Voraussetzung sie schaffen es auch ins Ziel. Oder lieber die anderen wieder herankommen lassen und es später nochmal probieren?

Sieben Kilometer sind es noch und etwa auch so viele Sekunden Vorsprung. Hinten ist Skujins platt und fällt zurück. dafür arbeiten Felline und Debusschere, auch Phinney macht ab und zu mit. Appollonio pokert sehr hoch und geht nicht durch die Führung.

Vanmarcke hat die Schnauze voll. Er zieht auf die andere Straßenseite rüber und zeigt Matthews sogar den Vogel. Matthews will aber weiterhin nicht arbeiten. Ihr Vorsprung schmilzt. Die Verfolger sind wieder dran. Damit nun sieben Fahrer an der Spitze: Matthews, Vanmarcke, Felline, Appollonio, Delaplace, Phinney und Debusschere. Und genau der attackiert jetzt. Vier Kilometer vor dem Ziel und Debusschere haut rein. Delaplace setzt nach, aber beide kommen nicht wirklich weg.

Die anderen fünf kommen wieder heran. Eine sehr spannende Ausgabe. Es kann zum Sprint kommen oder attackiert noch jemand? Drei Kilometer und die Luft ist ziemlich raus. Der Vorsprung auf die Verfolger sollte reichen. Skujins und Furdi sind recht weit weg und das Feld ist geschlagen.

Die letzten 2000 Meter nun. Felline, Appollonio und Matthews am Ende der Gruppe, aber da nicht wirklich Tempo drin ist, fahren alle oft nebeneinander als hintereinander. Die Flame Rouge ist erreicht. Matthews und Felline sprechen miteiander. Machen die aus, wer ganz am Ende der Gruppe sein darf? Jetzt spricht Felline mit Appollonio. Kann Matthews schon genug italiensich oder unterhalten sich die beiden Italiener auf französich? Aber da kommt tatsächlich noch eine Attacke! Es ist der Amerikaner Taylor Phinney! Und die wurde verschlafen. Matthews tritt an und will hinterher, aber da ist eine Lücke. Matthews will die Lücke nicht zu fahren, da er Felline und Appollonio am Hinterrad kleben hat.

Phinney zieht durch. Sein Team startete ja nicht bei der großen Ronde und machte lieber Party in Spanien. Kann der Fahrer von Saxobank diese Faupax etwas mildern. Es scheint so. Die Verfolger schauen sich an.

Phinney kurz vor dem Ziel es sieht gut für ihn aus.

Phinney gewinnt und dies nicht im Sprint sondern durch eine überraschende Attacke.

Da kommen auch schon die Verfolger. Appollonio von vorne, aber da kommt Matthews stark auf und sprintet auf Platz zwei. Appollonio wird Dritter. Es folgen Felline, Vanmarcke, Debusschere und Delaplace.

01. PHINNEY Taylor (SAX) 27.06.1990
02. MATTHEWS Michael (FAR) 26.09.1990 + 0:05 Minuten
03. APPOLLONIO Davide (ALM) 02.06.1989
04. FELLINE Fabio (FDJ) 29.03.1990
05. VANMARCKE Sep (RAB) 28.07.1988
06. DEBUSSCHERE Jens (LAN) 28.08.1989
07. DELAPLACE Anthony (SKY) 11.02.1989
08. FURDI Blaz (RAB) 27.05.1988 + 0:45 Minuten
09. SKUJIN Toms (ALM) 22.09.1991
10. BATTAGLIN Enrico (FAR) 17.11.1989
11. DESRIAC Loic (ALM) 21.07.1989
12. STEELS Stijn (APP) 21.08.1989
13. KITTEL Marcel (FDJ) 11.05.1988
14. DOWSETT Alex (SKY) 03.10.1988
15. NERZ Dominik (APP) 25.08.1989

 
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