#16

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 15.12.2008 19:35
von Schnurer | 838 Beiträge

Hallo und Herzlich Willkommen zur 12. Etappe der Tour de France, heute geht es von der Kreisstadt Lavelanet nach Narbonne die bereits schon sieben mal etappenziel der Tour war. Erstmal etwas zu Stadt Lavelanet.

Zitat

m Land der Katharer erhebt sich am Fuße des Schlosses von Montségur die Stadt Lavelanet. Der 7 063 Einwohner zählende Ort liegt an den Gestaden des Touyre, am Kreuzungspunkt der drei Täler und auf dem Grenzverlauf der ehemaligen Grafschaften von Foix und Carcassonne. Der Stadtname rührt von dem Wort Avelana her, was soviel wie „Haselnuss“ bedeutet. Einst war der Ort von Haselnusssträuchern umgeben. Darüber hinaus ziert diese Pflanze auch das Stadtwappen.
Der Ort blickt auf eine lange Tradition im Textilgewerbe zurück, die heute den Marktverhältnissen angepasst ist. Das Angebot umfasst so genannte „intelligente“ Stoffe, deren Fertigung den Einsatz von Spitzentechnologie und umfangreiches Know-how erfordert.
Neben ihrer idealen geografischen Lage eine Autostunde südlich von Toulouse und Carcassonne hat Lavelanet eine intakte Naturlandschaft zu bieten, was Freizeitaktivitäten im Grünen ermöglicht.
Eingebettet in eine Grünlandschaft, umgeben von einer Vielzahl sehenswürdiger und malerischer Dörfer am Fuße der Skistation Monts d’Olmes bestimmen zahlreiche Sport- und Kulturveranstaltungen den Rhythmus der Stadt.






So nun aber zur Rennzusammenfassung, Früh in der ersten Rennstunde bildete sich eine Ausreißergruppe darunter vertreten waren auch die deutsche Stefan Schumacher und Björn Schröder. Sonst noch in der Gruppe:

Zitat

VENTOSO Francisco 06.05.1982
ROY Jérémy (FDJ)
SCHRÖDER Björn (ROR)
SCHUMACHER Stefan (BTL)
HINCAPIE George (BTL)
DUQUE Leonardo Fabio (ACE)
TOMBAK Janek (C.A)



Das war eine nicht zu unterschätzende Gruppe, aber das Feld ist erst mal zufrieden. So nun wurde die Gruppe erst mal Fahren gelassen. Sie überführen die berg und Sprinterwertungen einfach und dabei kamen diese Ergebnisse heraus.

Zitat

Bergwertung (57,5 Km)

01. SCHUMACHER Stefan (BTL)
02. ROY Jérémy (FDJ)
03. SCHRÖDER Björn (ROR)

Sprintwertung (76 Km)

01. TOMBAK Janek (C.A)
02. VENTOSO Francisco 06.05.1982
03. DUQUE Leonardo Fabio (ACE)



So dann gingen die Teams langsam in die Verfolgung, es mischten sich Gerolsteiner, Astana, Silence und das Team Columbia ein. Und ein paar Kilometer später war es auch schon passiert. Said Haddou aus der Liquigas Mannschaft hatte einen Verbbremser und teilte damit das Hauptfeld in zwei Gruppen weil viele Fahrer dann auch Abbremsen mussten. Dann fuhren auch schon einige Teams nach hinten in Richtung Abreißer. Fahrer wie Klöden, Casar fedrigo und der schlimmste Fall Tom Bonnen waren betroffen.


Die Gruppe kämpft sich wieder nach vorne

So das erste Feld machte nun Tempo und es dauerte nicht mehr lange bis die Ausreißer eingefangen waren.


Die letzten versuche der Gruppe, wo dann die letzte Sprintwertung des Tages entschieden wurde.

Zitat

Sprintwertung

01. SCHUMACHER Stefan
02. DUQUE Leonardo Fabio (ACE)
03. HINCAPIE George (BTL)



So die Ausreißer waren nun eingeholt, Tom Boonen hatt zu diesem zeitpunkt auch schon Aufgegeben auch für Klöden und den starken Moreau schade die sich in den hinteren Gruppen befinden.
So vorne wurde nun der Sprint aufgebaut. Ich sehe Fahrer wie Cavendish und Freire waren sehr weit vorne eingereiht. Eröffnet wurde der Sprint von dem Italiener Pozzato der aber im vergleich mit den reinrassigen Sprintern keine Chance hat. Am ende war es eine Millimeter Entscheidung zwischen Förster und Cavendish die der britisch Men gewann. Dritter wurde ein starker Mc Ewen der sich wieder allein durch die Mengen von Fahrern kämpfte. Stark auch der 7.Platz von Jungprofi Gerald Ciolek.
So das war die Zusammenfassung der 12.Etappe der Tour de France bei Sport im dritten, nun geht es weiter mit Fusball. Jürgen............


Hier das Bild des Glücklichen Siegers, aus England

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#17

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 15.12.2008 19:36
von Schnurer | 838 Beiträge

Etappe 13

Guten Tag und herzlich Willkommen zur 13. Etappe der Tour de France 2008. Ich begrüße sie hier aus dem schönen Narbonne unweit des Mittelmeers.



Zu der Geschichte von Narbonne sit zu sagen:

Zitat
Das heutige Narbonne war die erste römische Kolonie außerhalb Italiens. Sie wurde im damaligen Gallien um 118 v. Chr. als Colonia Narbo Martius errichtet. Durch sie hindurch führte die Via Domitia, die erste Römerstraße in Gallien, deren Bau etwa in die Gründungszeit der Kolonie fällt, und das italienische Stammland mit den spanischen Kolonien verband. Bei Narbonne verband sich die Via Domitia mit der Via Aquitania, die durch Toulouse und Bordeaux zum Atlantischen Ozean führte.

Später wurde die Provincia des südlichen Gallien als Gallia Narbonensis nach ihrer Hauptstadt benannt. Als Verwaltungssitz der römischen Provinzverwaltung konnten Archäologen nachweisen, dass Narbonne wirtschaftlich florierte und architektonische Meisterleistungen beherbergte.

Nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches war Narbonne bis ins 8. Jahrhundert die Hauptstadt der Provinz Septimania der Westgoten (413–720). Narbonne war 719 die erste Stadt des Frankenreichs, die islamisch wurde. Bis 759 wurde es von den Mauren gehalten, ehe König Pippin sie zurückschlagen konnte, siehe Islam in Frankreich. 793 wurde es von Hischam I., dem Herrscher von Andalusien zerstört, gebrandschatzt und entvölkert. In der Zeit des Mittelalters ist Narbonne vor allem als Heimat der Katharer bekannt geworden. Von 1272 bis 1332 wurde in Narbonne die Kathedrale Saint-Just errichtet, die mit einer Chorhöhe von 41 Metern eine der höchsten Frankreichs ist.

Narbonne ist mit ca. 50.000 Einwohnern eine der größeren Städte der Region Languedoc.






Das solls aber auch schon mit dem Geschichtsunterricht gewesen sein. Da unsere Sendezeit gestern leider sehr begrenzt war müssen wir noch zwei nicht so erfreulich Dinge aufarbeiten zum einen das Dopingvergehen von Riccardo Ricco und zum anderen den Ausstieg des Teams Liquigas.

Ricco gedopt
Gestern kurz vor dem Start wurde bekannt das der Italiener Riccardo Ricco (CSC) mit eine neuen EPO-Variante namens "Cera" gedopt haben soll. Er wurde sofort vom Manager des CSC Teams HArry Hase aus dem Rennen genommen. Sollten wir weitere Neuigkeiten erhalten, werden wir natürlich sofort darüber berichten.

Ricco auf dem Weg zum Verhör:


Auch andere Fahrer frustriert:Columbia-Kapitän Kim Kirchen befand: "Wir fahren hier alle auf Weltniveau und wenn dann einer am Berg so abhaut, wie Ricco, dann hat man als Fahrer schon ein komisches Gefühl."

Gerolsteiner-Profi Heinrich Haussler frustrierte am meisten, dass erneut ein Einzelner ein schlechtes Licht auf den gesamten Radsport werfe: "Es gibt immer noch Fahrer, die so dumm sind, zu dopen. Und es ist ärgerlich, dass sie den Radsport damit kaputt machen. Aber wenigstens sieht man, dass die Kontrollen gut funktionieren."




Liquigas raus
Und die zweite Neuigkeit des gestrigen Tages: Das italienische Team Liquigas trat gestern zur 12. Etappe nicht mehr an. Die Fahrer sollen sich wohl lieber in Ruhe auf die Vuelta vorbereiten. Doping wurde in diesem Zusammenhang, sowohl von der Tour -Direktion als auch von Liquigas verneint.

Damit ist Liquigas schon das zweite Team, das sich komplett aus der Tour zurück zieht. in der ersten Woche ist bereits Saunier-Duval, aus bisher ungeklärten Gründen, ausgestiegen. Mal sehen ob es in den nächsten Tagen klärende Worte der Teammanager geben wird, wenn ja, werden sie es natürlich bei uns ales erste erfahren.



Am heutigen Freitag folgt mit der 13. Etappe der Frankreichrundfahrt von Narbonne nach Nîmes ein weiteres Teilstück für D ie Sprinter, welches alle gestern ins Ziel gekommenen 181 Fahrer um 13:10 Uhr in Angriff nehmen. Mit Ausnahme von wenigen kleinen Wellen im Profil, von denen drei als Bergwertungen der vierten Kategorie ausgeschrieben worden waren, war die Topographie eher wenig anspruchsvoll. Auf dem 182 Kilometer langen Weg vom gestrigen Zielort zum morgigen Startort werden zudem auch zwei Sprintwertungen ausgetragen, doch besonders im Ziel waren die zu gewinnenden 35 Punkte im Kampf um das Grüne Trikot wichtig.


Und das meint Procycling:

Zitat
Eine sogenannte Überführungsetappe, die dazu dient, das Peleton von den Pyrenäen in die Aplen zu befördern. Aber denken Sie mal an eine sehr ähnliche Etappe nach Montélimar vor zwei Jahren, und erinnern Sie sich daran, wie Oscar Pereiro sich - nach eine langen Flucht mit Ausreißerkönig Jens Voigt - aus dem Nichts an die Spitze des Gesamtklassements katapultierte. Bei großer Hitze hat das Peleton vielleicht keine Lust, die Ausreißer zu jagen, die es fast sicher geben wird.



Hier nochmal das Profil



Und los geht´s. Von Anfang gibt es heute Attacken. Momentan liegen Lefevre, Geslin und der deutsche Sebastian Lang gemeinsam an der Spitze. Im Hauptfeld gibt es aber weitere Attacken.


Zitat
aktuelle Rennsituation

Téte de la course:

186 GESLIN Anthony (FDJ) 09.06.1980
065 LANG Sebastian (GST) 15.09.1979
035 LEFEVRE Laurent (ALM) 02.07.1976

Poursuivant:+0:10 Min. Fahrer noch nicht bekannt

Peleton:+0:25 Min.



Soeben gibt Radiotour die Verfolger bekannt. Es sind Claudio Corioni, Hubert Schwab, David Moncoutie, Matteo Tosatto und Ruslan Ivanov. Einige Sekunden hinter den Verfolgern sollen sich noch zwei weitere Verfolger befinden, ob die beiden es allerdings an die Gruppe heranschaffen bleibt abzuwarten.



Zitat
Die Spitzengruppe im Überblick

186 GESLIN Anthony (FDJ) 09.06.1980
065 LANG Sebastian (GST) 15.09.1979
114 CORIONI Claudio (AGR) 26.12.1982
218 SCHWAB Hubert (ACE) 05.04.1982
035 LEFEVRE Laurent (ALM) 02.07.1976
037 MONCOUTIE David (ALM) 30.04.1975
026 TOSATTO Matteo (QSI) 14.05.1974
194 IWANOW Ruslan (ROR) 18.12.1973




Jetzt werden wir ihnen die einzelnen Fahrer etwa genauer vorstellen, da wir jeden Tag neue Zuschauer und auch Zuschauerinnen vor dem Bildschirm begrüßen dürfen.

Zitat
Claudio Corioni
Auch der Italiener Corioni fährt für ein französisches Team und zwar für Agritubel. Er hat noch nicht viel ereicht in dieser Saiso und auch sonst gilt er eher als Sprinter wie als Bergfahrer. Doch seit Agritubel endlich einen Manager in Nils gefunden hat, geht es sowohl für das Team als auch für Corioni aufwärts. Schließlich meldete bereits das irische CSF Team Interesse an ihm an.



Zitat
Ruslan Iwanow
Ruslan Iwanow ist der erfahrenste fahrer in diser Gruppe. Er fährt für Rock racing, die auch erst seit kurzem einen guten manager an Land gezogen haben. Er ist wohl der Fahrerfuchs in dieser gruppe und sollte die gruppe tatsächlich durchkommen, darf man ihn ganz sicher nicht außer Acht lassen.



Zitat
Anthony Geslin
Der Franzose, dessen Karriere in den letzten Jahren etwas stagniert hat, ist zu Francaise des Jeux gewechselt um seiner Karriere wieder Aufschwung zu verpassen. Vor wenigen Wochen hat er bewiesen das er noch gute Resultate erbringen kann. Er gewann die 2. Etappe der Luxemburg-Rundfahrt.



Zitat
Sebastian Lang
Sebastian Lang, der seit seinem Karriereanfang für Gerolsteiner in die Pedale tritt, gilt als ausgezeichneter Zeitfahrer, als solcher wird er sehr wichtig für die Gruppe sein, um in der Ebende richtig schön Tempo zu machen.



Zitat
Hubert Schwab
Der Schweizer Hubert Schwab präsentiert sich wie sein ganzen Team bei der Tour sehr aktiv. Als Belohnung gab es schon zwei Etappensiege aus Fluchtgruppe heraus. Auch Schwab wäre so eine Glanzleistung zu zutrauen.



Zitat
Laurent Lefevre
Der Franzose in Diensten von AG2R muss bei dieser Tour Helferdienste für seine Kapitäne Sastre und Moreau verrichten. Heute scheint er Ausgang zu haben. Vielleicht kann er die taktische Überlegenheit von zwei Fahrern in der Gruppe nutzen.



Zitat
David Moncoutie
Nach langen Verletzungssorgen scheint Moncoutie bei dieser Tour wieder gut in Form zu sein. Mit bisher zwei Etppensiegen bei der Tour gehört er zu den Lieblingen der französischen Fans. Nach der Tour wird er zum Team Bouygues Telecom wechseln.



Zitat
Matteo Tosatto
Als einer der letzten Anfahrer in den Zügen von, Früher Petacchi, und jetzt Boonen hat Matteo Tosatto schon einige Male bewiesen das er zu den schnellen im Peleton gehört. Wenn er dann allerdings mal auf einge Kappe fahren darf, gehört er immer zu den Kandidaten für einen Etappensieg. So gewann er 2006 eine Touretappe.



So nach dieser kleinen Vorstellungsrunde werfen wir doch mal wieder einen Blick auf die Rennsituation.

Zitat
aktuelle Rennsituation

Téte de la course:

186 GESLIN Anthony (FDJ) 09.06.1980
065 LANG Sebastian (GST) 15.09.1979
114 CORIONI Claudio (AGR) 26.12.1982
218 SCHWAB Hubert (ACE) 05.04.1982
035 LEFEVRE Laurent (ALM) 02.07.1976
037 MONCOUTIE David (ALM) 30.04.1975
026 TOSATTO Matteo (QSI) 14.05.1974
194 IWANOW Ruslan (ROR) 18.12.1973


Peleton:+3:45 Min.




Wir kommen jetzt zur ersten Bergwertung des Tages, allerdings rollen die Ausreißer nur über die Kuppe, keinen Fahrer scheinen die Punkte ernsthaft zu interessieren.

Zitat
B E R G W E R T U N G 1:
1.037 MONCOUTIE David (ALM) 3 Punkte
2.194 IWANOW Ruslan (ROR) 2 Punkte
3.065 LANG Sebastian (GST) 1 Punkt




Ah eine sehr nette Statistik wird uns gerade von unsere Kollegen reingereicht. Sie zeigt an, welcher Fahrer in der Spitzengruppe wieviel gearbeitet.

Zitat
Führungsarbeit:

1
2
3
4
5
6
7
8
9
 
 
[b]186[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/frankreich.jpg[/img] GESLIN Anthony (FDJ) 09.06.1980 [b]%[/b]
[b]065[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/deutschland.jpg[/img] LANG Sebastian (GST) 15.09.1979 [b]%[/b]
[b]114[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/italien.jpg[/img] CORIONI Claudio (AGR) 26.12.1982 [b]%[/b]
[b]218[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/schweiz.jpg[/img] SCHWAB Hubert (ACE) 05.04.1982 [b]%[/b]
[b]035[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/frankreich.jpg[/img] LEFEVRE Laurent (ALM) 02.07.1976 [b]%[/b]
[b]037[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/frankreich.jpg[/img] MONCOUTIE David (ALM) 30.04.1975 [b]%[/b]
[b]026[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/italien.jpg[/img] TOSATTO Matteo (QSI) 14.05.1974 [b]%[/b]
[b]194[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/moldawien.jpg[/img] IWANOW Ruslan (ROR) 18.12.1973 [b]%[/b]
 






Alles sehr asugeglichen. Noch sind sich alle Fahrer in der Fluchtgruppe einig. Es ist auch noch viel zu früh um über irgendwelche taktischen Spielereinen nachzudenken. Noch muss Einigeit herrschen, sonst ist der Fluchtversuch jetzt schon zum Scheitern verurteilt.

Als nächstes passiert die Spitzengruppe die Verpflegungszone. Dies ist auch für uns der Grund eine kleine Pause zu machen, bis gleich.

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Die nächsten Bergwertungen stehen jetzt an. Wie schon bei der ersten scheint kein Fahrer ein Interesse an den Punkten zu haben. Wieso auch in der Gesamtbergwertung liegen alle zuweit zurück oder haben sogar keine Punkte.


Zitat
Hier der Überblick über die Top 10 der Bergwertung:
1. Tonti, Andrea Chocolade Jacques 83 Pkt.
2. Anton, Igor CSC 73 Pkt.
3. Soler, Juan Mauricio Barlworld 54 Pkt.
4. Moinard, Amael Bouygues Telecom 53 Pkt.
5. Moreau, Christophe Ag2r - La Mondiale 49 Pkt.
6. Ricco, Riccardo CSC 46 Pkt.
7. Elmiger, Martin Credit Agricole 42 Pkt.
8. Contador, Alberto Astana 42 Pkt.
9. Horner, Christopher Astana 39 Pkt.
10. Evans, Cadel Silence-Lotto 38 Pkt.




Und die beiden Bergwertungen:

Zitat
B E R G W E R T U N G 2:
1.218 SCHWAB Hubert (ACE) 3 Punkte
2.186 GESLIN Anthony (FDJ) 2 Punkte
3.194 IWANOW Ruslan (ROR) 1 Punkt




Zitat
B E R G W E R T U N G 3:
1.065 LANG Sebastian (GST) 3 Punkte
2.035 LEFEVRE Laurent (ALM) 2 Punkte
3.114 CORIONI Claudio (AGR) 1 Punkt



So langsam wird aber die Situation für die acht Ausreißer an der Spitze schlechter. Im Hauptfeld machen jetzt einige Teams für ihre Sprinterstars das Tempo. Vorallem High Road, Rabobank, Cofidis und Astana machen das Tempo. Während High Road, Rabobank und Cofidis schon ihre Etappensiege verbuschen konnten, wartet das Team um Manager sempre weiter auf den ersten Sieg bei der Tour. Ihr Sprinter ist der Norweger Thor Hushovd. Wir sehen sie heute das erste Mal für ihn arbeiten. Könnte das ein Anzeichen von Schwäche bei dem Topfavoriten auf den Gesamtsieg Alberto Contador sein?? Vielleicht muss sich das Team nach Altenativen für einen Etappensieg umschauen und Hushovd wäre eine ausgezeichnete Wahl.

Achso zurück zum Thema der Vorsprung der Ausreißer, bei noch 45 Kilometer zu fahren.


Zitat
aktuelle Rennsituation

Téte de la course:

186 GESLIN Anthony (FDJ) 09.06.1980
065 LANG Sebastian (GST) 15.09.1979
114 CORIONI Claudio (AGR) 26.12.1982
218 SCHWAB Hubert (ACE) 05.04.1982
035 LEFEVRE Laurent (ALM) 02.07.1976
037 MONCOUTIE David (ALM) 30.04.1975
026 TOSATTO Matteo (QSI) 14.05.1974
194 IWANOW Ruslan (ROR) 18.12.1973


Peleton:+2:45 Min.





Der erste der zwei Zwischensprints steht an. Tosatto sprintet überlegen zu den Punkten. Dies liegt nicht nur an seiner guten Endgeschwindigkeit, die er aufbringen kann, sondern vielmehr an der Tatsache, dass sich keiner seine Mitausreißer für die Punkte interessiert.

Zitat
Sprintwertung 1 :
1.026 TOSATTO Matteo (QSI) 6 Punkte
2.065 LANG Sebastian (GST) 4 Punkte
3.186 GESLIN Anthony (FDJ) 2 Punkte




Jetzt wird im Hauptfeld wirklich Druck gemacht. Zu oft gab es schon bei dieser tour die Situation, dass die Ausreißer sich Reserven für die letzten 10, für die letzten 20 Kilometer zurückgehalten haben, um so vieleicht doch zu gewinnen.

Zudem sind es acht Fahrervor dem Feld nicht nur zwei bis vier. Diese acht konnten sich gut abwechseln, da möchte das Peleton jetzt kein Risiko eingehen.

Die letzte Zwischenwertung des Tages steht an. Auch wieder ein Zwischensprint. Die Zwischensprints haben bei dieser Tour ein wenig an Bedeutung veloren, da es keine Bonussekunden (6-4-2 Sekunden für die ersten drei) mehr gibt. Vorallem in der ersten Woche wechselte in der Vergangenheit des Öfteren das Gelbe Trikot durch erkämpfte Bonussekunden.

Auf jeden Fall haben wir beim zweiten Sprint das gleiche Bild wie beim ersten: Tosatto sprintet, der Rest fährt einfach durch.

Zitat
Sprintwertung 2 :
1.026 TOSATTO Matteo (QSI)6 Punkte
2.186 GESLIN Anthony (FDJ) 4 Punkte
3.035 LEFEVRE Laurent (ALM) 2 Punkte





Noch 20 Kilometer zu fahren: Der Vorsprung schmilzt weiter. Ich lege mich jetzt schonmal fest: ds wird ein Massensprint.

Zitat
aktuelle Rennsituation

Téte de la course:

186 GESLIN Anthony (FDJ) 09.06.1980
065 LANG Sebastian (GST) 15.09.1979
114 CORIONI Claudio (AGR) 26.12.1982
218 SCHWAB Hubert (ACE) 05.04.1982
035 LEFEVRE Laurent (ALM) 02.07.1976
037 MONCOUTIE David (ALM) 30.04.1975
026 TOSATTO Matteo (QSI) 14.05.1974
194 IWANOW Ruslan (ROR) 18.12.1973


Peleton:+1:15 Min.



Noch 10 Kilometer zu fahren: Jetzt sehen wir massiv High Road an der Spitze, mit den starken Zeitfahren Gerdemann, Lövkvist und Zabriskie machen sie den ausreißern gleich den Gar ausmachen.

Noch 7500 Meter zu fahren: Jetzt ist es um die Ausreißer geschehen, heute wollte das Peleton einfach zu sehr den Massensprint. wer weiß wie oft sie bis Paris noch die Chance dazu haben.


Noch 5000 Meter zu fahren: Jetzt macht Rogers das Tempo. Cavendish scheint sich echt sehr gut zu füllen, wenn sogar er hier ein wenig Tempo macht. Doch jetzt übernimmt der Zug von McEwen das Kommando.

Noch 2000 Meter zu fahren: Cofidis immer noch vorne. Währendessen brignt de Jong Freire nach vorne. Auch Cavendish, Freire, Boonen und wie sie alle heißen sind vorne vertreten.

Noch 1000 Meter zu fahren: Es sit zwar nicht der TGV der hier in Nîmes einrollt, aber der Cofidis-Express, so möchte ich ihn mal nenen, macht jetzt Dampf.

Noch 400 Meter zu fahren:Und der Sprint beginnt. Nazon jetzt vorne. Da geht Bettni vorbei, kann der Italiener gewinnen? NEIN, denn der junge Feillu geth vorei mit Boonen am Hinterad. Jetzt Cavendish vorne das sieht gut aus. OHHHHHH da kommt er aus fast aus der Pedale. Er kann sich gerade noch retten. Gewinnen wird er allerings nicht mehr. Freire vorne schafft er aus. CIIOOLLEEK aus dem Hinterhalt kommt er nach vorne mit einer wahnsinns Endgeschwindigkeit. Ciolek von Silence-Lotto gewinnt hier. Dannach kommen Oscar Freire und Mark Cavendish an. Es hätte wahrscheinlich für Cavendish gereicht wäre er nicht gestrauchelt.



Die Top 20 im Überblick:
01. Ciolek 4:10:13
02. Freire
03. Cavendish
04. Hushovd
05. Feillu
06. Boonen
07. McEwen
08. Bettini
09. Nazon
10. Förster
11. Bonnet
12. Hunter
13. Delage
14. Duque
15. Pozzato
16. Farrar
17. De Jong
18. Krauss
19. Rodriguez
20. Sprick

Wir verabschieden uns mit einem Blick auf Nîmes




Servus, Adieu und Tschüss
sagt ihr, euer freire!

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#18

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 15.12.2008 19:36
von Schnurer | 838 Beiträge

Etappe 14

Guten Tag und herzlich Willkommen zur 14. Etappe der Tour de France 2008. Ich begrüße sie hier auf einer weiteren Überführungsetappe, das soll aber nicht heißen das es heute nicht spannend wird. Denn heute läuft es wieder auf den ewigen Kampf zwischen Ausreißer und Sprinterteams hinaus. Obwohl auch die Hügelspezialisten den letzten Hügel zu einer entscheidenen Attacke nutzen könnten. ICh denke da vorallem an Fahrer wie Sylvain Chavanel oder Phillipe Gilbert.
[align=center] Hier nochmal die Trikotträger in der Übersicht

Gelbes Trikot: Andrea Tonti


Grünes Trikot: Oscar Freire


Weißes Trikot mit roten Pukten: Andrea Tonti


Weißes Trikot: Matthew Lloyd



In der Mannschaftswertung führt: Team Columbia

[/div]

Zitat
Pro cycling meint:
Das Rennen schlängelt sich langsam ijn Richtung Alpen. Auf der heutigen Strecke liegen nur zwei Ansteige der 4. Kategorie, allerdings ist die Route selten flach und ideal für Ausreißer. Aber die meisten Sprinter werden ohne Probleme über die Hügel kommen und ihre Teams anweisen, die Zügel kurz zu halten, um für einen letzten Massenseprint vor den Alpen zu sorgen.




Hier noch einmal der Blick aufs Profil und wie schon gesagt, kommt kurz vorn Ziel noch ein letzter Hügel. Mark Cavendish und Robbie McEwen könnten, nein werden da Probleme kriegen und höchstwahrscheinlich nicht mit dem Peloton im Zeil ankommen. Also ideales Terrain für die bergfesteren Sprinter wie Oscar Freire oder den Etappensieger von gestern, den jungen deutschen Gerald Ciolek vom Team Silence Lotto. Es ist jedoch fraglich ob ihre Teams heute arbeiten werden. Morgen steht die nächste Bergankunft, die dritte bei dieser Tour an und dort werden die Teams Silence_lotto und Rabobank für ihre Kapitäne Cadel Evans beziehungsweise Denis Menschov arbeiten müssen.



Als die Tour das letze Mal in Digne-les-Bains Station machte gewann ein Franzose, Davis Moncoutie holte sich dort 2005 seinen zweiten Tour de France-Etappensieg aus einer Fluchtgruppe heraus. OB er heute zu den Ausreißern gehören wird, ist fraglich da er bereits gestern in der Spitzengruppe fuhr.


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So ab diesem Moment haben wir Live-Bilder von der Strecke. Wir sehen eine fünfköpfige Ausreißergruppe und ein schwerarbeitendes Hauptfeld. Der Grund fährt in der Spitzengruppe: Andy Schleck, letztjähriger zweiter des Giro d' Italia, hat sich mit nach vorne gemogelt. Auch Pieter Weening von Rabobank und Pierrick Fédrigo liegen gut im Gesamtklassement dieser Tour. So eine Gruppe kann das Peloton nicht weglassen. Wir sehen momentan Caisse d' Epargne, Astana und Silence-Lotto in der Nachführarbeit.


Zitat
aktuelle Rennsituation

Téte de la course:

163 FÉDRIGO Pierrick (COF) 30.11.1978
096 SCHLECK Andy (CSC) 10.06.1985
128 WEENING Pieter (RAB) 05.04.1981
108 VOECKLER Thomas (BTL) 22.06.1979
109 VOIGT Jens (BTL) 17.09.1971


Peloton:+0:25 Min.




Aber der Vorsprung wird schon wieder geringer die fünf Fahrer werden nicht weggelassen, viel zu groß ist die Gefahr für andere Teams, dass ein Andy Schleck in den Alpen kaum Zeit verliert und dann Paris in gelb erreicht. Aber alles Gerede können wir jetzt schon wieder ad acta legen, soeben wurde die Gruppe wieder geschluckt. Andy Schleck fängt sich noch ein Kopfschütteln eines Silence-Lotto ein, er hatte wohl damit gerechnet erst morgen für seinen Kapitän Cadel Evans arbeiten zu müssen.

Und die nächste Attacke aus dem Hauptfeld heraus. Es ist Sebastian Minard von Agritubel. Le Lay und Schumacher setzen nach. Weitere Fahrer gehen hinterher. Ein Gerolsteinertrikot kann ich da erkennen. Neun Fahrer sind jetzt vorne. Hinten attackiert jetzt der Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara er hat Savoldelli und Brajkovic am Hinterrad. Sie können jetzt vorne aufschließen.

Jetzt werden die Namen durchgegeben.

Zitat

Téte de la course:
068 Fabian Wegmann (GST) 20.06.1980
164 Bert Grabsch (COF) 07.04.1973
052 Paolo Bettini (THR) 01.04.1974
111 Paolo Savoldelli (AGR) 07.05.1973
118 Sebastien Minard (AGR) 12.06.1982
191 Leonardo Betragnolli (ROR) 08.01.1978
028 Benjamin Noval (QST) 09.05.1977
107 Stefan Schumacher (BTL) 21.07.1981
038 Filippo Pozzato (ALM) 10.09.1981
015 Janez Brajkovic (SIL) 18.12.1983
206 David Le Lay (CHO) 30.12.1979
093 Fabian Cancellara (CSC) 18.03.1981



Eine weitere Attacke im Hauptfeld Fedrigo, Voigt und Voeckler versuchen es nochmal auch Eltink ist dabei.

Zitat
aktuelle Rennsituation

Téte de la course:
068 Fabian Wegmann (GST) 20.06.1980
164 Bert Grabsch (COF) 07.04.1973
052 Paolo Bettini (THR) 01.04.1974
111 Paolo Savoldelli (AGR) 07.05.1973
118 Sebastien Minard (AGR) 12.06.1982
191 Leonardo Betragnolli (ROR) 08.01.1978
028 Benjamin Noval (QST) 09.05.1977
107 Stefan Schumacher (BTL) 21.07.1981
038 Filippo Pozzato (ALM) 10.09.1981
015 Janez Brajkovic (SIL) 18.12.1983
206 David Le Lay (CHO) 30.12.1979
093 Fabian Cancellara (CSC) 18.03.1981


Poursuivant:+0:30 Min.
108 VOECKLER Thomas (BTL) 22.06.1979
109 VOIGT Jens (BTL) 17.09.1971
163 FÉDRIGO Pierrick (COF) 30.11.1978
212 ELTINK Theo (ACE) 27.11.1981


Peloton:+0:45 Min.




Im Peloton wird weiter Tempo gemacht, einscheinend sit die Gruppe zu groß für einige Teams. Die Verfolgergruppe verliert jetzt an Boden gegenüber dem Peloton, während der Abstand zur Spitzengruppe gleichbleibt. Anscheinend sind die Fahrer in der Verfolgungsgruppe ziemlich platt. Ein gutes Zeichen im heutigen Radsport, wenn Fahrer nicht jeden Tag stark fahren und es in die Spitzengruppe schaffen und ich hab zwar keine genauen Daten, aber ich glaube einige der Fahrer in der zweiten Gruppe sind schon einige Attacken während der Tour gefahren.


Ja jetzt werden werden sie auch schon vom Hauptfeld geschluckt. Damit haben wir jetzt vorne eine zwölf Mann starke Ausreißergruppe und dahinter das Hauptlfeld.

Zitat

Téte de la course:
068 Fabian Wegmann (GST) 20.06.1980
164 Bert Grabsch (COF) 07.04.1973
052 Paolo Bettini (THR) 01.04.1974
111 Paolo Savoldelli (AGR) 07.05.1973
118 Sebastien Minard (AGR) 12.06.1982
191 Leonardo Betragnolli (ROR) 08.01.1978
028 Benjamin Noval (QST) 09.05.1977
107 Stefan Schumacher (BTL) 21.07.1981
038 Filippo Pozzato (ALM) 10.09.1981
015 Janez Brajkovic (SIL) 18.12.1983
206 David Le Lay (CHO) 30.12.1979
093 Fabian Cancellara (CSC) 18.03.1981



Peloton :+1:08 Min.



Jetzt kommen wir bald zur ersten Sprintwertung des Tages, mal sehen wer sich dort die Punkte holt. Es ist Bettini, er gewinnt vor Pozzato und Schumacher. Alle haben schon Punkte in der Wertung um das Grüne Trikot, sind jedoch nicht in nächster Nähe zu den Top 5 platziert.

Zitat
Sprintwertung 1 :
1.052 Paolo Bettini (THR) 01.04.1974 6 Punkte
2.038 Filippo Pozzato (ALM) 10.09.1981 4 Punkte
3.107 Stefan Schumacher (BTL) 21.07.1981 2 Punkt








Werfen wir doch mal ein Blick auf die Verteilung der Führungsarbeit in der Spitzengruppe.

Zitat
Führungsarbeit:

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
 
 
[b]068[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/deutschland.jpg[/img] Fabian Wegmann (GST) 20.06.1980 [b]12%[/b]
[b]164[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/deutschland.jpg[/img] Bert Grabsch (COF) 07.04.1973 [b]9%[/b]
[b]052[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/italien.jpg[/img] Paolo Bettini (THR) 01.04.1974 [b]8%[/b]
[b]111[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/italien.jpg[/img] Paolo Savoldelli (AGR) 07.05.1973 [b]6%[/b]
[b]118[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/deutschland.jpg[/img] Sebastien Minard (AGR) 12.06.1982 [b]6%[/b]
[b]191[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/italien.jpg[/img] Leonardo Betragnolli (ROR) 08.01.1978 [b]6%[/b]
[b]028[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/spanien.jpg[/img] Benjamin Noval (QST) 09.05.1977 [b]9%[/b]
[b]107[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/deutschland.jpg[/img] Stefan Schumacher (BTL) 21.07.1981 [b]10%[/b]
[b]038[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/italien.jpg[/img] Filippo Pozzato (ALM) 10.09.1981 [b]8%[/b]
[b]015[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/slowenien.jpg[/img] Janez Brajkovic (SIL) 18.12.1983 [b]9%[/b]
[b]206[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/frankreich.jpg[/img] David Le Lay (CHO) 30.12.1979 [b]10%[/b]
[b]093[/b][img]http://www.gin-n-juice.com/flags/schweiz.jpg[/img] Fabian Cancellara (CSC) 18.03.1981 [b]7%[/b]
 








Wir nähern uns jetzt der ersten Bergwertung des Tages. Keiner der Fahrer in der Spitzengruppe stellt eine wirkliche Gefahr für den Spitznereiter, Andrea Tonti da. Dieser wird morgen gewordert sein, wenn es um die Verteidigung seiner beiden Trikots geht. Gelb und weiß mit roten Punkten.

Hier das Ergebnis der ersten Bergwertung des Tages:

Zitat
B E R G W E R T U N G 1:
1.028 Benjamin Noval (QST) 09.05.1977 3 Punkte
2.206 David Le Lay (CHO) 30.12.1979 2 Punkte
3.107 Stefan Schumacher (BTL) 21.07.1981 1 Punkt



---------------------------------------



Nach der kurzen Abfahrt folgt jetzt der zweite Sprint des heutigen Teges. Diesmal tauschen die ersten beiden Fahrer die Plätze: Pozzato vor Bettini. Dritter wird wieder ein Deutscher. Es ist Fabian Wegmann.



Zitat
Sprintwertung 2 :
1.038 Filippo Pozzato (ALM) 10.09.1981 6 Punkte
2.052 Paolo Bettini (THR) 01.04.1974 4 Punkte
3.068 Fabian Wegmann (GST) 20.06.1980 2 Punkt





Im Peloton macht nur Astana heute Tempo. Ein paar Helfe von Valverde rollen nur sporadisch mit durch die Führung. Wir befinden uns jetzt kurz vor dem letzten Hügel des Tages und die Gruppe wird wohl durchkommen. Ziemlicch sicher ist das sogar.

Zitat

Téte de la course:
068 Fabian Wegmann (GST) 20.06.1980
164 Bert Grabsch (COF) 07.04.1973
052 Paolo Bettini (THR) 01.04.1974
111 Paolo Savoldelli (AGR) 07.05.1973
118 Sebastien Minard (AGR) 12.06.1982
191 Leonardo Betragnolli (ROR) 08.01.1978
028 Benjamin Noval (QST) 09.05.1977
107 Stefan Schumacher (BTL) 21.07.1981
038 Filippo Pozzato (ALM) 10.09.1981
015 Janez Brajkovic (SIL) 18.12.1983
206 David Le Lay (CHO) 30.12.1979
093 Fabian Cancellara (CSC) 18.03.1981



Peloton:+7:08 Min.



So jetzt geht der Hügel los. Gleich untenherein startet der Slowene Brajkovic eine Attacke. Doch Schumacher setzt nach. Er möchte nach seinen Etappensiegen beim giro ich auch bei der Tour unsterblich machen. Auch Wegmann und die beiden Italiener Bettini und Pozzato setzen nach. Jedoch fallen Minard und Grabsch zurück. Aus zwölf mach zehn. Aber schon die nächste Attacke. Diesmal ist es Wegmann vom Team Gerolsteiner der attackiert. Und wieder fallen zwei Fahrer ab. Es sind Cancellara und Le Lay. Also von Cancellara hätte ich mehr erwartet. Er ist zwar keine Bergziege, aber wir befinden uns auch nur an einem Ansteig der vierten Kategorie. Vielleicht pokert er auch und hofft so Kraft zu sparen. Als nächstes versucht es Savoldelli. "Der Falke" wie er aufgrund seiner kühnen Abfahrtstechnik, mit häufig atemberaubenden Tempo. Aber nein er kommt nicht weg. Jetzt Noval und Wegmann vorne. Auch die beiden werden wieder gestellt. Wir sind jetzt kurz vor der Bergwertun. Brajkovic versucht es nochmal. Wegmannm Schumacher Pozzato und Bettini folgen, der Rest mit leichtem Rückstand.


Zitat
B E R G W E R T U N G 2:
1.015 Janez Brajkovic (SIL) 18.12.1983 3 Punkte
2.068 Fabian Wegmann (GST) 20.06.1980 2 Punkte
3.107 Stefan Schumacher (BTL) 21.07.1981 1 Punkt



Zitat

Téte de la course:
068 Fabian Wegmann (GST) 20.06.1980
052 Paolo Bettini (THR) 01.04.1974
107 Stefan Schumacher (BTL) 21.07.1981
038 Filippo Pozzato (ALM) 10.09.1981
015 Janez Brajkovic (SIL) 18.12.1983

Poursuivant 1:+0:10 Min.
191 Leonardo Betragnolli (ROR) 08.01.1978
028 Benjamin Noval (QST) 09.05.1977
111 Paolo Savoldelli (AGR) 07.05.1973

Poursuivant2 :+0:15 Min.
164 Bert Grabsch (COF) 07.04.1973
206 David Le Lay (CHO) 30.12.1979
093 Fabian Cancellara (CSC) 18.03.1981
118 Sebastien Minard (AGR) 12.06.1982

Peloton:+7:22 Min.




Jetzt geht es in die Abfahrt. Bettini vorne, alle gehen jetzt gleichmäßig durch die Führung. In der ersten Verfolgergruppe scheint der Falke des müde zu sein. Er kann die Gruppe nicht wieder heranführen. In der dritten Gruppe macht nur Cancellara Tempo, die drei anderen scheinen platt.

Im Hauptfeld greift jetzt Gilbert an. Astana setzt nach. Astana fährt hier im Stile einer Mannschaft, die das Führungstrikot verteidigen will. Zurück zur Spitzengruppe.


Mit diesen drei Grüppchen gehen wir jetzt auf die Zielgeraden. Brajkovic zieht den Sprint an oder versucht er nochmal zu attackieren, im Sprint hätte er gegen seine vier Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance. Jetzt geht Wegmann vorbei, mit Schumacher im Windschatten. Schumacher auf gleicher Höhe, aber ganz rechts von uns gesehen kommt Bettni nach vorne.

Er hat Pozzato am Hinterrad, kann dieser noch kontern?? Bettni überholt Schumacher.Bettni oder Pozzato? Pozzato mit der höheren Endgeschwindigkeit!! Bettni gewinnt!!!! Pozzato geschlafgen. Dann kommt das deutsche Doppel Schumacher & Wegmann. Brajkovic rollt kurz vor der nächsten Gruppe ins Ziel.






Paolo Bettni: "Ich bin sehr glücklich heute gewonnen zu haben. Es war eine harte Etappe mit vielen starken Konkurrenten, wie Pozzato und Cancellara oder die beiden Deutschen. Mein nächstes Ziel ist Olympia und dort will ich auch gewinnen."


Jetzt kommt auch das Peloton an. Valverde gewinnt den Sprint vor Duque. Kein Lohn heute für die hart arbeitenden Astana-Fahrer.

Ergebnis im Ziel:

01. 052 Paolo Bettini (THR)
02. 038 Filippo Pozzato (ALM) s.t.
03. 107 Stefan Schumacher (BTL)s.t.
04. 068 Fabian Wegmann (GST) +00.01
05. 015 Janez Brajkovic (SIL) +00.04
06. 191 Leonardo Betragnolli (ROR) s.t.
07. 111 Paolo Savoldelli (AGR) s.t.
08. 028 Benjamin Noval (QST) s.t.
09. 206 David Le Lay (CHO) +00.18
10. 093 Fabian Cancellara (CSC) s.t.
11. 118 Sebastien Minard (AGR) s.t.
12. 164 Bert Grabsch (COF) s.t.
13. 041Alejandro Valverde (GCE) +07.28
14. 216 Leonardo Duque (ACE) s.t.

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#19

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 15.12.2008 19:37
von Schnurer | 838 Beiträge

[FONT SIZE=15]ÉTAPE 15[/FONT]
Embrun > Prato Nevoso (183 km)




Herzlich Willkommen zur 15. Etappe der Tour de France 2008. Heute geht es an und über die italienische Grenze nach Piemont hoch nach Prato Nevoso auf 1440m.
Vorher geht es aber noch den Col Angel auf 2744m Höhe zu erklimmen.
Der nächste Schlagabtausch der Favoriten und „Bergziegen“ hoffen wir auf ein Spektakel und das das Wetter ordentlich mitspielt.
Heute müssen die Teams ordentlich das Feld zusammenhalten und auf der „mörderischen“ Abfahrt zu Sprintwertung „Rossana“ aufpassen, wenn die Straße feucht und glatt ist.
Eine Ausreißergruppe wird es heut schwer haben gegen die Teams der Favoriten, aber wer weiß.
-------------------------------------------------------------

Eine kurze Zusammenfassung über das bisherige Geschehen.

Das Rennen begann 12:45 in Embrun und der offizielle Start dann 12:55 Uhr auf der N 94.
Es wurde ein schnelles und gleichmäßiges Tempo praktiziert. Viele Rennfahrer versuchten sich vom Feld zu lösen. Doch Silence-Lotto, Astana und Bouygues Telecom konnte alle im Keim ersticken.

Doch dann eine Attacke von Igor Anton Hernandez. Da gingen gleich ein paar Fahrer mit H.Dupont, I.Landaluze,C.Horner,B.Schröder und M.Cherel.

Diese wurden dann von dem Feld als Ausreißergruppe akzeptiert und ziehen gelassen.
Sie konnten schnell ein gewissen Abstand von 4:30 min raus Fahren.
Hinauf zum Col de Angel schafften sie den Vorpsrung konstant bei 5:00 min zu halten.
Immer wieder übernahmen die Spanier das Zepter in die Hand und zogen die Gruppe hinauf zur Spitze.

Erste Bergwertung des Tages:

Zitat
Bergwertung Col Angel
1.HORNER Chris
2.ANTON HERNANDEZ Igor
3.LANDALUZE Inigo
4.DUPONT Hubert
5.SCHRÖDER Björn
6.CHEREL Mickäel
7.MOREAU Christophe
8.BRAJKOVIC Janez
9.PEREIRO SIO Oscar
10.FOTHEN Markus



Igor Anton lies sich daraufhin zurückfallen.Völlig verdutzt schaut sein Landsmann Inigo Landaluze im hinterher und übernimmt das Tempo auf der mörderischen Abfahrt.
Da es nun auch noch angefangen hat zu Regnen, hier in der „Provence de Cuneo“ wird das ein Spiel mit dem Feuer.
Hier sind gute Abfahrer gefragt.
Hinten im Feld konnte sich C.Moreau vor J.Brajkovic die Bergpunkte sichern.
Nun sind auch sie in der Abfahrt in Richtung Tal und „Sprint Rossana“.

Doch dann passierte es, ein Sturz in der Ausreißergruppe. B.Schröder und M.Cherel erwischte es .C.Horner konnte gerade so vorbei rauschen mit 70 km/h. Das war knapp.
Doch die beiden können nach kurzer Zeit wieder auf das Rad steigen und sich Berg runter rollen lassen und werden dann vom Feld geschluckt.
Schade für den Deutschen, aber auch für den Lokalmatador.

Vorne nun nur noch H.Dupont, I.Landaluze und C.Horner. Wo der Spanier I.Landaluze die besten Karten hat, hinauf zum Prato Nevoso.
Bald fuhren sie gemächlich durch die Sprintwertung

Sprintwertung des Tages:

Zitat
Sprintwertung Rossana
1.DUPONT Hubert
2.LANDALUZE Inigo
3.HORNER Chris



Diese 3 kamen dann auch zu der Bergwertung hinauf zum Colle del Morte.
Ein Berg der Dritten Kategorie, wo sich C.Horner die Punkte sichern konnte.

Zitat
Bergwertung Colle del Morte
1. HORNER Chris
2. LANDALUZE Inigo
3. DUPONT Hubert
4. RUBIERA Jose Luis



Nun schalten wir Live in die letzten 30 km der 15.Etappe der Tour de France 2008
Viel Spaß!


Zitat
aktuelle Rennsituation
Téte de la course:
HORNER Chris
LANDALUZE Inigo
DUPONT Hubert

Peloton:+0:10 Min.



Der Vorpsrung ist nur noch gering für die Drei da vorne und sie haben es eingesehen, dass es eigentlich nichts mehr bringt.
Das Team Silence-Lotto unermüdlich für ihren „Capitano“ C.Evans.
Doch noch mal eine Attacke von I.Landaluze.
Aber Nein. Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
Das war es für die Drei da vorne…Sehr gute Leistung und Hand-Shake der Drei. So wollen wir es sehen.

Nun Konzentration auf die Favoriten-Gruppe. Jetzt geht es hinauf zum Prato Nevoso 11,4km lang und 6,9% im Durchschnitt steil. Wo er zum Schluss hin immer steiler wird.
Also sollte man es sich gut überlegen wo und wann man attackiert.

Doch nun eine Attacke von einem Favoriten. A.Contador, der kleine Spanier versucht es und zwei Fahrer können mitgehen. Die anderen belauern sich weiterhin und lassen diese 3 ziehen.
F.Schleck und C.Evans. Also wie erwartet. Die Favoriten geben sich keine Blöße und brennen ein richtiges Feuerwerk gleich am Anfang ab. *Chapou*

Nun die Drei an der Spitze gefolgt von den anderen Favoriten.
Doch der Vorsprung wird immer größer und sie können sich absetzen.
Hinten versucht es D.Menchov alleine. Doch A.Valverde schließt auch erstmal auf.


Zitat
aktuelle Rennsituation
Téte de la course:
CONTADOR Alberto
EVANS Cadel
SCHLECK Fränck

Poursuivant I :+0:08 Min.
MENCHOV Denis
VALVERDE Alejandro

Poursuivant II :+0:14 Min.
POPOVYCH Yaroslav
SASTRE Carlos
KOHL Bernhard
KLÖDEN Andreas
LEIPHEIMER Levi
GESINK Robert
PEREIRO Oscar Sio
Di GREGORIO Remy
CUNEGO Damiano
ROGERS Micheal

Peloton:+1:10 Min.

Grupetto:+8:10 Min




Jetzt kommt das steilste Stück für die Drei ganz Vorne.
C. Evans sieht noch sehr gut aus und verschärft das Tempo. A.Contador dort mit Problemen und F.Schleck bleibt am Hinterrad von dem Australier. Wenn der Luxenburger eventuell noch eine Attacke drauf packt, dann geht der Spanier baden. Doch F.Schleck nimmt wieder raus und A.Contador kann aufschließen.
Kurz Funkkontakt mit den sportlichen Leitung im Begleitfahrzeug und noch 4 Kilometer.
Der Abstand zu D.Menchov und A.Valverde bleibt gleich und auch die Gruppe um C.Sastre lässt wichtige Sekunden hier hinauf liegen.
Das wird noch ein bittererKampf auf den Weg in Richtung Paris und Gelbes Trikot.

Aus der Gruppe von C.Sastre lassen jetzt ein paar Fahrer reißen.
Darunter D.Cunego, M.Rogers und auch der junge Franzose R.Di Gregorio.
Da macht jetzt C.Sastre weiter Tempo um den Abstand zu D.Menchov und die Gruppe um A.Contador so gering wie möglich zu halten.

Noch ein Kilometer für die Drei vorne!

Zitat
aktuelle Rennsituation

Téte de la course:
CONTADOR Alberto
EVANS Cadel
SCHLECK Fränck

Poursuivant I :+0:14 Min.
MENCHOV Denis
VALVERDE Alejandro

Poursuivant II :+0:32 Min.
POPOVYCH Yaroslav
SASTRE Carlos
KLÖDEN Andreas

Groupé Kohl :+0:55 Min.
KOHL Bernhard
LEIPHEIMER Levi

Groupé Gesink :+1:05 Min.
GESINK Robert
PEREIRO Oscar Sio

Groupé Cunego :+1:24Min
Di GREGORIO Remy
CUNEGO Damiano
ROGERS Micheal

Peloton:+1:50 Min.

Grupetto:+10:04 Min




F.Schleck zieht den Sprint von vorne an oder versucht er noch einmal zu attackieren, A.Contador lauert an C.Evans Hinterrad. Jetzt geht C.Evans vorbei. A.Contador im Windschatten. A.Contador nun vorne, immer noch der Spanier und JA…Überlegen gewinnt er den Sprint vor C.Evans und F.Schleck.
Da hat der junge Spanier aber ganz schön gepokert 4 Kilometer vor dem Ziel.
Wie Altmeister L.Armstrong ( Wo einst Team Telekom/Mobile alle Mann nach vorne geschickt hat um Tempo zu machen für Jan Ullrich, weil Herr Armstrong gar nicht gut aus sah und daraufhin die Etappe durch eine glanzvolle schauspielerische Leistung gewann und er so Jan Ullrich im Finale isolierte).


Ergebnis im Ziel:

1. CONTADOR Alberto
2. EVANS Cadel
3. SCHLECK Fränck alle s.t.
4. MENCHOV Denis +00:14
5. VALVERDE Alejandro s.t.
6. POPOVYCH Yaroslav +00:32
7. SASTRE Carlos
8. KLÖDEN Andreas alle s.t.
9. KOHL Bernhard +01:02
10. LEIPHEIMER Levi s.t.
11. GESINK Robert +01:16
12. PEREIRO Oscar Sio s.t.
13. CUNEGO Damiano +01:34
14. DI GREGORIO Remy s.t.
15. ROGERS Michael s.t.

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#20

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 15.12.2008 19:38
von Schnurer | 838 Beiträge

Hallo und herzlich Willkommen zur 16. Etappe der Tour de France 2008. Die heutige Etappe ist eine sehr schwere Alpenprüfung, die da auf das verbliebene Starterfeld wartet. Zunächst gilt es den schweren Anstieg Col de la Lombarde zu erklimmen, ehe fast direkt nach der Abfahrt der nicht minder schwere Anstieg zum Cime de la Bonette-Restefond, dem mit 2800 Metern höchsten befahrbaren Berg der Radsport-Welt, auf das Fahrerfeld wartet. Heute darf man vorallem darauf gespannt sein, ob sich die Favoriten einen echten Schlagabtausch liefern, oder ob sie sich vor der morgigen Königsetappe etwas schonen. Vorallem die vielen Sprinter im Peleton hoffen eher auf die Schonung der Favoriten, denn wenn jene voll fahren, müssen einige Top-Sprinter wie z.B. Columbia-Etappensieger Mark Cavendish heute um die Karenzzeit bangen. Aber jetzt zunächst einen Blick auf das heutige Profil:



Die L´Equipe, die Zeitung dieser Tour, hat in ihrer heutigen Ausgabe einen "starken Ausreißergruppe" 80% Chancen eingerechnet, heute vor dem Feld das Ziel in Jausiers zu erreichen. Werfen wir doch direkt einen Blick darauf, wenn die L´Equipe heute als Favoriten sieht.

[align=center] * * * = Cadel Evans, Carlos Sastre, Alejandro Valverde, Kim Kirchen
* * = Andreas Klöden, Denis Menchov, Andy Schleck, Alberto Contador
* = Igor Anton, Oscar Sevilla, Damiano Cunego, Christophe Moreau
[/div]

Sie sehen also, dass auch die Experten heute wohl ein paar Ausreißer wie z.B. Igor Anton Hernandez oder Oscar Sevilla erwartet haben. Apropos Experten, das sagt Ex-Weltmeister Andreas Walzer zur heutigen Etappe: "Auch heute bildet sich wieder zeitig eine Aureißergruppe. Das Team des Spitzenreiters übernimmt das Kommando, und versucht die Situation in den Griff zu bekommen. Ein Teil der Ausreißer erreicht noch gemeinsam den Col de la Bonette – Restefond. Dort werden sie dann von der prominenten Verfolgergruppe gestellt. Etwa zehn Rennfahrer gehen gemeinsam in die Schlussabfahrt. Der Sieger ist der gewiefteste Finisseur unter den Gesamtwertungsaspiranten. Gesamtwertung: (noch) alles beim Alten." Wir dürfen uns also überraschen lassen und nun starten wir auch schon mit der Übertragung der 16.Etappe. Die Fahrer befinden sich mitten im Anstieg zum Col de la Lombarde, der bei 21,5 Kilometern eine Steigung von durchschnittlich 6,9% aufweist.

Bereits in der Anfangsphase gab es heutige einige Attacken. Zunächst versuchte es der von der L´Equipe mit einem Stern ausgezeichnete Christophe Moreau (A2R). Doch die Teams von Acqua é Sapone und Bouygues Télécom. Kurz danach wollte auch der Russe Alexandre Botcharov (AGR) vom Feld entfliehen und diese Attacke hatte es in sich. Ihm konnten einige starke Fahrer folgen, so dass sich nach 11 Kilometern folgende Spitzengruppe formierte:

Zitat
tete da la Course:
Alexandre Botcharov (AGR)
Sylvain Chavanel (GCE)
Jussi Veikkanen (CHO)
Markus Fothen (GST)

+ 0:18

Peleton

+ 0:23

Kim Kirchen (COL)
Linus Gerdemann (COL)
David Zabriskie (COL)
Thomas Lövkvist (COL)



Während vorne die Gruppe ins Rollen kommt, machen im Feld weiter Bouygues Télécom und Acqua é Sapone das Tempo. Pech auch für den Luxemburger Kim Kirchen, dem mitten in der Angriffsphase die Kette riss und der mit drei Begleiter hinter dem Feld in den Autos fährt. Das Tempo war dann im Feld zu hoch, so dass die Gruppe vorne nach gut vier Kilometern wieder gestellt wurde. Danach ging selbstverständlich wieder die Post ab. Zunächst war es der Spanier Juan-Manuel Garate (BTL), dessen Teamkollegen hier die erste Gruppe gestellt haben und der Spanier hat dann direkt attackiert. Ihm folgten ca. 10 Fahrer, die, während Kirchen und Kollegen wieder im Peleton waren, vom Feld entgültig fahren gelassen wurden.

Zitat
tete de la Course:
Theo Eltink (ACE)
Christophe Lé Mevel (ACE)
Igor Anton Hernandez (CSC)
Juan-Manuel Garate (BTL)
Paolo Savoldelli (AGR)
Xavier Zandio (GCE)
Fillippo Pozzato (A2R)
John Gadret (A2R)
Oscar Sevilla (ROR)
Markus Fothen (GST)



Eine starke Gruppe, die sich da formiert hat. Richtig gut vorallem Markus Fothen, der schon in der ersten Gruppe des Tages war. Diese zehn Fahrer befinden sich momentan im Anstieg zum Lombarde und haben einen Vorsprung von 7 Minuten und 31 Sekunden. Im Feld hatte nach dem die zehn attackierten noch die belgische Chocolade Jacques Equipe Arbeit geleistet, aber gegen diese zehn Mann, hatten auch sie keine Chance. In der Gruppe selbst haben Acqua é Sapone und Ag2r je zwei Fahrer und die Teams von CSC, Bouygues Telecom, Agritubel, Caisse d´Espargne, Rock Racing und Gerolsteiner je einen. Und ich möchte nicht zu weit gehen, aber diese Gruppe scheint so stark, dass der Etappensieger hieraus kommen könnte. Nach einer kleinen Werbung gehen wir jetzt aber Live ins Rennen:

-------------------------------------------------------------

-------------------------------------------------------------

So, nun auch von mir herzlichen Willkommen zu dieser Etappe. In der Spitzengruppe ist das Tempo konstant hoch. Aber einer hat sich auch schon wieder verabschiedet: Fillippo Pozzato vom Ag2r-Team. Der Italiener hatte wohl nur die Aufgabe, sich die beiden Sprintwertung nach 20 bzw. 50 Kilometern zu sichern, was ihm auch gelang.

Zitat
Sprintwertung km 20:
1. 038 POZZATO Filippo (A2R)
2. 048 ZANDIO ECHAIDE Xabier (GCE)
3. 111 SAVOLDELLI Paolo (AGR)

Sprintwertung km 50:
1. 038 POZZATO Filippo (A2R)
2. 033 GADRET John (A2R)
3. 212 ELTINK Theo (ACE)



In der Spitzengruppe haben jetzt mehrere Fahrer leichte Probleme. Man sieht deutlich, dass mit Igor Anton Hernandez (CSC) und Oscar Sevilla (ROR) es hier zwei Fahrer ganz klar auf die Bergwertung abgesehen haben. Während Pozzato im Moment noch 5:12 Minuten vor dem Feld liegt und es noch gut sechs Kilometer bis zum Gipfel sind, wird wohl auch er noch vor dem Feld drüberfahren. Garate, Zandio, Fothen und Eltink haben schon mehrmals kleinere Lücken reißen lassen müssen, aber die vier sind im Moment wieder dran. Wenn das Tempo konstant bleibt, könnten sie oben noch dran sein. Im Feld ist es derweil um einige Fahrer schon geschehen - Aerts (RAB), Cavendish (COL), De Jongh (RAB), Bertogliati (LAM) und Renshaw (LAM) haben bereits sechs Minuten auf das Feld verloren. Das wird heute verdammt eng mit der Karenzzeit.

Jetzt kommen die Fahrer jeden Moment am Gipfel des Col de la Lombarde an ... und da sind sie auch schon. Hier ein Überblick über die Bergwertung der Ehrenkategorie:

Zitat
Bergwertung, Col de la Lombarde:
1. 092 ANTON HERNANDEZ Igor (CSC)
2. 197 SEVILLA Oscar (ROR)
3. 111 SAVOLDELLI Paolo (AGR)

+ 0:08

4. 033 GADRET John (A2R)
5. 214 LE MEVEL Christophe (ACE)

+ 0:12

6. 212 ELTINK Theo (ACE)
7. 062 FOTHEN Markus (GST)
8. 048 ZANDIO ECHAIDE Xabier (GCE)
9. 103 GARATE Juan-Manuel (BTL)

+ 7:01

10. 038 POZZATO Filippo (A2R)

+ 0:58

Peleton

+ 4:21

1.Grupetto (u.a. Zabel, Bettini, etc.)

+ 2:42

2.Grupetto (fünf Fahrer um Cavendish)



Aus dem Peleton sind vereinzelt noch mehr Fahrer herausgefallen. Namentlich sind hier vorallem Christian Knees (MRM), Jens Voigt (BTL), Thomas Lövkvist, George Hincapie (beide COL), Amael Moinard (BTL) und Christopher Horner (AST) zu nennen, wie uns Radio Tour berichtet. Alle Fahrer befinden sich auf der rasenten Abfahrt und die neun ehemaligen Spitzengruppe haben wieder zueinander gefunden und nehmen den letzten Anstieg des Tages wohl gemeinsam in Angriff. Und da kommt auch die Meldung, dass Moinard, Lövkvist und Hincapie wieder ins Feld gerollt sind. Für Knees und Voigt ist der Zug aber wohl sprichwörtlich abgefahren.

Sturz! Sturz in der Ausreißergruppe! Bitter, da hat einer bei der Verpflegungszone direkt nach der Abfahrt nicht aufgepasst und schon liegt er auf dem Asphalt. Es scheint John Gadret (A2R) gewesen zu sein. Aber die Gruppe zeigt sich solidarisch und nimmt sofort etwas Tempo raus, damit der Franzose, dem zum Glück nichts passiert ist, direkt wieder in die Gruppe kommt. Der Vorsprung auf das Feld, welches Pozzato wieder gestellt hat, ist auf 7:47 Minuten geschmolzen. Das wird also ein ganz enges Ding.


War nach seinem Sturz direkt wieder auf den Beinen: John Gadret (A2R)

Die Ausreißergruppe fährt jetzt unten in den Cime de la Bonette-Restefond hinein. Das Tempo ist immernoch sehr hoch. Ich kann mir im Moment kaum vorstellen, wer sich aus der Gruppe bei dieser Pace lösen könnte. Vorallem der eben noch gestürzte John Gadret (A2R) fährt hier unten in den Berg brutal rein - und da hat seine Auswirkungen: Eltink (ACE) und Zandio (GCE) sind die ersten Beiden denen das Tempo hier vorne zu hoch, aber diese zwei Fahrer sehen auch wirklich nicht gut aus!

Attacke im Hauptfeld! Robert Gesink (RAB) versucht es - ein gefährlicher Fahrer. Vielleicht möchte er hier irgendetwas für seinen Kapitän Denis Menchov vorbereiten? Fakt ist, dass diese Attacke das Feld extrem dezimiert hat. Di Gregorio (FDJ), Voeckler (BTL) und u.a. Wegmann (GST) sehe ich aus dem Feld herausfallen. Ich würde schätzen, maximal noch 30 Fahrer ist die Gruppe um die Favoriten jetzt noch groß.

Die Spitzengruppe hat noch gute 10 Kilometer bis zum Anstieg und ... Attacke. Uuuui, Savoldelli, der tritt hier voll an. Das sieht stark aus, es scheint, als kann keiner von den einstmaligen Begleitern folgen. 8 Kilometer vor dem Gipfel zur Bonette-Restefond haben wir folgende Rennsituation.

Zitat

P.Savoldelli (AGR)
+ 0:27
O.Sevilla (ROR)
I.Anton Hernandez (CSC)

+ 0:18
J.Gadret (A2R)
M.Fothen (GST)

+ 0:41
C.Lé Mevel (ACE)
J.-M.Garate (BTL)

+ 1:04
X.Zandio (GCE)
T.Eltink (ACE)

+ 1:21
R.Gesink (RAB)
+ 0:14
Gruppe der Favoriten (ca. 30 Fahrer)
+ 9:51
1.Gruppeto (u.a. Zabel)
+ 4:21
2.Gruppeto (u.a. Cavendish)



In der Favoritengruppe geht jetzt richtig die Post ab. Menchov hat inzwischen die Arbeit von Gesink genutzt und konnte die Gruppe sechs Kilometer vor dem Gipfel um einige Fahrer wieder verkleinern. Es sind noch genau zwölf Fahrer, die Denis Menchov hier folgen können. Es handelt sich um: Cunego (CSC), Soler (BAR), Pereiro (SIL), Kirchen (COL), Klöden (BTL), A.Schleck (CSC), Menchov (RAB), Casar (FDJ), Popovych (GST), Sastre (A2R), Evans (SIL), Valverde (GCE) und Contador (AST).

Damit sind jetzt, während sowohl Gesink, als auch Eltink und Zandio vom Feld geschluckt wurden, bereits eine starke Fahrer zurückgefallen. Ich denke da vorallem z.B. an Zubeldia (AST), Brajkovic (SIL), Rogers (COL) oder Kohl (GST). Aber vielleicht können sie in der langen Abfahrt nochmal heranfahren.

Noch drei Kilometer für den Spitzenreiter Paolo Savoldelli aus Italien. Er fährt momentan 1:01 Minute vor Sevilla und Anton Hernandez. Die 13-köpfige Verfolgergruppe, welche ehemaligen Ausreißer außer die drei an der Spitze gestellt hat, liegt noch 2:47 Minuten hinter Savoldelli. Das könnte heute also reichen für den Mann aus dem Agritubel-Team. Sevilla und Anton Hernandez haben es dagegen höchstwahrscheinlich auf die Bergwertung abgesehen ... und da verschärft Anton Hernandez (CSC) noch einmal das Tempo - zu viel für Sevilla. Jetzt muss auch der ehemalige T-Mobile-Fahrer reißen lassen. Und plötzlich nimmt Anton Hernandez wieder komplett raus. Was hat ihn denn da geritten? Jetzt geht Schleck. Andy Schleck. Der junge Luxemburger attackiert aus der 13-köpfigen Gruppe heraus. Wow! Eine starke Attacke! Der dezimiert die Gruppe jetzt bestimmt noch einmal um ein paar Fahrer. Jetzt kapiere ich auch, warum Igor Anton nicht durchgezogen hat. Er wird wohl jetzt auf Andy Schleck warten.

Es ist der letzte Kilometer für Savoldelli angebrochen. Die Schleck-Gruppe hat inzwischen Anton Hernandez eingeholt, welcher hier jetzt nochmal das Tempo macht und durch diese Aktion wird auch Oscar Sevilla gestellt, doch der kämpft hier weiter um Bergpunkte. Genau vier Fahrer kleiner ist die Gruppe um Schleck durch dessen Attacke geworden. Kim Kirchen (COL), Oscar Pereiro (GCE) und Mauricio Soler (BAR) können das Tempo jetzt nicht mehr halten.

Savoldelli ist oben - ab jetzt läuft die Zeit! ... da kommt Igor Anton Hernandez mit Schleck am Hinterrad. Savoldellis Vorsprung ist noch genau bei 54 Sekunden. Igor Anton ist jetzt aber vollkommen blau, er taumelt richtig, aber er belegt bei der Bergwertung noch Platz zwei. Damit hat er zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: er hat Schleck geholfen und auch in der Bergwertung extrem Boden gut gemacht. Vorallem, nur noch Menchov bei Schleck ist. So, hier gibts jetzt auch das Ergebnis an der zweiten und letzten Bergwertung des Tages:

Zitat
Bergwertung, Cime de la Bonette-Restefond:
1. 111 SAVOLDELLI Paolo (AGR)
+ 0:54
2. 092 ANTON HERNANDEZ Igor (CSC)
3. 096 SCHLECK Andy (CSC)
4. 121 MENCHOV Denis (RAB)
+ 0:12
5. 197 SEVILLA Oscar (ROR)
6. 011 EVANS Cadel (SIL)
7. 033 GADRET John (A2R)
8. 101 KLÖDEN Andreas (BTL)
9. 094 CUNEGO Damiano (CSC)
10. 041 VALVERDE BELMONTE Alejandro (GCE)
und noch ein paar weitere Fahrer
+ 0:41
Kim Kirchen, Oscar Pereiro, Mauricio Soler



Wo kommt denn dieser John Gadret jetzt aufeinmal wieder her, den hatte ich ja gar nicht mehr auf meiner Liste. Mehr als diese Fahrer haben den Restefond noch nicht passiert und jetzt geht auf die rasente Abfahrt ins Ziel. Savoldelli - einer der besten Abfahrer im gesamten Radsportzirkus - wird sich das Ding kaum mehr nehmen lassen.

Sturz! Nein, er kann sich halten - Anton Hernandez, er ist aber komplett fertig mit der Welt. Er hat bereits erheblich rausgenommen und wurde sogar von der Gruppe um Klöden, Evans und Valverde gestellt, hat aber immernoch rießige Probleme mit dieser Abfahrt. Auch John Gadret hat etwas die Beine hochgenommen. Die ehemaligen Ausreißer haben einfach nicht mehr die Kraft, um sich hier voll auf die gefährliche Abfahrt konzentrieren zu können ... und wieder haut es hier einen fast auf den Asphalt. Diesmal auch einer von CSC, aber nicht Anton Hernandez, sondern Cunego. Währenddessen sind Schleck und Menchov von ihren Verfolgern wieder eingefangen.

Paolo Savoldelli erreicht jetzt den Teufelslappen - das wird er sich nicht mehr nehmen lassen. Er wird hier in Jausiers als Solist den Sieg holen und damit dem Agritubel-Team um Manager Nils eine rießen Freude bereiten. Aber was passiert dahinter? Savoldelli überquert in diesem Moment freudestrahlend die Linie, doch bei den Favoriten zählt es. Ich denke, lösen kann sich hier keiner mehr, aber wer gewinnt den Sprint um Platz zwei. Ein feiner Sprint, einige u.a. Schleck und Menchov wollen hier nicht mehr alles riskieren. Popovych erröffnet den Sprint, Evans hält auch mit, aber Alberto Contador machts ... nein Valverde war wohl doch noch einen Tick vor dem Tour-Sieger 2007. [Siegerehrung] Inzwischen ist auch der letzte Fahrer hier über die Linie gerollt. Der Australier Mark Renshaw (LAM) erreicht das Ziel mit 20:12 Min. Rückstand - damit fällt heute zumindest kein Fahrer aus der Karenzzeit. Und damit verabschieden wir uns mit dem Sieger und hoffen sie morgen wieder begrüßen zu dürfen.

[align=center] [/div]

Das Tagesergebnis (Top 30):
1. 111 SAVOLDELLI Paolo (AGR) 07.05.1973
2. 041 VALVERDE BELMONTE Alejandro 25.04.1980 (GCE) + 00:01:15
3. 001 CONTADOR VELASCO Alberto (AST) 06.12.1982
4. 011 EVANS Cadel (SIL) 14.02.1977
5. 031 SASTRE CANDIL Carlos (A2R) 22.04.1975
6. 066 POPOVYCH Yaroslav (GST) 04.01.1980
7. 181 CASAR Sandy (FDJ) 02.02.1979
8. 121 MENCHOV Denis (RAB) 25.01.1978
9. 197 SEVILLA Oscar (ROR) 29.09.1976
10. 096 SCHLECK Andy (CSC) 10.06.1985
11. 101 KLÖDEN Andreas (BTL) 22.08.1975
12. 056 KIRCHEN Kim (THR) 03.07.1978 + 00:01:50
13. 014 PEREIRO SIO Oscar (SIL) 03.08.1977
14. 071 SOLER Mauricio (BAR) 14.01.1983
15. 094 CUNEGO Damiano (CSC) 19.09.1981
16. 009 ZUBELDIA AGIRRE Haimar (AST) 01.04.1977 + 00:02:41
17. 013 ARROYO DURAN David (SIL) 07.01.1980
18. 015 BRAJKOVIC Janez (SIL) 18.12.1983
19. 032 MOREAU Christophe (A2R) 12.04.1971
20. 033 GADRET John (A2R) 22.04.1979 +00:04:58
21. 221 PLAZA Ruben (EUS) 29.02.1980 +00:05:02
22. 042 CHAVANEL Sylvain 30.06.1979
23. 058 ROGERS Michael (THR) 20.12.1979
24. 062 FOTHEN Markus (GST) 09.09.1981
25. 063 KOHL Bernhard (GST) 04.01.1982
26. 098 TXURRUKA Amets (CSC) 10.11.1982
27. 112 DESSEL Cyril (AGR) 29.11.1974 +00:05:23
28. 113 BOTCHAROV Alexande (AGR) 26.02.1975
29. 143 EFIMKIN Vladimir (LAM) 02.12.1981
30. 157 SERRANO Ricardo (C.A) 04.08.1978
nächst folgende Gruppe: + 00:06:14

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#21

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 15.12.2008 19:39
von Schnurer | 838 Beiträge

Hallo meine lieben Zuschauer. Heute steht die absolute Königsetappe der Tour de France 2008 auf dem Programm.
Gestartet wird in Embrun auf 911 Metern Höhe. Von dort aus geht es zunächst über den Côte de Sainte-Marguerite, einem Berg der 3. Kategorie. Nachdem Briancon passiert ist geht es direkt in den Anstieg zum Col du Galibier, einem Berg der höchsten Kategorie und das zurecht, aber wir werden später auf die Details des Anstieges eingehen. Kurz nach der Durchfahrt Briancon's wird im Übrigen erst noch eine Sprintwertung abgenommen. Dann nach 79 Kilometern wie schon gesagt die Bergwertung am Galibier in über 2600m Höhe. Nach 17 Kilometer Abfahrt wartet eine kleine Gegensteigung, der Col du Telegraphe auf die Fahrer. Nach der Abfahrt im Tal angekommen wird die Verpflegungszone passiert bevor es dann direkt wieder hoch geht. Der Col de la Croix de Fer ist ein weiterer Berg der höchsten Kategorie und sehr unrhytmisch zu fahren, da es immerwieder kurze Abfahrten, aber auch steilere Passagen gibt.
Nachdem es von dort wieder auf gut 700m hinunter geht, warten ein kleines Flachstück auf die Fahrer, sowie eine weitere Sprintwertung und zu guter Letzt einer der gefürchtesten Anstiege in der Geschichte der Tour de France. Er hat es zum Mythos geschafft. Die Rede ist vom Aufstieg hinauf nach L'Alpe d'Huez, einem weiteren Anstieg der höchsten Kategorie. Heute steht also auf der letzten wirklich ernsten Alpen-Etappe nochmals einiges auf dem Programm und hier wird wohl eine engültige Vorentscheidung im Kampf um das Gesamtklassement fallen bzw. wird sich der Kreis der Favoriten heute deutlich verkleinern.

Gestarten wurde also soeben in Embrun.
Embrun ist zum ersten Mal Etappenstadt.
Das kulturhistorische Erbe Embruns verbirgt sich in den Straßen und Gassen, wo Springbrunnen, Sonnenuhren, Gewölbegänge und fein behauene Türen Spuren vergangener Tage offenbaren.
Zentraler Punkt der Altstadt ist die Kathedrale Notre-Dame du Réal aus dem 12. Jahrhundert.
Der an die Lombardei angelehnte Baustil, der Löwenportalvorbau, die großen Orgelpfeifen und der Domschatz machen aus der Kathedrale ein echtes Kleinod der französischen Alpen.
Im Turm Tour Brune (13. Jahrhundert), Bergfried der Erzbischöfe, ist heute das Ausstellungszentrum des Écrins-Nationalparks untergebracht, während das Maison des Chanonges, das kulturhistorische Haus, mit einer schönen romanischen Fassade aufwartet und Wandmalereien aus dem Jahr 1516 beherbergt.
In den Kapellen des ehemaligen Klosters Couvent des Cordeliers sind wunderbare Fresken aus dem 15. und 16. Jahrhundert erhalten geblieben.
Die durch einen Aussichtsdeich vom See Serre-Ponçon getrennte Wasserfläche von Embrun hält auf 27 Hektar oder in der Nähe ihrer begrünten Strände eine breite Auswahl an Aktivitäten bereit: Kajak, Rudern, Segeln, Tretboote, Minigolf, Schwimmbad und Wasserrutsche, Tennis, Kinderspiele.
Im Sommer fährt ein Gratis-Pendeldienst vom Stadtzentrum aus dorthin.


Das Wetter spielt heute auf dieser Königsetappe auich mit und ist zum Radfahren auch nahezu königlich.
Gut 22°C und dazu nur leichter Wind.


So, nun gehen auch schon die ersten Attacken. Das sind der junge Franzose Remy di Gregorio, swie der Routinier aus Amerika, Chris Horner.

Weitere Fahrer versuchen jetzt noch hinterher zu springen... Ich sehe zwei Fahrer von High Road, dann haben wir noch Fahrer von Rabobank, Chocolades Jacques, Bouygues Telecom und einen Fahrer von CSC.

14 Kilometer sind nun absolviert und folgendes Bild

003 HORNER Christopher (AST)
054 CAVENDISH Mark (THR)
058 ROGERS Michael (THR)
095 FEILLU Romain (CSC)
102 DUPONT Hubert (BTL)
128 WEENING Pieter (RAB)
185 DI GREGORIO Rémy (FDJ)
207 TONTI Andrea (CHO)

Damit haben wir also direkt geklärt wer in der Gruppe dabei ist. Besonders Cavendish und Feillu dürften großes Interesse an der Sprintwertung haben.

Nun steht schon die erste Bergwertung auf dem Programm. Dieser Côte de Sainte-Marguerite ist nur 3,5 Kilometer lang, aber im Schnitt immerhin 6% steil, aber das ist natürlich noch nichts im Vergleich zu dem, was noch folgt. Andrea Tonti setzt sich jetzt hier durch.

* Km 31.0 - Côte de Sainte-Marguerite - Kategorie 3
1. 207 TONTI Andrea (CHO)
2. 102 DUPONT Hubert (BTL)
3. 058 ROGERS Michael (THR)
4. 185 DI GREGORIO Rémy (FDJ)

Wir geben nun kurz ab in die Werbung und melden uns gleich zurück.

************************************************************

Da sind wir schonwieder und soeben wurde die Sprintwertung schon passiert. Erwartungsgemäß konnte sich der Brite Mark Cavendish vor Romain Feillu und Hubert Dupont durchsetzen. Die Gruppe liegt im Übrigen bereits 4 Minuten vor dem Feld.

SW 57,5:
1. 054 CAVENDISH Mark (THR)
2. 095 FEILLU Romain (CSC)
3. 102 DUPONT Hubert (BTL)

Nun ist die Gruppe aber bereits im Anstieg zum Galibier und hier Brökelt es direkt richtig. Andrea Tonti und Hubert Dupont mit großen Problemen und auch Mark Cavendish soll bereits zurückgefallen sein, was natürlich verständlich ist. Er ist ein reinrassiger Sprinter und kommt bei weitem "noch" nicht so gut über die Berge wie die alten Hasen á la Zabel oder Freire.
Dupont musste übrigens reissen lassen, da er einen Defekt hatte. Dies ist natürlich sehr bitter, aber vielleicht kommt er ja nochmal zurück.


Nun eine Attacke im Feld!
Das ist ein CSC Fahrer und der Größe nach müsste dies Anton oder Txurruka sein.

098 TXURRUKA Amets (CSC)


Da bekommen wir es eingeblendet. Es ist Amets Txurruka, der sich natürlich auf solch einem Terrain zuhause fühlt.

Die aktuelle Rennsituation.

di Gregorio, Rogers, Weening, Feillu und Horner
+ 0'51
Dupont, Tonti
+ 1'44
Cavendish
+ 3'31
Txurruka
+ 4'29
Peleton

Im Feld spannt sich nun aber Silence Lotto für den Austaralier Cadel Evans vor das Feld. Dumoilin und Ciolek sehen wir ganz vore, kurz dahinter der Schwede Gustav Larsson.

Hier bekommen wir nun mal das Profil dieses Col du Galibier eingeblendet.



Also sate 21 Kilometer, die es hier bergan geht und dies mit durchschnittlich 5,6% Steigung.

Die Spitzengruppe befindet sich bereits kurz vor der Bergwertung und bevor se dort sind geben wir in der Zeit nochmals kurz ab in die Werbung.


**************************************************************

Da sind wir wieder und das im genau richtigen Moment. Remy di Gregorio tritt an und sichert sich souverän diese Wertung.

* Km 79.0 - Col du Galibier - Kategorie HC

1. 185 DI GREGORIO Rémy (FDJ)
2. 128 WEENING Pieter (RAB)
3. 003 HORNER Christopher (AST)
4. 058 ROGERS Michael (THR)


44 Sekunden sind vergangen und nun kommt auch Feillu als 5. zu Wertung. Er begibt sich jetzt also in die Abfahrt und nun auch HUbert Dupont oben, aber dies wird wohl schon zuviel Rückstand sein um in der Abfahrt nochmal nach ganz vorne vorfahren zu können.
Hier kommt jetzt auch Tonti, also das ist hier jetzt schon alles total zerflückt. Weitere 40 Sekunden dahinter folgt nun Txurruka und das Feld wird noch einige Zeit brauchen, bis sie hier oben sind.

Die vier an der Spitze sind nun schon über den Telegraphe hinweg und da.... ay... das war knapp! Remy di Gregorio versteuert sich hier und da hat er wirklich richtig Glck gehabt, das hätte böse enden können.

Cavendish wurde im übrigen bereits vom Feld geschluckt und soll schon in eine Gruppe die hinter dem Feld fährt durchgereicht worden sein.

Das Feld ist bereits auch über den Galibier hinweg und dues mit gut 10 Minuten Rückstand. Im Feld sicherte sich Igor Anton die Punkte für Platz 9 vor Larsson.
Damit also hie rnochmal die komplette Bergwertung.


* Km 79.0 - Col du Galibier - Kategorie HC
1. 185 DI GREGORIO Rémy (FDJ)
2. 128 WEENING Pieter (RAB)
3. 003 HORNER Christopher (AST)
4. 058 ROGERS Michael (THR)
5. 095 FEILLU Romain (CSC) + 0'44
6. 102 DUPONT Hubert (BTL) + 1'13
7. 207 TONTI Andrea (CHO) + 1'54
8. 098 TXURRUKA Amets (CSC) + 2'39
9. 092 ANTON HERNANDEZ Igor (CSC) + 10'11
10. 018 LARSSON Gustav Erik (SIL) + 10'11


Die Spitzengruppe durchfährt nun die Verpflegungszone, kurz vor dem nächsten Ansiteg, der Col de la Croix de Fer und bevor es gleich in diesen Anstieg hinein geht, geben wir kurz ab in die Werbung.

**************************************************************


Hallo zurück zur 17. Etappe der Tour de France von Embrun hinauf nach L'Alpe d'Huez.

An der aktuellen Rennsituation hat sich in der kurzen Zeit der Werbung so ziemlich nichts geändert. Dupont und Txurruka konnten das Loch zu Feillu schliessen, der hier jetzt auch nochmal ein wenig Tempo macht. An der Spitze immernoch die vier Fahrer di Gregorio, Rogers, Weenig und Horner.
Rund 30 Sekunden hinter dem Verfolgertrio fährt Tonti, der hier schon in dem kurzen Stück des Anstieges durchgereicht wurde. Das Feld kam gut 10 1/2 Minuten nach der Spitze zur Verflegung und nochmal 2 1/2 Minuten dahinter dann das Grupetto.

Hier jetzt mal ein paar Daten zum Croix de Fer.

Also, der Gipfel wird bei 156 Kilometer nach dem heutigen Etappenstart erreicht. Der Anstieg ist isgesamt 29 Kilometer lang, aber wie vorhin schoneinmal erwähnt gibt es zwischendrin immerwieder mal Flachstücke bzw. sogar kurze Abfahrten, somit liegt die Durchschnittssteigung bei "nur" 5,2%, aber wie auch schon erwähnt gibt es einige Steilstücke.





Im Feld kommt nun mehr Zug rein. Mehrere Teams beteiligen sich nun hier. Vorallem Astana und Ag2r orientieren sich jetzt hier mit Navarro und Rubiera bzw. Lefevre, Moncoutie und Gadret nach vorne.


Ganz vorne lösen sich nun Rogers und Horner von den anderen beiden und auch Txurruka soll sich gelöst haben.

Und schauen sie sich das Feld an. Hier wird nun schon ordentlich gesiebt.


001 CONTADOR VELASCO Alberto (AST)
005 LLOYD Matthew (AST)
006 NAVARRO GARCIA Daniele (AST)
008 RUBIERA VIGIL José Luis (AST)
011 EVANS Cadel (SIL)
013 ARROYO DURAN David (SIL)
014 PEREIRO SIO Oscar (SIL)
018 LARSSON Gustav Erik (SIL)
031 SASTRE CANDIL Carlos (A2R)
032 MOREAU Christophe (A2R)
033 GADRET John (A2R)
037 MONCOUTIE David (A2R)
041 VALVERDE BELMONTE Alejandro (GCE)
042 CHAVANEL Sylvain (GCE)
048 ZANDIO ECHAIDE Xabier (GCE)
056 KIRCHEN Kim (THR)
055 GERDEMANN Linus (THR)
062 FOTHEN Markus (GST)
063 KOHL Bernhard (GST)
066 POPOVYCH Yaroslav (GST)
069 ZAUGG Oliver (GST)
092 ANTON HERNANDEZ Igor (CSC)
096 SCHLECK Andy (CSC)
101 KLÖDEN Andreas (BTL)
103 GARATE Juan-Manuel (BTL)
109 VOIGT Jens (BTL)
113 BOTCHAROV Alexande (AGR)
121 MENCHOV Denis (RAB)
122 TEN DAM Laurens (RAB)
129 GESINK Robert (RAB)
143 EFIMKIN Vladimir (LAM)
151 ARDILA CANO Mauricio Alberto (C.A)
155 ELMIGER Martin (C.A)
157 SERRANO Ricardo (C.A)
181 CASAR Sandy (FDJ)
195 JIMENEZ SANCHEZ Eladio (ROR)
212 ELTINK Theo (ACE)
221 PLAZA Ruben (EUS)

Der Mann im gelben Trikot also ohne Helfer und das schon am Croix de Fer.


Die Spitze nun an der Bergwertung. Diese holt sich Horner vor Rogers.
Im Feld fallen viele Fahrer dem Tempo zum Opfer und auch von den Tempomachern haben sich nun schon einige verabschiedet. Hier sehen wir u. a. Larsson und Rubiera, die jetzt den Anschluss verlieren.
Moncoutie und Navarro nun an der Spitze. Viele werden sagen, warum macht Astana mit Navarro tempo, wo doch mit Horner der eigene Fahrer vorne fährt. Klar ist das ein Wiederspruch, aber Horner hat es in erster Linie darauf abgesehen die Bergwertungen zu holen, dort ist er schliesslich ein starker Verfolger von Igor Anton und dazu könnte Horner im Finale eine wichtige Rolle einnehmen um Contador nochmals zu helfen.

Nun der nächste mit Problemen!
Der Ukrainer Yaroslav Popovych vom Team Gerolsteiner ist weg!
Anton hat es auch erwischt, damit wird er keine Punkte mehr holen können im Kampf um das Bergtrikot.

Die Spitze befindet sich auf der Abfahrt. Die Gregorio kam mit knapp 50 Sekunden über die Bergwertung. Weening und Txurruka nochmal knapp 15 Sekunden dahinter und Dupont schon mit knapp 2 Minuten zu Rogers und Horner und Feillu soll schon 3:40 zurückliegen. Damit kann er auch nichtmehr weit vor der Favoritengrupe liegen wo es nun das Gelbe Trikot erwischt hat!
Sandy Casar hat den Anschluss verloren! Der Österreicher Kohl hat sich unterdessen zurückfallen lassen und hat sich vor Popovych gespannt!
Nun hat sich auch Pereiro in die Führungsarbeit eingeklinkt und etliche weitere Fahrer verlieren den Anschluss. Mit der Verschärfung von Pereiro hat sich auch Moncoutie verabschiedet. Er hat seinen Job erledigt! Nun Kim Kirchen mit Problemen! Er wird froh sein, dass die Bergwertung nun erreicht ist!



* Km 156.0 - Col de la Croix de Fer - Kategorie HC
1. 003 HORNER Christopher (AST)
2. 058 ROGERS Michael (THR)
3. 185 DI GREGORIO Rémy (FDJ) + 47s
4. 128 WEENING Pieter (RAB) + 1'01
5. 098 TXURRUKA Amets (CSC) + 1'03
6. 102 DUPONT Hubert (BTL) + 1'53
7. 095 FEILLU Romain (CSC) + 3'40
8. 014 PEREIRO SIO Oscar (SIL) + 5'02
9. 006 NAVARRO GARCIA Daniele (AST) + 5'02
10. 011 EVANS Cadel (SIL) + 5'02


Ah, hier bekommen wir eine Übersicht über die Fahrer, die sich jetzt noch in der Favoritengruppe befinden.


001 CONTADOR VELASCO Alberto (AST)
006 NAVARRO GARCIA Daniele (AST)
011 EVANS Cadel (SIL)
014 PEREIRO SIO Oscar (SIL)
031 SASTRE CANDIL Carlos (A2R)
041 VALVERDE BELMONTE Alejandro (GCE)
056 KIRCHEN Kim (THR)
096 SCHLECK Andy (CSC)
101 KLÖDEN Andreas (BTL)
121 MENCHOV Denis (RAB)
129 GESINK Robert (RAB)
143 EFIMKIN Vladimir (LAM)
157 SERRANO Ricardo (C.A)

Also nurnoch Evans, Menchov und Contador mit einem Helfer. Hier wurde wirklich extrem gesiebt und dabei kommt der schwere Schlussanstieg nach L'Alpe d'Huez erst noch.

Die Abfahrt möchte ich nun nutzen um ihnen den Ort L'Alpe d'Huez ein wenig näher zu bringen.


L’Alpe-d’Huez is bereits zum 25. Mal Etappenstadt.
Das erste Mal 1952 mit dem Sieger Fausto Coppi und das letzte Mal 2006 mit dem Sieger Fränk Schleck.
In L'Alpe d'Huez leben 1.700 Franzosen.
Der Winter- und Sommersport-Ort Alpe-d’Huez, mit dem treffenden Beinamen Sonneninsel, befindet sich in voller Südlage in 1 860 Metern Höhe am Fuße des Bergmassivs Les Grandes Rousses.
Im Guide Michelin erhält das majestätische Panorama des Pic Blanc, der in 3 330 Metern Höhe gipfelt, drei Sterne. Der Ausblick erstreckt sich über den Écrins-Nationalpark und dessen prestigeträchtige Gipfel auf etwa 1/5tel des französischen Staatsgebietes, von Italien bis zum Zentralmassiv.
Die Radsporthochburg Alpe-d’Huez empfängt die Tour de France in diesem Jahr zum 26. Mal und hat darüber hinaus in jedem Sommer andere namhafte Radsportveranstaltungen wie La Marmotte und et La Mégavalanche im Programm.
Die Sommeraktivitäten beschränken sich aber nicht nur auf den Drahtesel. Alle Sportarten sind vertreten: Reiten, Wandern, Klettern, Ausflüge in luftiger Höhe, Angeln, Golf, Tennis,…
Auch die Kultur kommt nicht zu knapp mit wöchentlichen Konzertaufführungen klassischer Musik in der Kirche Notre-Dame des Neiges und den Ausstellungen in den Museen von Huez und Oisans.


Also dies ist wirklich ein nettes Örtchen in den französischen Alpen und einem Besuch oder gar zum Urlaub wirklich empfehlenswert.

Inzwischen hat auch das Gruppte mit mehr als 18 Minuten zu den Spitzenreitern den Croix de Fer passiert, aber Probleme mit der Karenzzeit werden sie wohl nicht bekommen.

Ich habe es bereits zu Beginn erwähnt. L'Alpe d'Huez ist ein Mythos und wieso, will ich ihnen nun erläutern.

Seine Bedeutung für den Radsport verdankt L’Alpe d’Huez dem Anstieg von Le Bourg-d’Oisans hinauf. Mit seinen 21 Kehren ist er neben dem Col du Galibier, dem Col du Tourmalet und dem Mont Ventoux einer der berühmtesten Anstiege der Tour de France. 1952 fand zum ersten Mal eine Bergankunft der Tour de France in der Retortensiedlung statt, die der italienische „Campionissimo“ Fausto Coppi für sich entschied. Erst 24 Jahre später - im Jahre 1976 - besuchte die Tour L’Alpe d’Huez ein zweites Mal. Seitdem stehen die legendären, rücklaufend nummerierten 21 Kehren jedoch regelmäßig im Programm der wichtigsten Radrundfahrt der Welt. Lediglich in den Jahren 1980, 1985, 1993, 1996, 1998, 2000, 2002, 2005 und 2007 stand Alpe d´Huez nicht im Streckenplan der Tour.
Wegen der Schwere des Anstiegs und aufgrund der Tatsache, dass sich dort mit wenigen Ausnahmen die ganz Großen des Radsports durch ihre Siege verewigt haben, hat ein Etappensieg in L’Alpe d’Huez eine besondere Bedeutung sowohl für die Fahrer als auch für die Zuschauer. Deshalb ist in der Berichterstattung auch oftmals vom „Mythos L’Alpe d’Huez“ oder vom „mythischen Berg“ die Rede. Die Namen der Etappensieger sind in den 21 Kehren aufgelistet, beginnend mit dem ersten Sieger in der 21. Kehre. Da es seit Lance Armstrongs Sieg 2001 mehr Gewinner als Kehren gibt, hat man begonnen, die Schilder doppelt zu beschriften. Kehre 21 ist nun Fausto Coppi und Lance Armstrong gewidmet.


Etappensieger von L’Alpe d’Huez

* 1952 Italien Fausto Coppi (Kehre 21)
* 1976 Niederlande Joop Zoetemelk (Kehre 20)
* 1977 Niederlande Hennie Kuiper (Kehre 19)
* 1978 Niederlande Hennie Kuiper (Kehre 18)
* 1979 Portugal Joaquim Agostinho (Kehre 17)
* 1979 Niederlande Joop Zoetemelk (Kehre 16)
* 1981 Niederlande Peter Winnen (Kehre 15)
* 1982 Schweiz Beat Breu (Kehre 14)
* 1983 Niederlande Peter Winnen (Kehre 13)
* 1984 Kolumbien Luis Herrera (Kehre 12)
* 1986 Frankreich Bernard Hinault (Kehre 11)
* 1987 Spanien Federico Echave (Kehre 10)
* 1988 Niederlande Steven Rooks (Kehre 9)
* 1989 Niederlande Gert-Jan Theunisse (Kehre 8 )
* 1990 Italien Gianni Bugno (Kehre 7)
* 1991 Italien Gianni Bugno (Kehre 6)
* 1992 USA Andrew Hampsten (Kehre 5)
* 1994 Italien Roberto Conti (Kehre 4)
* 1995 Italien Marco Pantani (Kehre 3)
* 1997 Italien Marco Pantani (Kehre 2)
* 1999 Italien Giuseppe Guerini (Kehre 1)
* 2001 USA Lance Armstrong (Kehre 21)
* 2003 Spanien Iban Mayo (Kehre 20)
* 2004 USA Lance Armstrong (Bergzeitfahren) (Kehre 19)
* 2006 Großherzogtum Luxemburg Fränk Schleck (Kehre 18)


Der Gewinner der heutigen Etappe wird also in Kehre 17 verewigt.
Bisher konnten interessanterweise nur zwei Sieger von L’Alpe d’Huez gleichzeitig auch die Gesamtwertung der Tour für sich entscheiden: Fausto Coppi 1952 sowie Lance Armstrong 2001 und 2004.

Zeitweilig wurde L’Alpe d’Huez auch als „Berg der Holländer“ bezeichnet, weil bis 1989 acht von vierzehn Etappenerfolgen von niederländischen Fahrern erzielt wurden. Seitdem hat kein Holländer diese Tradition fortsetzen können. In der „Nationenwertung“ an diesem Berg liegen die Niederlande mit ihren acht Siegen noch immer knapp vor den Italienern (7 Siege).

Viellecuht erinnern sie sich auch noch an den Spektakulären sieg von Giuseppe Guerinie 1999, als ein fotografierender Zuschauer diesen zu Fall brachte, wodurch sich der Italiäner aber auch nichtmehr bremsen lies und verdient zum Tagessieg fuhr.

Hier jetzt mal eine schöne Helikopteraufnahme und die Regie hat uns direkt den Weg in diesem Anstieg gelb markiert.





Hier sehen wir nun auch eine schöne Grafik zum Profil.




Die Länge des Anstiegs beträgt 15,5 km. Auf einer Höhe von 740 m beginnen die 21 Kehren. Die Zielankunft liegt auf 1850 m. Daraus ergibt sich ein zu bewältigender Höhenunterschied von 1110 m und eine durchschnittliche Steigung von 8,0 Prozent. In der Spitze sind Steigungen bis zu zwölf Prozent zu bewältigen.

So schnell wie der "Pirat" Marco Pantani ist hier übrigens noch keiner hochgefahren. 1997 bewältigte er die 21 Kehren in 37:35 Minuten. Selbst Lance Armstrong benötigte im Bergzeitfahren 2004 eine Sekunde mehr, obwohl er im Vergleich zu Pantani mehr oder weniger ausgeruht war.


Hier noch eine schöne Übersich über die 10 kürzesten Zeitendie je für diese Steigung benötigt wurden.

Rang ↓ Zeit ↓ Name ↓ Jahr ↓ Land ↓
1 37' 35" Marco Pantani 1997 Italien Italien
2 37' 36" Lance Armstrong 2004 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
3 38' 00" Marco Pantani 1994 Italien Italien
4 38' 01" Lance Armstrong 2001 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
5 38' 04" Marco Pantani 1995 Italien Italien
6 38' 23" Jan Ullrich 1997 Deutschland Deutschland
7 38' 34" Floyd Landis 2006 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
8 38' 35" Andreas Klöden 2006 Deutschland Deutschland
9 38' 37" Jan Ullrich 2004 Deutschland Deutschland
10 39' 02" Richard Virenque 1997 Frankreich Frankreich

Damit ist nurnoch Andreas Klöden einer der 10 Fahrer, die es hier in der kürzesten Zeit hier rauf geschafft haben aktiv dabei, aber er ist sicherlich auch nichtmehr der Jüngste, aber ich bin gespannt zu was er im Stande ist zu leisten.


Ich habe ihnen nun soviel erzählt, dass wir verpasst haben, dass die Spitze schon im Anstieg drin ist. Nun aber das Feld an der ersten Kehre, angeführt vom Spanier Oscar Pereiro.
Wieder müssen direkt Fahrer reissen lassen. Gesink, Navarro und Serrano verabschieden sich hier.
Vorne sind immernoch Horner und Rogers zusammen, knapp eine Minute dahinter hat Txurruka zu di Gregorio aufgeschlossen. Nochmals 1,5 Minuten dahinter dann Weening und Dupont und dann auch schon die Favoirten, immernoch angeführt von Pereiro geht es auch hier schon in die 4. Kehre und Sastre geht! Direkt klebt Schleck am Hinterrad und auch Andreas Klöden probierts, aber muss feststellen, dass er diesem Tempo nicht schritthalten kann. pereiro macht unbeeindruckt Tempo für Evans. Kann dieser hier eventuell nicht nachgehen? Aber auch Contador, Valverde und Menchov können nicht nachgehen. Mehr Fahrer befinden sich nichtmehr in dieser "Gruppe".

Hier mal die aktuelle Rennsituation.


Horner, Rogers
+ 57s
di Gregorio, Txurruka
+ 2'23
Weening, Dupont
+ 3'40
Sastre, Schleck
+ 4'09
Evans, Pereiro, Contador, Valverde, Klöden, Menchov
+ 4'38
Gesink, Kirchen
+ 5'01
Efimkin, Serrano
+ 5'57
Navarro
+ 6'43
Group Anton
+ 7'44
Group Moreau
+ 8'55
Group Popovych
+ 11'14
Group Cunego

Das Grupetto soll angeblich schon rund 20 Minuten zurückliegen.

Attacke Menchov! Sofort kleben Valverde, Evans und Contador am Hinterrad, aber Klöden muss kämpfen und schafft es erstmal wieder ran!

Horner ist Rogers davongefahren, aber die sehen natürlich beide jetzt alles andere als frisch aus.

Und da ist es passiert. Klöden musste reissen lassen!

7 Kilometer vor Schluss die aktuelle Situation.

Horner
+ 41s
Rogers
+ 57s
Txurruka
+ 1'08
Group Schleck
+ 2'11
Group Contador
+ 3'19
Gorup Klöden
+ 3'44
Kirchen
+ 4'49
Efimkin, Gesink
+ 5'30
Serrano


Ay... Klöden scheint jetzt ichtige Probleme zu haben und wird von Pereiro distanziert und kurz hinter Klöden sehen wir nun Kirchen, der seinen Rythmus anscheinend gefunden hat und nun auf Klöden auffährt.

Hier vorne sehen wir nun, wie Txurruka von Sastre und Schleck eingeholt wird und Txurruka gibt hier nochmals alles!

Dupont macht nun Tempo für Klöden und versucht ihn wieder nach vorne zu bringen, aber der Franzose ist natürlich auch nichtmehr der frischeste.

Ganz vorne befinden sich nun Schleck und Sastre, sie sollen Horner bereits eingeholt und stehen gelassen haben. Dieser hat angeblich schon rund 35 Sekunden wie der Tourfunk meldet verloren. Knapp 20 Sekunden dahinter die Gruppe Contador mit Evans, Valverde und Menchov, wo sich jetzt keiner so richtig für das Tempo verantwortlich fühlt.

Klöden und Kirchen knapp 4 Minuten hinter den beiden führenden die jetzt an der 1000m Marke angelangt sind. Attacke Valverde wird uns gemeldet und hier ahben wir es in Bildern. Keiner will das Loch zufahren!
Menchov, Evans und Contador schauen sich nur an!

Hier das Profil en Detail, also die letzten Meter sind nichtmehr ganz so steil!


Sastre und Schleck auf den letzten 300m. Schleck hat ein paar Gänge hochgeschaltet und versucht es hier jetzt mit hohem Tempo von vorne. Kann er das, was sein Bruder vor 2 Jahren schaffte heute wiederholen?
Sastre bleibt dran! Noch 100m und ich glaube es nicht. Sastre übersprinten Andy Schleck, der hier völlig am Ende scheint.
Carlos Sastre gewinnt in L'Alpe d'Huez!

Ich bn gespannt wann die Verfolger jetzt kommen. Da ist Valverde schon und dahinter sehen wir Contador, er hat sich also auch lösen können von Evans und Menchov. Valverde wird 3. mit etwas mehr als einer Minute, nochmal ein kleines Stück dahinter dann Contador.
Hier jetzt auch Evans und Menchov. Der Australier führt die beiden mit 1:11 Rückstand auf Sastre ins Ziel. Wo ist Horner? Der muss ja ziemlich eingegangen sein auf den letzten Kilometern!

Ich bin jetzt sehr gespannt auf das neue Gesamtklassement. Sandy Casar dürfte das Trikot los sein, nachdem er am Croix de Fer schon den Anschluss verloren hat. Also relativ sicher dürfte es nun sein, dass Evans in Gelb ist, aber die Spitze ist heute richtig eng zusammengerückt.

Horner inzwischen im Ziel als 7.! Damit bin ich auch sehr gespannt auf die Bergwertung, denn dort dürfte es nun im Kampf gegen Anton auch recht eng geworden sein.
Pereiro auch im Ziel 3:39 sein Rückstand!
Wo bleibt Andreas Klöden?
Hier jetzt erstmal Kim Kirchen, der also eine kleine AUfholjagt hingelegt hat. Er am Ende 9. und da ist Klöden 4:22 sein Rückstand.

Damit sind also die ersten 10 Fahrer im Ziel. Das komplette resultat gibt es in kürze im Videotext. Damit verabschiede ich mich von ihnen.
Servus, Adieu und Tschüss sagt ihr Harryhase!


Ergebnis:
1. Carlos Sastre
2. Schleck
3. Valverde + 1'01
4. Contador + 1'03
5. Evans + 1'11
6. Menchov + 1'11
7. Horner + 2'31
8. Pereiro + 3'39
9. Kirchen + 4'11
10. Klöden + 4'22

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#22

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 15.12.2008 19:39
von Schnurer | 838 Beiträge

Hallo und Herzlich Willkommen zur 18.Etappe der Tour de France. Die Etappe nach dem großen Showdown auf L'Alpe d'Huez. Wir wollen schnellnoch einmal zurück blicken auf gestern. In der 4.Kehre der berühmten 21 Kehrevon konnte Carlos Sastre eine Attacke starten. Nur der CSC-Kapitän Andy Schleck konnte dort folgen. Rauf zum L'Alpe d'Huez ließen die beiden die vorherigen Ausreißer Amets Txurruka, Michael Rogers und auch Chris Horner einfach stehen. Am Ende entschied der Sprint zwischen den ehemaligen Teamkollegen. Sastre konnte sich mit hauchdünnem Vorsprung auf den letzten Metern noch an Andy Schleck vorbei schieben. Während Valverde als Dritter 1 Minute und 1 Sekunde auf die beiden verlor, Contador 1 Minute und 3 Sekunde mussten Evans und Menchov bereits 1:11 einstecken. Klar kein großer Unterschied, aber wichtige sekunden, die am ende eventuell sogar entscheidend sein könnten. Während Contadors Edelhelfer Horner auf Platz Sieben fuhr mussten sich Klöden und Kirchen klar geschlagen geben. Kirchen überzeugte dennoch mit einer starken Leistung, am Ende verlor er 4 Minuten und 11 Sekunden auf Sastre immerhin noch 11 Sekunden weniger als Klöden, der am Ende feststellen musste, dass er mit der "jüngeren Garde" um Schleck, Contador und Kirchen nicht mehr mithalten kann, so verabschiedete er sich heute um den kampf ums Tourpodium.

Soviel zur Königsetappe gestern rauf nach L'Alpe d'Huez. Heute steht eine eher wellige Etappe auf dem Programm. Natürlich kein vergleich zu gestern, aber gerade der Croix de Montvieux mit der zweiten Kategorie könnte manche Fahrer in Schwierigkeiten bringen. Im Gegensatz zu gestern werden sich heute die Favoriten wohl zurückhalten und sich für das kommende Zeitfahren "schonen". Doch trotzdem wird heute interessant zu sehen sein, ob vielleicht eine Fluchtgruppe durchkommt, ob die Sprinter überraschend sich das Ding hier holen oder ob ein mutiger Solist mit einem Antritt kurz vor dem Ziel die Etappe gewinnen will.

Die heutige Etappe führt über 196.5Km von Bourg D'Oisans nach Saint Etienne. Insgesamt gibt es 3 Bergwertungen, eine der zweiten, eine der dritten und eine der vierten kategorie. Wie sonst auch 2 Sprintwertungen, die heute zu absolvieren sind.
Wir haben hier das profil für sie vorbereitet:
[FONT SIZE=15]ÉTAPE 18[/FONT]
Bourg-d'Oisans > Saint-Étienne (196.5 km)




Bevor wir live zum fiktiven Start abgeben, haben wir noch ein paar Infos über die Startstadt für sie zusammengesucht.

Zitat
Bourg d'Oisans
Bereits zum neunten Mal ist das 3.100 Einwohner Dorf Etappenstadt bei der Tour de France. Zum ersten Mal wurde 1952 die Stadt befahren, das letzte Mal erst vor 2 jahren, nämlich 2006.
Eine Flachebene im Herzen von Oisans, ein Dorf inmitten unberührter Natur, ein Ort der Stille umgeben von majestätischen Bergen – Bourg-d’Oisans vereint Charme und Gastlichkeit einer Kleinstadt mit der zauberhaften Schönheit der hohen Berggipfel.
Bourg-d’Oisans ist das Eingangstor zum Wildschutzgebiet des Écrins-Nationalparks, des größten und höchstgelegenen der sieben Nationalparks, und gilt als „grüner Ferienort und weißes Bergdorf“, wo man die Kultur der Bergbewohner und deren immense Naturschätze hautnah erleben kann.
Eine kleine Insel der Freude für jedermann, den kleinen sonntäglichen Wanderer, den nach Extremen dürstenden Vorzeigesportler oder den Familienurlauber… Bourg-d’Oisans wartet mit einem breiten und abwechslungsreichen Programm zur Zufriedenheit der Besucher auf.
Heute ist Bourg-d’Oisans ein echtes Mekka für Bergradfahrer, nicht zuletzt aufgrund der prestigeträchtigen Gebirgspässe der Umgebung: Lautaret, Galibier, Croix de Fer, Glandon und natürlich der berühmte Aufstieg nach Alpe-d’Huez.



So ich denke wir haben genug gerdet, wir geben ab zu unseren Live-Kommentatoren!

KM0 Hallo zur 18.Etappe der Tour de France 2008. Ich bin sehr gespannt, was uns heute erwartet. Doch ich darf ihnen sagen, soeben ist der Startschuss gefallen. Die Neutrale Zone wurde durchquert und die fahrer befinden sich jetzt auf dem Weg nach Saint Etienne dem heutigen Zielort.

KM1 Wir haben hier die windgeschwindigkeiten bzw die Temperatur angezeigt bekommen. Wir haben ca. 24-27° und der Wind bläst von rechts mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 10-20 Km/h.

KM2 Bereits nach 10 Kilometern gibt es heute die erste Abfahrt, denn die Fahrer sind ja heute hoch auf den bergen gestartet. Noch haben wir keine Attacke, aber ich denke es ist ist nur noch eine Frage der Zeit bis die ersten fahrer ihr Heil in der Flucht suchen.

KM5 Nach 5 km gibt es jetzt endlich die erste Attacke! Fabian Wegmann. Der deutsche Meister von Gerolsteiner probiert es hier!! Ja das sieht sehr gut aus! Leonardo Bertagnolli von Rock Racing sehe ich da in der Verfolgung, aber auch ein Cofidis fahrer, ein Bouygues Fahrer und ein Columbia Fahrer sehen wir hier ganz vorne.

KM6 Habe ich einen vergessen? Ja tatsächlich der frühere Träger des bergtrikots Elmiger ist noch dabei und Jussi Veikkanen von Chocolade Jacques. Wir haben jetzt hier den Überblick reingereicht bekommen:

Zitat
Tete de la Course
057 LÖVKVIST Thomas (THR)
053 BURGHARDT Marcus (THR)
068 WEGMANN Fabian (GST)
104 HINCAPIE George (BTL)
155 ELMIGER Martin (C.A)
163 FÉDRIGO Pierrick (COF)
191 BERTAGNOLLI Leonardo (ROR)
208 VEIKKANEN Jussi (CHO)



KM10 Es gibt sogar 2 Fahrer vom Team Columbia, die es in die gruppe geschafft haben. Neben dem großen Nachwuchstalent Lökvist hat es auch der Deutsche Markus Burghardt geschafft. Dazu kommen viele alte Bekannte. Pierrick Fedrigo suchte schon öfters sein Glück in der Flucht. Einmal wurde er dabei sogar mit de Etappensieg belohnt. Ein Etappensieg hat Elmiger noch nicht geholt, doch er trug am Anfang der Rundfahrt tagelang das gepunktete Trikot des besten Bergfahrers. Jetzt musste er es ja an den Spanier Anton abgeben. Dazu kommen mit Bertagnolli und Wegmann 2 Fahrer, die auch schon einmal mit einer Gruppe durchkamen.

KM15 Die fahrer befinden sich mitten in der abfahrt und ich kann sagen, dass die gruppe gut wegkommt. Sie können sich hier einen Vorsprung herausfahren, das sieht nicht schlecht aus. Bei KM 43 gibt es dann die erste Sprintwertung.

KM20 Momentan passiert hier nicht viel. In der Abfahrt ist das Feld langgezogen, aber keine Stürze bisher und auch die Ausreißer tuen alles um sich aerodynamischer zu verhalten. Aber wirklich spannend ist die momentane Rennphase nicht.

KM30 Wir befinden uns jetzt an dem Flachstück ca.15km vor der ersen Sprintwertung. Die Gruppe hat ca 1:30 jetzt herausgefahren. Hinten geht aber noch niemand durch die Führung, so dass die Führung immer größer wird im Laufe der Zeit.

Km40 Immer noch ist das Oktett klar vorne. Sie haben mittlerweile einen maximalen Vorsprung von fast 6 Minuten herausgefahren! Das sieht schon ziemlich gut aus, allerdings haben sich noch keine Teams hinten in die Nachführarbeit gestürzt. Gleich kommen wir zum ersten Zwischensprint.

Km42+KM43 Noch 1000 Meter bis zur Zwischenwertung. Die Punkte sehen nicht sehr umkämpft aus und so kann sich George Hincapie 6 holen, Elmiger 4 und Jussi Veikkanen 2.

Zitat
Sprintwertung KM 43
1. 104 HINCAPIE George (BTL) 6 Punkte
2. 155 ELMIGER Martin (C.A) 4 Punkte
3. 208 VEIKKANEN Jussi (CHO) 2 Punkte



KM50 Weiterhin sehr langweiliger Verlauf der Etappe. Es pasiert wirklich noch nix. In ca.30km steht dann die ersten Bergwertung an, vielleicht gibt es dort ja den ersten Nervenkitzel. Ich verabschiede mich in die Werbung und melde mich pünktlich zum Aufstieg zum Col de Parmenie wieder. Übrigens der Vorsprung hat sich jetzt konstan bei 5:30 Minuten gehalten.

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KM71 Gerade vor 500m ging es zum ersten Mal bergauf. Es ist immer noch alles beim Alten zwar ist der Vorsprung minimal geschrumpft auf 5:19, aber das ist alles noch nicht der Rede wert. Während die 8 Fahrer vorne jetzt den Col de Parmenie besteigen, haben wir ein paar Infos vorbereitet. Es geht gleich 5,3km nach oben mit einer prozentualen Durchschnittsteigung von 7%. Wie schon gesagt ein Berg der 3 Kategorie wo es 4,3,2 und einen Punkt zu vergeben ggibt.

KM73 In der Führung sehen wir oft den Deutschen Fabian Wegmann. Er scheint hier noch lockere beine zu haben, auch Bertagnolli, Elmiger und der andere Deutsche Brugahrdt sehen noch sehr gut aus. Während überraschenderweise Lökvist, Fedrigo und Veikkanen schon zu kämpfen haben. Aber sie können noch folgen! Sie beißen nur, aber noch müssen sie nicht abreißen lassen.

KM76 Noch 200m bis zum Gipfel und der Berg ist wirklich nicht drer schwerste und vor allem nicht der längste deswegen haben hier kaum Fahrer ernste probleme.

KM77 Jetzt noch 1000 Meter. Wer holt sich hier die 4 Punkte?

KM78 Es ist nicht Martin Elmiger, sondern der Italiener Leonardo Bertagnolli vor Lökvist, und Veikkanen, die sich doch noch einmal gut reingebissen haben in den Anstieg. Vierter wird Fedrigo von Cofidis.

Zitat
Col de Parmenie KM 78 Kategorie 3
1. 191 BERTAGNOLLI Leonardo (ROR) 4 Punkte
2. 057 LÖVKVIST Thomas (THR) 3 Punkte
3. 208 VEIKKANEN Jussi (CHO) 2 Punkte
4. 155 ELMIGER Martin (C.A) 1 Punkt



KM90 Mittlerweile sind 90km absolviert, also noch gut 100 bis ins Ziel. Der Vorsprung ist wieder ein wenig angewachsen auf knappe 6 Minuten, das liegt daran, dass das Feld gerade eine ruhige Phase eingelegt hat. Manche treten mal aus und lassen Druck ab. Der Rest unterhält sich und entspannt ei bisschen. Ist das die Ruhe vor dem Sturm?

KM100 Nun sind 100km absolviert. Das Feld hat wieder an Fahrt aufgenommen. Auch Rabobank lässt sich jetzt häufiger mal in der Führung sehen. Der Vorsprung bleibt aber konstant bei 5:55min.

KM105 Gleich wird ein kleiner Hügel zu überwinden sein. Keine große Hürde für fitte Fahrer....

KM110 Doch gerade ssage ich es...!!!! Thomas Lökvist muss abreißen lassen. Der Schwede ist hier der erste, der am kleinen Hügel seine Mitstreiter ziehen lassen muss und auch Pierrick Fedrigo und Jussi Veikkanen haben jetzt enorme Probleme un verlieren den Anschkuss. Eben an der ersten Bergwertung hatte es sich angegkündigt, jetzt ist es passiert. Pierrick Fedrigo, Jussi Veikkanen und Thomas Lökvist müssen abreißen lassen und sie bleiben fast stehen. Das ist echt der hammer.

KM115 Ich bin immer noch geschickt von dem Einbruch der 3 starken Fahrer. Wie kann ich mir das erklären? Eigentlich nur mit fehlender Fitness. Lökvist hatte es schon einmal probiert bei der Tour und Fedrigo schon mehrmals und auch Veikkanen hatte sich schon versucht, aber dann hier so einzubrechen, das überrascht mich schon.

KM130 Der kleine Anstieg trägt also seine Spuren und das Trio hhat jetzt eine gute Minute auf die verbliebenen 5 Ausreißer an der Spitze verloren. Noch ca 30km haben wir bis es zum schwersten Berg heute geht. Ein Berg der 2.kategorie, doch dazu nach der Werbepause mehr.

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KM150 Da sind wir auch schon wieder! Die 5 Ausreißer befinden sich jetzt im Anstieg zum schwersten berg der heutigen Etappe, dem Croix de Montvieux. Wie schon öfters erwähnt ein Berg der 2.Kategorie, wo es für die ersten 6 Punkte gibt. Der Anstieg ist lang mit fast 14 km, dabei geht es nur durchschnittlich 4.7% nach oben. Also ein anstieg bei dem die Länge wichtiger ist als die steigung. Wer kann hier noch vorne dabeibleiben? Wer muss abreiße lassen? und vor allem gibt es Attacken aus dem Feld heraus?

KM155 Jetzt sind die fahrer hier mitten drin im Berg. Elmiger hat auch schon Probleme. bertagnolli sieht sehr gut aus, auch Hincapie und wegmann haben hier noch einen lockeren Gesichtsausdruck!

160km Während die 5 Ausreißer nur noch 3000 Meter bis zur Bergwertung haben, fährt das Feld hinten gerade in den Berg rein. wir können gespannt sein, was dort passiert. Deswegen teilen wir das Bild schnell in 2 Gruppen.

Ausreißer Die Ausreißer haben nur noch 2000m bis zum Gipfel, weiterhin harmoniert die gruppe recht gut, auch wenn es elmiger nicht mehr schafft durch die Führung zu gehen. Er hängt am Ende der gruppe und muss schon ganz schön kämpfen.

Dahinter fährt das Trio übrigens sehr locke. Se haben noch eine gute Minute Vorsprung auf das Feld und ca. 2 Minuten Rückstand auf die 5 Führenden.

Feld Rabobank hat hier die Tempoarbeit übernommen. Sie fahren natürlich ganz klar für Menchov, doch was planen sie hier? Das Feld übrigens befindet sich gerade 5km vor dem Gipfel. mal sehen was da noch passiert.

Ausreißer Die letzten 1000 Meter sind angebrochen. Wegmann an der Spitze, dahinter Hincapie, Bertagnolli und Burghardt. Elmiger hält noch den Anschluss, aber das sieht wirklich nicht mehr frisch aus.

Feld Der Berghelfer Robert Gesink geht jetzt in die Führung. Was schlägt der denn hier für ein Tempo an??? Er versucht zu sieben!! Aber das sieht nicht sehr gut aus. Zwar ist er immer noch an der Spitze, aber es gibt wirklich keine Fahrer noch nicht mal die Sprinter, die hier ernst zu nehmende Probleme haben.

Ausreißer Die letzten Meter. Gleich haben sie es geschafft.

Feld ATTACKE!!! Jetzt wissen wir was Rabobank vor hatte. Gesink versuchte die attacke von Menchov vorzubereiten. Jetzt hat er hier attackiert und Contador und Evans springen hinterher. Was ist das denn hier? Das hätte ich nicht erwartet. Doch dieser Antritt gefällt dem Team CSC und Ag2r gar nicht. Sie schicken sofort Fahrer in die Führung und wollen das Trio zurückholen. Das gelingt noch nicht ganz, doch das wird sehr schwer für die 3 gegen die Übermacht CSC.

Ausreißer Die Ausreißer haben gerade den Berg überquert. Leonardo Bertagnolli hat sich erneut die 10 Punkte geholt. Dahinter folgt Hincapie, dann Wegmann und dann Burghardt. Auf Platz 5 kommt Wegmann. Die letzten Punkte bekommt Lökvist. Apropo Lökvist! Lökvist, Fedrigo und Veikkanen haben schon einen Rückstand von 2:31 auf die Führenden 5. Das heißt auch, dass das....

Feld nicht mehr lang braucht bis zum Gipfel! Nein, sie haben es auch gleich geschafft. Der Angriff von Menchov, Contador und Evans ist wie erwartet verpufft. Es war ein Versuch wert, aber CSC und die anderen Teams der favoriten haben aufgepasst und sofort nachgeführt. Jetzt gehen auch sie über den Berg. Das geschlossene Feld mit genau 3 Minuten Rückstand auf das Quintett an der Spitze und mit 30 Sekunden Rückstand auf das Verfolgertrio.

Zitat
Croix de Montvieux KM 163 Kategorie 2
1. 191 BERTAGNOLLI Leonardo (ROR)10 Punkte
2. 104 HINCAPIE George (BTL) 9 Punkte
3. 068 WEGMANN Fabian (GST) 8 Punkte
4. 053 BURGHARDT Marcus (THR) 7 Punkte
5. 155 ELMIGER Martin (C.A) 6 Punkte
6. 057 LÖVKVIST Thomas (THR) 5 Punkte




KM165 Es sind noch 21KM zu fahren. Die Ausreißer haben einen Vorsprung von nur noch knapp 2 Minuten, denn hinten im Feld gehen jetzt mehrere Sprinterteams durch die Führung! Das ist durcaus realisisch, denn ich glaube nicht, dass Sprinter am letzten Hügel abgehängt werde können.

KM170 STURZ!!! Ach du ****** Sturz von Haimar Zubeldia. Es ist bisher nicht seine Tour und dann auch noch so etwas! Er rast in der Abfahrt in die Bande rein und fällt kopf über den Hang hinunter. Das sah sehr gefährlich aus. Doch das reicht noch nicht. Er hat sogar noch Leute mit sich gezogen!
Fillippo Pozzato ist ebenfalls gestürzt, auch Max Van Heeswijk, David Zabriskie, Oscar Sevilla und den ehemaligen Mann in Gelb Sandy Casar hat es erwischt. Das ist sehr ägrgerlich und bestimmt auch schmerzhaft.

Ich habe sofort einen sportlichen leiter gefragt, was denn nun mit Zubeldia sei:

Zitat
Es sah böser aus, als es war. Er ist bei Bewusstsein, hat Prellungen udn eventuell einen Schlüsselbeinbruch, doch wir sind froh, dass es nur so etwas ist. Er hatte Glück im Unglück. Die Tour ist auf jeden Fall für ihne gelaufen!



KM175 Gelaufen ist die Tour auch für David Zabriskie und Max Van Heeswijk. Sie habne soeben aufgegebn, genauso wie Zubeldia. Wir wünschen allen gute Besserung.

KM177 Gleich ist auch die Abfahrt geschafft, leider eben mit tragischen Stürzen. Wir haben die Informartion bekommen, dass die restlichen fahrer wie Pozzato, Sevilla, Casar und co weiterfahren können. Doch sie werden mit Sicherheit Rückstand ins Ziel bringen. Das Trio wurde von dem Feld auch eingeholt und sie wurden sofort durchgereicht.

KM178 Nur noch 18km zu fahren. Der Vorsprung der Ausreißer beträgt ur noch 1:24. Sie haben sie jetzt an der langen leine, wann werden sie sie einholen, ist hier nur noch die Frage?

KM180 So die Abfahrt ist vorbei, gleich in einem guten Kilometer gibt es die zweite Sprintwertung.

KM181,5KM So die Sprintwertung wurde passiert. Burghardt holt sich die 6 Punkte vor Hincapie und dem einigermaßen wiedererstarkten Elmiger.

Zitat
Sprintwertung KM 181,5
1. 053 BURGHARDT Marcus (THR) 6 Punkte
2. 104 HINCAPIE George (BTL) 4 Punkte
3. 155 ELMIGER Martin (C.A) 2 Punkte



KM185 Nur noch gute 10 Kilometer bis ins Ziel und der Vorsprung beträgt immer noch 1:02. Eigentlich dürfte das für die Sprinterteams kein problem sein, doch wir denken dran gleich gibt es den letzten Anstieg, anaj was heißt anstieg ein Hügel ist es.....

Km186 Es geht nur 4.3km nach oben bei einer läppischen Steigung von 3.2%. Folgedessen hat der Anstieg die Kategorie 4.

KM187 Noch 9 Kilometer zu fahren, noch 1000m bis zum Gipfel des letzten Anstieges. Elmiger muss jetzt wieder ein bisschen abreißen lassen, aberr das sind höchstens 10-15 Meter.

KM188 Die 5 Ausreißer haben jetzt auch den letzten Anstieg bewältigt. Die letzten 3 Bergpunkte bekommt wieder Bertagnolli vor Wegmann und Elmiger, der hier scheinbar unglaubliche Kraftreserven hat.

Zitat
Cote de Sorbiers KM188
1. 191 BERTAGNOLLI Leonardo (ROR) 3 Punkte
2. 068 WEGMANN Fabian (GST) 2 Punkte
3. 155 ELMIGER Martin (C.A) 1 Punkt



KM190 Jetzt wird es ernst. Nur noch 6 Kilometer und der Vorsprung beträgt nur noch 25 Sekunden. Die Sprinterteams weiter an der Spitze, aber die Ausreißer wollen sich noch nicht geschlagen geben!! Attacke Hincapie!! Der Bouygues Mann probiert es und jetzt iste s doch um Elmiger geschehen. Er muss abreißen lassen, also nur noch ein Quartett vorne mit Wegmann, Bertagnolli, Burghardt und Hincapie

KM192 Die letzten 4000Meter sind angebrochen. Die Verzweiflungsattacke hat noch einmal ein bisschnen was rausgeholt, aber es sind nur noch 6 Sekunden. Das Feld sieht die ausreißer schon vor sich und ich denke jetzt steht es praktisch fest, dass es einen Sprint Royale einen Massensprint hier und heute gibt. Übrigens sind noch alle Sprinter vorne dabei, zumindestens haben wir keinen gesehen, der zurückgefallen ist.

KM193 Nur noch 5 Sekunden und nur noch 3km zu fahren. ATTACKE WEGMANN!!! Der Deutsche Meister probiert es nochmal!!! Burghardt, Hincapie und Bertagnolli haben aufgegeben!! Sie werden jetzt abald vom Feld geschluckt.

KM194 Aber das ist ja der absolute Hammer!! Wo nimmt der Wegmann die Kräfte her, nach 2 1/2 wochen Tour de France. Er hat hier erneut attackiert und konnte seinen Vorsprung auf fast wieder 15 Sekunden aufbauen.

KM195 Flame Rouge!!! Nur noch 1000 Meter. Das Feld kommt immer näher. Die Sprinterteams formieren sich langsam, Wegmann verliert Sekunden um Sekunde, Meter um Meter, das sind vllt noch 30-35m die er hat. Mann wird das knapp, das hätte ich nicht mehr gedacht.

KM196 Die letzen Meter!!!! Ciolek ist weit vorne im Sprint, Cavendish und Förster kämpfen ebenfalls um den Sieg. Wegmann immer noch vorne vllt mit 2-3m immer noch. Die allerletzten Meter. Wegmann oder die Sprinter??????

ZIEL FABIAN WEGMANN gewinnt die 18.Etappe der Tour de France. Das darf ja wohl nicht wahr sein. Der absolute Hammer!!! Was für eine Leistung des Mannes von gerolsteiner. Er gab nie auf und am Ende verschätzten sich die sprinterteams und diese Gunst der stunde nutze Wegmann und jetzt kann er hier jubeln.

Zweiter wird übrigens Gerald Ciolek, doch der schlägt aufs Lenkrad und ist sauer auf Gott und die welt. Das wäre heute die perfekte Chance gwesen, doch er und seine Sprinterkollegen bzw deren Team haben versagt. Dritter wird Mark Cavendhsih vor Robert Förster und Hushovd auf 5.

Sechster wird Gilbert, Siebter Freire, Achter Nazon, neunter Duque und die Top 10 komplettiert der Australier Robbie McEwen.
Ich darf mich vrabschieden von dieser am Ende packenden Etappe. Ich bin ganz geschwitzt und geh jetzt erstmal duschen.

Wir können uns auf die morgige etappe freun und ich wünsche ihnen jetzt schon Viel Spaß!

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#23

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 15.12.2008 19:40
von Schnurer | 838 Beiträge

Etappe 19

Guten Tag und herzlich Willkommen zur 19. Etappe der Tour de France 2008. Ich melde mich hier mitten aus Frankreich, ja unser heutiges Etappenziel gilt sogar als geographischer Mittelpunkt von Frankreich. Aber soweit sind wir noch lange nicht, noch befinden sich die Fahrer in der Stadt Roanne, die zum ersten Mal einen Tour de France Etappenstart ausrichtet.


Zitat
Zu Roanne ist zu sagen:
Das wegen seiner Troisgros genannten Barette sowie seiner Textilwaren und renommierten Marken weltberühmte Roanne hat sich auch auf die Maschinenindustrie spezialisiert, wobei der Panzer vom Typ Leclerc deren wohl bekanntestes Produkt ist.
Die am Loire-Ufer erbaute Stadt verbindet Altstadt mit Fußgängerzonen und einem Segelhafen und gibt sich kulturell, elegant und festlich.
Die Loire durchquert an dieser Stelle das gleichnamige Departement. Nachdem der launische Fluss Schluchten gegraben und den See von Villerest und den Canal Tranquille mit Wasser versorgt hat, setzt er seine majestätisch anmutende Reise fort.
Diese aufgrund ihres religiösen Erbes als Hochburg der Sakralkunst geltende Gegend war die Heimat vieler Adeliger, wie die zahlreichen Schlösser belegen. Das am Schnittpunkt von Burgund, Auvergne und Großraum Lyon liegende Roanne hat eine beeindruckende architektonische Vielfalt zu bieten.
Während des Aufenthaltes erliegt der Besucher dem Charme der Bauten und des ländlichen Erbes dieser Region.
Das gastfreundliche Roanne lädt ein zu einer Entdeckungsreise durch sein Museum, seine architektonischen Schätze, seine Mediathek, seinen Hafen, seine berühmte Gastronomie und seine einladenden Geschäfte.
.



Der Himmel ist leicht bewölkt. Es sit angenehm warm und es weht ein leichter Wind aus Nordnordwest. Für die Fahrer heißt das, dass der Wind ihnen von rechts vorne ins Gesicht weht.


Und das meint Procycling:

Zitat
Das realtiv zackige Profil vermittelt einen verzerrten Eindruck davon, wie diese Etappe ausgehen dürfte. Ausreißer sind garantiert, aber die Aufmerksamkeit sollte wieder ganz den Sprintern gelten, falls sie und ihre Helfer es in ausreichnender Anzahl über die Alpen geschafft haben. Die schnellen Männer werden den Ton angeben, wenn das Grüne Trikot zu diesem Zeitpunkt noch nicht in festen Händen ist.



Hier nochmal das Profil



Jetzt gehen wir ins Rennen. Christian Prudhomme hat soeben die weiße Flagge geschwenkt. Aber noch gibt es keine Attacken.

So jetzt sind fünf Kilometer gefahren und da kommt die Attacke von Phillippe Gilbert. Oliver Zaugg geht auch mit. Die beiden können sich jetzt vom Hauptfeld lösen.

Acht Likoemter jetzt gefahren. Vorne sind immerncoh die beiden Ausreißer. Im Hauptfeld gibts jetzt erneut Attacken.
Es ist Ruslan Iwanow. Ihm folgen Gerdemann, Moncoutie sowie die beiden Bouybgues Telecom Fahrer Moinard und Garate.

Etwas weiter hinten sehe ich auch noch Caisse d'Epargne und Silence-Lotto. Auch ein Chocolade Jaques Fahrer versucht sich zu lösen.... Aber ne das Hauptfeld hat ih nschon wieder geschluckt.



Zitat
aktuelle Rennsituation

Téte de la course:

187 GILBERT Philippe (FDJ) 05.07.1982
069 ZAUGG Oliver (GST) 09.05.1981

Poursuivant:+0:15 Min.

103 GARATE Juan-Manuel (BTL) 24.04.1976
105 MOINARD Amael (BTL) 02.02.1982
042 CHAVANEL Sylvain 30.06.1979
013 ARROYO DURAN David (SIL) 07.01.1980
055 GERDEMANN Linus (THR) 16.09.1982
037 MONCOUTIE David (ALM) 30.04.1975
194 IWANOW Ruslan (ROR) 18.12.1973

Peloton:+0:30 Min.




So Zaugg und Gilbert warten jetzt auf ihre sieben Verfolger. Es macht auch wenig Sinn, jetzt Kräfte zu verschleudern. Da hat die Gruppe um Gerdemann und Chavanel auch schon aufgeschlossen.Damit haben wie nun eine neunköpfige Spitzengruppe vorne.


Zitat
Die Spitzengruppe im Überblick


187 GILBERT Philippe (FDJ) 05.07.1982
103 GARATE Juan-Manuel (BTL) 24.04.1976
105 MOINARD Amael (BTL) 02.02.1982
069 ZAUGG Oliver (GST) 09.05.1981
042 CHAVANEL Sylvain 30.06.1979
013 ARROYO DURAN David (SIL) 07.01.1980
055 GERDEMANN Linus (THR) 16.09.1982
037 MONCOUTIE David (ALM) 30.04.1975
194 IWANOW Ruslan (ROR) 18.12.1973




Jetzt werden wir ihnen die einzelnen Fahrer etwa genauer vorstellen, da wir jeden Tag neue Zuschauer und auch Zuschauerinnen vor dem Bildschirm begrüßen dürfen.


Zitat
194 Ruslan Iwanow
Ruslan Iwanow ist der erfahrenste fahrer in diser Gruppe. Er fährt für Rock racing, die auch erst seit kurzem einen guten manager an Land gezogen haben. Er ist wohl der Fahrerfuchs in dieser gruppe und sollte die gruppe tatsächlich durchkommen, darf man ihn ganz sicher nicht außer Acht lassen.




Zitat
037 David Moncoutie
Nach langen Verletzungssorgen scheint Moncoutie bei dieser Tour wieder gut in Form zu sein. Mit bisher zwei Etppensiegen bei der Tour gehört er zu den Lieblingen der französischen Fans. Nach der Tour wird er zum Team Bouygues Telecom wechseln.




Zitat
187 GILBERT Philippe (FDJ)
Der Belgier in Diensten von FDJ gilt als ein Riesentalend für die klassischen Rennen. Ob auf Kopfsteinpflaster oder auf hügeligem Terrain, er zählt in beiden Bereichen zu den Favoriten. Vielleicht braucht er noch ein, zwei Jahre um auch bei den Klassikern über 250 km zu überzeugen.



Zitat
055 GERDEMANN Linus
Mit dem elften Platz beim Giro 2008 hat Linus Gerdemann entgültig die Stellung als größtes deutsches Talent für Rundfahrten von Markus Fothen übernommen, der bei Gerolsteiner im moment stagniert.



Zitat
103 GARATE Juan-Manuel
Juanma Garate fährt eher unauffällig, jedoch schließt das gute Leistungen nicht aus. So ist er schon beinahe Dauergast unter den Top 10 bei Giro doer Vuelta.



Zitat
013 ARROYO DURAN David
Der Bergfloh suchte dieses Jahr eine Veränderung und ist zu Silence Lotto gehümpft. Bei dieser Tour unterstützt er Evans. Vielleicht darf er bei der Vuelta auf eigene Kappe fahren, es sei denn Pereiro oder sogar Evans melden eigene Interessen beim Teamamanger Windowsfenster an.



Zitat
042 CHAVANEL Sylvain
Mit seiner Rolle als agressiv fahrender Ausreißer hat sich der ältere Bruder von Sebastien Chavanel einen festen PLatz in den Herzen vieler französischer Fans erkämpft. Aber ob das reicht um der bestbezahlte Fahrer Frankreichs zu sein. Entscheiden sie selbst.



Zitat
069 ZAUGG Oliver
Der junge Schweizer, Baujahr 1981, hat sich bei Gerolsteiner beständig weiterentwickelt und ist jetzt keine Überraschung mehr, wenn er weit vorne auf bergigem Terrain ankommt.



Zitat
105 MOINARD Amael
Der junge Franzose musste bisjetzt viel im Rennstall Bouygues Televom arbeiten. Dabei ist er ein guter Rundfahrer, sofern man ihm die Freiheit dazu gibt.



So nach dieser kleinen Vorstellungsrunde werfen wir doch mal wieder eine nBlick auf die Rennsituation.

Zitat
aktuelle Rennsituation

Téte de la course:

187 GILBERT Philippe (FDJ) 05.07.1982
103 GARATE Juan-Manuel (BTL) 24.04.1976
105 MOINARD Amael (BTL) 02.02.1982
069 ZAUGG Oliver (GST) 09.05.1981
042 CHAVANEL Sylvain 30.06.1979
013 ARROYO DURAN David (SIL) 07.01.1980
055 GERDEMANN Linus (THR) 16.09.1982
037 MONCOUTIE David (ALM) 30.04.1975
194 IWANOW Ruslan (ROR) 18.12.1973


Peloton:+3:15 Min.




Wir kommen jetzt zur ersten Bergwertung des Tages, allerdings rollen die Ausreißer nur über die Kuppe, keinen Fahrer

scheinen die Punkte ernsthaft zu interessieren.

Zitat
B E R G W E R T U N G 1 :
1. 037 MONCOUTIE David (ALM) 4 Punkte
2. 105 MOINARD Amael (BTL) 3 Punkte
3. 103 GARATE Juan-Manuel (BTL) 2 Punkte
4. 013 ARROYO DURAN David (SIL) 1 Punkt




Ah eine sehr nette Statistik wird uns gerade von unsere Kollegen reingereicht. Sie zeigt an, welcher Fahrer in der

Spitzengruppe wieviel gearbeitet.

Zitat
Führungsarbeit:

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
 
 
[b]187[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/belgien.jpg[/img] GILBERT Philippe (FDJ) 05.07.1982 [b]12%[/b]
[b]103[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/spanien.jpg[/img] GARATE Juan-Manuel (BTL) 24.04.1976 [b]8%[/b]
[b]105[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/frankreich.jpg[/img] MOINARD Amael (BTL) 02.02.1982 [b]12%[/b]
[b]069[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/schweiz.jpg[/img] ZAUGG Oliver (GST) 09.05.1981 [b]10%[/b]
[b]042[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/frankreich.jpg[/img] CHAVANEL Sylvain (GCE) 30.06.1979 [b]12%[/b]
[b]013[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/spanien.jpg[/img] ARROYO DURAN David (SIL) 07.01.1980 [b]15%[/b]
[b]055[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/deutschland.jpg[/img] GERDEMANN Linus (THR) 16.09.1982 [b]13%[/b]
[b]037[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/frankreich.jpg[/img] MONCOUTIE David (ALM) 30.04.1975 [b]7%[/b]
[b]194[/b] [img]http://www.gin-n-juice.com/flags/moldawien.jpg[/img] IWANOW Ruslan (ROR) 18.12.1973 [b]11%[/b]
 









Auch bei der zweiten Bergwertung sprintet kein Fahrer für die Punkte, alle sind damit beschäftigt den Vorsprung

auszubauen.

Zitat
B E R G W E R T U N G 2:
1. 013 ARROYO DURAN David (SIL) 3 Punkte
2. 042 CHAVANEL Sylvain (GCE) 2 Punkte
3. 187 GILBERT Philippe (FDJ) 1 Punkt





Zitat
aktuelle Rennsituation

Téte de la course:

187 GILBERT Philippe (FDJ) 05.07.1982
103 GARATE Juan-Manuel (BTL) 24.04.1976
105 MOINARD Amael (BTL) 02.02.1982
069 ZAUGG Oliver (GST) 09.05.1981
042 CHAVANEL Sylvain 30.06.1979
013 ARROYO DURAN David (SIL) 07.01.1980
055 GERDEMANN Linus (THR) 16.09.1982
037 MONCOUTIE David (ALM) 30.04.1975
194 IWANOW Ruslan (ROR) 18.12.1973


Peloton:+8:05 Min.



Wir haben soeben die Verpflegungszone hinter uns gebracht. Der Vorsprung kippt jetzt das erste Mal im Laufe des Rennens. Er wird nicht mehr größer sondern verringert sich jetzt. Im Hauptfeld machen jetzt Astana, CSC und Cofidis die Tempoarbeit. Acqua e Sapone schicktg auch ab und zu einen Fahrer durch die Führung. Ob das für die Ausreißer reicht?

Auch die erste Sprintwertung folgt jetzt. Die Sprintwertung schien schon entschieden, dann gab es allerdings einen schweren Sturz von Filippo Pozzato auf der gestrigen 18. Etappe. Deshalb ist es fraglich on, noch weitere Punkte für ihn dazu kommen. Für die Spitzengruppe ist dies allerdings nicht von Bedeutung, sie fahren einfach über die Wertungslinie
ohne dabie auf die Punkte zu achten.

Zitat
Sprintwertung 1 :
1. 187 GILBERT Philippe (FDJ) 6 Punkte
2. 194 IWANOW Ruslan (ROR) 4 Punkte
3. 055 GERDEMANN Linus (THR) 2 Punkte




Wir befinden uns jetzt am längeren Anstieg, der jedoch nicht mit einer Wertung für das Bergtrikot versehen ist.
An der Spitze dees Hauptfeldes macht das dänische CSC Team jetzt richtig Druck. Sie wollen wohl ein paar schwächere

Sprinter abhängen.

ATTACKE in der Spitzengruppe. Sylvain Chavanel attackiert jetzt. Gilbert und Arroyo setzen nach. Chavanel möchte anscheinend ein paar Kollegen loswerden. Ob das die richtige Taktik ist?? Ein Moncoutie oder auch Gerdemann hätten am Berg bestimmt noch für etwas Tempo sorgen können.
Auf jedenfall sind jetzt Moinard und Iwanow geschlagen sie können nicht mehr. Die zwishcen deisen beiden Gruppen befindet sich die anderen vier Fahrer.


Jetzt wird die nächste Sprintwertung abgenommen. Es kommt zu folgendem Ergebnis.

Zitat
Sprintwertung 2 :
1. 187 GILBERT Philippe (FDJ) 6 Punkte
2. 194 IWANOW Ruslan (ROR)4 Punkte
3. 013 ARROYO DURAN David (SIL) 2 Punkte




Moinard und Iwanow wurden mittlerweile vom Hauptfeld geschluckt und auch für ihre sieben ehemaligen Wegbegleiter, die in

zwei Gruppen vor dem Feld unterwegs sind, sieht es nicht gut aus.

Zitat
aktuelle Rennsituation 20 Kilometer vor dem Ziel

Téte de la course:

187 GILBERT Philippe (FDJ) 05.07.1982
042 CHAVANEL Sylvain 30.06.1979
013 ARROYO DURAN David (SIL) 07.01.1980

Poursuivant:+1:11 Min.
055 GERDEMANN Linus (THR) 16.09.1982
037 MONCOUTIE David (ALM) 30.04.1975
103 GARATE Juan-Manuel (BTL) 24.04.1976
069 ZAUGG Oliver (GST) 09.05.1981

Peloton:+1:45 Min.



Bevor es jetzt in die unmittelbare Entscheidung geht, hier noch ein paar Infos zur Zielstadt, des heutigen Tages. Montluçon hat 44 000 Einwohner und war bisjetzt fünfmal Etappenstadt der Tour. 1953 war der erste Sieger hier Wout Wagtmans. Der bisherig letzte Sieger war der Belgier Serge Baguet, der damals aus einer Spitzengrupppe noch vor dem heranrasenden Feld retten konnte. Er fuhr damlas für den Lotto - Rennstall und hat 2007 seine Karriere beendet.

Zitat
Das im Herzen Frankreichs liegende Montluçon, die zweitgrößte Stadt in der Auvergne, hat es verstanden, seine prachtvolle Vergangenheit zu bewahren, die Zeit der industriellen Revolution zu meistern und in das neue Jahrhundert einzutreten.
Die mittelalterliche Stadt im Schatten des Schlosses der Herzöge von Bourbon öffnet dem Betrachter mit ihren Kopfsteinpflastergassen und Fachwerkhäusern die Türen zur Geschichte Frankreichs.
Die vom Fluss Cher durchquerte Stadt unmittelbar vor den Knicklandschaften von Bourbon besticht durch einige Vorzüge:

Freizeitaktivitäten im Überfluss (Kanu, Golf, Wassersport...), hochwertige Kultur- und Sportinfrastrukturen.
Das neu erblühte Montluçon hat ein Programm zur Stadtsanierung und Denkmalinstandsetzung aufgelegt. Ferner hat sich die Stadt ein Wassererholungszentrum zugelegt.
Was Sie nicht verpassen sollten:
- Die Ausstellung Les fêtes de la musique im Schloss der Herzöge von Bourbon.
- Den Fonds für moderne Kunst, der die größten zeitgenössischen Künstler ausstellt.
- Der Karneval von Bœuf-Villé im Frühjahr und das Mittelalterfestival im Sommer.




Noch 15 Kilometer: Es geht nochmal bergauf. Wird hier nochmal ein Fahrer aus der Spitzengruppe attackieren?? JAAA, Chavanel versucht es nochmal. Wieder setzt Gilbert nach. Für Arroyo sit die Sache allerdings gelaufen. Er fällt zurck. Wahrscheinlich ist er geschlaucht von der vielen Tempoarbeit während der Bergetappen.

Das Hauptfeld holt jetzt die Gruppe um Gerdemann, Moncoutie, Garate und Zaugg wieder ein. 40 Sekunden fehlen dem Hauptfeld noch auf die Ausreißer.

Zitat
aktuelle Rennsituation 12 Kilometer vor dem Ziel

Téte de la course:

187 GILBERT Philippe (FDJ) 05.07.1982
042 CHAVANEL Sylvain 30.06.1979


Poursuivant0:17 Min.
013 ARROYO DURAN David (SIL) 07.01.1980

Peloton:+0:40 Min.





Noch 10 Kilometer: Jetzt wird Arroyo eingeholt. Gilbert und Chavanel scheinen unterwegs Kräfte gespart zu haben. Sie halten den Vorsprung ziemlich konstant. Er leigt jetzt bei 35 Sekunden.

Noch 5 Kilometer: Der Vorsprung wird und wird nicht kleiner. Halt immer nur ein Stück. Erleben wir das gleiche Spiel wie gestern, als sich Fabian Wegmann lange genug gegen das Hauptfeld wehren und am Ende siegen konnte. Wie schon gesagt Serge Baguet hat es vorgemacht, wie man hier dem Peloton ein Schnippchen schlägt.

Noch 2,5 Kilometer: 20 Sekunden jetzt noch. ICh lege mich mal fest. ICh sage die Ausreißer kommen hier durch. Die Sprinterteams scheinen nicht mehr die frischesten zu sein. Während Gilbert und Chavanel jetzt die letzten Kräfte mobilisieren.

Der letzte Kilometer: Gilbert und Chavanel immernoch vorne. Ich denke Gilbert ist der stärkere Sprinter, obwohl Chavanel auch schon eiige eins zu eins Situationen dieses Jahr gewinnen konnte. Dahinter bilden sich zwei Züge, einer von Silence - Lotto für Ciolek. An dessen Hinterrad hängt Freire auch Duque und Feillu kann ich erkennen. Der zweite Zug ist für McEwen don Cofidis mit Cavendish und Förster hinten dran. Aber diser Zug schläft ein. Cofidis muss McEwen jetzt wieder nach vorne fahren. Während Feillu jetzt los sprintet. Die.. OHH das wird doch noch spannend Chavanel, Gilbert oder ein Sprinter. Gilbert jetzt vorne Chavanel geschlagen... Aber da kommen Ciolek und Hushovd. Wer
schafft es??? Ciolek gewinnt. Au war das knapp zwischen den Aureißern. Zweiter wird Hushovd vor Freire und dann schon Gilbert. Chavanel schafft es auf den siebten Platz.




Die Top 20 im Überblick:
02. Hushovd
03. Freire
04. Gilbert
05. McEwen
06. Duque
07. Cavendish
08. Chavanel
09. Förster
10. Feillu


Wir verabschieden uns mit einem Blick auf das Stadtzentrum von Montluçon. Morgen wird die Entscheidung um den Gesamtsieg, beim Zeitfahren fallen.
Servus, Adieu und Tschüss
sagt ihr, euer freire!

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#24

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 15.12.2008 19:41
von Schnurer | 838 Beiträge

Hallo und herzlich Willkommen zur 20. Etappe der Tour de France. Heute steht das obligatorisch letzte Zeitfahren auf dem Programm. Nachdem die Sprintspezilisten gestern noch einmal zugreifen durften, sind heute die Zeitfahrer und Klassementfahrer an der Reihe. Uns erwartet am heutigen Nachmittag eine geballte Schlacht um die Sekunden, denn das Zeitfahren ist die letzte Chance Zeit gutzumachen. Aber bevor uns die ersten Livebilder erreichen schauen wir kurz auf das Gesamtklassement.

Zitat



1 Cadel Evans SIL 00:00:00
[/color]
2 Alberto Contador AST 00:00:30
3 Carlos Sastre A2R 00:01:14
4 Denis Menchov RAB 00:01:51
5 Andy Schleck CSC 00:02:03
6 Andreas Klöden BTL 00:05:46
7 Alejandro Valverde GCE 00:05:57
8 Kim Kirchen THR 00:07:06
9 Oscar Pereiro SIL 00:08:14
10 Michael Rogers THR 00:15:17




Wir sehen also einen minimalen Abstand zwischen Evans und Contador, gerade einmal 30 Sekunden, die dem Australier das Gelbe Trikot sichern. Aber dennoch ist ein Kampf zwischen den beiden nicht zu erwarten, denn wie unsere Experten wissen, ist Evans ein geachteter Zeitfahrer. Auch das Abschlusszeitfahren aus dem letzten Jahr spricht gegen Contador, der damals 78 Sekunden auf Evans verlor. Auf den Plätzen Zwei und Vier stehen mit Sastre und Andy Schleck zwei schwächere Zeitfahrer, die aber kaum aus den Top5 fallen können. Denn Klöden ist mit drei Minuten abgeschlagen und muss auf Fehler bei der Konkurrenz hoffen. Dahinter der Spanier Valverde, der aufpassen muss, dass er nicht gleich zwei Plätze zürck fällt, denn mit Kirchen und Pereiro folgen zwei stärkere Zeitfahrer. Michael Rogers wird seinen 10. Platz wahrscheinlich nicht ausbauen können.

Nun schauen wir noch kurz auf das Profil der heutigen Etappe



Gestartet wird im Örtchen Cérilly, das mit 1.568 Einwohner zum ersten Mal Etappenort ist.
In Zentralfrankreich gilt Cérilly als touristischer Anziehungspunkt im Departement Allier.
Seine romanische Kirche datiert aus dem 11. Jahrhundert und ist dem Heiligen Martin geweiht. Sie zieht die Blicke der Betrachter wegen ihres merkwürdigen dreistöckigen Kirchturmes auf sich und beherbergt ebenfalls eine bewundernswerte Grablegungsszene aus dem 17. Jahrhundert.
Die Stadt Cérilly zählt viele Söhne, die ihre Spuren in der Geschichte hinterlassen haben, wie der Naturalist François Péron, der Graveur und Maler Marcellin Desboutin, oder der Schriftsteller Charles-Louis Philippe, der sich selbst sinngemäß als „ersten einer Armenrasse, der sich in Belletristik versuche“ bezeichnete. Jean Giraudoux lebte auch in Cérilly, wo sein Vater als Steuereinnehmer arbeitete.
Die Wirtschaft in Cérilly entwickelt sich rund um die Lebensmittelindustrie dank der Aufzucht der weißen Rinderrasse charolais aus Burgund.
Wegen der Nähe zum bewaldeten Gebirgsmassiv Tronçais, das sich auf mehr als 10 000 Hektar erstreckt, bezieht Cérilly seine wirtschaftliche Vitalität insbesondere aus der Forstbewirtschaftung. Das hochgeschätzte Eichenholz verarbeitet man zu Daubenholz, das der Herstellung von Fässern dient, die wiederum Qualitätsweinen und -spirituosen wie Bordeaux und Cognac vorbehalten sind.

Das wellige Profil sollte den reinrassigen Zeitfahreren nicht allzu viele Probleme bereiten, aber nach drei Wochen harter Arbeit sind Überraschungen vorprogrammiert. Nach 53KM und zwei Zeitmesspunkten überqueren die Fahrer das Ziel in der Stadt Saint-Amand-Montrond, die schon vor sieben Jahren Lance Armstrong als Etappensieger begrüßen durfte.

Saint-Amand-Montrond ist in der Römerzeit entstanden. Äußerst früh herrschte bereits reges Treiben in der Stadt, und die Römer ließen hier ihre Straße Clermont-Néris-Bourges verlaufen. Später erfuhr Saint-Amandle-Chastel eine Blütezeit im Schatten des Schlosses auf dem Burghügel unweit der im 12. Jahrhundert errichteten Pfarrkirche. Im Laufe der Zeit sollten Saint-Amand-le-Chastel und Saint-Amand-sous-Montrond zur heutigen Stadt Saint-Amand-Montrond verschmelzen.
Aus der Zeit vor der Geburtsstunde der beiden damaligen Orte ist heute noch die Straße „zwischen den zwei Städten“ übrig. Im 19. Jahrhundert erfuhr Saint-Amand einen wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Aushöhlen des Berry-Kanals, der einen neuen Austausch zwischen den wirtschaftlichen Einzugsgebieten von Montluçon und Val d’Aubois schuf.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts tauchten die ersten Druckereien und im Jahr 1888 die ersten Schmuckwerkstätten auf. Diese Kernaktivitäten der Cité de l’Or (zu dt. etwa Goldene Stadt) bedienen sich heute neuer Partner aus der Luxusbranche, z.B. feine Lederwaren, Mode, Gießerei, Porzellan…


Als erster Fahrer rollte Ralf Grabsch bei leichtem Wind und angenehmen 23°C bei leicht bewölktem Himmel von der Startrampe. Doch seine Zeit hielt nicht lange, denn der deutsche Zeitfahrmeister Sebastian Lang unterbat seine Zeit und verwies Boom und Rosseler auf die Plätze. Leicht überraschend die Zeit vom Holländer, denn im ersten Zeitfahren konnte er sich noch beweisen, was er wirklich. Aber zurecht, denn er musste drei Wochen harte Arbeit für seinen Kapitän Contador arbeiten, der heute nur mit einem Husarenritt das Gelbe Trikot überstreifen kann. Aber wir werden sehen.
1:05:08 die Zeit vom Deutschen, der sich lange an der ersten Position befand. Bis der Spanier Jose Ivan Gutierrez die Zeit toppen konnte. Satte 36 Sekunden vor Lang und damit konnte er erneut beweisen, dass der 30-Jährige Spanier zurecht zu den Zeitfahrspezilisten gehört. Es wird nicht mehr lange dauern, bis uns die ersten Livebilder erreichen, aber mittlerweile müssten die beiden Deutschen Markus Fothen und Jens Voigt auf der Strecke sein. Der Kurs müsste den Beiden eigentlich entgegen kommen, und da sehen ich auch auf meinem Monitor, dass Voigt schon 51 Sekunden hinter dem Spanier zurück liegt. Und da haben wir auch schon die Livebilder.

Der schwedische Zeitfahrmeister Larsson erreicht soeben den zweiten Messpunkt und wir sehen, dass er die Zeit von Gutierrez nicht unterbieten kann. Auch die von Voigt läuft durch. Platz 4.

Zitat
2. Messpunkt KM 36
1.043 GUTIERREZ PALACIOS José Ivan (GCE) 42:47
2.065 LANG Sebastian (GST) + 0:27
2.104 HINCAPIE George (BTL) + 0:27
4.018 LARSSON Gustav Erik (SIL) + 1:11
5.213 HONCHAR Serhiy (ACE) +1:12
6.173 CLEMENT Staf (MRM) + 1:57




Sehr schön anzusehen, dass vor allem die erfahrenen und konstanten Zeitfahrer unter den Top6 stehen. Auch der alte Haudegen Honchar vorne dabei. Das wird den Teammanager sicherlich freuen, der mit zwei Etappensiegen ein positives Fazit der Tour ziehen. Aber auch der Holländer Staf Clement dabei, der eine wirklich tolle Entwicklung gezeigt hat und mit Milram ein passendes Team gefunden hat. Lang und Hincapie also zeitgleich, es wird also interessant zu sehen sein, wer sich die Kraft besser einteilen kann. Wir sind gespannt

Wir hören gerade aus Frankreich, dass wir in eine kleine Werbeunte....


Gutierrez bislang der Führende an den Zwischenwertungen, sowie im Ziel. Zweiter Sebastian Lang, der sich im Ziel von Hincapie absetzten konnte und seine Kräfte anscheind besser aufgeteilt hat. Vielleicht ist das aber auch den herzhaften Motivationskünsten vom Teammanager "mobilant", der mit Popovych einen Mann unter den Top15 hat. Zurück zum Rennen.
Jens Voigt auf dem letzten Kilometer, sehr runder Tritt und schmerzverzerrtes Gesicht - ein echter Kämpfer eben. Aber seine Zeit etwas enttäuschend. 53 Sekunden hinter dem Spanier, was für einen Platz unter den Top15 reichen sollte.
Ebenfalls an der Flamme Rouge Zeitfahrer Larsson, der mit schwedischen Anfeuerungsrufen aus dem Teamwagen von Silence Lotto angefeuert wird. Er zwar deutlich vor dem vor ihn gestarteten Txurruka, aber 1:31 hinter Gutierrez - Anscheind war der Giro, den er noch im Teamtrikot vom Team Colubmia (?) gefahren ist. Deutlich besser schneidet sein Landsmann Thomas Lövkvist ab, der am zweiten Messpunkt eine halbe Minuten schneller war und sich gerade in einer kleinen Abfahrt kurz vor dem Ziel befindet.
Vor wenigen Minuten ist Stefan Schumacher gerollt, der heute um den Etappensieg kämpfen will. Es wird noch etwas dauern, bis er zum ersten Messpunkt kommt, doch sein Tritt und seine Haltung sehen sehr gut aus. Wir bleiben gleich bei der Startrampe und sehen wie Ruben Plaza sein Trikot zurecht zupft, in die Kamera winkt einen letzten Schluck aus der Flasche nimmt. Vom Spanier, den sich das Euskaltel geangelt hat, dürfen wir einen Kampf mit Kohl und Casar um die Plätze 21,22,23 in der Gesamtwertung erwarten. Mittlerweile ist der Schwede Lövkvist im Ziel angekommen und er konnte seinen starken Tritt durchziehen. Platz Vier hinter Lang und Hincapie. So, jetzt wird es ernst für die Deutschen, denn Schumacher ist kurz vor der ersten Zwischenwertung und Gerdemann kurz vor der Zielpassage, der das Ziel mit einer starken Zeit erreichen kann. Für Schumi ist nun die Messestelle zum Greifen nah, aber ich bin mir sicher, dass wir eine neue Bestzeit sehen. 19:36 seine Zeit

Zitat


1.Messpunkt KM 18

1.107 SCHUMACHER Stefan (BTL) 19:36
2.043 GUTIERREZ PALACIOS José Ivan (GCE) 42:47 + 0:26
3.104 HINCAPIE George (BTL) +0:27
4.065 LANG Sebastian (GST) + 0:32
5.111 SAVOLDELLI Paolo (AGR) +0:34
6.055 GERDEMANN Linus +0:36




Schmacher also mit einer Bombenzeit, aber es kommen noch so einige Zeitfahrspezialisten. Überraschend auch Savoldelli, der von vielen Kritiker als schwacher Rundfahrer oder als zu alt einschätzt wurde - Mit Agritubel hat er anscheind das richtige Team und den richtigen Manager gefunden.

sry, Leute der Kommentator muss jetzt schlafen - wir bleiben auf Standbild

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#25

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 15.12.2008 19:42
von Schnurer | 838 Beiträge

Auf dem Monitor sehen, wir dass auch Matthew Lloyd zum ersten Messpunkt kommt, doch mit 1:21 ist er schon abgeschlagen. Auch für Cunego wird es ernst, denn er ist gerade von der Startrampe gerollt, wir dürfen gespannt sein, ob er sein starkes Abschlusszeitfahren von 2006 wiederholen kann. Schumacher schneint seine Kräfte sehr gut eingeteilt zu haben, sein Tritt ist weiterhin sehr rund und kräftig. Ist ist soeben am zweiten Messpunkt vorbeigesaust und wenn unsere Grafik uns nicht täuscht, dann hat er seinen Vorsprung ausgebaut - 1:01 nun vor Savoldelli. Am Start wird es gerade laut und das hat auch seinen Grund, denn Publikumsliebling Moreau rollt von der Rampe. Im Gesamtklassment stehen Efimkim, Botcharov und Serrano vor ihm und letztere werden sicherlich viel Zeit verlieren - Top15 ist möglich.
Der eben angesprochene Ruben Plaza konnte seine Stärke im Zeitfahren beweisen und liegt "nur" 56 Sekunden hinter der wohlmöglichen Siegerzeit von Schumacher, doch der muss erst einmal ins Ziel kommen. Und dieser ist auch kurz vor dem Ziel, wir sehen sogar, dass er schon auf Savoldelli aufgefahren ist. Wir geben jetzt kurz in eine Werbepause ab und sind dann mit den Top20 zurück.

Willkommen zurück zum Zeitfahren, nachdem Schumacher die Bestzeit mit 1:03:33 hält und somit 1:01 vor dem Spanier Gutierrez liegt, sind auch Cunego und Kohl ins Ziel gekommen. Der Italiener hat zwischen der letzten Messwertung und dem Ziel extrem viel Zeit verloren und liegt mit mehr als Vier Minuten hinter Schumacher zurück. Vielleicht ein Sturz, doch unsere französischen Kollegen konnten nichts mit der Kamera einfangen. Der Gerolsteiner Fahrer Kohl liegt mit Zwei Minuten noch in den Top20. Auch Moreao und Efimkin sollten kurz vorm KM18 seien und damit bei der ersten Zwischenwertung

Zitat
2. Messpunkt KM36

032 MOREAU Christophe (A2R) +1:46
143 EFIMKIN Vladimir (LAM) +1:35



Jetzt kommt es hart auf hart, mit Kim Kirchen ist gerade der 8. der Gesamtwertung gestartet. Wir werden uns jetzt hautsächlich auf die Top10 konzentrieren. Wie wir wissen muss Kirchen 1:09 auf Valverde aufholen und 1:18 auf Klöden, wobei der Deutsche einer der besten Zeitfahrer im Feld ist. Die Kamera bleibt an der Startrampe, doch wir sehen in der oberen Grafik, dass Popovych schon 1:22 hinter dem Führenden liegt.
Valverde ist vor Zwei Minuten von der Startrampe gerollt und wird heute richtig zu kämpfen haben. Anders ist es bei Klöden, der von hinten wenig Druck verspüren wird und nach vorne fast Vier Minuten Rückstand auf A.Schleck hat. Uiiiii, wir sehen Rogers mit einer starken Zeit beim 1.Messpunkt. Nur 23 Sekunden hinter Schumacher. Auch Pereiro kommt der Messwertung näher, doch er ist schon mehr als eine Minute zurück, also schalten wir direkt zur Startrampe, wo mit Andy Schleck der beste Fahrer aus dem Team CSC startet.
Relativ früh sehen wir Kim Kirchen an der 18KM Marke und das sieht sehr gut aus - noch einige Meter uuunnnnnddd Zweiter. Nur eine Sekunde liegt der Luxemburger hinter dem Deutschen. Das wird noch ein ganz spannender Kampf um den Etappensieg, falls da nicht noch ein Menchov oder Evans über den Kurs geflogen kommt. Der Russe ist sogar schon von der Startrampe rerollt, doch wir bleiben nicht lange auf ihn, denn Klöden's Zeit wird gleich gestoppt und er ist noch immer vor Schumacher, doch die Uhr bleibt bei 19:36 stehen und damit ist er tatsächlich zeitgleich mit seinem Landsmann.

Zitat
1. Messpunkt KM18

1.107 SCHUMACHER Stefan (BTL) 19:36
2.101 KLÖDEN Andreas (BTL) + 0:00
X.041 VALVERDE BELMONTE Alejandro (GCE) + 1:26



Leider konnten wir nicht sehen wie Carlos Sastre gestartet ist, doc h in wenigen Sekunden dürfen wir den Kampf zwischen Menchov - Sastre - Contador - Evans für eröffnet erklären. Menchov also 37 Sekunden hinter Sastre, der 44 Sekunden hinter Contador liegt. Evans mit 30 Sekunden Vorsprung auf Position 1.

Contador sieht sehr entspannt aus, grinst in die Kamera und rollt von der Rampe. Wir warten jetzt auf Evans, sehen aber, dass Andy Schleck nur 54 Sekunden hinter Schumacher und Klöden liegt. Und da ist es auch schon passiert, der Australier ist als letzter Fahrer gestartet und jetzt zählt jede Sekunde. Rogers, Pereiro und Kirchen haben den 2. Messpunkt schon erreicht und wir sehen

Zitat
2. Messpunkt KM36[/u]

058 ROGERS Michael (THR) + 1:06
014 PEREIRO SIO Oscar (SIL) + 3:27
056 KIRCHEN Kim (THR) + 0:26


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#26

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 15.12.2008 19:42
von Schnurer | 838 Beiträge

Hallo und herzlich willkommen zur letzten Etappe der Tour de France 2008. Heute geht es nach Paris auf die Champs Elysées. Der Träger des Gelben Trikots Cadel Evans präsentiert sich natürlich in erster Reihe und auch die anderen Träger der Trikots. Da jetzt erstmal Spaß und lockeres Rollen ansteht gucken wir uns das Profil an.

Ohh leider ist unser Monitor defekt und sie können das auch nicht sehen.

Das Profil ist natürlich wie immer für die Sprinter gemacht und auch der lange Rundkurs mit den langen Geraden trägt dazu bei. Nachdem wir nun das Profil gesehen haben wenden wir uns dem Etappenstartort zu.

Zitat
Étampes:
Zum ersten Mal Etappenstadt.
Landratsamt des Départements Essonne. 26.000 Einwohner.

Étampes gilt als Stadt der Museen und Kunst mit bewegter Vergangenheit, hatte sie doch bereits ab dem 10. Jahrhundert den Status einer Königsstadt. Anerkennung hat sie auch wegen ihres ungemein reichhaltigen Architekturerbes erlangt. Als wichtigster touristischer Anziehungspunkt in der Essonne verfügt die Stadt über ein herausragendes Umland mit 26 unter Denkmalschutz stehenden Bauwerken, die im Laufe der Jahrhunderte der Liste hinzugefügt worden sind, ohne dabei die Kunstwerke ihres Museums und ihrer Kirche außer Acht lassen zu wollen.
Étampes ist zwar stolz auf seine Vergangenheit, richtet den Blick aber auch entschlossen in die Zukunft und ist besonders auf den Erhalt seines Naturrahmens mit Blüten und Bäumen bedacht.
Pure Lebenslust und Begeisterung für den Sport sind unzertrennbar mit der Identität der Stadt verknüpft. Veranstaltungen und Wettbewerbe, Feierlichkeiten und sportliche Höchstleistungen bestimmen so den Rhythmus im Wechsel der Jahreszeiten, nicht zuletzt dank des dynamischen Vereinslebens und der Qualität der öffentlichen Infrastrukturen.
Als drittgrößter Wirtschaftsstandort im Departement beansprucht Étampes auch wegen seiner Lage vor den Toren der als Kornkammer von Paris geltenden Region Beauce und inmitten einer ländlichen und landwirtschaftlichen Gegend eine Vorreiterrolle in den Bereichen Bioanbau und Agro-Energie. Gastfreundschaft wird hier seit jeher groß geschrieben.
Herzlich willkommen in Étampes !



Wir geben nun zu einer Zusammenfassung des Motorsports vom Wochenende ab und melden uns später wieder.


Hallo und willkommen zurück. Wir sind inzwischen in Paris und erreichen in Kürze den Rundkurs. Wir fassen zusammen. Bei Km 45 setzten sich die ersten Ausreißer ab. Es waren Roy, Veikkanen und Cornu. Sie kamen weg und sicherten sich auch die ersten beiden Bergwertungen.

1. Veikkanen
2. Cornu
3. Roy

1. Roy
2. Veikkanen
3. Cornu

Der Vorsprung betrug zeitweise 1:20 Minuten, aber inzwischen sind es nur noch 15 Sekunden wo wir am Eiffelsturm vorbei kommen.

Nun kommen wir aber auf die Champs Elysées und die drei Ausreißer sind wieder gestellt. Allerdings kommen schon wieder die nächsten Attacken. Caisse d’Epargne ist vorne mit Zandio und auch Bouygues Télecom mit Renier. Die erste Runde konnten sie bestimmen doch inszwischen sind sie wieder eingeholt. Damit sind es noch sieben Runden. Nun wieder Bouygues Télecom und es ist Moinard. Wieder ist es ein Begleiter: Charteau von Crédit Agricole. Sie können sich immoment gut halten aber das Tempo im Feld ist weiterhin immens hoch. Nun geht es in die dritte Runde und gleich kommt der Zwischensprint. Das Feld kommt immer näher und holt sie doch noch vor dem Sprint ein. Den sichert sich Feillu vor Moncoutié und Hushovd.

1. Feillu
2. Moncoutie
3. Hushovd

Und die nächsten Attacken. Diesmal sind es Elmiger und Garate. Viele Teams wollen sich hier präsentieren. Das Ende von Runde drei ist in Sicht und die beiden halten sich gut. Wir gehen in die nächste Werbepause.


Wir sind in Runde 4 am Ende und kommen in Runde fünf. Noch 4 Runden. Die beiden werden aber auch wieder eingeholt, doch das will sich Elmiger nicht bieten lassen und attackiert noch mal. Garate fällt ins Hauptfeld zurück. Damit geht es zur zweiten Sprintwertung. Elmiger vorne dahinter Dumoulin und Dominguez.

1. Elminger
2. Dumoulin
3. Dominguez

Dominguez nutzt diese Möglichkeit und zieht gleich durch. Dupont und Guesdon leisten ihm Gesellschaft. Wir fahren in die sechste Runde wo Elmiger ein wenig raus nimmt und der Caisse d’Epargnefahrer schließt mit seinen zwei Begleitern auf. Sie halten sich immoment ganz ok haben aber nur 25 Sekunden Vorsprung. Doch wir kommen in Runde 7 die vorletzte und auch diese vier sind kassiert. Kaum Entspannung denn jetzt gehen Lefèvre, Kern und Helminen. Sie kommen nicht wirklich weg. Wenig Vorsprung. Nun wir kommen zum Glockenläuten auf dem Prachtboulevard.

Damit sind es noch 6,5 km. Jetzt wird es interessant. Kann hier jemand den Sprintern noch ein Schnippchen schlagen? Voeckler geht! Moreau und Gutierrez kommen mit. Wieder Bouygues und Caisse d’Epargne. Sie können ihren Vorsprung ausbauen, aber nur leicht. Können sie das durchziehen? Nicht wirklich. Das Feld ist weiterhin sehr schnell. 15 Sekunden Vorsprung aber sie sind immer im Blickfeld des Feldes. Noch 2 Kilometer es geht runter vom Champs Elysées entlang der Seine. Moreau wehrt sich. Er gibt nicht auf, aber sie sind wieder gestellt. Es geht ein letztes Mal durch den Tunnel unter dem Louvre. Das sind die letzten Meter der diesjährigen Tour de France. Genießen sie es! Nun geht es auf die Rue de Rivoli vorbei am Rathaus und unter dem Teufelslappen hindurch. Sylvain Chavanel attackiert. Was für ein Antritt während hinten die Sprinter sich formieren. Geslin von FDJeux versucht hinterher zu gehen aber Chavanel ist zu stark. Der Caisse d’Epargne-Mann versucht es à la Vinokourov. Er kommt ein wenig weg aber das Feld ist ihm auf den Fersen. Hulsmans will Sieberg unbedingt nach vorne bringen und setzt hier heftig die Ellenbogen ein und da eni Sturz. Der Acqua e Sappone Mann löst hier einen Massensturz aus, aber das hindert das Feld nicht daran Chavanel doch wieder zu stellen vor der Einfahrt auf die Zielgeraden. Der Sprint ist eröffnet. Wer gewinnt hier? Wer ist überhaupt noch dabei? Cavendish ist vorne und er siegt ganz souverän vor Oscar Freire und Jean-Patrik Nazon. Damit ist die Tour de France 2008 Geschichte und wir schreiten zu den Siegerehrungen über.

Ergebnis:

1. Cavendish
2. Freire
3. Nazon
4. Ciolek
5. Hushovd
6. McEwen
7. Tombak
8. Feillu
9. Pozzato
10. Schumacher
11. Sieberg

Bei dem Sturz hat sich übrigens niemand verletzt trotzdem ein unschönes Ende der Tour ausgelöst von einem unfairen Manöver von Kevin Hulsmans. Nun wir ehren zuerst Mark Cavendish für den Etappensieg.

Leider müssen wir nun abgeben an die Dopingreportage, da das wichtiger ist und verabschieden uns vond er diesjährigen Tour de France und ich hoffe wir sehen uns wieder in Peking oder zur WM oder auch zur nächsten Tour 2009 in Monaco.

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