#1

Rock Racing News

in Presse 12.01.2009 23:37
von daN | 701 Beiträge

Ausgabe 1/2009[/size]


[size=200]Rock Racing - Ein Team im Aufschwung


Seit einiger Zeit dürfte bekannt sein, dass bei Rock Racing ein neuer Wind weht. Die letzte Saison ist eher ohne große Erfolge zuende gegangen und das soll sich natürlich ändern. Das Team konnte zwar den 7ten Platz in der Teamwertung holen und hat damit 10 Teams hinter sich gelassen, aber vom Aufstieg war Rock Racing sehr weit entfernt.
Den größten Anteil an der halbwegs guten Platzierung von Rock Racing hatte Leonardo Bertagnolli.



Er ist das Herzstück der Mannschaft und hat mit 4 Siegen bei Klassikern und vielen Etappensiegen gezeigt, wie wichtig er für diese Mannschaft ist.
Oscar Sevilla, der zweite Kapitän und Spezialist für schwierige Rundfahrten, zeigte auch ordentliche Leistungen, er wurde aber meistens unter seinem Wert geschlagen.




Nun hat sich diese Saison schon einiges getan und es ist kein Geheimnis mehr, dass Rock Racing versucht ein Team zu formen, mit dem der Aufstieg gelingen soll. Momentan befindet sich Rock Racing noch in Verhandlungen mit viele Teams wegen Oscar Sevilla, Tyler Hamilton, Eladio Sanchez Jimenez etc. die bei einem entsprechenden Angebot das Team verlassen könnten.
Besonders Oscar Sevilla würde ein riesiges Loch in der Mannschaft hinterlassen, deshalb hat sich der Manager von Rock Racing, daN, gleich festgelegt: "

Zitat
Sevilla darf nur bei einem guten Angebot gehen. 2 zu 1 Tauschs werden wir im wenigsten Falle zulassen. Wir werden Sevilla auch weiterhin behalten, sollte nicht ein gleichwertiger Fahrer kommen. Gleichwertig bedeutet in diesem Fall, dass wir für ihn einen Topsprinter oder einen Allrounder bekommen. Derzeit habe ich einige interessante Angebote bekommen und wir werden alle genau sondieren und dann erst entscheiden, für wen er gehen darf.

"

Es gibt aber auch andere Abgänge zu verzeichnen. John Devine (zu Aqua e Sapone) und Craig Lewis (zu Aqua e Sapone), sowie Jean-Patrick Nazon (zu Aqua e Sapone) und Boris Shpilevsky (zu Cervelo Test Team) haben das Team verlassen. Besonders Lewis und Shpilevsky werden dem Team fehlen, da sie ihre Zukunft noch vor sich haben und ziemlich bald gute Ergebnisse bringen werden. Auch der Weggang von Nazon schmerzt. Mit ihm verliert das Team einen starken Spinter mit viel Erfahrung.


Für diese 4 Fahrer sind Ryder Hesjedal, Hans Dekkers, Julien Sanchez Pimienta, Kjell Carlström und Evgeny Sokolov (für 110k von Fuji) ins Team gekommen.
Weiters hat das Team Jean-Mitja Schlüter ausgeliehen, um sich im Sprintbereich vorläufig etwas zu verstärken.

Teammanager daN meinte zu den Transfers folgendes: "

Zitat
Wir konnten eigentlich das Maximum für das Team aus den Transfers herausholen, denn für uns war klar, dass wir mit Devine, Lewis und Shpilevsky in nächster Zeit nicht soviele Punkte holen werden wie ein Hesjedal, Carlström oder Dekkers. Sie haben einfach nicht mehr in unser Schema gepasst und durften deshalb gehen. Wir konnten jetzt erfahrenere Fahrer verpflichten, die sicher für die eine oder andere Überraschung sorgen werden. Besonders Hesjedal und Carlström werden sehr hoch eingeschätzt und auch Dekkers wird seine Klasse bei den Benelux Rennen zeigen.

"

Weiters hat daN angekündigt, weiter nach Sprintern zu suchen und noch den einen oder anderen Zeitfahrer bzw. Allrounder, damit das Team wirklich überall gut vertreten ist.
Die Top 5 zu erreichen, sollte aber ein realistisches Ziel sein. Der Aufstieg sollte aber diese Saison nicht mehr möglich sein, wenn nicht noch der eine oder andere Topfahrer verpflichtet werden kann.

Die Saisonziele sollten jedoch zu erreichen sein. Mit Hamilton, Sevilla, Hesjedal, Bertagnolli, Jimenez Sanchez, Sanchez Pimienta etc. kann sich Rock Racing für die Bergetappen bei z.B. Tour of California sicher behaupten, da sie eines der stärksten Conti-Teams in diesem Bereich sind. Die Etappensiege sollten dann auch noch schaffbar sein.
Manager daN hat jedenfalls angekündigt das stärkste Teamaufgebot zu den Rennen mit Sponsorenzielen zu schicken, damit Rock Racing auch weiterhin finanziell abgesichert sind.


Zum Abschluss stellen wir noch die Neuverpflichtungen vor:


1. HESJEDAL Ryder (RRC) 09.12.1980 Straßenmeister



Ryder Hesjadal begann seine Radsportkarriere als sehr erfolgreicher Mountainbiker. Er wurde Vize-Juniorenweltmeister 1998, U23-Vizeweltmesiter 2001 und Dritter 2002, sowie Vizeweltmeister bei den Männern 2003. 2002 und 2003 war er schon in der Nachwuchs-Mannschaft des Straßenradsport-Teams Rabobank unter Vertrag. 2004 wurde er Profi und wechselte endgültig auf die Straße. Er bekam einen Platz im US Postal-Team von Lance Armstrong. 2006 wechselte er zum Schweizer Rennstall Phonak. Sein bestes Ergebnis fuhr er bei der Katalonien-Rundfahrt 2006 ein, wo er guter Vierter auf einer Etappe und im Gesamtklassement wurde. 2007 wurde er zudem Kanadischer Meister.
Im Jahr 2008 zeigte er bislang seine stärkste Saison und konnte unter anderem mit seinem Team die erste Etappe des Giros gewinnen. Er bestritt die Tour de France und konnte den 45. Platz belegen.

Wir setzen große Hoffnungen in ihn. Er soll besonders bei der Tour of California seine Klasse zeigen. Für das Conti-Niveau ist er ein recht guter Rundfahrer und aufgrund seiner Zeitfahrqualitäten immer für einen Platz ganz vorne zu haben.


2. CARLSTRÖM Kjell (RRC) 18.10.1976



Carlström wurde 2002 bei Amore & Vita-Beretta Profi, wo er drei Jahre lang fuhr. 2004 gewann er eine Etappe und das Gesamtklassement bei der Uniqa Classic und wurde finnischer Meister im Straßenrennen. Diese Erfolge bescherten ihm einen Vertrag im ProTour-Team Liquigas-Bianchi. Dort gewann er 2005 wieder eine Etappe bei der Uniqa Classic und war nach Joona Laukka erst der zweite Finne, der an der Tour de France teilnimmt.
2008 war bis jetzt seine stärkste Saison und er konnte hervorragende Ergebnisse einfahren. Das beste ist mit Sicherheit ein Etappensieg bei Paris-Nizza (3. Etappe).
Weiters konnte er zwei Protour Rundfahrten unter den Top 10 beenden (Tour Down Under, Polen-Rundfahrt) und viele gute andere Platzierungen einfahren. Von ihm erwarten wir die Saison recht viel, besonders auf Conti-Ebene ein Fahrer mit viel Potential.


3. DEKKERS Hans (RRC) 07.08.1981



Hans Dekkers begann seine Karriere 2002 bei Rabobank TT3, dem Farmteam der Profi-Mannschaft. Er gewann in seinem ersten Jahr die zwei Eintagesrennen Omloop der Vlaamse Gewesten und den GP Waregem. Im nächsten Jahr konnte er gleich drei Etappen der Olympia’s Tour und zwei bei der Normandie-Rundfahrt für sich entscheiden. Er bekam daraufhin einen Profivertrag für 2004, konnte aber nicht herausstechen und wurde so wieder in das Continental Team abgesetzt. Hier konnte er wieder zwei Etappen bei der Olympia’s Tour und drei bei der Normandie-Rundfahrt gewinnen. Seit 2006 fährt Dekkers für das französische Professional Continental Team Agritubel.

Dekkers konnte in den letzten Jahren einige Erfolge für sich verbuchen.
Dazu zählen z.b. die 3 Etappe Tour de l’Avenir (2006), die zweite Etappe Drei Tage von Westflandern (2007) und ganz aktuell das Nationale Sluitingsprijs (2008).
Beachtlich, und auch ein Grund für seine Verpflichtung, waren die letzten Ergebnisse von ihm. Von den letzten 4 Rennen hat er 3 unter den Top 6 beendet und davon eines gewonnen und einen zweiten Platz geholt. Dabei ist herauszustreichen, dass er unter anderem Tom Boonen geschlagen hat.
Er hat damit gezeigt, dass er bei den Benelux-Rennen sicher zu beachten ist und ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Teams.


4. SANCHEZ PIMIENTA Julien (RRC) 26.02.1980



Julián Sánchez begann seine Profikarriere 2004 bei dem italienischen Radsport-Team Fassa Bortolo. Unter anderem zeigte er sich bei der Vuelta a España 2005 stark. Seit 2006 fährt er für das Professional Continental Team Comunidad Valenciana. Bei der Mallorca Challenge schaffte er es in der inoffiziellen Gesamtwertung auf den dritten Rang. Dabei wurde er bei der Trofeo Pollença Zweiter und bei der Trofeo Calvia Vierter.

Auch Sanchez Pimienta hat 2008 seine stärkste Saison gezeigt. Besonders bei den Spanien Rennen hat er gezeigt, welche Klasse er am Berg mit sich bringt. Besonders seine Leistung bei der Euskal Bizikleta ist herauszustreichen. Hier konnte er viele Topfahrer hinter sich lassen (unter anderem Leon Luis Sanchez, Caruso etc.).
Bei Bergetappen war er auch immer sehr weit vorne zu finden und er empfiehlt sich damit als Edelhelfer, bzw. Kapitän für kleine Spanienrundfahrten.


5. SOKOLOV Evgeny (RRC) 11.06.1984



Evgeny Sokolov ist der jüngste der Neuverpflichtungen und er hat sicher noch eine große Zukunft vor sich. Er hatte 2008 ebenfalls seinen Durchbruch und konnte erstmals gute Ergebnisse zeigen (7. Paris-Correze, 4. National Road Race Russia, 7. ITT Road Race Russia). Er ist damit sicher einer der besten jungen Russen.


Mit dieser Vorstellung wird auch die heutige Ausgabe beendet.


Noch kurz aktuelle Ereignisse:

Das Ergebnis von der ersten Etappe der Tour de Langkawi steht fest und wir können mittteilen, dass Mauro Richeze den guten 6. Platz herausfahren konnte. Gewonnen hat die Etappe Bazayev, vor Zanotti und Fischer.


Wir hoffen sie konnten dieser Ausgabe etwas abgewinnen und hoffen, sie sind das nächste Mal wieder dabei.

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#2

RE: Rock Racing News

in Presse 19.01.2009 22:35
von daN | 701 Beiträge

Ausgabe 2/2009[/size]


Überraschungssieg von Ruslan Ivanov bei der Tour de Langkawi

Kualar Lumpur - Gestern ist die 13. Tour de Langkawi zuende gegangen und hat mit Ruslan Ivanov (Rock Racing) einen Überraschungssieger gefunden. Der 35-jährige Moldawier triumphierte auf der 4. Etappe, nachdem er sich in einer Gruppe absetze und so einen Vorsprung von 3 Minuten herausfuhr und er konnte damit den Grundstein für seinen Sieg legen.


Mit dem 35-jährigen "Oldie" Ruslan Ivanov hat die Tour de Langkawi wahrlich einen Überraschungssieger gefunden. Zwar hatte der 35-jährige Moldawier letztes Jahr hier gewonnen und zählte zum erweiterten Favoritenkreis, jedoch wurde er nie genannt, wenn es um den Gesamtsieg ging. Immerhin waren Fahrer wie Vladimir Karpets, Alexander Efimkin, Stefano Garzelli uvm. am Start vertreten. Umso größer war die Freude bei Ivanov. "Ich kann mein Glück nicht fassen. Mein Team hat perfekt gearbeitet und mir so den Sieg ermöglicht. Besonders in der schweren 5. Etappe konnte ich mich zu 100% auf meine Teamkollegen verlassen, sogar der im Vorhinein genannte Kapitän Jimenez Sanchez stellte sich in meinen Dienst."
Seinen Grundstein legte er bereits in der 4ten Etappe, wo er mit einer 15-köpfigen Spitzengruppe wegfahren konnte und dann am Ende mit einer Soloattacke alle hinter sich lies und den Etappensieg holte. Bereits dieser Etappensieg war ein sehr starkes Ergebnis für Ivanov und zu diesem Zeitpunkt übernahm er auch gleichzeitig das gelbe Trikot. Sein Vorsprung auf Herrada Lopez belief sich jedoch nur auf 4 Sekunden. Dass er es auch nach der 5. Etappe tragen durfte lag an der starken Teamarbeit. Rock Racing hat taktisch perfekt gearbeitet und hat sich nicht darauf konzentriert noch andere Fahrer im Klassement nach vorne zu bringen, sondern Ivanov zu 100% zu unterstützen. Dies war auch mit Sicherheit der Grund, warum der Spanier Herrada Lopez, Ivanov ab diesem Zeitpunkt nicht wirklich mehr gefährden konnte.

Die weiteren Plätze in der Gesamtwertung belegten Herrada Lopez und Ginanni Francesco, die ebenfalls mit ihrer starken Leistung überraschten. Die Punktewertung konnte der Weissrusse Hutarovich für sich entscheiden. Auch diese Entscheidung war sehr knapp und wurde nur mit einem Punkt entscheiden. Hutarovich hatte in der letzten Etappe das Glück auf seiner Seite und konnte Murilo Fischer von BMC gerade noch abfangen.


Der verdiente Sieger: Ruslan Ivanov


Mauro Richeze mit starker Leistung bei Tour de Langkawi

Der junge Mauro Richeze konnte ebenfalls bei der Tour de Langkawi überzeugen und beendete die letzte Etappe auf dem hervorragenden 2. Rang. Zwar konnte er wie letztes Jahr keinen Etappensieg mehr holen, jedoch war die Leistung bei der starken Konkurrenz umso höher einzuschätzen.
Bereits in der 3. Etappe konnte Richeze aufs Podest fahren und zeigte, dass er hier auch zu den Topsprintern zählt. In der 6. Etappe konnte er leider nicht mit vorne reinfahren und hat damit auch die Chance verpasst, um das Sprintertrikot zu fahren. In dieser Wertung erreicht er trotzdem den starken 3. Rang und damit waren nur Murilo Fischer und Hutarovich Yauheni besser. Von ihm kann man also in dieser Saison und auch in der Zukunft sicher noch einiges erwarten.


[size=80]Zufrieden mit seiner Leistung, er will aber mehr: Mauro Richeze

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#3

RE: Rock Racing News

in Presse 03.02.2009 23:58
von daN | 701 Beiträge

3/2009 p1[/size]


Eine kurze Übersicht der heutigen Ausgabe:

-Aktuelle Ereignisse und Ergebnisse Rund um Rock Racing
-Aktuelle Verpflichtungen/Abgänge
-Vorhaben für die Zukunft (nächsten Rennen)
-Weitere Vorhaben
-Interview mit Manager daN


Tour of Qatar - Boonen verdienter Gesamtsieger, schwacher Auftritt von Rock Racing

Gestern ging die Tour of Qatar zu Ende und fand mit Tom Boonen vom Team Columbia -Highroad einen verdienten Gesamtsieger. Boonen war über die gesamte Tour unangefochten vorne weg und nur Julian Dean vom Team Acqua e Sapone konnte ihn fordern.


Hier die Top 10 der Tour of Qatar:

Endstand Gesamtwertung:
01.BOONEN Tom (THR)
02.DEAN Julian (ASA) +0,09min.
03.FARRAR Tyler (TSV) +0,16min.
04.SEROV Alexander (BMC) +0,25min.
05.ROLLIN Dominique (ASA) +0,27min.
05.HAMMOND Roger (ASA) s.t.
05.Vandborg Brian (ASA) s.t.
08.EISEL Bernhard (CTT) +0,29min.
08.GUARNIERI Jacopo (ELK) s.t.
10.POLLACK Olaf (VAC) +0,30min.


Doha - Schon am Sonntag war klar, dass viele gute Sprinter am Montag an den Start der Tour of Qatar 2009 gehen werden. Jedoch kann diese Rundfahrt viele Überraschungen liefern. Einerseits läuft hier ein jeder Fahrer Gefahr, eine Windkante zu erwischen und so vom Feld abzureißen. Weiters ist das Zeitfahren am Anfang der Tour schon sowas wie eine Vorentscheidung für die Top 10, was auch dieses Jahr wieder zu sehen war.

Es wurden einige Teams als Favoriten für den Prolog (Mannschaftszeitfahren) gehandelt, schlussendlich konnte sich aber das Team Acqua e Sapone vor dem Elk-Haus Team und dem Team Columbia - Highroad durchsetzen. Der Abstand (13 Sekunden zwischen Platz 1 und Platz 13) zwischen den Teams war aufgrund der Länge von 6 km sehr gering. Hier konnte das italienische Team Acqua mit dem Tagessieg jedoch die Grundlage für schlussendlich vier Top 10 Plätze schaffen.

Rock Racing war beim Zeitfahren weit abgeschlagen, obwohl eigentlich gute Leute wie Bodnar, Creed und Dekkers am Start waren. Nach dieser Leistung mussten die Fahrer sehr viel Risiko nehmen und somit war bei fast jeder Etappe ein Fahrer vorne vertreten. Dann in der 5ten Etappe wurden sie jedoch bestraft, als das Feld durch das hohe Tempo vorne zerissen wurde und sich nur Dekkers in der ersten Gruppe halten konnte. Damit waren die guten Ausgangspositionen, die sich Mazur und Bodnar durch Ausreissversuche und die damit verbundenen Zeitgutschriften erarbeiten konnten, zerstört.
Dekkers konnte zwar in Etappe 5 den 7ten und dann schlussendlich in Etappe 6 noch den 5ten Platz belegen, jedoch ist das für ein Team wie Rock Racing, dass sich dieses Jahr schon sehr verstärkt hat, definitiv zu wenig.

So ging also die Tour of Qatar mit einem verdienten Sieger Tom Boonen zuende und mit einer exzellenten Teamleistung von Acqua e Sapone, die durch diese vier Top 10 Platzierungen auch Rock Racing in der Continental Wertung auf den vorzeitigen Platz 2 verdrängt hat.


Hier noch ein Bild des Siegers Tom Boonen, der wieder einmal seine Klasse unter Beweis stellen konnte.




Grand Prix Cycliste la Marseillaise - Hesjedal schrammt am Podest vorbei

Rolland holt sich den ersten Saisonsieg auf dem ersten Straßenklassiker. Auch Moletta und Hincapie überraschend stark. Diese drei Fahrer verhindern einen Sieg von Ryder Hesjedal, der Neuverpflichtung von Rock Racing.


Marseille- Am vergangenen Sonntag ging der erste Klassiker über die Bühne und endete mit einem überraschenden Ergebnis. Pierre Rolland von Francais de Jeux konnte sich mit einem starken Schlussantritt den Sieg vor Andrea Moletta, Quick Step, sichern, dessen 2ter Platz noch überraschender ist als der Sieg von Rolland. Auf dem dritten Platz landet George Hincapie, Acqua e Sapone, und schnappte damit Ryder Hesjedal noch einen Podiumsplatz weg.

Das Rennen verlief eigentlich komplett nach Wunsch von Rock Racing und das Feld wurde entsprechend beim Hügel verkleinert. Ryder Hesjedal und auch Oscar Sevilla waren dabei, jedoch konnte Kjell Carlström, der sicher auch ein Anwärter auf die Top 5 war nicht mithalten. Er scheint heuer noch nicht seine Form gefunden zu haben, dass soll sich aber bald ändern. Er hat schon angekündigt extra Trainingsschichten einzulegen, um beim nächsten Rennen seine Klasse zu zeigen.

Hier nocheinmal ein kurzer Blick auf den Kader von Rock Racing bei diesem Rennen:

CARLSTRÖM Kjell
CHERNETSKIY Ilya
HESJEDAL Ryder
IVANOV Ruslan
SANCHEZ PIMIENTA Julien
SEVILLA Oscar
SWITTERS Adam
TRAMPUSCH Gerhard


25 Mann waren nur mehr vorne nach dem letzten Anstieg. Mitten drin Oscar Sevilla und Ryder Hesjedal, denen beiden der Sieg zuzutrauen war. Jedoch war auch Sevilla nicht wirklich in Form und so konnte er beim letzten Antritt von Le Mevel und Moletta nicht mitgehen. Ryder Hesjedal ging im ersten Moment auch nicht mit und wartete ab, bis andere Fahrer die Initiative ergriffen. Dann, kurz vor dem Ziel (etwa 1km) kam noch der Antritt von Hesjedal, mit dem er noch viele Fahrer abfangen konnte, darunter Le Mevel. Mit ihm konnten nur Rolland und Hincapie mitgehen, die ihn dann im Schlussspurt noch überholten. So blieb Hesjedal der gute 4te Platz, obwohl vielleicht sogar der Sieg möglich gewesen wäre.

Auch ein weiterer Mann konnte erfolgreich auf sich aufmerksam machen. Adam Switters, ein Rundfahrertalent aus der eigenen Jugend, konnte sich lange vorne in der Gruppe aufhalten und wurde erst am letzten Hügel wieder eingeholt. Damit hat er gezeigt, dass er sicher ein Mann für die Zukunft ist.


Pierre Rolland von Francais de Jeux (hinten), der starke Sieger des Grand Prix Cycliste la Marseillaise, der Molleta noch abfängt


[size=85]Sehr starker 4ter Platz von Ryder Hesjedal, mit dem er sehr zufrieden war





-Aktuelle Verpflichtungen/Abgänge sowie die anderen Artikel finden sie morgen in dieser Ausgabe!

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#4

RE: Rock Racing News

in Presse 04.02.2009 22:47
von daN | 701 Beiträge

3/2009 p2[/size]


Eine kurze Übersicht der heutigen Ausgabe:

-Aktuelle Ereignisse und Ergebnisse Rund um Rock Racing
-Aktuelle Verpflichtungen/Abgänge
-Vorhaben für die Zukunft und Fahrernominierungen (nächsten Rennen)
-Weitere Vorhaben
-Interview mit Manager daN


-Aktuelle Verpflichtungen und Abgänge bei Rock Racing


Supergau am Transfermarkt - Michael Rogers kommt in die USA zu Rock Racing

Seit dem letzten Transfer-Update hat sich wieder einiges im Team Rock Racing getan. Mit Michael Rogers konnte niemand weniger als der ehemalige Zeitfahrweltmeister und aktuelle australische Zeitfahrmeister verpflichtet werden.

Der bekannteste Zugang der letzten Wochen ist sicher Michael Rogers. Der Australier konnte nach langen Verhandlungen doch noch bei Rock Racing verpflichtet werden. Jedoch mussten von Leonardo Bertagnolli und Björn Schröder im Tausch das Team verlassen. Diese beiden Abgänge schmerzen natürlich sehr, überhaupt Bertagnolli, der das Herzstück der Mannschaft bildete.
Den Transfer von Rogers begründete daN damit, dass Rogers mit Sicherheit besser ins Team passt und somit auch die Sponsoren sowie Saisonziele erreicht werden können, was mit Bertagnolli wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre.
Trotzdem verlässt mit Bertagnolli sicher einer der besten Klassikerfahrer das Team und wird eine große Lücke hinterlassen, ebenso wie Björn Schröder, der nach einer relativ starken Saison sicher fehlen wird.

Weiters hat auch Tyler Hamilton, der noch stark bei den amerikanischen Meisterschaften abschnitt, das Team verlassen. Er sucht noch für seine wahrscheinlich letzte Saison eine neue Herausforderung und mit Fuji-Servetto, die in der Pro-Tour vertreten sind, hat er anscheinend das richtige Team gefunden. Natürlich spielte auch Geld eine Große Rolle und nach dem Angebot von 420000 Euro konnte Rock Racing nicht ablehnen. Es bleibt abzuwarten, ob er dort das selbe Vertrauen erfährt, wie er es bei Rock Racing hatte.

Aufgrund der viele Abgänge, mussten neue Fahrer diese Lücken füllen. Mit Rony Martias, Frederic Amorison und David Veilleux kommt eine gute Mischung zu Rock Racing, die sicher einen guten Ersatz für Schröder und Co. bilden.



Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung der Transfers:

Zugänge....................Abgänge

Michael Rogers Leonardo Bertagnolli und Björn Schröder................von/zu Cervelo Test Team
Transfersumme Tyler Hamilton..................................................zu Fuji Servetto
Frederic Amorison Transfersumme.............................................von Team Katyusha
Rony Martias Transfersumme...................................................von Team Katyusha
David Veilleux Transfersumme..................................................von Team Katyusha



An dieser Stelle wollen wir die Zugänge nochmal etwas genauer vorstellen.

Michael Rogers



Da er das Förderprogramm des Australian Institute of Sport absolvierte, erhielt er die Möglichkeit, in Europa als Amateur tätig zu sein. Er fuhr zunächst Bahnrennen und wechselte später zu den Straßenrennen. Der Zeitfahrspezialist und Allrounder wurde im Jahr 2001 Radprofi beim Team Mapei-Quickstep.

Seinen Durchbruch erlebte er 2003, als er im Frühjahr nacheinander die Route du Sud, die Deutschland Tour und die Belgien-Rundfahrt für sich entscheiden konnte und im Herbst bei der Zeitfahr-WM im kanadischen Hamilton zunächst den zweiten Platz hinter David Millar errang. Durch das spätere Doping-Geständnis des Schotten errang Rogers nachträglich sogar Gold.

Im Jahr 2004 konnte Rogers seinen Weltmeisterschaftstitel im Zeitfahren verteidigen und gewann in Verona diesmal mit klarem Vorsprung auf der Strecke vor dem Deutschen Michael Rich. Zuvor hatte er beim olympischen Zeitfahren von Athen den vierten Platz belegt.

2005 zeigte Rogers auch ausgezeichnete Bergfahrerqualitäten und wurde Zweiter der Tour de Suisse. Erst auf der letzten Etappe wurde er vom Spanier Aitor González Jiménez an der Spitze des Klassements abgelöst; der Rückstand betrug am Ende lediglich 22 Sekunden. Kritiker meinten allerdings, dass er seine Topform in diesem Jahr zu früh erreicht hatte, denn bei der anschließenden Tour de France-Teilnahme kam Rogers nicht über einen Mittelfeldplatz hinaus. Bei der WM 2005 in Madrid gewann er zum dritten Mal in Folge den Titel im Einzelzeitfahren.

Seit der Saison 2006 fährt Rogers für das deutsche T-Mobile Team und wurde mit der Saison 2007 neuer Kapitän des ehemaligen Ullrich-Teams, nachdem der Kapitän Andreas Klöden zum neuen Team Astana gewechselt ist, in dem auch der ehemalige T-Mobile-Fahrer Alexander Winokurow fährt. Bei der Tour de France 2007 jedoch musste er auf der 8. Etappe, in der Spitzengruppe fahrend, das Rennen nach einem schweren Sturz, bei dem er sich eine Schultereckgelenkssprengung zuzog, aufgeben. Anfang 2008 erkrankte Rodgers an Pfeifferschem Drüsenfieber, weshalb er auch nicht an der Tour de France 2008 teilnehmen konnte. (Quelle: Wikipedia)


Er hat sich nun wieder erholt und kann 2009 bei Rock Racing neu durchstarten. Bei den Vorbereitungen hat er sich bereits in Topform präsentiert und wartet jetzt auf seinen nächsten Einsätze. In der nächsten Ausgabe lesen sie, welche Rennen er bestreiten möchte und bei welchen er Fixstarter ist.
Eines ist bereits bekannt. Bei der Tour of California, die vom 15. - 22.2.2009 stattfindet, wird er als Kapitän von Rock Racing an den Start gehen und ist damit sicher einer der Favoriten.


Frédéric Amorison



Frédéric Amorison fuhr 2001 als Stagiaire bei dem belgischen Radsport-Team Lotto-Adecco. Er schafft sofort den Sprung in die Profimannschaft. Dort gewann er im Sommer eine Etappe der Tour de la Région Wallonne. 2003 wechselte er zu Quick·Step-Davitamon. Er fuhr dort zwei Jahre, bevor er wieder zurück zum jetzigen ProTour-Team Davitamon-Lotto ging. Seit 2006 fährt Amorison für das belgische Professional Continental Team Landbouwkrediet-Colnago. Bei der Belgien-Rundfahrt wurde er Gesamtneunter. (Quelle: Wikipedia)

Im Jahr 2007 und 2008 konnte er viele Rennen, besonders Benelux Rennen, in den Top 3 bzw. Top 10 beenden und ist daher mit Sicherheit ein sehr starker Helfer für Hans Dekkers, der bei flachen Benelux-Rennen unser Kapitän sein wird. Er passt perfekt ins Team und verstärkt unser Team im Bereich Kopfsteinpflaster enorm.


Rony Martias



Rony Martias begann seine Profikarriere 2003 bei Brioches La Boulangère. Im selben Jahr konnte er den Prolog der Tour de Guadeloupe gewinnen. Seit 2005 nennt sich sein Team Bouygues Télécom und nimmt an der UCI ProTour teil. Bei der Tour Down Under 2006 zeigte er sich stark. Er wurde unter anderem einmal Dritter und einmal Fünfter. Beim GP Internacional Costa Azul 2006 wurde er Siebter. (Quelle: Wikipedia)

Weiter konnte sich Martias im Jahr 2008 die Tour Ivoirien de la Paix sowie 2 Etappen bei der La Tropicale Amissa Bongo Ondimba (Tabo) sichern. Bei den Drei-Tagen-von-Panne konnte er ebenfalls zweimal in die Top 10 fahren und kann so ebenfalls Hans Dekkers perfekt unterstützen.
Mit Amorison bilden diese 3 Fahrer sicher einen der stärksten Züge im Continental-Bereich. Martias gilt als hervorragender Sprinter und bei kleinen Etappen hat er sicher die Möglichkeit zu siegen.


David Veilleux



David Veilleux wurde 2005 Dritter im Zeitfahren der Junioren bei der kanadischen Meisterschaft. Außerdem gewann er die Gesamtwertung des Junioren-Rennens Tour de l'Abitibi. In der Saison 2006 fuhr er in der U23-Klasse, wo er bei der nationalen Meisterschaft sowohl das Zeitfahren, als auch das Straßenrennen gewann. Des Weiteren feierte er noch einen Etappensieg beim Coupe de la Paix. Seit 2007 fährt Veilleux für das US-amerikanische Continental Team Jittery Joe's. In seinem ersten Jahr dort konnte er seinen U23-Zeitfahrmeistertitel verteidigen. [size=85](Quelle: Wikipedia)


Auch im Jahr 2008 konnte er seinen U23-Zeitfahrmeistertitel verteidigen, außerdem gewann er noch die U23 - Straßenmeisterschaften und hat sich damit als Allroundtalent etabliert. Weiters konnte er die Gesamtwertung und zwei Etappen Tour of Pennsylvania für sich entscheiden. Er ist mit Sicherheit einer der besten Jungprofis, die momentan am Sattel sitzen.



-Vorhaben für die Zukunft und Fahrernominierungen (nächsten Rennen) sowie die anderen Artikel finden sie morgen in dieser Ausgabe!

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