Volta Ciclista a Catalunya (WS2)

#1 von freire , 23.03.2012 04:27

Startliste

ASTARLOZA CHAURREAU Mikel (COF)
BILBAO LOPEZ DE ARMENTIA Pello (COF)
DE LA FUENTE RASILLA David (COF)
NAVARRO GARCIA Daniel (COF)
NIEVE ITURALDE Mikel (COF)
OROZ UGALDE Juan José (COF)
PEREZ MORENO Ruben (COF)
SAGAN Peter (COF)

MARTIN Daniel (BMC)
LE BON Johann (BMC)
MAJKA Rafal (BMC)
SAMOILAU Branislau (BMC)
SILIN Egor (BMC)
STETINA Peter (BMC)
VELITS Martin (BMC)
ZANDIO ECHAIDE Xabier (BMC)

ROLLAND Pierre (RNT)
DE WEERT Kevin (RNT)
DUARTE AREVALO Fabio Andres (RNT)
DURAN AROCA Arkaitz (RNT)
ERVITI Imanol (RNT)
GADRET John (RNT)
HAEDO Lucas Sebastian (RNT)
MENCHOV Denis (RNT)

EZQUERRA MUELA Jesus (GRM)
HESJEDAL Ryder (GRM)
LEWIS Craig (GRM)
NIEMIEC Przemyslaw (GRM)
POLANC Jan (GRM)
SANZ UNZUE Enrique (GRM)
TRENTIN Matteo (GRM)
VANDEWALLE Kristof (GRM)

LEIPHEIMER Levi (UHC)
BUTLER Christopher (UHC)
FOTHEN Markus (UHC)
KING Benjamin (UHC)
PATE Danny (UHC)
PETERSON Thomas (UHC)
TIERNAN-LOCKE Jonathan (UHC)
VELASCO MURILLO Ivan (UHC)

GALIMZYANOV Denis (OPQ)
HORNER Christopher (OPQ)
HOWES Alex (OPQ)
KANGERT Tanel (OPQ)
SIMON CASULLERAS Jordi (OPQ)
TAARAMAE Rein (OPQ)
VANDEVELDE Christian (OPQ)
WIPPERT Wouter (OPQ)

KRUIJSWIJK Steven (RAB)
BARREDO LLAMAZALES Carlos (RAB)
KIRYIENKA Vasil (RAB)
LIGTHART Pim (RAB)
MARTENS Paul (RAB)
TEN DAM Laurens (RAB)
TERPSTRA Niki (RAB)
TRAKSEL Bobbie (RAB)

ALBERIO Tomas (LAM)
CIMOLAI Davide (LAM)
DUPONT Hubert (LAM)
GUSTOV Volodymir (LAM)
GATTO Oscar (LAM)
MARZANO Marco (LAM)
PAULINHO Sergio Miguel Moreira (LAM)
TROFIMOV Yury (LAM)

BENNETT George (GEC)
BOIVIN Guillaume (GEC)
CARRARA Matteo (GEC)
DEIGNAN Philip (GEC)
PLIUSCHIN Alexandre (GEC)
SANCHEZ GIL Luis Leon (GEC)

FUGLSANG Jacob (SAX)
INTXAUSTI ELORRIAGA Benat (SAX)
KREDER Michel (SAX)
QUINTANA ROJAS Alexander Nairo (SAX)
SCHLECK Andy (SAX)
SICARD Romain (SAX)
SIUTSOU Kanstantin (SAX)
SÖRENSEN Chris Anker (SAX)

VALVERDE BELMONTE Alejandro (MOV)
FERNANDEZ DE LARREA Koldo (MOV)
IZAGIRRE INSAUSTI Gorka (MOV)
IZAGIRRE INSAUSTI Ion (MOV)
LOBATO DEL VALLE Juan José (MOV)
LOPEZ GARCIA David (MOV)
PARDILLA BELLÓN Sergio (MOV)
VILA ERRANDONEA Francisco Javier (MOV)

BERARD Julien (ALM)
CASAR Sandy (ALM)
DE CLERCQ Bart (ALM)
GAVAZZI Francesco (ALM)
MOLARD Rudy (ALM)
OLIVIER Daan (ALM)
PAURIOL Rémi (ALM)
VAITKUS Tomas (ALM)

ELMIGER Martin (APP)
CATTANEO Mattia (APP)
NERZ Dominik (APP)
STANNARD Ian (APP)
VOSS Paul (APP)
BOBRIDGE Jack (APP)
ROWE Luke (APP)

 
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RE: Volta Ciclista a Catalunya (WS2)

#2 von freire , 23.03.2012 04:27

Etappe 1

Die vierte WorldTour Rundfahrt führt das Peloton nach Katalonien zur Volta Ciclista a Catalunya. Auf sieben Etappen mit 1206,1 Kilometern wird der Nachfolger von Rein Taaramäe ermittelt.

In der Vergangenheit gewannen schon einige interessante Fahrer diese Rundfahrt. So gewann Mariano Cañardo das Rennen insgesamt sieben Mal. Er ist neben Lance Armstrong, der einzige Fahrer, der ein World Tour Rennen so oft gewinnen konnte. Im Jahr 1958 gewann Richard van Genechten die Rundfahrt. Omega Pharma Profi Jonas Vangenechten weiß übrigens nicht, ob er mit Richard verwandt ist. Dazu kommen noch viele andere sehr bekannte Namen aus der Radsporthistorie.

Die erste Etappe führte über 138,9 Kilometer rund um Calella. Die Etappe ist nicht flach, sie ist aber auch nicht zu schwer. In der Gesamtwertung wird heute noch keine großen Entscheidungen geben, wenn aber an den Hügeln ordentlich Tempo gemacht wird, könnten ein paar Sprinter Probleme bekommen. Heute schafften es vier Fahrer sich vom Feld abzusetzen. Thomas Peterson von UnitedHealthcare, Sergio Paulinho von Lampre, Julien Berad von ag2r und Paul Voss von NetApp.

Ausreißergruppe:
Thomas Peterson (UHC)
Sergio Paulinho (LAM)
Julien Berard (ALM)
Paul Voss (APP)

Die beiden Sprintwertungen gingen an Paul Voss, der damit der Führende in der Sprintwertung ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Rundfahrten gibt es bei der Katalonien-Rundfahrt nur Punkte bei den Zwischensprints und nicht im Ziel. Auch Zeitgutschriften gibt es nicht. Während Paul Voss sich als einziger auf die Sprintwertungen konzentrierte. gingen einige Fahrer auf die Bergwertungen. Thomas Peterson, Sergio Paulinho und Julien Berard hatten es auf die Punkte abgesehen. Das Trikot des Bergbesten holte sich letztlich Sergio Paulinho. Er erreichte einen zweiten Platz am Kategorie zwei Berg, sowie an der dritten Bergwertung zudem gewann er die Wertung am Anstieg der ersten Kategorie. Zweiter in der Wertung ist Thomas Peterson und Dritter Julien Berard. Der Maximalvorsprung der Gruppe betrug heute sieben Minuten. Allerdings war dies bei noch 80 zu fahrenden Kilometern, also noch genug Zeit für das Peloton.

1. Sprintwertung:
1. Paul Voss (APP)
2. Thomas Peterson (UHC)
3. Julien Berard (ALM)

1. Bergwertung (2.Katg.):
1. Thomas Peterson (UHC)
2. Sergio Paulinho (LAM)
3. Julien Berard (ALM)
4. Paul Voss (APP)
5. Xavier Zandio (BMC)
6. Patxi Vila (MOV)

2. Bergwertung (1.Katg.):
1. Sergio Paulinho (LAM)
2. Thomas Peterson (UHC)
3. Julien Berard (ALM)
4. Paul Voss (APP)
5. Carlos Barredo (RAB)
6. Mikel Nieve (COF)
7. Kevin de Weert (RNT)
8. Johan Le Bon (BMC)
9. Laurens Ten Dam (RAB)

2. Sprintwertung:
1. Paul Voss (APP)
2. Sergio Paulinho (LAM)
3. Julien Berard (ALM)

3. Bergwertung (3.Katg.):
1. Julien Berard (ALM)
2. Sergio Paulinho (LAM)
3. Thomas Peterson (UHC)
4. Paul Voss (APP)

Nach der dritten Bergwertung waren es noch 18 Kilometer bis ins Ziel. Weitere vier Kilometer schafften es die Ausreißer noch, sich vor dem Feld zu behaupten, dann wurden sie eingeholt. Auf den letzten Kilometern zeigte sich besonders Garmin an der Spitze des Feldes, nachdem während der Etappe meistens andere Teams wie Cofidis oder Movistar die Tempoarbeit gemacht hatten. Garmin war es dann auch, die die späte Attacke von Molard (Ag2r) und Elmiger (NetApp) wieder zurückholten und damit den Sprint erst möglich machten. Auch im Massensprint mischte Garmin dann fleißig mit. Allerdings reichte es für den italienischen Allrounder Matteo Trentin nur für Platz zwei. Den Sieg sicherte sich nach starker Vorarbeit seiner Teamkollegen Peter Sagan von Cofidis. Das Podium vervollständigte Denis Galimzyanov von OmegaPharma. Vierter wurde Koldo Fernandez von Movistar gefolgt von Oscar Gatto von Lampre.

Endergebnis:
01.Peter Sagan (COF)
02.Matteo Trentin (GRM)
03.Denis Galimzyanov (OPQ)
04.Koldo Fernandez (MOV)
05.Oscar Gatto (LAM)
06.Michel Kreder (SAX)
07.Pim Ligthart (RAB)
08.Ian Stannard (APP)
09.Francesco Gavazzi (ALM)
10.Guillaume Boivin (GEC)
11.Lucas Sebastian Haedo (RNT)
12.Jonathan Tiernan-Locke (UHC)
13.Enrique Sanz (GRM)
14.Ruben Perez Moreno (COF)
15.Paul Martens (RAB)

 
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RE: Volta Ciclista a Catalunya (WS2)

#3 von PS. , 24.03.2012 15:03

Hallo und herzlich willkommen zur 2. Etappe der Katalonienrundfart 2012. Ich begrüße sie aus dem Zielbereich in Girona, wo die Fahrer bald erwartet werden. Sie sind zur Zeit im Aufstieg zum vorletzten Anstieg, dem Alto de la Ganga. Wir sind natürlich rechtzeitig zum letzten Anstieg dem Alto dels Angels live dabei. Bis dahin werden wir Ihnen das bisher geschehene näher bringen. Schon schnell nach dem Start konnten sich zwei Fahrer absetzen, die bisher das komplette Rennen vorne waren. Ruben Perez Moreno aus dem französischen Team Cofidis und Jack Bobridge vom deutschen Team NetApp. Allerdings war ihr Vorsprung nie wirklich richtig groß. Gerade einmal 6 Min. waren es im ersten Drittel des Rennens. Im Feld waren aber gleich mehrere Teams daran interessiert, dass die Gruppe nicht durchkommt. Sowohl Rabobank, Omega Pharma-QuickStep, als auch Garmin und RadioShack beteiligten sich mit mehreren Fahrern an der Tempoarbeit im Feld. Hinzu kamen auch noch Pate (UHC) und Le Bon (BMC), sodass den Ausreißern einzig die Wertungen als Trost blieben. Die 1. Sprintwertung früh nach dem Start konnte sich der Spanier Perez Moreno sichern.

Zitat
1. Sprintwertung:
1.Ruben Perez Moreno (COF)
2.Jack Bobridge (APP)
3.Enrique Sanz (GRM)



Danach auf dem langen Flachstück in Richtung der letzten beiden Anstiege passierte nicht viel. Ein paar Defekte, die aber bei dem Tempo nicht zum ganz großen Problem wurden, sodass bisher das Feld noch relativ groß ist. Der Vorsprung ist schon sehr geschrumpft. Die Ausreißer sind bereits in der Abfahrt, das Feld hat soeben erst die Kuppe des vorletzten Anstiegs überquert. Trotzdem ist es gerade einmal noch eine Minute, die den Ausreißern an Vorsprung übrig geblieben sind. Die Bergwertung hat übrigens wieder der Cofidis-Fahrer sich geholt. Mal sehen, vielleicht kann Bobridge sich wenigstens die Sprintwertung unten im Tal zwischen den beiden Anstiegen sichern. Den dritten Platz aus dem Feld heraus sicherte sich eben übrigens der Bergkönig David de la Fuente vom Bergtrikotspezialistenteam Cofidis.

Zitat
1. Bergwertung(3.Katg.).
1.Ruben Perez Moreno (COF)
2.Jack Bobridge (APP)
3.David delaFuente (COF)
4.Thomas Peterson (UHC)



Nun bevor es in den letzten Anstieg geht, gehen wir noch einmal in die Werbung. Wir melden uns dann gleich mit dem Finale zurück.

So die Ausreißer sind schon im Anstieg. Der Alto dels Angles ist 6,0 km lang und hat eine Durchschnittssteigung von 5,5 %. Kein Mörderanstieg aber ordentlich. Mal sehen wie die Fahrer das Rennen ausgestalten. Die Sprintwertung eben hat übrigens Jack Bobridge gewonnen. Aber das wird es wohl auch bald gewesen sein für die beiden. Das Feld fährt unten schon mit einem ziemlichen Tempo rein. Die 45 Sek. Werden ganz schnell weg sein.

Zitat
2. Sprintwertung:
1.Jack Bobridge (APP)
2.Ruben Perez Moreno (COF)
3.Lucas Sebastian Haedo (RNT)



Schon nach wenigen Metern im Anstieg bildet sich hinten das Grupetto. Die Sprinter haben schnell erkannt, dass hier nichts geht. UnitedHealthcare maht hier gleich mit vier Fahrer richtig Dampf für ihren Kapitän Levi Leipheimer. Die Gruppe schrumpft schon jetzt deutlich. Nach nur 1 km haben hier schon einige Fahrer abreißen lassen müssen. Auch BMC und Garmin jetzt, die noch einmal das Tempo anziehen. Dazwischen auch der Este Kangert vom dominierenden Team der ersten Saisonhälfte. Omega Pharma-QuickStep. Und für die Ausreißer hat es sich gleich erledigt. Nur noch 10 Sek. Sind übrig und jetzt klatschen sie sich noch einmal ab und werden vom Feld geschluckt und sofort durchgereicht. Noch 4,5 km bis zur Kuppe. Immer noch die Teams UnitedHealthcare, Garmin und BMC mit der Tempoarbeit. Das Feld ist schon um einiges geschrumpft aber noch halten sich sogar einige hügelfeste Sprinter. Doch jetzt übernimmt vorne Rabobank das Kommando. Sie erhöhen jetzt noch einmal kräftig die Schlagzahl. Martens und Barredo, die das Tempo richtig erhöhen. Jetzt platzen hinten noch einmal mehr Fahrer weg. Ich glaube jetzt erwischt es auch die letzten Sprinter. Wobei Gavazzi kann ich noch erkennen und auch Peter Sagan, wenn man ihn als Sprinter zählen möchte. Dann muss man da natürlich auch Valverde noch aufzählen. Weiter Martens und Barredo vorne, die auch keine Attacke zulassen würden. Ein hartes Ausscheidungsfahren an diesem Anstieg, der eigentlich nicht zu den schwierigsten gehört, aber bei dem Tempo muss hier einer nach dem anderen hinten abreißen. Noch 3,5 km bis zur Kuppe. Weiter hohes Tempo. Und jetzt kommt der nächste Rabobank-Fahrer nach vorne. Laurens Ten Dam übernimmt das Zepter. Seine beiden Teamkollegen lassen sich jetzt zurückfallen. Und Ten Dam geht aus dem Sattel und verschärft das Tempo. Keine Attacke, aber noch einmal wird das Tempo schneller. Hinten fallen wieder einige Fahrer raus. Rabobank macht hier einen auf US-Postal in Armstrong-Zeiten. Die Helfer zerfahren das gesamte Feld. Noch ca. 40 Fahrer sind jetzt übrig aber weitere müssen reißen lassen. U. a. der junge Kreder aber auch schon Chris Anker Sörensen vom Team Saxobank. Auch Mikel Astarloza lässt das Feld ziehen, was weiterhin von Ten Dam angeführt wird. Nur noch 2,5 km bis zum Gipfel und auch Intxausti kann nicht mehr mithalten. Saxobank war eben noch recht gut vertreten, jetzt lichten sich aber ihre Reihen. Auch Deignan und Paulinho können nicht mehr das Tempo Ten Dams halten. Auch Vandevelde kommt nicht mehr mit. Nur noch ca. 30 Fahrer im Feld und weiter Ten Dam von vorne. Da müssen sich die Kapitäne des Teams Kruiswijk und Kiriyenka aber richtig stark fühlen. Noch 2 km bis zum Gipfel und Kiriyenka verschärft das Tempo. An seinem Hinterrad hat er Kruiswijk. Siehe da sie wollen heute Vorsprung holen aber dahinter sind einige Fahrer aufmerksam. Da bildet sich eine Gruppe. Horner, Hesjedal und auch Daniel Martin kann ich da erkennen. Auch Rolland ist dabei, aber weitere Fahrer sind da und weitere setzen nach. Und jetzt sehen wir die Gruppe von hinten. Sagan z. B. und auch Gavazzi kommen nicht mehr mit. Auch Ten Dam natürlich am Ende, so wie der hier eben die Gruppe zerlegt hat. Vorne sehen wir jetzt ca. 15 Mann. Da konnten einige wieder aufschließen bzw. konnten aufschließen. Aber ich sehe keinen Saxobankfahrer! Auch Andy Schleck und Jacob Fuglsang sind zurückgefallen. Das ist überraschend. Dafür vorne noch der junge Trofimov, aber auch die erfahrenen Amerikaner Leipheimer und Horner. Noch 1 km bis zur Kuppe. Zug ist in der Gruppe drin, aber es attackiert auch kein weiterer. Und hinten sehen wir jetzt auch Valverde. Auch er konnte dem Tempo der Gruppe nicht folgen. Ich hoffe wir bekommen gleich eine Übersicht. Und ja da ist sie. 16 Fahrer haben wir:

Zitat
Vasil Kiriyenka (RAB)
Steven Kruijswijk (RAB)
Daniel Navarro (COF)
Daniel Martin (BMC)
Pierre Rolland (RNT)
Fabio Duarte (RNT)
Ryder Hesjedal (GRM)
Przemyslaw Niemiec (GRM)
Levi Leipheimer (UHC)
Christopher Horner (OPQ)
Rein Taaramae (OPQ)
Hubert Dupont (LAM)
Yury Trofimov (LAM)
Matteo Carrara (GEC)
Luis Leon Sanchez (GEC)
Sandy Casar (ALM)



Die meisten Favoriten also noch dabei. Jetzt geht es gleich zur Bergwertung. Die Rabobank-Fahrer machen weiter das Tempo und die Gruppe dahinter verliert weiter an Boden. Schon über 30 Sekunden sollen Valverde, Andy Schleck und ihre 4 Begleiter haben. Das beudetet eigentlich, dass sie hier nicht mehr viel reißen werden. Außer sie machen morgen den Landis… Die Spitze ist gleich an der Kuppe. Hier wird nicht um die Bergpunkte gekämpft auch wenn ein Cofidismann in der Gruppe ist. Vorne fahren die beiden Rabobank-Fahrer dahinter der Kolumbianer Duarte, so werden auch die Punkte verteilt. Jetzt geht es in die Abfahrt. 16 Fahrer vorne dahinter erwarten wir jetzt die 6er Gruppe um Valverde und Schleck. Auch Pardilla, Fuglsang, Lopez Garcia und Stetina sollen dabei sein. Und jetzt kommen sie auch ins Bild. Die Uhr tickt. Schon 50 Sekunden haben sie und noch wenige Meter bis zur Bergwertung. Das ist heftig, was sie hier aufgebrummt bekommen. Spricht nicht für ihre Form. Aber die Ardennenklassiker kommen ja erst in einem Monat, bis dahin ist noch viel Zeit.
Die Spitzengruppe ist jetzt aber schon in der Abfahrt. Dort ist weiterhin Zug drin. Die wissen, dass sie hier ein paar große Namen abgehängt haben. Jetzt ist die große Frage wer gewinnt die heutige Etappe. Das Flachstück nach der Abfahrt, die auch nicht mehr lang ist, ist recht kurz. Da rechne ich nicht mehr mit vielen Attacken. Doch wer kann dann sich den Sieg holen? Da sind einige Kandidaten. Allen voran Ryder Hesjedal, aber auch Luis Leon Sanchez und Casar sind endschnell. Auch Niemiec sollte man nicht unterschätzen, aber der muss wahrscheinlich für Hesjedal arbeiten. Vielleicht kann auch der Ire im BMC-Trikot das Ding gewinnen. Daniel Martin ist auch ein Mann für solche Etappen. Die Abfahrt ist gleich zu Ende. Uns wird noch das Ergebnis der BW nachgereicht:

Zitat
2. Bergwertung(1.Katg.):
1.Steven Kruiswijk (RAB)
2.Vasil Kiriyenka (RAB)
3.Fabio Duarte (RNT)
4.Matteo Carrara (GEC)
5.Christopher Horner (OPQ)
6.Daniel Martin (BMC)
7.Daniel Navarro (COF)
8.Ryder Hesjedal (GRM)
9.Luis Leon Sanchez (GEC)



So jetzt sind es aber nur noch wenige Kilometer. Vorne macht Niemiec das Tempo. Noch 3 km. Der Abstand nach hinten ist übrigens auf über eine Minute angewachsen, nachdem Andy Schleck sich in der Abfahrt versteuert hatte und die Gruppe ausgebremst hat. Er konnte die Gruppe aber halten. Vorne in der Gruppe wechselt man sich noch gut ab. Noch 2 km. Es beginnen aber schon die Kämpfe um die Hinterräder. Luis Leon Sanchez hat sich schon das Hinterrad von Hesjedal gesichert. Der widerum ist schon bei Niemiec am Hinterrad. Auch Casar mischt da munter mit. Mal sehen wer das Ding abschießen kann. Daniel Martin ist bei Casar am Hinterrad. Jetzt kommt die Flame Rouge. Noch 1 km bis ins Ziel. Jetzt sehen wir auch Trofimov und Taaramae sind vorne dabei und versuchen hier im Sprint mitzumischen. Noch 700 m. Niemiec hat das Tempo übernommen. An seinem Hinterrad Teamkollege Hesjedal. Dann Luis Leon Sanchez, Casar und Trofimov. Daniel Martin und Taaramae dahinter nicht optimal positioniert. Noch 400 m. Niemiec erhöht das Tempo. Wer gewinnt die 2. Etappe? Die Spannung steigt. Niemiec weiterhin vorne. Noch 300 m. Jetzt zieht er voll an. Hesjedal damit optimal in Position. Luis Leon Sanchez an seinem Hinterrad, dann Casar und Trofimov. Noch 200 m. Daniel Martin zieht hinten an. Er schießt nach vorne, aber jetzt gehen auch Hesjedal und Casar in den Wind. Hesjedal jetzt vorne, Daniel Martin kommt aber auch und jetzt geht Luis Leon Sanchez aus dem Windschatten. Noch 100 m. Daniel Martin ist nah dran, aber jetzt zieht Sanchez an. Hesjedal noch vorne. Casar kommt nicht mit. Auch der Rest hat keine Chance mehr. Daniel Martin gehen die Kräfte aus, er kann nicht mithalten. Noch 25 m. Sanchez kommt und zieht vorbei! Luis Leon Sanchez gewinnt die 2. Etappe der Katalonienrundfahrt 2012. Zweiter wird Ryder Hesjedal. Das Podium komplettiert Daniel Martin. Damit verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche noch einen schönen Tag.

01.Luis Leon Sanchez (GEC)
02.Ryder Hesjedal (GRM)
03.Daniel Martin (BMC) s.t.
04.Rein Taaramae (OPQ) s.t.
05.Yury Trofimov (LAM) s.t.
06.Sandy Casar (ALM) s.t.
07.Vasil Kiriyenka (RAB) s.t.
08.Pierre Rolland (RNT) s.t.
09.Matteo Carrara (GEC) s.t.
10. Przemyslaw Niemiec (GRM) s.t.
11.Christopher Horner (OPQ) s.t.
12.Steven Kruisjwijk (RAB) s.t.
13.Levi Leipheimer (UHC) s.t.
14.Hubert Dupont (LAM) s.t.
15.Fabio Duarte (RNT) s.t.
16.Daniel Navarro (COF) s.t.
17.Alejandro Valverde (MOV) +1,20min.
18.Jacob Fuglsang (SAX) s.t.
19.Sergio Pardilla (MOV) s.t.
20.David Lopez Garcia (MOV) s.t.
21.Andy Schleck (SAX) s.t.
22.Peter Stetina (BMC) s.t.
23.Martin Elmiger (APP) +1,53min.
24. Remi Pauriol (ALM) s.t.
25.Francesco Gavazzi (ALM) s.t.
26.Marco Marzano (LAM) s.t.
27.Arkaitz Duran (RNT) s.t.
28.Peter Sagan (COF) s.t.
29.Laurens Ten Dam (RAB) s.t.
30.Dominic Nerz (APP) +2,20min.
31.Bart de Clercq (ALM) s.t.
32.Chris Anker Sörensen (SAX) s.t.
33.Kanstantin Siutsou (SAX) s.t.
34.Michel Kreder (SAX) s.t.
35.Benat Intxausti (SAX) s.t.
36. Philip Deignan (GEC) s.t.
37.Alexandre Pliuschin (GEC) s.t.
38.Sergio Paulinho (LAM) s.t.
39.Carlos Barredo (RAB) s.t.
40.Paul Martens (RAB) s.t.
41.Jonathan Tiernan-Locke (UHC) s.t.
42.Christian Vandevelde (OPQ) s.t.
43.Thomas Peterson (UHC) s.t.
44.Craig Lewis (GRM) s.t.
45.Branislau Samoilau (BMC) s.t.
46.Xavier Zandio (BMC) s.t.
47.Mikel Astarloza (COF) s.t.
48.Tanel Kangert (OPQ) +3,33min.
49.Markus Fothen (UHC) s.t.
50.Kristoff Vandewalle (GRM) s.t.

Rest +4min.

 
PS.
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RE: Volta Ciclista a Catalunya (WS2)

#4 von daN , 27.03.2012 00:25

3. Etappe[/size]

Lange stand ein Fragezeichen hinter der Königsetappe der Volta a Catalunya, denn eine Schlechtwetterfront bedrohte die Etappe mit Regen und Schneeschauern. Schlussendlich blieben die Fahrer aber verschont und durften die Etappe bei trockenen Verhältnissen absolvieren.


Schneefall hätte wohl zu einem Abbruch der Etappe geführt.

Somit wartete also die schwerste Etappe im bisherigen Radsportjahr auf die teilnehmenden Fahrer, denn gleich zwei Berge der 1. und zwei Berge der höchsten Kategorie (Kat. Esp) mussten überwunden werden. In Hinblick auf die Bergwertung auf jedenfall eine Etappe, die eine Vorentscheidung herbeiführen könnte.



Mit 210 Kilometer Länge und eben vier sehr harten Anstiegen, zählt diese Etappe mit Sicherheit zu den Highlights des Jahres. Bei der diesjährigen Tour de France sind solche Etappen leider nur ein Wunschdenken. Läuft alles ab wie erwartet, könnten sich am heutigen Tag einige größere Abstände bilden bzw. eine Vorentscheidung in der Gesamtwertung fallen.

Aber nicht nur in der Gesamtwertung könnten die Favoriten ein Zeichen setzen, sondern am heutigen Tag besteht auch die beste Möglichkeit, im Kampf um das Bergtrikot aktiv zu werden. Der Andrang in die Gruppe war deswegen auch ein hoher und es gab auf den ersten 10 Kilometern unzählige Attacken, bis sich schlussendlich eine Gruppe gefunden hatte, die auch den Vorstellungen des Feldes entsprach.

Unter anderem war der designierte Mann für die Bergwertungen der letzten Jahre, David de la Fuente wieder mal vorne mit dabei. Mit Tom Peterson und Bart de Clerq sollte er aber ebenbürtige Konkurrenten haben. Der junge Spanier Ezquerra ist wahrscheinlich noch kaum einem ein Begriff, sollte aber noch eine erfolgsversprechende Karriere vor sich haben.
Ähnliches galt auch für Nerz, der aber ebenfalls noch einige Zeit hat, um sich zu etablieren. Der letzte im Bunde, Benjamin King, ist ebenfalls noch sehr jung und nicht unbedingt in den Bergen zu Hause.

Zitat
Ausreißergruppe:
David delaFuente (COF)
Jesus Ezquerra (GRM)
Dominic Nerz (APP)
Benjamin King (UHC)
Thomas Peterson (UHC)
Bart de Clercq (ALM)


Die Gruppe bestand also aus 6 Fahrern. Die Teams, die niemanden nach vorne schickten, fingen schon im Laufe des ersten Anstieges mit der Nachführarbeit an. Der Vorsprung sollte in Folge also nicht allzu schnell anwachsen und das Feld konnte die Gruppe recht einfach kontrollieren.

Unter anderem waren hier Radioshack und Rabobank tonangebend, sie wurden aber immer wieder von BMC und Omega unterstützt, sodass sich 4-5 Teams aktiv in der Führung im Feld zeigten.

Nach nicht einmal 20 Kilometern war bereits der erste Berg überwunden. Mit 5,5% Schnitt war der Anstieg ein erster Vorgeschmack auf die folgenden Steigungen. Da dieser Anstieg bereits 10 Kilometer lang war, wurde diese Wertung in der 1. Kategorie eingestuft.

Zitat
1. Bergwertung (1.Kat.):
1. Thomas Peterson (UHC)
2. Bart de Clercq (ALM)
3. David delaFuente (COF)
4. Benjamin King (UHC)
5. Dominic Nerz (APP)
6. Jesus Ezquerra (GRM)
7. Alexandre Pliuschin (GEC)
8. Kevin de Weert (RNT)
9. Martin Velits (BMC)
(ohne Gewähr)


Sehr viele Punkte die es bereits zu Beginn zu vergeben galt. An dieser Stelle war Thomas Peterson der schnellste Fahrer und konnte die Punkte für sich entscheiden.Neben ihm schienen auch besonders de Clercq und De la Fuente an den Wertungen interessiert zu sein.

Thomas Peterson ist ein interessanter Fahrer mit überwiegenden Stärken in den Bergen. Bisher ist auch ihm der Durchbruch noch nicht gelungen, wahrscheinlich deshalb, da er die Rolle des Helfers in seinem Team genießt und er doch hin und wieder die Möglichkeit bekommt, auf eigene Kappe zu fahren. Sein bisher größter Erfolg ist mit Sicherheit der Etappensieg bei der Tour of California, wo er sich gegen Levi Leipheimer durchsetzen konnte. Im vergangenen Jahr hätte er dieses Ergebnis mit dem Rundfahrtsieg der Türkeirundfahrt steigern können, verlor aber als Gesamtführender auf der letzten hügeligen Etappe kurz den Anschluss und somit auch das Leadertrikot.


Immer wieder befindet sich Peterson in der Helferrolle, macht aber mit Attacken auf sich aufmerksam.

Der Anstieg hinauf zum Collada de Toses erwies sich als sehr einfach. Mit einem Schnitt von 4% gehört dieser Anstieg in die Kategorie "Rollerberg", da bei solchen Anstiegen kaum einer
ein Problem bekommen sollte.
Das Tempo der Gruppe als auch des Feldes war dementsprechend sehr hoch. In der Gruppe versuchten dann die Interessenten der Bergpunkte etwas zu taktieren und attackierten schon zeitig
vor der Wertung. Die Wertung ging an ...... Leider gab es ein Problem mit der Übertragung, wir versuchen das Ergebnis schnellstmöglich nachzutragen.

Es folgte eine lange Abfahrt, die aber kaum Schwierigkeiten mit sich brachte. Den ersten Sprint kurz vor dem bereits dritten Anstieg des Tages konnte sich sichern. Die Wertung war im Gegensatz zu den Bergwertungen wie erwartet nicht umkämpft, der Sieger befand sich also gerade in der Führung.

Der Vorsprung der Gruppe war zu diesem Zeitpunkt von ehemals 6 Minuten auf nunmehr 4 Minuten zurückgegangen. Das Feld schien also sehr daran interessiert zu sein, die Gruppe spätestens am Fuße des Schlussanstieges wieder eingeholt zu haben.

So war es auch nicht überraschend, dass am Canto das Feld deutlich das Tempo erhöhte und somit die Entscheidung immer näher rücken sollte. Unter anderem war auch Denis Menchov vorne zu sehen, der sich nicht zu schade war, für seinen Kaptiän zu arbeiten.


[size=85]Denis Menchov in der Tempoarbeit - ein seltenes Bild

Aber auch Gadret, der mittlerweile ein Podium beim Giro aufweisen kann, drehte die Temposchraube ordentlich nach oben. Sie wurden merklich von Saxobank unterstützt, die ebenfalls sehr gute Helfer nach vorne schickte.
Dieses hohe Tempo sorgte dafür, dass viele Fahrer schon früh Probleme bekamen und recht bald zurückfielen. Und natürlich schmolz der Abstand zu der Spitzengruppe erheblich.

Auf den langen 24,6 Kilometern, die hier bis zum Gipfel überwunden werden mussten, teilte sich das Feld immer mehr auf und es blieb nur mehr eine kleine Gruppe übrig, die schlussendlich geschlossen über den Port del Canto gehen sollte. Wie schon in den vergangenen Wochen war vor allem Saxobank dafür verantwortlich, dass das Tempo entsprechend
hoch war und viele Helfer den Anschluss verloren.

Nachdem der Vorsprung zur Gruppe durch das hohe Tempo immer geringer wurde, mussten sich die Fahrer bereits Sorgen machen, ob sie es überhaupt noch vor dem Feld über den Gipfel schaffen
sollten. Aus diesem Grund ergriff De Clercq die Initiative und attackierte vorne weg. Nur Peterson und De La Fuente konnten ihm noch folgen, der Rest verlor den Anschluss und sollte es nicht
mehr vor dem Feld über den Canto schaffen.

An der Bergwertung spielte dann De la Fuente seine Klasse aus und setzte sich knapp gegen De Clercq durch, Peterson verlor etwas den Anschluss, konnte aber in der Abfahrt wieder rankommen.

Zitat
3. Bergwertung (E Katg.):
1.David delaFuente (COF)
2.Bart de Clercq (ALM)
3.Thomas Peterson (UHC)
4.Romain Sicard (SAX)
5.Xavier Zandio (BMC)
6.Benat Inxtausti (SAX)
7.Michel Kreder (SAX)
8.Tanel Kangert (OPQ)
9.Mikel Astarloza (COF)
10.Andy Schleck (SAX)
11.Steven Kruijswijk (RAB)
12.Craig Lewis (GRM)


Mit etwa 1:30 Min. Vorsprung gingen De Clercq und Co. in die Abfahrt, der Vorsprung sollte aber auf jedenfall zu klein sein, um am heutigen Tag im Kampf um den Etappensieg eine Chance zu haben. Die restlichen Punkte gingen deswegen auch an die Berghelfer, die das Tempo machten.

An der Bergwertung konnte man sich dann auch ein Bild machen über die verbleibenden Fahrer an der Spitze. Folgende Fahrer waren noch vorne vertreten:

Zitat
Mikel Astarloza (COF)
Daniel Navarro (COF)
Mikel Nieve (COF)
Daniel Martin (BMC)
Peter Stetina (BMC)
Branislau Samoilau (BMC)
Pierre Rolland (RNT)
Fabio Duarte (RNT)
Arkaitz Duran (RNT)
Ryder Hesjedal (GRM)
Craig Lewis (GRM)
Przemyslaw Niemiec (GRM)
Levi Leipheimer (UHC)
Jonathan Tiernan-Locke (UHC)
Christopher Horner (OPQ)
Rein Taaramae (OPQ)
Christian Vandevelde (OPQ)
Paul Martens (RAB)
Carlos Barredo (RAB)
Laurens Ten Dam (RAB)
Vasil Kiryienka (RAB)
Steven Kruijswijk (RAB)
Hubert Dupont (LAM)
Yury Trofimov (LAM)
Matteo Carrara (GEC)
Philip Deignan (GEC)
Luis Leon Sanchez (GEC)
Jacob Fuglsang (SAX)
Andy Schleck (SAX)
Kanstantin Siutsou (SAX)
Chris Anker Sörensen (SAX)
Alexander Quintana (SAX)
Alejandro Valverde (MOV)
David Lopez Garcia (MOV)
Sergio Pardilla (MOV)
Sandy Casar (ALM)
Remi Pauriol (ALM)
Martin Elmiger (APP)


In erster Linie also nur mehr starke und Hügelfahrer, außer Elmiger war aber keiner der Kapitäne vollkommen isoliert.

Danach folgte eben die Abfahrt hin zum Schlussanstieg, in der die drei Fahrer vorne ihren Vorsprung verteidigen konnten.

Im Schlussanstieg erhöhte Saxobank weiter das Tempo, auch Rabobank und Omega versuchten hier ein paar Fahrer in die Arbeit zu involvieren. Unter anderem Fuglsang, Siutsou, Ten Dem und Vandevelde, die eine weitere Selektion vom Feld vornahmen.

Diese vier Fahrer konnten auf den nächsten 10 Kilometern das Tempo bestimmen und das Feld auf folgende Fahrer reduzieren:

Zitat
Daniel Navarro (COF)
Daniel Martin (BMC)
Pierre Rolland (RNT)
Fabio Duarte (RNT)
Ryder Hesjedal (GRM)
Levi Leipheimer (UHC)
Christopher Horner (OPQ)
Rein Taaramae (OPQ)
Carlos Barredo (RAB)
Vasil Kiryienka (RAB)
Steven Kruijswijk (RAB)
Hubert Dupont (LAM)
Yury Trofimov (LAM)
Matteo Carrara (GEC)
Luis Leon Sanchez (GEC)
Andy Schleck (SAX)
Chris Anker Sörensen (SAX)
Alexander Quintana (SAX)
Alejandro Valverde (MOV)
David Lopez Garcia (MOV)
Sergio Pardilla (MOV)
Sandy Casar (ALM)


Bei noch etwa 9 zu fahrenden Kilometern probierte es dann der erste Fahrer mit einer Attacke. Duarte war es, der für seinen aggressiven Fahrstil bekannt ist. Er konnte zwar anfänglich einige Meter zwischen sich und dem Favoritenfeld legen, wurde aber nach 2 Kilometer aufgrund der Nachführarbeit von Sörensen und Barredo wieder eingeholt.

Als diese beiden dann ebenfalls zurückfallen versuchte es der nächste Fahrer mit einer Attacke. Diesesmal war es Kiriyenka, dessen Attacke aber eher nacheiner Alibi-Aktion aussah, da er danach selbst nicht mehr den Anschluss halten konnte, als er wieder eingeholt wurde.
Ähnlich erging es dann Horner, der sich ebenfalls mit einem guten Antritt lösen konnte. Als er aber dann wieder zurückgeholt wurde, fielen er und Trofimov zurück.

Bei vier verbleibenden Kilometern also folgende Situation:

Zitat
Daniel Navarro (COF)
Daniel Martin (BMC)
Pierre Rolland (RNT)
Ryder Hesjedal (GRM)
Levi Leipheimer (UHC)
Rein Taaramae (OPQ)
Steven Kruijswijk (RAB)
Hubert Dupont (LAM)
Matteo Carrara (GEC)
Luis Leon Sanchez (GEC)
Andy Schleck (SAX)
Sandy Casar (ALM)


Kaum noch Helfer an der Seite ihrere Kapitäne. Nur Sanchez und Carrara von Greenedge hätten die Möglichkeit gehabt noch etwas zu versuchen. Als dann aber Taaramae attackierte, musste auch Sanchez abreißen lassen. Das muntere Favoritensterben ging fröhlich weiter.

Die Attacke von Taaramae war aber so wie die anderen Attacken nicht erfolgreich. Man merkte eben doch, dass die Steigung nicht wirklich extrem hart war und vieleFahrer mit ihrem konstanten Tempo hochfahren konnten.

Nachdem nun Sanchez und Casar nach der Attacke von Taaramae reißen lassen mussten, gesellten sich nach einer weitere Attacke von Martin (an der 2.km Marke) noch Navarro und Dupont hinten zu ihnen.
Aber auch die Attacke des Iren war nicht erfolgreich und nach 500 Metern waren die verbleibenden Favoriten wieder zusammen. Diesen Zusammenschluss nutzte Leipheimer gleich für die nächste Attacke. Immerhin konnte man keinem Fahrer übelnehmen, hier nicht zu attackieren, denn eine solche Anzahl von Attacken ist ansonsten eine Rarität.
Die Attacke von Leipheimer war bisher die beste gewesen und konnte so noch Kruijswijk und Rolland abschütteln. Somit blieben für den letzten Kilometer nur mehr fünf Fahrer
übrig, die den Tagessieg unter sich ausmachen sollten.

Kaum war die Flamme Rouge passiert, machte sich schon der nächste Fahrer mit einer Attacke vorne weg. Diesesmal war es Andy Schleck, der auf den ersten Metern eine große Lücke zu seinen Konkurrenten herausfahren konnte. Sowohl Carrara, als auch Hesjedal und Leipheimer schienen hier Schwierigkeiten zu haben. Taaramae machte sich auf die Verfolgung, schaffte es aber nicht die Lücke zu schließen.

Schleck ließ dann auf den letzten Metern nichts mehr anbrennen und sicherte sich den Etappenerfolg. Taaramae hielt seinen Rückstand mit 10 Sekunden aber in Grenzen. Weiter 7 Sekunden sollten
Leipheimer und der gute Hesjedal verlieren, der hier ein konstantes Tempo hochgefuhr und sich nicht von den Attacken beeindrucken ließ.

Carrara verlor dann doch noch einiges, Rang 5 war dennoch ein gutes Ergebnis für den Italiener.

Der große Sieger des Tages ist aber Andy Schleck, der seine Kritiker erstummen lässt und bereits im März mit einer guten Leistung aufzeigt.



Den meisten dürfte aufgefallen sein, dass noch einige Wertungen ausständig sind. Leider gab es hier einen Übertragungsfehler, sobald dieser aber behoben ist, werden die Ergebnisse der
Wertungen nachgeliefert.

Endergebnis:
01.Andy Schleck (SAX)
02.Rein Taaramae (OPQ) +0,10min.
03.Levi Leipheimer (UHC) +0,17min.
04.Ryder Hesjedal (GRM) s.t.
05.Matteo Carrara (GEC) +0,41min.
06.Pierre Rolland (RNT) +0,46min.
07.Steven Kruijswik (RAB) s.t.
08.Daniel Martin (BMC) +0,55min.
09.Daniel Navarro (COF) s.t.
10.Hubert Dupont (LAM) s.t.
11.Sandy Casar (ALM) +1,04min.
12.Luis Leon Sanchez (GEC) s.t.
13.Christopher Horner (OPQ) +1,19min.
14.Yury Trofimov (LAM) s.t.
15.Vasil Kiriyenka (RAB) +1,32min.
16.Alejandro Valverde (MOV) +1,40min.
17.Fabio Duarte (RNT) +1,52min.
18.David Lopez Garcia (MOV) s.t.
19.Alexander Quintana (SAX) s.t.
20.Sergio Pardilla (MOV) +2,07min.
21.Carlos Barredo (RAB) +2,20min.
22.Chris Anker Sörensen (SAX) s.t.
23.Przemyslav Niemiec (GRM) +2,33min.
24.Arkaitz Duran (RNT) s.t.
25.Christian Vandevelde (OPQ) s.t.
26.Laurens Ten Dam (RAB) s.t.
27.Peter Stetina (BMC) s.t.
28.Mikel Astraloza (COF) s.t.
29.Jacob Fuglsang (SAX) s.t.
30.Paul Martens (RAB) s.t.
31.Kanstantin Siutsou (SAX) s.t.
32.Remi Pauriol (ALM) +3min.
33.Branislau Samoilau (BMC) s.t.
34.Craig Lewis (GRM) s.t.
35.Jonathan Tiernan-Locke (UHC) s.t.
36.Martin Elmiger (APP) s.t.
37.Philip Deignan (GEC) s.t.
38.Mikel Nieve (COF) s.t.
39.David delaFuente (COF) +4,42min.
40.Thomas Peterson (UHC) s.t.
41.Bart ce Clercq (ALM) s.t.
42.Julien Berard (ALM) +5,51min.
43.Sergio Paulinho (LAM) s.t.
44.Juan Oroz (COF) s.t.
45.Marco Marzano (LAM) s.t.
46.Danny Pate (UHC) s.t.
47.Markus Fothen (UHC) s.t.
48.Peter Sagan (COF) s.t.
49.Paul Voss (APP) s.t.
50.Benat Intxausti (SAX) s.t.

Rest +8min.

 
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RE: Volta Ciclista a Catalunya (WS2)

#5 von daN , 31.03.2012 20:57

4. Etappe[/size]

Die 4. Etappe der Volta a Catalunya steht auf dem Programm. Nach einer ausgesprochen schweren Etappe am gestrigen Tag wartet wieder eine anspruchsvolle Strecke auf die Fahrer.



Die Etappe bietet wieder viele Möglichkeiten für einen Angriff. Die beiden Berge (zweimal über den Alto de Paumeres) am Ende dürften deshalb für viel Spannung sorgen.

Sollte ein Teamkapitän am gestrigen Tag nicht vorne vertreten gewesen sein, müssen diese Fahrer am heutigen Tag nochmal angreifen, um eine mögliche Verbesserung zu erzielen.

Ebenso hätte wohl eine Gruppe die Chance am heutigen Tag, nachdem sich gestern viele Helfer aufopfern mussten und so einiger sicher nicht die Kraft haben, um hier den ganzen Tag vorne im Wind zu fahren.

Eine interessante Ausgangssituation, die wie in den vergangenen Tagen ein spannendes Rennen verspricht.

Wie erwartet fand sich eine große Gruppe mit einigen starken Fahrern. Unter anderem mit Sörensen und Siutsou, aber auch Barredo, der aus solchen Gruppen immer wieder für einen Etappensieg gut sein kann.

Zitat
Ausreißergruppe:
Carlos Barredo (RAB)
Julien Berard (ALM)
Craig Lewis (GRM)
Chris Anker Sörensen (SAX)
Kanstantin Siutsou (SAX)
Peter Stetina (BMC)
Thomas Peterson (UHC)


Man merkte gleich zu Beginn, dass diese Gruppe sehr gut harmonierte und durch die häufige Führungsarbeit von Siutsou, der sich hier eindeutig für Sörensen arbeitete, konnte die Gruppe schon nach wenigen Kilometern einige Minuten herausholen.

Im Feld erkannte man die Gefahr, die von dieser Gruppe ausging und begann sehr zeitig mit der Nachführarbeit.

Wie erwartet schienen aber einige Helfer nicht ganz frisch zu sein, deswegen wurde der Vorsprung der Spitzengruppe auf den folgenden Kilometern weiter ausgebaut.

Zitat
Nachführarbeit:
Erviti, Haedo, de Weert (RNT)
Howes, Simon, Wippert, Galimzyanov (OPQ)
Boivon, Bennett (GEC)
Pate, King (UHC)


An der ersten Bergwertung bei Kilometer 27, betrug der Vorsprung beachtliche 6:30 Min. Diese Bergwertung konnte sich Peterson sichern, der sich bis zu diesem Zeitpunkt sehr passiv in der Gruppe verhalten hatte. Er schlug Berard in einem knappen Sprint um die Punkte. Kurz nach dieser Wertung war die Arbeit von Peterson aber anscheinend getan, sodass er sich wieder ins Feld zurückfallen lies.

Zitat
1. Bergwertung (2.Katg.):
1.Thomas Peterson (UHC)
2.Julien Berard (ALM)
3.Kanstantin Siutsou (SAX)
4.Chris Anker Sörensen (SAX)
5.Carlos Barredo (RAB)
6.Peter Stetina (BMC)


Auf den nächsten 40 Kilometern sollte der Vorsprung noch etwas ansteigen, ehe er bei 7:20 Min. stagnierte. Zu diesem Zeitpunkt gab es einen Sprint, den sich Siutsou aus der Führungsposition sicherte.

Zitat
1. Sprintwertung:
1.Kanstantin Siutsou (SAX)
2.Peter Stetina (BMC)
3.Carlos Barredo (RAB)


Leider ist die Zwischensprintwertung weiterhin die uninteressanteste Wertung bei solchen Rundfahrten und es sind kaum Kämpfe um diese Punkte zu sehen.

Das Rennen verlief bis zum Anstieg des Paumeres sehr unspektakulär und auch im Feld blieb alles geschlossen. Siutsou hatte bis zu diesem Zeitpunkt ca. 45% der gesamten Führungsarbeit verrichtet und schien dementsprechend nicht mehr allzu frisch. Im Anstieg blieb aber auch in der Gruppe alles geschlossen, noch wollte keiner etwas probieren.

Im Feld hingegen kam am Anstieg etwas Bewegung. Eine Attacke von Duran sorgte dafür, dass sich dieser mit zwei weiteren Fahrern absetzen konnte.

Bei der 1. Überquerung des Paumeres setzen sich folgende Fahrer aus dem Feld ab:
Arkaitz Duran (RNT)
Alexander Quintana (SAX)
Juan Oroz (COF)

Diese Attacke sorgte dafür, dass der Vorsprung, der zu dem Zeitpunkt um die 5 Minuten betrug, noch weiter schmelzen sollte. Trotzdem sah es vorerst noch recht gut für die Gruppe aus.

An der Bergwertung war dann eigentlich nur Berard interessiert, der mit Peterson seinen Hauptkonkurrenten schon nach der ersten Bergwertung verloren hatte.
Am Gipfel betrug der Vorsprung der Gruppe aber auch nur mehr 3:40 Min. Würde es nicht nochmal über den Paumares gehen, würde sich wahrscheinlich jeder festlegen, dass es die Gruppe schaffen wird. Nachdem aber eben dieser noch einmal zu überwinden war, war das Schicksal der Gruppe noch fraglich.

Zitat
2. Bergwertung (2.Katg.):
1.Julien Berard (ALM)
2.Craig Lewis (GRM)
3.Kanstantin Siutsou (SAX)
4.Chris Anker Sörensen (SAX)
5.Peter Stetina (BMC)
6.Carlos Barredo (RAB)


Siutsou schien nach der ersten Überquerung des Paumares schon am Ende seiner Kräfte, konnte aber in der Abfahrt weiter das Tempo hochhalten, sodass der Vorsprung nicht wirklich schmolz.

Die Sprintwertung ging deshalb abermals an den Weißrussen. Nach dieser Wertung stieg die Strecke aber wieder leicht an, sodass er ab diesem Zeitpunkt das Tempo herausnahm und sich zurückfallen lassen musste.

Zitat
2. Sprintwertung:
1.Kanstantin Siutsou (SAX)
2.Peter Stetina (BMC)
3.Craig Lewis (GRM)


Auch Berard schien dann nicht mehr ganz frisch zu sein und konnte dem Tempo, das nun von dem recht frischen Sörensen angeschlagen wurde, nicht mehr folgen.
Die Gruppe reduzierte sich somit auf 5 Fahrer. Dieser Zustand änderte sich aber noch kurz vor der Bergwertung, da es Oroz, Duran und Quintana tatsächlich schafften, hier den Anschluss herzustellen.

Zitat
3. Bergwertung (2.Katg.):
1.Chris Anker Sörensen (SAX)
2.Carlos Barredo (RAB)
3.Juan Oroz (COF)
4.Craig Lewis (GRM)
5.Peter Stetina (BMC)
6.Alexander Quintana (SAX)


Der Vorsprung betrug aber auch nur mehr eine Minute, deshalb war es nicht sehr überraschend, dass diese hier nach vorne fahren konnten.

Eine Minute deshalb, da man auch im Feld immer wieder mit Attacken versuchte wegzufahren. Unter anderem Rolland, der aber durch die starke Nachführarbeit von Cofidis, Omega und United Healthcare wieder zurückgeholt wird.

Die Gruppe ging also mit einer Minute Vorsprung in die Abfahrt und da die Strecke die Fahrer nur mehr bergab führte, schien dies ein guter Polster zu sein. Nachdem viele starke Teams einen guten Fahrer vorne hatten und nur mehr drei Teams das Tempo im Feld gestalten konnten, sollte es dann auch tatsächlich für die Gruppe reichen.

Nachdem die Gruppe mit 7 Fahrern recht groß war, wurde der Abstand nur Sekunde um Sekunde geringer und die Fahrer konnten auch etwas taktieren. Als das Tempo etwas heraußen war, versuchte es Barredo mit einer Attacke, die anderen Fahrer waren aber alles andere als müde und konterten sofort.

Schlussendlich konnte sich dann kein Fahrer mehr lösen und sie kamen geschlossen auf die Zielgerade. Abermals war Barredo der erste Fahrer, die in die Schlussgerade hinein attackierte.
Sörensen und Oroz fuhren aber die Lücke zu und somit kam es zum Sprint. Hier hatte Duran die beste Position hinter Oroz und konnte sich den Etappensieg sichern. Oroz behauptete seine Postion und erreichte Rang 2 knapp vor Sörensen.

Das Feld konnte in Folge den Vorsprung noch auf 23 Sekunden reduzieren und somit sollte es keine Veränderung in der Gesamtwertung geben.


[size=85]Duran setzt sich knapp vor Oroz durch und feiert einen überraschenden Etappensieg

Endergebnis:
01.Arkaitz Duran (RNT)
02.Juan Oroz (COF)
03.Chris Anker Sörensen (SAX)
04.Carlos Barredo (RAB)
05.Peter Stetina (BMC)
06.Craig Lewis (GRM)
07.Alexander Quintana (SAX)
08.Francesco Gavazzi (ALM) +0,23min.
09.Jonathan Tiernan-Locke (UHC)
10.Matteo Carrara (GEC)
Fahrer die bei Etappe 2 oder Etappe 3 in Top-50 waren s.t.


Rest +3min.

 
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RE: Volta Ciclista a Catalunya (WS2)

#6 von freire , 03.04.2012 04:58

Etappe 5

Mit 207,1 Kilometern war die fünfte Etappe der Volta Ciclista a Catalunya die längste der Rundfahrt. Sie wurde in Ascó gestartet und ging in Manresa zu Ende. Unterwegs standen zwei Berg- und zwei Sprintwertungen auf dem Programm. Gegen Ende der Etappe stand eine Bergwertung der ersten Kategorie an, dort könnte, mit dem richtigen Tempo, einiges passieren und reine Sprinter könnten den Anschluss verlieren.

Heute schafften es vier Fahrer sich abzusetzen. E waren Mattia Cattaneo von NetApp, Pello Bilbao von Cofidis, Remi Pauril von Ag2r und Thomas Peterson von UnitedHealthcare. Die Gruppe entstand als Thomas Peterson zehn Kilometer nach dem Start attackierte.

Ausreißergruppe:
Mattia Cattaneo (APP)
Pello Bilbao (COF)
Remi Pauriol (ALM)
Thomas Peterson (UHC)

Der Amerikaner war es dann auch, der sich die erste Bergwertung nach 26 Kilometern sicherte. Er gewann vor Pauriol und Cattaneo. Nach der Bergwertung und nur 16 Kilometern in der Spitzengruppe drosselte dann Peterson das Tempo und wurde vom Hauptfeld wieder eingeholt. Somit lagen nur noch drei Fahrer vor dem Peloton.

1. Bergwertung (2.Katg.):
1.Thomas Peterson (UHC)
2.Remi Pauriol (ALM)
3.Mattia Cattaneo (APP)
4.Pello Bilbao (COF)
5.Romain Sicard (SAX)
6.Benat Intxausti (SAX)

Im Feld machten sich derweil eingie Teams an die Nachführarbeit, nachdem der Vorsprung nach nur 50 gefahrenen Kilometern bereits acht Minuten betrug. Omega Pharma war mit zwei Fahrern vertreten, da sie mit Rein Taaramäe den Gesamtführenden in ihren Reihen hatten. Zusätzlich machten aber auch noch Teams wie RadioShack oder Saxo Bank das Tempo.

Die beiden Sprintwertungen nach 108 und 176 Kilometern gingen an Pello Bilbao, der sich beide mit einem kurzen Sprint sicherte. Nach der zweiten Sprintwertung wurden die Ausreißer allerdings schon eingeholt.

1. Sprintwertung:
1.Pello Bilbao (COF)
2.Remi Pauriol (ALM)
3.Mattia Cattaneo (APP)

2. Sprintwertung:
1.Pello Bilbao (COF)
2.Mattia Cattaneo (APP)
3.Remi Pauriol (ALM)

Am letzten Anstieg schalteten sich dann einige Teams zusätzlich in die Nachführarbeit ein. Darunter UnitedHealthcare. Garmin, BMC und auch Saxo Bank schickte neue Helfer nach vorne. So war das Tempo doch recht hoch und einige Fahrer fielen sehr schnell ab. Das Tempo wurde dann nochmal angezogen, als Nairo Quintana von Saxo Bank nach der Hälfte des Anstieges attackierte. Der Kolumbianer versuchte sich abzusetzen doch wurde er recht schnell wieder eingeholt. Es sollte aber nicht die letzte Attacke gewesen sein, denn zwei Kilometer vor dem Gipfel versuchten Dan Martin und Levi Leipheimer eine erneue Attacke. Aber auch die beiden konnten sich nicht absetzen. Sie sind in der Gesamtwertung nicht sehr weit zurück und so schickten Cofidis und Omega Pharma - Quick Step neue Helfer in die Verfolgung, die den Ausreißversuch recht schnell wieder unterbinden konnten.

2. Bergwertung (1.Katg.):
1.Levi Leipheimer (UHC)
2.Daniel Martin (BMC)
3.Christian Vandevelde (OPQ)
4.Mikel Nieve (COF)
5.David delaFuente (COF)
6.Craig Lewis (GRM)
7.Kristof Vandewalle (GRM)
8.Andy Schleck (SAX)
9.Rein Taaramae (OPQ)

Nachdem Martin und Leipheimer kurz nach Beginn der Abfahrt eingeholt wurden, fiel das Tempo in der Gruppe zusammen und einige Fahrer konnten wieder aufschließen. Darunter auch Sprinter wie Francesco Gavazzi, Oscar Gatto oder Peter Sagan, die alle im Anstieg leichte Probleme hatten und ein Loch reißen lassen mussten. Kurz vor dem Ziel attackierte dann aber noch Przemyslaw Niemiec von Garmin und versuchte sich in letzter Minute noch vom Feld abzusetzen. Doch war das Peloton zu diesem Zeitpunkt schon wieder gut aufgefüllt, so dass Niemiec sich einer zu großen Anzahl an Widersachern gegenüber sah und schnell wieder eingefangen wurde So kam es zum Sprint einer größeren Gruppe. Es fehlten aber auch einige Namen. Fahrer wie Galimzyanov oder Fernandez schafften es nicht zurück in die erste Gruppe und so startete der Sprint ohne sie. Im Sprint selbst fühlte sich dann Peter Sagan seiner Sache etwas zu sicher und begann den Sprint bereits bei noch 250m zu fahren. So konnte sich dann Oscar Gatto kurz vor dem Ziel vorbei schieben und den Tagessieg feiern. Peter Sagan blieb somit nur der zweite Platz, wie schon gestern seinem Teamkollegen Oroz. Dritter wurde Francesco Gavazzi vor Martin Elmiger und Jonathan Tiernan-Locke. Rein Taaramäe verteidigt sich Führungstrikot und so geht es morgen auf die sechste und vorletzte Etappe.

Endergebnis:
01.Oscar Gatto (LAM)
02.Peter Sagan (COF)
03.Francesco Gavazzi (ALM)
04.Martin Elmiger (APP)
05.Jonathan Tiernan-Locke (UHC)
06.Jacob Fuglsang (SAX)
07.Matteo Carrara (GEC)
08.Daniel Martin (BMC)
09.Rein Taaramae (OPQ)
10.Ian Stannard (APP)
Rest aus Top-50 der letzten 3 Etappen s.t.

 
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RE: Volta Ciclista a Catalunya (WS2)

#7 von daN , 04.04.2012 19:11

6. Etappe

¡Hola y Bienvenidos al 6eme etapa de la Volta Ciclista a Catalunya!

Mit der heutigen 6. Etappe stand die vermeintlich einfachste Etappe auf dem Programm der Volta a Catalunya und es war ein Sprint einer größeren Gruppe zu erwarten. Nachdem die Fahrer aber in den letzten Tagen einige harte Etappen hinter sich bringen mussten, könnte auch die Stunde für ein paar Ausreißer gekommen sein.



Das Profil lädt auf jedenfalls dazu ein, hier etwas zu probieren. Im ersten Teil hätten die Fahrer die Möglichkeit einen guten Polster herauszufahren, der sich dann im zweiten Streckenteil, der zum Großteil fallend ist (mit Ausnahme eines kleinen Hügels und einer Welle zum Ende hin) recht leicht verteidigen lassen würde.

Auf eine solche Möglichkeit hin schienen nicht sehr viele Teams zu spekulieren, da sich recht früh eine 5-köpfige Spitzengruppe bildete und nicht mehr Fahrer den Weg nach vorne suchten.

Zitat
Ausreißergruppe:
Egor Silin (BMC)
Luke Rowe (APP)
Marco Marzano (LAM)
Kristof Vandewalle (GRM)
Thomas Peterson (UHC)



Etwas später probierte es auch Casar zu dieser Gruppe aufzuschließen, Cofidis, Omega, Garmin etc. waren aber aufmerksam und neutralisierten den Antritt. Der Franzose fand den Weg also nicht nach vorne.

Wie schon in den letzten Tagen waren wieder Omega, Cofidis aber auch Ag2r an der Nachführarbeit beteiligt (nachdem Casar nicht den Anschluss schaffte).
Durch die kurzzeitige Tempoerhöhung stieg der Vorsprung bis zur ersten Bergwertung kaum und es schien beinahe so, als würde die Gruppe wieder gestellt werden, da der Abstand zwischenzeitlich nur mehr 20 Sekunden betrug, nachdem er zuvor schon bei 1:30 Min war.
Nachdem Casar aber wieder gestellt war, wurde auch hinten das Tempo wieder herausgenommen. An der ersten Bergwertung nach 27 Kilometern konnte die Gruppe den Abstand nach hinten wieder erhöhen und lag nunmehr 3:30 Min. vor dem Feld. Bis zur zweiten Bergwertung nach 57 Kilometern erreichte dann der Vorsprung einen Höchststand von 5:45 Min.

Dass der Vorsprung danach nicht mehr größer wurde, dafür sorgten folgende Fahrer:

Zitat

Nachführarbeit:
Howes, Wippert, Simon, Galizyanov (OPQ)
Olivier, Vaitkus (ALM)
Oroz, delaFuente, Billbao (COF)



Die angesprochenen Bergwertungen konnte beide Male Thomas Peterson für sich entscheiden. Seine Taktik ging also voll auf, denn nach diesen Wertungen ließ er sich aus der Gruppe zurückfallen und suchte den Weg zurück ins Hauptfeld.

Zitat
1. Bergwertung (3.Katg.):
1. Thomas Peterson (UHC)
2. Egor Silin (BMC)
3. Kristof Vandewalle (GRM)
4. Luke Rowe (APP)


Zitat
2. Bergwertung (3.Katg.):
1. Thomas Peterson (UHC)
2. Luke Rowe (APP)
3. Kristof Vandewalle (GRM)
4. Egor Silin (BMC)



Komischerweise gab es am höchsten Punkt der heutigen Etappe keine Bergpunkte, aber anscheinend wollten die Veranstalter nicht zu viele Wertungen in diese Etappe aufnehmen. Der höchste Punkt lag also nach etwa 76 Kilometern hinter den Fahrern und danach sollte es einige dutzend Kilometer nur mehr bergab gehen, sodass die Gruppe ihren Vorsprung von mittlerweile 4 Minuten ganz gut verteidigen konnte.

Bis zur ersten Sprintwertung des Tages verlor die Spitze vorne nur 30 Sekunden. Diese Sprintwertung ging an Marzano, der hier als einziger Ambitionen zeigte.

Zitat
1. Sprintwertung:
1. Marco Marzano (LAM)
2. Kristof Vandewalle (GRM)
3. Egor Silin (BMC)


Nach dieser Wertung wurde es zunehmend flacher und deshalb auch etwas schwerer für die Gruppe ihren Vorsprung zu verteidigen. Bis zur zweiten Sprintwertung des Tages, knapp vor dem letzten schweren Anstieg, schmolz der Abstand deswegen auf 1:30 Min.
Das Tempo zu diesem Anstieg hin wurde im Feld sehr hoch gehalten, es schienen einige Teams an diesem letzten Anstieg noch etwas versuchen zu wollen.

Zitat
2. Sprintwertung:
1. Marco Marzano (LAM)
2. Egor Silin (BMC)
3. Luke Rowe (APP)


An diesem letzten Hügel erhöhten Ag2r und Saxobank schlagartig das Tempo, sodass der Vorsprung schon nach dem ersten Kilometer fast verschwunden war. Zudem probierte es Casar abermals mit einer Attacke, mit der er die Lücke zu den Ausreißern endgültig schließen konnte und somit auch die Bergwertung gewann. Im Feld war aber besonders Omega aufmerksam, hielt das Tempo hoch und lies Casar nur ein paar Meter Vorsprung.

Zitat

3. Bergwertung (2.Katg.).
1.Sandy Casar (ALM)
2.Christian Vandevelde (OPQ)
3.Christopher Horner (OPQ)
4.Benat Inxtausti (SAX)
5.Romain Sicard (SAX)
6.Rein Taaramae (OPQ)



Nach dem Anstieg machten dann Nieve, Perez Moreno (COF), Niemiec, Lewis (GRM) und Siutsou, Sörensen, Quintana (SAX) Tempo, sodass sich niemand mehr lösen konnte. Es orientierten sich zwar einige Fahrer nach vorne und wollten sich lösen, aber auch an der Welle sollte es keinem gelingen, nachdem Cofidis, Saxobank, Lampre und Garmin den Sprint suchten. Nerz und De Clercq waren auf den letzten Kilometern auch noch sehr aktiv, aber wie schon gesagt, blieben diese Attacken ohne Erfolg.

Es sollte also ein Sprint einer großen Gruppe werden, in der sich noch einige gute Sprinter wiederfanden, unter anderem Kreder, Gavazzi, Gatto, Trentin, L.S. Haedo und Peter Sagan, der mit Sicherheit als der große Favorit galt.

Sein Team war deshalb besonders darauf fokussiert, ihn in optimaler Position in den Sprint zu bringen. Dies gelang den Mannen von Cofidis ausgesprochen gut, deshalb war es schlussendlich ein leichtes für Sagan, den Etappensieg zu holen. Gatto war der einzige Fahrer, der noch einigermaßen dagegenhalten konnte. Es sollte aber nur zu Platz 2 für den Italiener reichen. Das Podest vervollständigte Michel Kreder knapp vor Trentin.



Ansonsten schien keiner der Favoriten am heutigen Tag Probleme gehabt zu haben, zu einfach war der kleine Hügel kurz vor dem Ziel gewesen.

Endergebnis:
01.Peter Sagan (COF)
02.Oscar Gatto (LAM)
03.Michel Kreder (SAX)
04.Matteo Trentin (GRM)
05.Francesco Gavazzi (ALM)
06.Ian Stannard (APP)
07.Lucas Sebastian Haedo (RNT)
08.Jonathan Tiernan-Locke (UHC)
09.Rein Taaramae (OPQ)
10.Ryder Hesjedal (GRM)

 
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RE: Volta Ciclista a Catalunya (WS2)

#8 von freire , 11.04.2012 04:55

Etappe 7

Die siebte Etappe der Volta Ciclista a Cataluyna startete in Badalona und endete nach 119,8 Kilometern in Barcelona. Barcelona ist die am häufigsten besuchte Stadt der Rundfahrt. Bereits 73-mal startete hier eine Etappe und 54-mal endete ein Tagesabschnitt dort. Dieses Jahr steht eine leicht hügelige Etappe auf dem Programm, allerdings wird der schwerste Berg bereits 20 Kilometer vor dem Ziel abgenommen, sodass in der Gesamtwertung wohl nicht mehr allzu viel passieren wird. Dennoch bietet das Profil einige Spannung im Kampf um den Tagessieg.


Zum Abschluss der Rundfahrt versuchten noch mal einige Fahrer den Sprung in die Ausreißergruppe. Letztlich gelang es neun Fahrern sich abzusetzen. Ganze drei Teams schafften es sogar zwei Fahrer in der Gruppe zu platzieren. Dies waren UnitedHealthcare, Ag2r und Saxo Bank. Es stellte sich aber schon früh raus, dass in den meisten Teams eine klare Rollenverteilung herrschte. So arbeite zum Beispiel Benat Intxausti mehr als Jacob Fuglsang.

Ausreißergruppe:
Arkaitz Duran (RNT)
Paul Voss (APP)
Mikel Nieve (COF)
Thomas Peterson (UHC)
Markus Fothen (UHC)
Rudy Molard (ALM)
Remi Pauriol (ALM)
Jacob Fuglsang (SAX)
Benat Inxtausti (SAX)

Die ersten beiden Bergwertungen gewann Thomas Peterson, der damit das Bergtrikot der Rundfahrt endgültig unter Dach und Fach brachte. Er gewann die Wertungen vor Markus Fothen beziehungsweise vor Paul Voss.


1. Bergwertung (3.Katg.):
1. Thomas Peterson (UHC)
2. Markus Fothen (UHC)
3. Arkaitz Duran (RNT)
4. Paul Voss (APP)

2. Bergwertung (3.Katg.).
1. Thomas Peterson (UHC)
2. Paul Voss (APP)
3. Benat Inxtausti (SAX)
4. Remi Pauriol (ALM)

Die erste Sprintwertung ging an Mikel Nieve, der sich die Punkte mit einem kurzen Sprint sicherte. Die Gruppe hatte zu diesem Zeitpunkt, 40 Kilometer vor dem Ziel, sechs Minuten Vorsprung. Es gab also die Chance, dass die Gruppe es bis ins Ziel schafft. Im Feld aber machten Garmin und Omega Pharma Tempo um den Rückstand zu kontrollieren.

1. Sprintwertung:
1. Mikel Nieve (COF)
2. Benat Inxtausti (SAX)
3. Arkaitz Duran (RNT)

An der dritten Bergwertung, ein Anstieg der zweiten Kategorie, teilte sich die Gruppe dann. Thomas Peterson musste als erster abreißen lassen. Der Amerikaner war im Laufe der Woche in vielen Gruppen und fuhr viele Attacken. Diesen Strapazen muss er nun Tribut zollen und fällt zurück. Auch Rudy Molard von Ag2r und Benat Intxausti von Saxo Bank konnten dem Tempo nicht mehr folgen. Die Gruppe schrumpfte so auf sechs Fahrer.

Ausreißergruppe:
Arkaitz Duran (RNT)
Paul Voss (APP)
Mikel Nieve (COF)
Markus Fothen (UHC)
Remi Pauriol (ALM)
Jacob Fuglsang (SAX)

Die Bergwertung gewann dann Remi Pauriol vor Arkaitz Duran und Jacob Fuglsang.

3. Bergwertung (2.Katg.):
1. Remi Pauriol (ALM)
2. Arkaitz Duran (RNT)
3. Jacob Fuglsang (SAX)
4. Paul Voss (APP)
5. Markus Fothen (UHC)
6. Mikel Nieve (COF)

Die zweite Sprintwertung ging ebenfalls an Mikel Nieve von Cofidis, der sich ja bereits die erste Wertung gesichert hatte.

2. Sprintwertung:
1. Mikel Nieve (COF)
2. Paul Voss (APP)
3. Remo Pauriol (ALM)

An der vierten Bergwertung gab es dann die ersten Attacken in der Gruppe. Jedoch gingen bei den Tempoverschärfungen von Fothen und Nieve alle Gruppenmitglieder mit. Als dann aber Duran attackierte, musste Nieve abreißen lassen. Somit war die Spitzengruppe nur noch fünf Mann groß. Die Gruppe schien noch kleiner zu werden, als Fulgsang mit seiner Attacke Fothen und Voss abhängen konnte, doch kämpften sich die beiden Deutschen auf der Abfahrt zurück zu den drei andern Ausreißern. Aber auch im Feld gab es einige Attacken. Eine erste von de Clercq verpuffte recht schnell und auch Tiernan Locke konnte sich nicht absetzen. Mit Luis Leon Sanchez, Rolland und Niemiec attackierten dann aber schon bessere Bergfahrer und Omega Pharma hatte alle Mühe das Feld zusammenzuhalten doch letztlich konnten die drei noch vor der Bergwertung vor allem durch Vandevelde und Horner gestellt werden. Die Bergwertung ging an Fuglsang vor Duran, Pauriol und Fothen.

4. Bergwertung (3.Katg.):
1.Jacob Fuglsang (SAX)
2.Arkaitz Duran (RNT)
3.Remi Pauriol (ALM)
4.Markus Fothen (UHC)

Der Kampf um den Etappensieg wurde dann im Sprint entschieden. Paul Voss erwies sich als der sprintstärkste und gewann die Etappe vor Reni Pauriol und Artkaitz Duran. Jacob Fuglsang wurde vierter. Markus Fothen kam mit drei Sekunden Rückstand auf Platz fünf und Mikel Nieve wurde noch knapp vor dem Hauptfeld Sechster. Das Peloton wurde dann von Peter Sagan über die Ziellinie geführt. Die Top 10 komplettierten Matteo Trentin, Tomas Vaitkus und Martin Elmiger. Die Gesamtwertung geht an Rein Taaramäe.

Endergebnis:
01.Paul Voss (APP)
02.Remi Pauriol (ALM)
03.Arkaitz Duran (RNT)
04.Jacob Fuglsang (SAX)
05.Markus Fothen (UHC) +0,03min.
06.Mikel Nieve (COF) +0,38min.
07.Peter Sagan (COF) +0,43min.
08.Matteo Trentin (GRM)
09.Tomas Vaitkus (ALM)
10.Martin Elmiger (APP)
Rest s.t.

 
freire
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