#46

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 16.07.2009 19:47
von frank_schleck | 211 Beiträge

2:13 Minuten beträgt der Rückstand des Feldes um das Maillot Jaune auf den Schultern des Spaniers Samuel Sanchez Gonzalez. Das sollte reichen für ihn, der er ja gestern mit einer atemberaubenden Leistung mehr als 8 Minuten herausgefahren hat. Egal wie es heute ausgeht - eine gute Pyrenäenwoche für ihn.
Nun aber zum Sprint, denn es sind nur noch 800 Meter und es geht leicht bergab! Sylvain Chavanel nun vorne, der Franzose jedoch viel zu früh im Wind, aber er zieht auch nur an für Daniele Pietropolli, der hier die Kohlen aus dem Feuer holen soll. Schleck und Rolland ziehen vorbei, da hinten sehe ich Kirchen. Schleck (Fränk) ist vorne, nur noch Rolland könnte vorbeikommen! Rolland oder doch Schleck? Schleck!?!? Nein? Oder doch?

1. Rolland
2. Kirchen
3. F.Schleck
4. Pietropoli
5. Casar
6. Wiggins
7. Kreuziger
8. Scarponi
9. Cesar Veloso
10. Sastre

Nein. Das also die Top10 von heute, wir warten noch auf Sammy Sanchez, gucken die Siegerehrung und verabschiedne uns schon mal. Ciao!

Zitat
Gruppe um Sanchez + 2'11
dort waren auch ein paar Sprinter bei, den Sprint gewann Bettini vor Ciolek und Avermaet
Grupetto 7'53



Okay, alles klar. Nochmal ciao! Hier die Siegerehrung mit Sammy Sanchez weiter im Maillot Jaune.


Pierre Rolland gewinnt ein wenig überraschend aber nach kämpferischer Leistung verdient

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#47

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 18.07.2009 02:45
von frank_schleck | 211 Beiträge

Herzlich Willkommen zur Zusammenfassung der 10. Touretappe 2009. In Limoges musste das Peloton heute 195 recht hügelige, aber für Sprinter geeignete Kilometer überqueren und die Frage vor dem Start lautete wieder einmal? Ein Massensprint und damit wohl ein Sieg für den bisher überraschenderweise noch ganz ohne Tageserfolg fahrenden Mark Cavendish oder eine Ausreißergruppe? Ich kann ihnen sagen - eins von beiden traf zu. Nun aber einmal das Profil und dann schauen wir auch sofort mal aufs Rennen.



3 Bergwertungen zu Beginn - morgen eine leichtere Etappe... Könnte dafür sorgen, dass Fahrer mit Auge auf die Bergwertung ausreißen. Hier nun die Auflösung:

Das Rennen war von Beginn an wenig umkämpft. Einzig Juan Jose Cobo, der schon seit geraumer Zeit um Bergpunkte kämpft, schien heute noch einmal nach vorne gehen zu wollen, wurde so aber - darum war er selbst vielleicht auch froh - aber nicht fahren gelassen und konnte sich die Energie sparen. Es gab aber ein vierköpfiges Spitzenquartett, das alle Wertungen unter sich ausmachte. Anders als auf klassischen Tourüberführungsetappen von Pyrenäen zu den Alpen fand aber heute eine Ausreißerjagd statt. Die Tour ja sowieso etwas umgedreht, da ja für gewöhnlich im Norden angefangen wird und die erste Tourwoche den Sprintern gehört. Der Süden ist dann das Ausreißergebiet. Da der Süden ja nun nach dem Start in Monaco für die nächsten Etappen nahelag, gab es schon 1-2 Ausreißeretappen, sodass diese schon auf ihre Kosten gekommen sind. Aber diese Verschiebung macht es für die Ausreißer natürlich nicht einfacher den richtigen Tag und die richtige Gruppe zu wählen. Nach dem Ruhetag sind die Fahrer heute aber einige Flugkilometer weiter nördlich wie gesagt in Limoges gestartet, sodass die Ausreißerjagd so überraschend nun vielleicht auch nicht kam.
Jedenfalls wurden die Ausreißer dann vor dem Ziel geschnappt, hatten jedoch zuvor wie bereits erwähnt die Wertungen untereinander ausgefahren.

Zitat

BW km 12,5

01. Pichot
02. Loosli
03. Halgand

BW km 27,5
01. Halgand
02. El Fares
03. Pichot

BW km 58,5
01. Loosli
02. Halgand
03. El Fares

SW km 44

01. El Fares
02. Loosli
03. Halgand

SW km 122,5
01. Pichot
02. El Fares
03. Loosli

SW 167,5km
01. Loosli
02. Halgand
03. Pichot



Das Ende der Gruppe kam früh und daher vielleicht nicht ganz so schmerzvoll, aber trotzdem bitter. 30 Kilometer vor dem Ziel war es soweit, denn heute gab es ja auf der ersten von 2 Probeetappen keinen Funk, was dazu führte, dass die Fahrer im Feld früh sehr schnell fuhren um auf Nummer sicher zu gehen. Die Ausreißer jedoch verloren nachdem sie eingeholt wurden beim hohen Tempo des Feldes schnell den Anschluss.
Es kam also auf den abfallenden letzten Kilometern - und das ist selten bei dieser Tour, seien sie sich sicher - zum Sprint Royale, den wir ihnen jetzt mit den letzten 1000 Metern im Re-Live packend präsentieren wollen.

BBOX, Ag2R und Co sind wieder einmal vorne um den Sprint für Bennati, Petacchi und Co vorzubereiten um diese Wortwahl mal zu behalten. Aber das sind natürlich allenfalls die Sprinter Nummer 2 und 3 im Feld, denn hier hinter Daniele Bennati versteckt ist Mark Cavendish, der Schnellste Mann auf 2 Rädern, der nicht Valentino Rossi heißt. Auch unsere deutsche Hoffnung Heinrich Haussler und Greg van Avermaet sind vorn dabei. Robbie McEwen sehe ich da. Napolitano und Ciolek auch vorn dabei, aber jetzt geht van Avermaet, der ist vorne es sind noch 300 Meter, Haussler kann vorbeigehen, holt der Deutsch-Australier seinen 2. Etappensieg? Nein, da geht Cavendish, das ist doch der Sieg für den Briten oder? 50 Meter noch und dann ist der erste absolute Sprintfavoritensieg perfekt. Uuuuuuuh! Problem bei Mark Cavendishs Pedal, aber das könnte gereicht haben. Daniele Bennati bestenfalls hauchdünn dahinter, wenn nicht sogar davor.

03. HAUSSLER Heinrich (SIL)
04. VAN AVERMAET Greg (SAX)
05. MCEWEN Robbie (COF)
06. PETACCHI Alessandro (ALM)
07. CIOLEK Gerald (GCE)
08. GAVAZZI Mattia (MRM)
09. NAPOLITANO Danilo (KAT)
10. WEYLANDT Wouter (FUJ)
11. BAZAYEV Assan (RRC)
12. CASPER Jimmy (BMC)
13. GILBERT Philippe (FDJ)
14. HONDO Danilo (VAC)
15. LEQUATRE Geoffroy (QST)

Das ist natürlich ein Ding. Die Top2 wie gestern nahezu identisch. Auch gestern war BBOX das leidtragende Team nach dem Fotofinish und auch heute habe ich kein gutes Gefühl. Oder doch? Jetzt was entscheidet die Tour-Jury? Gebanntes Hören und Sehen auf die Bildschirme und Mikrophone!
Die Ausreißer mit einem Rückstand von 2:30 sind schon im Ziel. Gejubelt hat logischerweise keiner. Beim Boxen ist es ja die Unsitte vor Bekanntgabe der Punkte schon so zu tun, als habe man gewonnen, aber das ist hier nicht so. Mark Cavendish und Daniele Bennati betrachten gemeinsam die Bilder des Finales und klopfen sich gegenseitig anerkennend auf die Schulter, wobei Bennati da schon sehr von Cavs Pedalenproblem profitiert hat.
Jetzt haben wir eine Entscheidung höre ich! Der Sieger von Etappe 10 heißt? Bennati. Donnerwetter - der arme Mark Cavendish, bald bleibt ja gar keine Sprintetappe mehr für ihn übrig.

01. BENNATI Daniele (BBO)
02. CAVENDISH Mark (THR)


Mit diesem extrem spannenden Finale sagen wir ciao bis morgen und zeigen ihnen noch mal die Siegerehrung - ach nein, ich höre wir sehen den untröstlichen Mark Cavendish im Ziel. Er war wohl etwas wütend wegen der Pedalprobleme.



Naja untröstlich sieht anders aus, aber das ist er zweifelsfrei.

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#48

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 18.07.2009 16:26
von frank_schleck | 211 Beiträge

Herzlich Willkommen zu Etappe 11 der Tour. Nachdem wir gestern mit einer Sprintetappe die Pyrenäen hinter uns gebracht haben, geht es heute flach weiter. Nur 2 Bergwertungen stehen an der Tagesordnung.
Die Etappe im Profil - im wahrsten Sinne des Wortes - schauen wir uns gleich mal an. Meine Prognose heute lautet wieder ganz klar. Sieg für Mark Cavendish. Der Engländer wartet nun mehr schon seit fast 2 Wochen auf den Etappensieg und heute wird es soweit sein, ganz klar. Warum wir trotzdem übertragen? Es gab ja immerhin schon 5-6 nicht für möglich gehaltene Überraschungen dieses Jahr. Warum also nciht auch heute.



So, wir sehen - es gibt nur 2 Bergwertungen der 4. Kategorie. Scheint für das Peloton, so es nicht unbedingt den Massensprint will, einer der ruhigsten Tage seit Langem zu werden. Nun zum Kilometer Null. Direkt setzen sich da 2-3 Leute ab und das scheint auch sonst keinen zu interessieren heute, denn es rechnen wohl viele damit, dass Mark Cavendishs Columbia-Team Dampf machen wird.
Gaudin (FDJ), Pires (QST), Voeckler (FUJ) sollen die 3 Ausreißer sein. Ja - Radio Tour bestätigt das jetzt auch noch mal. Da ich hinten noch niemanden sehe, der die Gruppe aufhalten will, gehe ich mal davon aus, dass dieses Trio sich absetzen kann.
Wir melden uns wieder, sobald es etwas spannender ist.

Bin erst ma IRL-Tour gucken

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#49

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 18.07.2009 18:05
von frank_schleck | 211 Beiträge

Hallo zurück zur 11. Etappe der Tour. Die dreiköpfige Fluchtgruppe hat soeben die erste Bergwertung und vor einer guten halben Stunde auch die erste Sprintwertung des Tages passiert. Die Bergwertung gewann Pires vor Gaudin und Voeckler, während beim ersten Sprint um das von PMU gesponserte Maillot vert auch Gaudin, aber dieses Mal vor Thomas Voeckler gewann.

1. SW: 1. Gaudin, 2. Voeckler, 3. Pires
1. BW: 1. Pires, 2. Gaudin, 3. Voeckler

Astana, Bouygues Telecom, Columbia, Silence, Cofidis und BMC machen hinten Dampf, sodass es um den Vorsprug der Drei derzeit 60 Kilometer nach dem Start und demnach 130 Kilometer vor dem Ziel nicht gut bestellt ist. 2 Minuten sind es derzeit nur.


Der Star des Spitzentrios hält sich bei den Wertungen bisher zurück.

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#50

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 18.07.2009 18:17
von frank_schleck | 211 Beiträge

Die Sprintwertungen sind mittlerweile alle überfahren worden und wir steuern auf die letzte Bergwertung 40 Kilometer vor dem Ziel zu. Der Cote de Perreuse ist wie der erste Berg heute einer der vierten Kategorie und gibt den ersten drei Fahrern, die ihn überqueren 3, 2, bzw. 1 Punkt. Nun aber zu den Ergebnissen der Sprints, bei denen sich die drei Ausreißer einig waren, dass sie sich munter abwechseln.

2. SW: 1. Pires, 2. Gaudin, 3. Voeckler
3. SW : 1. Voeckler, 2. Pires, 3. Gaudin

Okay, so interessant waren die Wertungen ja bis auf díe Prämien für diese Drei auch nicht. Nun die Bergwertung...
Exakt das gleich Resultat wie bei der ersten. Das ist ja ein Ding. Naja, wenn sich die Fahrer auch hier einig sind, sicher nichts Außergewöhnliches. Das Feld hat nun gleich schon zu den Ausreißern aufgeschlossen. Noch gut 30 Sekunden. Wie wir bereits erwähnt haben wurde da hinten heute so früh Tempo gemacht, dass es aber auch gar keine andere Möglichkeit gab, als dass die Ausreißer früh wieder eingeholt werden. Insbesondere Columbia scheint wild auf den Sieg zu sein. Kein Wunder. Wenn ich mich nicht irre steht die amerikanische und teilweise deutsch geleitete Equipe immer noch ohne Etappensieg bei der großen Schleife da. Und das mit dem Kader. Das ist natürlich auch frustrierend.
35 Kilometer noch. Mit dem Sprint sind wir dann gleich zurück bei der 96. Frankreich-Rundfahrt im Jahre 2009.
Einen Sprint können sie sich schon mal einplanen, den wirds wohl geben, denn die Ausreißer blicken sich hier auf diesen hügeligen Straßen schon um und sehen das Peloton immer näher kommen.
Ach halt - wir wollen doch noch eben die letzten 5000 Meter im Profil angucken und sehen, dass es nicht viel zu sehen gibt. Es geht leicht bergauf und leicht bergab, wobei ich die Reihenfolge in ihrer Chronologie jetzt vertauscht habe. Der letzte Part - also der nach dem Flamme Rouge geht ausschließlich bergan. So leicht ist das vielleicht gar nicht, aber es sollte dennoch ein halbwegs normaler Sprint werden denke ich.

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#51

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 18.07.2009 18:30
von frank_schleck | 211 Beiträge

4500 Meter sind es noch ins Ziel und die Sprintvorbereitung ist in vollem Gange. Larsson und Clement sind nun früh vorn dabei für unsere deutsche Hoffnung Gerald Ciolek. Sieht gut aus die Sprintvorbereitung bei Caisse. Daniele Bennatis Hinterrad wird gesäumt vom Topfavoriten Mark Cavendish, der sich hinter dem zweimaligen Etappensieger hier scheinbar gut aufgehoben fühlt.
Die Ausreißer sind natürlich mittlerweile lange wieder eingeholt, nur um das noch einmal klarzustellen. Wie bereits gestern erklärt - bei dieser ungewöhnlichen Tour war vielleicht schon die 1. Woche die der Ausreißer. Naja, 3000 Meter noch und was sehen wir da? Andreas Klöden den Zug für Caisse antreibend lässt sich hier ungeschickt überholen, muss aufpassen, dass er nicht stürzt, nein Gott sei dank, er kann sich halten, aber er wird überholt von einem Cofiidis-Mann, der hier den Zug für Robbie McEwen durchboxen will. Das scheint ihm gelungen zu sein, Cofidis, BBOX und Ag2R jetzt vorn. Mark Cavendish an Daniele Bennatis Hinterrad. Caisse etwas abgeschlagen, aber immer noch mit Außenseiterchancen.
Inaki Isasi ist jetzt an der Spitze 1200 Meter vor dem Ziel und will nun wohl unbedingt den alternden Superstar aus Australien zum Etappensieg fahren. Keine schlechte Ausgangslage. Anders als bei Mark Cavendish!!! Ja gibt es das, der Brite ist schon wieder schlecht positioniert und das lag einzig und allein an seiner Hinterradwahl!! Daniele Bennati mittlerweile total eingeklemmt, der kommt da jetzt nur noch sehr schwer raus. Alessandro Petacchi ist da wohl am besten platziert neben Robbie McEwen. Da rechts sehe ich sogar einen FDJeux-Mann. 550 Meter noch und jetzt geht es bergauf. Wer ist das hier von FDJeux? Philippe Gilbert! Der Franzose zieht jetzt hier den Sprint extrem früh an auf dieser ansteigenden Zielgeraden! Das ist ja der Wahnsinn, er kann sich deutlich vom Feld absetzen und hat wie ich finde nun gute Siegchancen. 300 Meter, Mark Cavendish hat sich einen Weg durch die Fahrermenge gebahnt und nimmt nun als ganz klar schnellster Fahrer im Feld die Verfolgung des locker 3-4 Sekunden vor dem Feld fahrenden Gilberts auf. Robbie McEwen versucht sich hinten an Cavendish festzubeißen, aber der ist einfach zu schnell. Petacchi etwas hinter McEwen, aber reicht das für Gilbert? Das wäre ja ein dicker Fisch, wenn heute wieder nicht Cavendish gewinnt. 50 Meter noch, Mark Cavendish hat zu Philippe Gilbert aufgeschlossen und? Ei! Das gibt es nicht, wieder so eine Millimeterentscheidung aber dieses Mal steht der Sieger wohl fest, denn sein Jubel zeigt uns, dass er sich sicher ist, dass er gewonnen hat. Mark Cavendish überholt hier auf der Ziellinie wohl noch Philippe Gilbert, aber was ein Jubel wert ist, kann Erik Zabel zum Beispiel uns gut erzählen.

Zitat
1. Cavendish (THR)
2. Gilbert (FDJ)
3. McEwen (COF)
4. Petacchi (ALM)
5. Freire (RAB)
6. Ciolek (GCE)
7. Haussler (SIL)
8. Bennati (BBO)
9. Seb. Chavanel (COF))
10. Lorenzetto (BBO)
11. Weylandt (FUJ)
12. Lequatre (QST)
13. de Jongh (RAB)
14. Van Avermaet (SAX)
15. Bazayev (RRC)
16. Boasson Hagen (RAB)
17. Napolitano (KAT)
18. M. Gavazzi (MRM)
19. Casper (BMC)
20. Voigt (BBO)
21. Loddo (CSF)
22. Contador (AST)
23. Klöden (GCE)
24. Isasi (COF)
25. Burghardt (THR)



Heute ist er mehr wert als damlas bei Mailand San Remo, wo unser Ete von Oscar Freire düpiert wurde. Mark Cavendish gewinnt also endlich seine Etappe bei der Tour und die Erleichterung kennt wohl keine Grenzen. Herzlichen Glückwunsch sagen wir und gucken nun die Siegerehrung, ehe wir uns bis morgen von ihnen verabschieden.


Mark Cavendish gewinnt endlich seine Etappe

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#52

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 21.07.2009 03:16
von frank_schleck | 211 Beiträge

Hi verehrte Zuschauer zur Zusammenfassung der 12. Etappe der Tour de France 2009. Nachdem wir ja gestern den ersten Etappensieg des Briten Mark Cavendish erleben durften, erwarteten alle heute - so keine Ausreißer durchkommen sollten - eine Wiederholung des Triumphes durch den jungen Mann von der Isle of Man in Diensten des ehemaligen deutschen Vorzeigeteams Columbia - Highroad.
Über 212 Kilometer ging es heute nach Vittel, wo auch das gleichnamige Mineralbrunnenunternehmen herkommt. Im Gegensatz zum deutschen Pendant Gerolsteiner hatte diese Marke jedoch nie ein eigenes Team, wenngleich es auch oft als Sponsor der Tour in Erscheinung tritt. Nun aber zum Profil des Rennens, das sogar für das Bergtrikot gar nicht so uninteressant sein sollte. Immerhin 5 Bergwertungen der Vierten und eine der 3. Kategorie müssen die Fahrer auf diesem hügeligen Kurs überwinden. Logo, bald geht es in die richtig schweren Vogesen und die Etappe Colmar mit dem Col du Platzerwasel und dem Col de la Schlucht könnte nach den Pyrenäen für den nächsten Schlagabtausch der Favoriten sorgen. Diese 200 Kilometer morgen werden zwar keine Bergankunft, aber trotzdem richtig schwer zu fahren. Aber wir schweifen schon wieder ab. Ehe wir nun die ausführliche Zusammenfassung zeigen, nun noch mal das Profil der HEUTIGEN Etappe.



Die Zielgerade übrigens auch ziemlich stark ansteigend - noch stärker als gestern. Da könnten auch Leute wie Daniele Bennati oder Alessandro Petacchi im Vorteil sein. Pippo Pozzato und Oscar Freire sind auch zu nennen. Praktisch alle Spanier und Italiener, denn diese sind selbst als Sprinter meistens sehr hügelfest. Es gibt allerdings auch Ausnahmen wie Mario Cipollini, aber das ist eine andere Geschichte. Jedoch sieht sich Mark Cavendish mittlerweile auch bei Profilen mit Gefälle stark, was seine Leistung bei Milan-San Remo bestätigt. Sind wir mal gespannt, wie der junge Mann sich heute geschlagen hat.
Nun die Zusammenfassung:

GILBERT Philippe (FDJ)
COSTA Rui (COF)
BAZAYEV Assan (RRC)
ZBERG Markus (VAC)
NAPOLITANO Danilo (KAT)
TROFIMOV Yury (ALM)

Das war die Gruppe des heutigen Tages. In Assan Bazayew und Danilo Napolitano waren da sehr schnelle Leute dabei, aber auch Philippe Gilbert war diese Tour bereits Zweiter bei einem Sprint. Aber heute wollte man sich nicht wie vor knapp einer Woche von Assan Bazayew düpieren lassen und machte hinten im Feld mächtig Tempo. Die Gruppe anfangs war zwar umkämpft, doch eine Anwesenheit hätte sich nicht wirklich gelohnt. Vor allem Astana, BBOX, Columbia und Silence machten hinten im Feld so mächtig Tempo, dass dieses Sextett nie länger als 5 Minuten vom Feld wegkam. Dennoch gingen alle Wertungen und das will schon etwas heißen, bei dieser mit 9 Wertungen gespickten Etappe, dennoch gingen alle Wertungen an die Ausreißer. Die Ergebnisse nun kurz und knackig zusammengefasst und grafisch aufgebarbeitet:

Cote de Baon

01. TROFIMOV Yury (ALM)
02. ZBERG Markus (VAC)
03. COSTA Rui (COF)

Channes(Sprint)

01. NAPOLITANO Danilo (KAT)
02. GILBERT Philippe (FDJ)
03. ZBERG Markus (VAC)

Cote de Gye-sur Seine

01. COSTA Rui (COF)
02. GILBERT Philippe (FDJ)
03. TROFIMOV Yury (ALM)

Cote d Esseyoes

01. ZBERG Markus (VAC)
02. TROFIMOV Yury (ALM)
03. GILBERT Philippe (FDJ)

Longchamp(Sprint)

01. NAPOLITANO Danilo (KAT)
02. BAZAYEV Assan (RRC)
03. TROFIMOV Yury (ALM)

Cote des Grands Bois

01. GILBERT Philippe (FDJ)
02. TROFIMOV Yury (ALM)
03. COSTA Rui (COF)

Cote de Morlaix

01. COSTA Rui (COF)
02. ZBERG Markus (VAC)
03. GILBERT Philippe (FDJ)

Saint Thibeault(Sprint)

01. BAZAYEV Assan (RRC)
02. NAPOLITANO Danilo (KAT)
03. GILBERT Philippe (FDJ)

Cote de Bourmont

01. GILBERT Philippe (FDJ)
02. COSTA Rui (COF)
03. TROFIMOV Yury (ALM)

Das war dann auch das Ende der Gruppe. Der Cote de Bourmont - ein Hügel der 3. Kategorie wurde gerade überfahren, da war es um die Gruppe auch schon geschehen. Das bedeutete nun 40 recht platte Kilometer bis ins Ziel und Attacken waren weiterhin möglich. 3500 Meter vor dem Ziel überschlugen sich dann die Ereignisse. Im Re-Live hoffen wir, sie noch einmal fesseln zu können, so sie das Ergebnis nicht schon kennen.


Und da ist eine Attacke! Michael Rogers von Rock Racing ist es, der hier das Tempo anzieht. 3400 Meter vor dem Ziel ist das natürlich nicht ungefährlich, denn Rogers kann auf die Tube hauen und ist ein exzellenter Zeitfahrer. Fabian Cancellara kommt nach vorne! Er schließt zu Rogers auf, das ist ja Wahnsinn. Columbia und BBOX nun vorne locker mal schon mit 55 km/h unterwegs, aber Cancellara und Rogers scheinen noch schneller zu sein! Gibt es das? Der Vorsprung schon 10 Sekunden, das könnte tatsächlich klappen, zumal die Qualität der Fahrer vorne ungeheur groß ist. Insbesondere Cancellara konnte schon oft so Etappen auch bei wichtigen Rennen gewinnen. Er kann das mit sehr hohen Gängen: eine riesige Geschwindigkeit aufbauen und das sogar schneller als das Feld, wie es scheint. Er zieht hier auch ein wenig Michael Rogers mit, der Mühe hat zu folgen. Tolle Leistung des Schweizers.
2 Kilometer sind es noch und nun gehts noch kurz bergab, ehe es dann schon etwas kräftiger bergan geht, was für die beiden guten, bis ordentlichen Kletterer auf so einem Rollerabschnitt sicher ein weiterer Vorteil ist.



Die Avenue Bouloumie ist erreicht und von nun an geht es also bergauf. 16 Sekunden Vorsprung und die Tempobolzer der Sprinterteams fahren mit schmerzverzerrten Gesichtern unermüdlich vor dem Feld her, doch es sieht wahrhaftig nicht gut aus mit ihrem Sprint. Da hat man die Ausreißer wohl zu früh eingeholt und eine weitere Attacke lohnenswert gemacht. Flamme Rouge wird nun vom Feld passiert, für Cancellara und Rogers sind es noch 900 Meter. Rogers nur am Lutschen, kommt bei dem Tempo von Cancellara aber gar nicht nach vorne, wie es mir scheint.
Jetzt schauen wir noch mal nach hinten, da ist vor allem Ag2R nun glänzend positioniert. BBOX mal wieder grottenschlecht, da läuft wie es aussieht nichts rund. Mark Cavendish scheint mir wieder unglücklich eingeklemmt zu sein, während unser Deutscher Gerald Ciolek bei Petacchi gut aufgehoben zu sein scheint. Jimmy Casper dann noch als Einzelkämpfer vorn dabei, scheint seine Kameraden verloren zu haben. Wenn überhaupt noch einer Chancen hat im Feld dann diese. Nun geht der Sprint los, der Vorsprung 7 Sekunden, noch 300 Meter, Daniele Bennati nun doch irgendwie vorn, wie auch immer er das geschafft hat, dahinter direkt Mark Cavendish! Ciolek und Petacchi kommen da links! Die sind weiter vorne als Cav und Bennati! Petacchi zieht an Ciolek vorbei! Nun Petacchi oder doch Cancellara? Rogers nun mittlerweile ohne Chance, Cancellara mit unnachahmlichen Stil noch vorne. Petacchi oder Cancellara? Petacchi zieht an Cancellara vorbei, Ciolek und Bennati wohl auch. Das ist der Sieg für Alessandro Petacchi! Zweiter Platz für Daniele Bennati tatsächlich und dann schon Gerald Ciolek, der das Hinterrad auf den letzten Metern noch wechseln musste. Starke Leistung des Kölners. Vierter Platz nur für Mark Cavendish und dann erst Fabian Cancellara, der dann doch noch 4 Leute passieren lassen musste. Jimmy Casper hat auch noch Michael Rogers platziert, der hinter ihm auf Rang 7 liegt. Der Rest nun im Videotext.
Wir sagen auf wiedersehen bis morgen und zeigen ihnen nun die Bilder des Tagessiegers! Ciao!

01. PETACCHI Alessandro (ALM)
02. BENNATI Daniele (BBO)
03. CIOLEK Gerald (GCE)
04. CAVENDISH Mark (THR)
05. CANCELLARA Fabian (SAX)
06. CASPER Jimmy (BMC)
07. ROGERS Michael (RRC)
08. HONDO Danilo (VAC)
09. HAUSSLER Heinrich (SIL)
10. WEYLANDT Wouter (FUJ)
11. VAN AVERMAET Greg (SAX)
12. CHAVANEL Sébastien (COF)
13. LEQUATRE Geoffroy (QST)
14. FREIRE GOMEZ Oscar (RAB)
15. VELO Marco (MRM)



Petacchi schlägt den Rest auf der 12. Etappe der Tour

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#53

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 22.07.2009 23:42
von Harryhase der V. | 303 Beiträge

Willkommen zur 13. Etappe der Tour de France von Vittel nach Colmar, über 200km.

So langsam wird die Tour ernst für alle Beteiligten, denn die entscheidende 3. Tourwoche steht an und hier wartet noch so einiges auf die Fahrer.

Die heutige Etappe gibt uns also einen kleinen Vorgeschmack und möglicherweise sehen wir auch einen Schlagabtausch der Favoriten.

Werfen wir mal einen Blick auf das heutige Profil



Oh.. das ist die Falsche Grafik.



Ah, da haben wir die richtige. Verzeihen sie diesen Fehler.

Also 5 Bergwertungen gilt es heute zu absolvieren.
Je 2 der dritten bzw. 2. Kategorie und ein Berg der 1. Kategorie.
Dieser Berg der 1. Kategorie, der Col du Platzerwasel ist zugleich mit 1193m das Dach der Etappe.

Besonders zu einer Favoritenattacke würde sich jedoch der Col du Firstplan mit seinen gut 700m eignen. Dies ist der letzte Anstieg des Tages und liegt rund 20km vor dem Ziel.


Das Feld befindet sich mittlerweile übrigens kurz vor dem Gipfel des Platzerwasels und die Spitzengruppe ist schon drüber hinweg.
Diese Gruppe entstand relativ spät, denn zu beginn versuchen viele Teams ihre Fahrer vorne unter zu bringen, doch es dauerte lange bis man dann 5 Mann fahren lies, mit denen alle Teams leben konnten.

Dies waren
DE LA FUENTE RASILLA David (COF)
ELMIGER Martin (VAC)
PEREIRO SIO Oscar (QST)
MOREAU Christophe (ALM)
COBO ACEBO Juan José (FUJ)


Also eine recht starke Gruppe. Mit dem Spanier Pereiro haben wir sogar den Toursieger von 2006 in dieser Gruppe, aber auch mit Moreau einen ehemaligen, starken Rundfahrer und auch Cobo, Elmiger und de la Fuente haben ihre Qualitäten.

Diese Gruppe hat wie bereits erwähnt die ersten drei Berge des Tages hinter sich gebracht.

Am ersten Anstieg, dem Côte de Xertigny, einem nur 2km langen und 5,3% steilen Anstieg gabs folgendes Ergebnis

01. MOREAU Christophe (ALM)
02. DE LA FUENTE RASILLA David (COF)
03. COBO ACEBO Juan José (FUJ)

Der nächste Anstieg war der Col de la Schlucht. Mit seinen 8,9km war er schon wesentlich länger, aber dafür auch nur 4,2% steil und somit ein Anstieg der 2. Kategorie

Dieses Mal konnte sich der ehemalige Toursieger die Punkte sichern.

01. PEREIRO SIO Oscar (QST)
02. COBO ACEBO Juan José (FUJ)
03. MOREAU Christophe (ALM)
04. DE LA FUENTE RASILLA David (COF)
05. ELMIGER Martin (VAC)


Und zuletzt überquerte die Gruppe also den Col du Platzerwasel. 8,7km mit 7,6% im Schnitt - das tut schon weh.
Vorallem bei den heutigen Wetterbedingungen. 32° und strahlender Sonnenschein. So kommt zwar die schöne Gegend besser zur Geltung, aber einfacher macht es dies den Fahrern sicherlich nicht.

Am Platzerwasel also folgendes Ergebnis.

01. COBO ACEBO Juan José (FUJ)
02. MOREAU Christophe (ALM)
03. PEREIRO SIO Oscar (QST)
04. DE LA FUENTE RASILLA David (COF)
05. ELMIGER Martin (VAC)
06. BRAJKOVIC Janez (THR)
07. GARATE Juan Manuel (RAB)
08. DESSEL Cyril (BBO)


Brajkovic, Garate und Dessel holten die letzten Punkte aus dem Feld heraus und somit ist schnell zu erkennen welche Teams im Feld die Nachführarbeit organisieren.

Diese Nachführarbeit trägt auch ihre Früchte, so wurde der Maximalvorsprung von 4:38 bei km 130 bereits auf 2:12 gesenkt.


Für die Spitze steht nun der Col du Bannstein auf dem Programm. Der einfachsten Erhebung am heutigen Tag. 2,1km mit nur 5,1% sind hier zu bewältigen.

Und auch hier setzt sich nun Oscar Pereiro durch

01. PEREIRO SIO Oscar (QST)
02. COBO ACEBO Juan José (FUJ)
03. MOREAU Christophe (ALM)


Ich sollte ihnen noch die Sprintwertungen nachreichen, die irgenwie im Kampf um die Bergwertungen völlig untergegangen sind.
Jedoch waren sie auch nicht sonderlich spektakulär, da sie beidemal einfach überfahren wurden.

01. ELMIGER Martin (VAC)
02. PEREIRO SIO Oscar (QST)
03. DE LA FUENTE RASILLA David (COF)

Im feld wird immernoch unermüdlich Tempo gemacht und so wird die Gruppe wohl noch am Firstplan gestellt werden.
Insgesamt geht es auf einer Länge von 8,4km bergauf und dabei gilt es fast 500 Höhenmeter zu überwinden, was einer Durchschnittssteigung von 5,4% und somit einem Berg der 2. Kategorie entspricht.
Und da gehen ausm Feld heraus direkt ein paar fahrer in die Offensive.
Hier sehen wir jetzt Chavanel.

Eine sehr unübersichtliche Situation, da soeben auch de la Fuente und Elmiger aus der Spitze zurückgefallen sind bzw vom Feld gestellt werden. Vorne haben sich Moreau und Pereiro jetzt jedoch erstmal behaupten können.
Aber Pereiro nun mit Problemen wie uns Radio Tour meldet.
Da haben wir es im Bilde, Moreau löst sich leicht und da wird Pereiro nun auch schon von den Fahrern geschlcukt die sich aus dem feld absetzen konnten.

Mal schauen, da haben wir Michele Scarponi, Andreas Klöden, den bereits erwähnten Sylvain Chavanel und von Saxo Bank müsste das Igor Anton sein.


SCARPONI Michele (QST)
KLÖDEN Andreas (GCE)
CHAVANEL Sylvain (FUJ)
ANTON HERNANDEZ Igor (SAX)

Ahh, hier haben wir nun eine Einblendung. Also es ist Igor Anton.
Diese vier nun auf der Verfolgung von Moreau, Pereiro bereits durchgereicht.

Hier sind wir wieder mit den Bildern bei Moreau, der schaut sich bereits um und sieht wie sie nun von hinten rangeflogen kommen.

Hier nun eine Übersicht des aktuellen Rennstandes

G1
MOREAU Christophe (ALM)

G2 +4"
ANTON HERNANDEZ Igor (SAX)
KLÖDEN Andreas (GCE)
CHAVANEL Sylvain (FUJ)
SCARPONI Michele (QST)

Peloton +13"


Und da sind die vier jetzt schon bei Moreau. Der versucht sich hier nochmal dran zu klammern, aber man sieht ihm die Strapazen der Etappe an und es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis er hier reissen lassen muss.
Ja, da verschärft Scarponi nochmal und zack ist Moreau ein paar Meter zurück.
Vielleicht kommt er ja in der Abfahrt nochmal ran.

Die Bergwertung steht nun an. Folgendes Ergebnis am Firstplan

01. ANTON HERNANDEZ Igor (SAX)
02. KLÖDEN Andreas (GCE)
03. CHAVANEL Sylvain (FUJ)
04. SCARPONI Michele (QST)
05. MOREAU Christophe (ALM)


Moreau wird hier also noch vor dem Feld geführt, aber leider haben wir im Moment keine Informationen zum Vorsprung der Spitzengruppe bzw zu Moreau.

Wir geben jedenfalls nochmals kurz ab in die Werbung und sind dann pünktlich zum Finale wieder da.




' ' ' ' '


Da sind wir wieder und es herrscht klarheit über die Rennsituation.

2km vor dem Ziel sieht es so aus

G1
ANTON HERNANDEZ Igor (SAX)
KLÖDEN Andreas (GCE)
CHAVANEL Sylvain (FUJ)
SCARPONI Michele (QST)

Peloton +30"

Die Gruppe harmoniert sehr gut, aber wirklich ziehen gelassen werden sie auch nicht. Hinten kontrollieren vorallem BBox, Astana und Ag2r das Feld und den Vorsprung der Gruppe.

Nurnoch 1km und jetzt muss man sich Gedanken machen wer die Etappe wohl holen wir.
Wenn sie jetzt nicht groß anfangen zu taktieren, dann dürfte Chavanel in einem Sprint wohl der stärkste sein.
Am schwierigsten wirds wohl für den Basken Igor Anton, dem seine Stärken im Hochgebirge liegen, aber sicher nicht im Sprint.
Und da tritt er auch an, das ist die einzige Wahl die er hat. 500m vor dem Ziel geht Igor Anton von der letzten Position los und versucht sein Glück.
Klöden reagiert sofort und versucht das Ding zu zufahren. Chavanel und Scarponi kleben auch direkt am Hinterrad. Noch 200m. Anton gestellt. Klöden versuchts jetzt von vorne.
Chavanel geht nun aus dem Windschatten, Scarponi versucht mit zu ziehen.
Chavanel zieeeeht und gewinnt.
Sie für Sylvain Chavanel und zweiter wird mit Haaresbreite Vorsprung Scarponi vor Klöden und dann Igor Anton, der hier nichtsmehr hinzusetzen konnte.
Da kommt auch schon das Feld, angeführt von Kim Kirchen, der hier den Sprint gewinnt.

Wir verabschieden uns für heute mit den Bildern vom Sieger des Tages - Sylvain Chavanel.



Servus Adieu und Tschüss!



Ergebniss:

01. CHAVANEL Sylvain (FUJ)
02. SCARPONI Michele (QST)
03. KLÖDEN Andreas (GCE)
04. ANTON HERNANDEZ Igor (SAX)
05. KIRCHEN Kim (THR) +32"
06. TROFIMOV Yury (ALM)
07. SANCHEZ GONZALEZ Samuel (SIL)
08. CUNEGO Damiano (SAX)
09. CONTADOR VELASCO Alberto (AST)
10. ZUBELDIA AGIRRE Haimar (AST)
11. GESINK Robert (AST)
12. FÉDRIGO Pierrick (COF)
13. EVANS Cadel (RAB)
14. FREIRE GOMEZ Oscar (RAB)
15. CASAR Sandy (FDJ)

Rest der Favoriten haben die gleiche Zeit, die Sprinter kommen mit einem Rückstandt von 4.52 ins Ziel

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#54

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 25.07.2009 00:00
von AvA | 821 Beiträge

Halle und herzlich Willkommen zur Zusammenfassung der 14. Etappe der Tour de France. Das heutige Teilstück führte von Colmar nach Besancon über 199 leicht hügelige Kilometer. Die heutige Etappe ist wohl die letzte erstmal auf der die Sprinter eine Chance haben dürften, da in den nächsten Tagen die schwere und hohen Berge auf die Fahrer warten werden. Allerdings könnten die beiden Bergwertungen der 3. Kategorie sowie die weiteren kleinen Hügel im Laufe der Etappe dafür sorgen, dass auch die Ausreißer eine Chance haben. Hier erstmal das Profil der heutigen Etappe:

[/size] [size=125]étape 14


Gleich zu beginn attackierten folgende 2 Fahrer und kamen auch sofort weg:

Zitat
[b]Ausreißergruppe:

Loosli (QST)
Offredo (FDJ)



Allerdings kontrollierte zunächst Astana im Hauptfeld das Tempo und später dann auch BBox und Columbia, sodass die beiden Ausreißer nie richtig wegkamen, diese teilten sich ihre Kräfte aber gut ein und konnten sich so sehr sehr lange vorne halten und wurden erst auf dem letzten Kilometer gestellt. Hier aber erstmal die Ergebnisse der Zwischenwertungen:

Zitat
1.Sprintwertung:
1. Loosli (QST)
2. Offredo (FDJ)
3. Cavendish (THR)

2.Sprintwertung:
1. Offredo (FDJ)
2. Loosli (QST)
3. Cavendish (THR)

3.Sprintwertung:
1. Offredo (FDJ)
2. Loosli (QST)
3. Cavendish (THR)

1.Bergwertung:
1. Loosli (QST)
2. Offredo (FDJ)
3. Astarloza (THR)
4. De la Fuente (COF)

2.Bergwertung:
1. Loosli (QST)
2. Offredo (FDJ)
3. Astarloza (THR)
4. Voigt (BBO)




Da die Ausreißer dann also kurz vor dem Ziel eingeholt wurden und es keinen Angriff mehr gab, kam es zu einem Massensprint. Die Züge von Rabobank und Cofidis behaupteten sich in diesen, wobei der von Cofidis für McEwen etwas stärker war, an dem dann zudem noch Petacchi, Cavendish und van Avermaet hangen. Van Avermaet hatte aber in diesem 4-Kampf keine Chance. Auch Petacchi schaffte es nicht mehr an McEwen vorbeizufahren und so nutzte Cavendish die Gunst der Stunde und sicherte sich hier den Etappensieg. Ab morgen geht es dann wieder in die Berge und damit um den Kampf in der Gesamtwertung.

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#55

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 25.07.2009 23:59
von Kai | 999 Beiträge

Herzlich Willkommen zur 15. Etappe der Tour de France!
Endlich geht es wieder in die Berge. Und sofort erwartet die Fahrer bei der ersten Alpenetappe eine durchaus anspruchsvolle Bergankunft in Verbier und wir erwarten heute, dass die Favoriten auf den Gesamtsieg auch um den Etappensieg fahren und das sich das bisher noch sehr ungeordnete Bild in der Gesamtwertung etwas ordnet. Hier ist das Profil der heutigen Etappe:



Wie man sieht warten heute 207,5 Kilometer mit insgesamt sechs Bergwertungen auf die Fahrer. Fast direkt nach dem Start in Pontarlier geht es bergauf und auch in der Folge wartet ein recht munteres Auf und Ab, bevor dann ein Flachstück den Weg zum letzten Berg des Tages, einem Berg der ersten Kategorie, ebnet. Dieser Berg ist mit 8,8 Kilometern zwar recht kurz, dafür mit 7,5 % Steigung im Durchschnitt aber ziemlich steil. Die anderen Schwierigkeiten neben diesem Berg sind wohl vor allem die lange Wegstrecke, 207,5 Kilometer sind ja wahrlich kein Pappenstiel, die bisherigen kräftezehrenden ersten beiden Tourwochen sowie die große Anzahl an Bergen, sodass wir heute so gut wie sicher einen Favoritensieg erleben werden, doch wer auch immer heute als Erster das Ziel in Verbier erreicht, ist wahrlich ein verdienter Sieger.

Das Rennen begann heute um 12 Uhr bei einer angenehmen Temperatur von 20° Celsius mit einer kurzen Flachpassage, bevor es dann direkt zur ersten Bergwertung des Tages hinauf ging. Die Côte du Rafour war mit 3,7 Kilometern Länge und einer durchschnittlichen Steigung von 5% aber nur ein Vorgeschmack auf den Tagesabschluss in Verbier. Auf jeden Fall wurde diese Bergwertung dazu genutzt, die Ausreissergruppe des Tages zu bilden. Dies war eine recht langwierige Angelegenheit, denn es dauerte seine Zeit, bis die Favoritenteams endlich mit einer Ausreissergruppe zufrieden waren. Die erste Attacke kam direkt am Fuß des Anstieges von David de la Fuente, dem sofort der Schwede Thomas Lövkvist folgte, doch da war es zuerst das Fuji-Team, das etwas dagegen hatte. Mit gesamter Mannschaftsstärke setzten sie nach. Das Motiv ganz klar: Das Verhindern weiterer Bergpunkte für David de la Fuente. Um das gepunktete Trikot wird uns noch ein heißer Kampf erwarten, den de la Fuente heute verlor. Und auch die nächste Attacke, diesmal von Luis Leon Sanchez Gil wurde vereitelt. Diesmal nicht von Fuji-Servetto, sondern von mehreren Teams mit vereinten Kräften, da Sanchez Gil nach wie vor eine hervorragende Position in der Gesamtwertung einnimmt, nach seinem geglückten Fluchtversuch in den vergangenen Tagen. Da dieses Tauziehen um die Gruppe des Tages so lange dauerte, kam es bei der ersten Bergwertung zum Sprint um die Punkte. Und wer suchte da seine zweite Chance? Natürlich, David de la Fuente. Der kleine Spanier, den die Fuji-Kameraden aus den Augen verloren zu haben schienen zog den Sprint früh an und sicherte sich relativ konkurrenzlos die Bergpunkte und stockte so sein Konto weiter auf, wenn auch nicht sehr erheblich. Auf die weiteren Plätze kamen Mikel Astarloza, Luis Leon Sanchez Gil, dessen Fluchtversuch gerade erst zu Ende war, und der Schwede Thomas Lövkvist, der die Punkte im "Vorbeigehen" einsammelte. Hier die Übersicht an der ersten Bergwertung:

Zitat
Km 8.0 - Côte du Rafour:

01 DE LA FUENTE RASILLA David (COF)
02 ASTARLOZA Mikel (COL)
03 SANCHEZ Luis-Leon (RAB)
04 LÖVKVIST Thomas (COL)



Und nach der Bergwertung, da ging er weiter, der Kampf um den Platz in der Ausreissergruppe. Diesmal war es ein anderer Spanier, nämlich Francisco Mancebo vom Team Katyuscha, der die Attacke setzte, als man sich bereits im Mini-Anstieg zur zweiten Bergwertung des Tages befand. Die Rede ist vom Col des Etroits, der mit 1,5 Kilometern Länge und 5% Steigung wie sein Vorgänger ein Berg der dritten Kategorie war. Der ehemalige Tour-Vierte Mancebo wurde erstmal fahren gelassen und bekam kurz nach seiner Attacke prominente Unterstützung aus dem Feld, nämlich den Italiener Gilberto Simoni. Der erfahrene Italiener schloss schnell zum Spanier Mancebo auf und die beiden machten sich so gemeinsam, und also nur zu zweit, vom Feld gebilligt, auf den Weg zur Vorausfahrt nach Verbier. Die Tatsache, dass beide anstandslos fahren gelassen wurden, spricht ebenso wie die Ergebnisse der beiden Oldies in dieser Saison eine klare Sprache: Simoni und Mancebo sind recht weit von den Leistungen früherer Tage entfernt. Nichtsdestotrotz sind sie natürlich noch immer vor allem starke Bergfahrer und konnten sich auch langsam, aber stetig, immer weiter vom Peloton absetzen. Daraus resultierend waren es auch Mancebo und Simoni, die die Höchstpunktzahl am zweiten Berg des Tages unter sich ausmachten, jedoch friedlich und schiedlich ohne Attacke. Anders lief es im Peloton, wo wieder heftig um die Punkte gekämpft. Wieder war es de la Fuente, der die Restpunktzahl abstauben wollte, doch diesmal hatte Mikel Astarloza etwas dagegen und sicherte sich Rang drei auf dem Col des Etroits. Rang vier immerhin noch für de la Fuente.

Zitat
Km 18.5 - Col des Etroits:

01 SIMONI Gilberto (QST)
02 MANCEBO Francisco (KAT)
03 ASTARLOZA Mikel (COL)
04 DE LA FUENTE RASILLA David (COF)



Nun kehrte erstmal Ruhe ins Renngeschehen ein, die Gruppe des Tages war gefunden und alle schienen erstmal zufrieden. Erstmal, denn spannend sollte es natürlich erst gegen Ende, hinauf nach Verbier werden. Eine typische Etappe war das heute, auf der man die Tour de France nicht gewinnen, aber sehr wohl verlieren konnte. ein einziger schlechter Tag, ein einziger Hungerast und alles könnte vorbei sein. Doch vor dem Showdown zum Ende dieser Etappe gab jedoch immerhin noch drei andere Anstiege zu erklimmen. Zwar nicht ganz so schwere wie der letzte, doch auch noch ordentlich. Zuerst die Côte de La Carriere, dann die Côte de Prévonloup. Beides waren Anstiege der dritten Kategorie und beide sollten im Verlauf dieser Etappe wie erwartet keine herausragende Rolle spielen, sodass wir das Renngeschehen bis zum vorletzten Anstieg vielleicht etwas kürzer widergeben können, um am Ende dann mehr Zeit für die wirklich entscheidenden Dinge zu haben:

Zitat
Nun, das Rennen nahm quasi seinen vorgezeichneten Verlauf nach der zweiten Bergwertung bis zum Fuße des Col de Mosses. Im Feld gab es viele Teams, die Interesse daran hatten, dass Mancebo und Simoni nicht durchkamen und sie machten es dem Duo auch mehr als schwer, sie machten ein erfolgeiches Ende dieses Ausreissversuchs unmöglich und verringerten den Rückstand nach Kilometer 71 kontinuierlich. An genau diesem Punkt hatten Simoni und Mancebo ihren Maximalvorsprung von 3:48 Minuten erreicht. Jener schmolz also wie angesprochen so wie Schnee in der Sonne. Naja, ganz so schnell nun auch nicht, aber doch merklich. Dafür verantwortlich im Feld waren die Teams der absoluten Sieganwärter des heutigen Tages. Allen voran natürlich das Team des spanischen Topfavoriten Alberto Contador, das bisher noch recht erfolglos seine Kreise bei der Tour de France zieht. Das sollte sich heute ändern. Ebenso oft an der Spitze sah man Caisse d´Epargne und BBox Bouygues Telecom. Mit Armtrong bzw. Klöden und Schleck bzw. Leipheimer sicher zwei Teams mit starken Kapitänen und hervorragenden Edelhelfern, wenn auch in der Breite nicht so stark aufgestellt wie Astana oder das vierte Team, das sicht regelmäßig an der Nachführarbeit beteiligte, Saxo Bank. Ihr Joker war natürlich der jüngere Bruder BBox-Kapitäns Fränk Schleck, Andy Schleck. Diese vier Teams zeichneten dafür verantwortlich, dass Simoni und Mancebo heute chancenlos waren und als größten Erfolg den Gewinn vieler Bergpunkte verbuchen konnten. Denn nicht nur bei Berg Nummer zwei und drei, auch bei Berg Nummer vier und fünf waren es die beiden, die die meisten Bergpunkte einheimsen konnten. Hier die Übersichten über die dritte und vierte Bergwertung des Tages:

Zitat
Km 54.0 - Côte de La Carrière:

01 SIMONI Gilberto (QST)
02 MANCEBO Francisco (KAT)
03 ASTARLOZA Mikel (COL)
04 DE LA FUENTE RASILLA David (COF)

Km 74.0 - Côte de Prévonloup:

01 SIMONI Gilberto (QST)
02 MANCEBO Francisco (KAT)
03 ASTARLOZA Mikel (COL)
04 DE LA FUENTE RASILLA David (COF)



Identische Ergebnisse also, wie man sieht, an der Côte de La Carriére und der Côte de Prevonloup. Beide Anstiege hatten mit einer Durchschnittssteigung von 5% noch recht humane Steigungsprozente, was dem zu dieser Zeit schon recht erschöpften Ausreissergruppe sichtlich entgegenkam. Im Feld hingegen bereitete man sich mit diversen Nahrungsmitteln auf das erste wirklich große Hindernis, den Col des Mosses vor. Dieser war mit 13,8 Kilometern der deutlich längste Anstieg des Tages bis dato, jedoch mit durchschnittlich 4% auch nicht gerade der steilste Berg. Dennoch sollte das Rennen an diesem Anstieg richtig Fahrt aufnehmen.




Das war also unsere kurze Zusammenfassung der Rennkilometer 20 bis 120, bevor es dann also zum Col des Mosses hinauf ging und das Tempo erstmals richtig angezogen wurde bergauf. Dieses Bemühen trug zwar nicht unbedingt Früchte, was abfallende Fahrer anging, erfüllte aber in sofern seinen Zweck, dass alle Fahrer bei höherem Tempo nun mal mehr Kraft aufwenden müssen, was letztlich natürlich dem Stärksten zu Gute kommt. Deswegen war es wohl nicht überraschend, dass es ausgerechnet das Team Astana war, das das Tempo bereits anzog. Und bei ihrem starken Aufgebot mussten bereits zu diesem Zeitpunkt starke Bergfahrer wie Zubeldia, Karpets und Horner herhalten um das Rennen schwer zu machen. Direkt sichtbare Folgen außer dem Anschlussverschluss einiger Sprinter, darunter auch der zweifache Etappensieger Mark Cavendish, blieben, wie angedeutet, jedoch erstmal aus. Außer der Tatsache, dass der Vorsprung des Ausreisserduos Mancebo und Simoni noch schneller schwand und die beiden lediglich 30 Sekunden über die Kuppe hinein in die Abfahrt retten konnten. Im Feld war es diesmal dann nicht mehr David de la Fuente, der um die Bergpunkte sprintete, sondern nur noch sein Landsmann Mikel Astarloza vom Team Columbia, wo man nach dem bis dato schwachen Abschneiden von Wiggins wohl sozusagen ein drittes Standbein sucht. Neben dem Kampf um das Gelbe und das Grüne Trikot wollte man nun auch im Kampf um das Gepunktete Trikot eingreifen. Was daraus in den kommenden Tagen wird, bleibt abzuwarten, Astarloza jedenfalls sicherte sich Platz drei am Col des Mosses vor einem Astana-Trio, bestehend aus Zubeldia, Horner und Karpets, das die Punkte wahrlich nicht interessierte. Hier die Übersicht der Bergwertung:

Zitat
Km 135.0 - Col des Mosses:

01 SIMONI Gilberto (QST)
02 MANCEBO Francisco (KAT)
03 ASTARLOZA Mikel (COL)
04 ZUBELDIA Haimer (AST)
05 HORNER Chris (AST)
06 KARPETS Vladimir (AST)



Wie man sieht, war Simoni erneut vorne und konnte sein Punktekonto so erneut gut aufstocken. Ob das Bergtrikot für ihn oder vielleicht auch für seinen Fluchtgefährten Mancebo noch zum Thema wird während dieser Tour de France? Ich würde dies vor durchaus realistisch halten, gerade weil beide in der Gesamtwertung schon recht weit zurück sind und für Etappensiege in den Alpen dürften absolute Topleistungen erforderlich, wozu die beiden wahrscheinlich nicht im Stande sind. Zumindest nicht aus dem Peloton gegen die mittlerweile größeren Namen wie Schleck, Contador und Co. Mit der Herrlichkeit der beiden Oldies war es jedenfalls bei Kilometer 161 vorbei, sie wurden vom Feld gestellt und durchgereicht, sodass das Rennen also quasi von Neuem begann.

Die Spannung war fast mit den Händen greifbar als sich das Peloton, aufgereiht wie eine Perlenkette, in Richtung Verbier und somit auch in Richtung Schlussanstieg durch die traumhafte Landschaft der französischen Pyrenäen schlängelte. Einer jedoch schien es kaum noch abwarten zu können und attackierte bereits 5 Kilometer vor dem Anstieg nach Verbier. Und zwar der amtierende Zeitfahrweltmeister Gustav-Erik Larsson. Was genau er mit dieser Attacke bezweckte, bleibt wohl sein Geheimnis, er wurde jedoch 500 Meter nach Beginn des richtigen Anstieges eingeholt, da das Tempo im Feld nun am Schlussanstieg enorm hoch war.


Überraschende Attacke, die jedoch sofort vereitelt wurde: Gustav-Erik Larsson


Hier vor der heißen Phase noch mal die Daten dieses Anstiegs: 8,8 Kilometer lang und im Schnitt 7,5% steil. Maximal waren es in kurzen Abschnitten 8,7% Steigung, die Fahrer hatten es mit einem sehr regelmäßigen Anstieg zu tun. Und das Tempo war nun hoch, sehr hoch sogar, wie bereits angesprochen. Weiterhin waren die absoluten Favoritenteams von Contador und der beiden Schlecks dafür verantwortlich. Während Astana schon Robert Gesink nach vorne schickte, war für Saxo Bank mit Damiano Cunego bereits ein ehemaliger Grand Tour Sieger im Tempo. BBox beteiligte sich großteils durch sein junges Talent Daniel Martin an der Führungsarbeit. Und bei diesem großen Namen an der Spitze, besonders natürlich bei Gesink und Cunego, der gegenwärtig vor einem Wechsel zu Silence-Lotto stehen soll, verloren immer mehr Fahrer den Anschluss an die Führungsgruppe. Sechs Kilometer vor dem Ziel wurde Albert Contador dann unruhig und auf seine Anweisung hin, zog Gesink das Tempo noch mal enorm an. Es war mehr eine Attacke als alles andere und nur die absolute Elite konnte folgen. Große Namen hatten auch schon Probleme, wie etwa Levi Leipheimer, immerhin amtierender Vuelta-Zweiter und Giro-Dritter und der Titelverteidiger Cadel Evans etwas überraschend. Gesink selbst musste seiner Attacke kurze Zeit später Tribut zollen, er hatte seine Arbeit für Contador gemacht, für ihn das Feld bereitet.
5,7 Kilometer vor dem Ziel bestand nach Gesinks Glanzleistung also folgende Rennsituation:

Zitat
Peloton:
KLÖDEN Andreas (GCE)
ARMSTRONG Lance (GCE)
SCHLECK Fränk (BBO)
SCHLECK Andy (SAX)
CONTADOR VELASCO Alberto (AST)

1. Verfolger: +15 Sek.
EFIMKIN Vladimir (MRM)
CASAR Sandy (FDJ)
LEIPHEIMER Levi (BBO)
ASTARLOZA CHAURREAU Mikel (THR)
WIGGINS Bradley (THR)
KREUZIGER Roman (SAX)
GESINK Robert (AST)
SANCHEZ GONZALEZ Samuel (SIL)

2. Verfolger: +28 Sek.
BRAJKOVIC Janez (THR)
ANTON HERNANDEZ Igor (SAX)
ZUBELDIA AGIRRE Haimar (AST)
EVANS Cadel (RAB)
SANCHEZ GIL Luis Leon (RAB)
PELLIZOTTI Franco (SIL)
VALJAVEC Tadej (SIL)
ROGERS Michael (RRC)


3. Verfolger: +44 Sek.
GERDEMANN Linus (THR)
MARTIN Daniel (BBO)
DI GREGORIO Rémy (FDJ)
DESSEL Cyril (BBO)
ROLLAND Pierre (FDJ)
KNEES Christian (MRM)
MARTINEZ Egoi (FUJ)
KARPETS Vladimir (AST)
PEREIRO SIO Oscar (QST)
SEVILLA Oscar (RRC)



Durchaus bemerkenswert dabei: Cadel Evans nur in der zweiten Verfolgergruppe, und das obwohl er die letzte waschechte Bergetappe noch gewinnen konnte, und das vor Alberto Contador. Als positive Überraschungen könnte man vielleicht Andreas Klöden vermelden, der bei den Besten noch mithält. Zudem auch Vladimir Efimkin und Sandy Casar mit einer hervorragenden Leistung in der ersten Verfolgergruppe. Interessant sicher auch, dass Caisse d´Epargne mit Andreas Klöden und Lance Armstrong als einziges Team zwei Fahrer in der Spitzengruppe hatte. Und dazu noch zwei Namen, die auch die Tour-Zuschauer früherer Tage mit der Zunge schnalzen lassen, beide standen schon auf dem Tour-Podium, zu den Leistungen Armstrongs in der Vergangenheit muss ich wohl nicht mehr viel sagen. Und die Abstände zwischen den Gruppen, sie wuchsen. Zumindest die Abstände zwischen der ersten und der zweiten Gruppe, denn während in der ersten Gruppe Klöden beide Schlecks sowie Contador sehr an einem hohen Tempo interessiert waren, konnten sich in der Gruppe dahinter nur Bradley Wiggins für seinen Kapitän Mikel Astarloza sowie Sandy Casar, Vladimir Efimkin und Samuel Sanchez Gonzalez für die Tempoarbeit erwärmen. Zwar war die zweite Gruppe so, was Tempobolzer angeht, zahlenmäßig überlegen, doch die Qualität des Trios an der Spitze war einfach enorm. Darunter litt auch das Duo von Caisse d´Epargne. Besonders Andras Klöden hatte schon relativ stark zu kämpfen und musste schließlich gemeinsam mit seinem Kapitän Armstrong 4 Kilometer vor dem Ziel reißen lassen. Grund? Attacke Contador! Der Spanier flog in gewohnter Manier seinen Begleitern fast spielerisch davon. Die beiden Schlecks kämpften, sie wollten heute den Spanier ernsthaft gefährden, doch Contador riss eine Lücke und fuhr unbeirrt sein eigenes, rasantes Tempo Richtung Etappensieg Dahinter dann die Gebrüder Schleck und dahinter das Duo Klöden&Armstrong. In den weiter zurückliegenden Gruppen ging es vor allem darum, die Abstände in Grenzen zu halten, da Contador an der Spitze nun richtig ernst machte und Evans und Co bissen gewaltig auf die Zähne. Trotzdem sah es schlecht für sie aus, denn die Abstände zwischen den Gruppen und besonders nach vorne zu Contador und den Schleck, sie wuchsen immer weiter. Daran konnte auch die eifrige und aufopferungsvolle Tempoarbeit von Bradley Wiggins für Mikel Astarloza nicht viel ändern. Unglaublich, was der Brite für einen Sprung macht bei dieser Tour de France, was seine Qualitäten als Bergfahrer angeht! Er sah sogar noch stärker aus als sein Kapitän Astarloza.
Contador an der Spitze indes fuhr unbeirrt seinen sehr schnellen Trittrhythmus, während ca. 20 Sekunden dahinter eine sichtbare Allianz der beiden Schleck-Brüder versuchte, Contador noch einzuholen. Die beiden Luxemburger sind zwar keine Teamkollegen mehr, doch was böte sich in dieser Situation mehr an, als mit dem eigenen Bruder gemeinsame Sache zu machen? Und sie durften nicht nur nach vorne schauen zu Contador, sie mussten auch Zeit gutmachen auf den Rest der Konkurrenz. Besonders auf die starken Zeitfahrer, besonders auf Klöden und Armstrong, die sich immer noch zu zweit hinter den beiden Schlecks abmühten. Beide wechselten sich ab, doch man sah Klöden doch etwas längere Einheiten an der Spitze fahren. Ihr Rückstand wuchs dennoch unaufhaltsam, sowohl auf Contador, als auch auf die Schlecks. Als Contador unter der Flame Rouge bereits Vorkehrungen zum Jubeln traf, war der Rückstand des Duos Klöden & Armstrong auf die beiden Schlecks auf 25 Sekunden angewachsen. Dahinter bestimmte vor allem Samuel Sanchez Gonzalez zusammen mit Bradley Wiggins das Tempo. Doch einem war heute einfach nicht das Wasser zu reichen: Alberto Contador.
Der Spanier fuhr die letzten 4 Kilometer solo an der Spitze und hielt die neben ihm besten Bergfahrer der Welt, die Schlecks, Armstrong, Klöden, nicht nur auf Distanz, sondern vergrößerte seinen Vorsprung immer weiter. Oben drauf gab es den ungefährdeten Etappensieg in Verbier, mit dem Contador die heutige Demonstration seiner Stärke krönte. Mit ausgebreiteten Armen fuhr er über den Zielstrich und die Zeit lief gegen die beiden Schlecks, die sich noch einen brüderlichen Sprint um Rang zwei lieferten. Diesen gewann erwartungsgemäß Andy Schleck und belegte so mit 27 Sekunden Rückstand auf Contador einen guten zweiten Platz zeitgleich mit seinem Bruder. 27 Sekunden waren es also am Ende, eine achtbare Leistung des Brüder-Paars aus Luxemburg!
Nun wartete alles auf den siebenmaligen Sieger dieser ehrwürdigen Rundfahrt, doch die Uhr tickte und tickte, und sie blieb bei 58 Sekunden stehen. Also knapp eine Minute Rückstand für Armstrong, damit scheint das Unternehmen Toursieg Nr. 8 nicht gerade leichter zu werden. Kurz nach Armstrong kam dann sein völlig ausgepumpter Edeldomestike Klöden ins Ziel.


Erstatte nach dem Sieg sofort Meldung nach Hause: Alberto Contador

Anderthalb Minuten nach Contador trudelte dann der zweite Spanier ins Ziel. Samuel Sanchez Gonzalez. Der Spanier führte die erste Gruppe mit mehr als zwei Leuten ins Ziel, ihm folgten dabei Astarloza, Wiggins und der Edelhelfer Schlecks, Levi Leipheimer. Nun waren die Augen vor allem auf den amtierenden Tour-Sieger Cadel Evans gerichtet, doch er kam nicht und kam einfach nicht. Erst 141 Sekunden nach Contador kam Evans völlig erschöpft auf Platz 14. Noch hinter Vladimir Efimkin und dem bärenstarken Sandy Casar. Habe ich wen vergessen? Achja, vor Evans, Casar und Efimkin kam ein Duo ins Ziel, dem die Zukunft gehört: Roman Kreuziger und Robert Gesink. Platz 10 und 11 für die beiden vielleicht talentiertesten Jungprofis der Gegenwart mit 1:51 Minuten Rückstand.

Weitere Platzierungen, die Top 50 der Etappe, gibt´s in wenigen Augenblicken im Teletext, wo sie auch die Aktualisierung der Gesamtwertung einsehen können. Wir müssen uns aus Zeitgründen nun relativ schnell verabschieden und haben somit nur Zeit für in kurzes Fazit und die Top 10 des Tages:

Zitat
01 CONTADOR VELASCO Alberto (AST)
02 SCHLECK Andy (SAX) +27 Sek.
03 SCHLECK Fränk (BBO) s.t.
04 ARMSTRONG Lance (GCE) +58 Sek.
05 KLÖDEN Andreas (GCE) +1:01 Min.
06 SANCHEZ GONZALEZ Samuel (SIL) +1:36 Min.
07 ASTARLOZA CHAURREAU Mikel (THR)
08 WIGGINS Bradley (THR)
09 LEIPHEIMER Levi (BBO)
10 GESINK Robert (AST) 1:51 Min.




Fazit: Contador, fast schon unverschämt stark, schlägt das beste Bruderpaar im Radsport und wird auf dem Weg nach Paris kaum noch zu schlagen sein auf den Bergetappen. Oder? Cadel Evans hingegen ist die Enttäuschung des Tages, er kann sich von seiner Titelverteidigung wohl bereits verabschieden.

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#56

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 26.07.2009 23:38
von John Dahl | 97 Beiträge

Hallo und Herzlich Willkommen zur 16.Etappe der Tour D“France, heute geht es über 159.Kilometer von Martigny nach Bourg-Saint-Maurice. Diese sechzehnte Etappe ist wohl einer der schweren Bergetappen bei der diesjährigen Tour. Heute kann es zu weiteren Entscheidungen in Sachen Gesamtklassement geben. Noch führt ja der Baskische Fahrer Haimar Zubeldia knapp vor seinen spanischen Kollegen Luis Leon Sanchez und Alberto Contador. Aber nun erst mal etwas zum Schweizer Startort Martinach. Der Startort der heutigen Etappe liegt im Vallis einem der größten und schönsten Talgegend in der Schweiz. Martinach besitzt auch Sehenswürdigkeiten wie das schöne schloss oder die berühmten Wassermühlen. Martinach liegt etwa 500.Meter über dem Meeresspiegel und ist mit einer Gesamten Fläche von 25.Kilometern auch nicht das kleinste Städtchen. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 15.000 wo es außer ein paar Bergsteiger und Skifahrer keine besonderen Personen bei den Einwohnern zu geben scheint.


Hier noch mal einen Blick auf die Alpen Idylle Martinach

Nun wollen wir uns aber dem Radsport widmen und erst mal das Profil begutachten. Heute haben wir zwei Anstiege im Programm, einmal das Tour Dach der diesjährigen Tour , denn Sankt Bernhard, zweiter Berg der Etappe ist der kleine Bruder dieses Berges deswegen auch der kleine Sankt Bernhard. Diese beiden Berge warten heute auf die Fahrer. Gespannt sein kann man auch wer sich den heute die Bergwertungen, die einmal eine der höchsten und eine der 1.Kategorie beinhaltet. Auf der langen Abfahrt ins Ziel werden wohl wieder Fahrer wie Sylvain Chavanel oder Samuel Sanchez die ja extrem gute Abfahrer sind den Sieg unter sich ausmachen können. Es kann aber auch sein das die Bergflöhe ein Ausscheidungsverfahren am Kleinen Bernhardt machen werden.



Nun wollen wir ihnen aber erst mal die Zusammenfassung der ersten 115.Kilometern entgegen bringen, bevor wir dann Live ins Rennen einsteigen.

Zitat

Es ging etwa gegen 11.Uhr für die Fahrer los, Martinach wurde schnell hinter den Fahrern gelassen. Schon früh gab es viele Attacken auch von relativ vielversprechenden Fahrern. Es konnte sich nachher aber nur eine sechsköpfige Spitzengruppe bilden, da es den Teams mit den großen Favoriten zu Bunt geworden ist nach dem in den Pyrenäen noch so eine große Gruppe durch kahm. Nun wollen wir ihnen aber kurz zeigen wer den nun die Gruppe erreicht hat.

DI GREGORIO Rémy (FDJ)
KNEES Christian (MRM)
VOECKLER Thomas (FUJ)
SANCHEZ PIMIENTA Julien (RRC)
GERDEMANN Linus (THR)
SIMONI Gilberto (QST)

Eine gute Gruppe begab sich da auf den Weg, aber es war relative früh klar das hier ein Wunder geschehen muss dass die Ausreißer durchkommen. Aber am Sankt Bernhardt wollte das Feld noch nicht richtig und die Ausreißer konnten sich ein gutes Stück absetzen. Nun wollen wir ihnen aber das Ergebnis der Bergwertung nicht Vorenthalten. In einem packenden Bergsprint setzt sich Voeckler vor Gerdemann und Di Gregorio durch.

Col du Grand-Saint Bernard
01. VOECKLER Thomas (FUJ)
02. GERDEMANN Linus (THR)
03. DI GREGORIO Rémy (FDJ)
04. SANCHEZ PIMIENTA Julien (RRC)
05. SIMONI Gilberto (QST)
06. KNEES Christian (MRM)
Aus dem Hauptfeld sprintet dann noch Cobo heraus De la Fuente versucht da auch noch vergebens hinterher zu kommen, aber Cobo wurde auch noch geschlagen nämlich Pelizotti war etwas weiter unten schongegangen und holt sich den siebten Platz.
07. PELLIZOTTI Franco (SIL)
08. COBO ACEBO Juan José (FUJ)
09. DE LA FUENTE RASILLA David (COF)
10. EL FARES Julien (COF)

Aber wie gesagt De la Fuente hat schon jetzt so seine Probleme ich bin gespannt ober er nachher noch Punkte holen kann.


Der Sieger am Sankt Bernhard

Nun ging es in die Abfahrt die ohne Reibungen verlief, keinen Sturz und auch keine Panne. Am Fuße angekommen, sichert sich erst mal Simoni das Extrasümmchen an der Sprintwertung in Sarre. Nun ging es auch schon weiter in Richtung des kleinen Bernhardts und nun beginnt auch das Feld das Tempo zu erhöhen, ich sehe da vor allem Alberto Contadors Team Astana in der Führung. Und dann wurden hinten auch schon die ersten Helfer durchgereicht und es ging weiter Schlag auf Schlag bis jetzt wo wir Live ins Rennen einsteigen. Übrigens die Ausreißer haben noch einen Vorsprung von 2.12.Minuten.

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#57

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 27.07.2009 00:17
von John Dahl | 97 Beiträge

Hallo und Herzlich Willkommen wir sind hier mal wieder bei John TV. Wir befinden uns nun direkt im Anstieg zum kleinen Sankt Bernhard und wir sehen den gesamtführenden in der Führungsarbeit, auch eine relativ komische Art sein Trikot zu verteidigen. Aber er fährt wahrscheinlich für Teamkollege Conatdor der in den letzten Tagen eine wirklich gute Form zeigt. Ich höre gerade wir haben eine Einblendung welche Fahrer in der Favoritengruppe zu finden sind.

Zitat

CASAR Sandy (FDJ)
EFIMKIN Vladimir (MRM)
COBO ACEBO Juan José (FUJ)
ARMSTRONG Lance (GCE)
KLÖDEN Andreas (GCE)
ROGERS Michael (RRC)
LEIPHEIMER Levi (BBO)
SCHLECK Fränk (BBO)
ASTARLOZA CHAURREAU Mikel (THR)
KIRCHEN Kim (THR)
WIGGINS Bradley (THR)
SANCHEZ GONZALEZ Samuel (SIL)
PELLIZOTTI Franco (SIL)
VALJAVEC Tadej (SIL)
CONTADOR VELASCO Alberto (AST)
GESINK Robert (AST)
ZUBELDIA AGIRRE Haimar (AST)
PEREIRO SIO Oscar (QST)
EVANS Cadel (RAB)
ANTON HERNANDEZ Igor (SAX)
KREUZIGER Roman (SAX)
SCHLECK Andy (SAX)



Eigentlich noch sehr groß die Gruppe aber sie Bröckelt weiter. Jetzt sehe ich Zubeldia der die anderen gehen lassen muss. Auch Casar Pereiro und Igor Anton wollen nun nicht mehr folgen. So und in sechs Kilometern sind wir bereits oben am kleinen Bernhardt und Tempo Verschärfung Alberto Conatdor und jetzt wird die Gruppe wieder Aus einander gerissen. Vier Fahrer können Conatdor noch folgen danach bilden sich zwei weitere kleine Gruppen. Ich sehe aber ganz vorne Armstrong ist dabei und auch Fränk Schleck sehe ich da genauso wie seinen Bruder, die auch beide folgen können und nun sehe ich noch Astarloza, da ist eine Überraschung das er hier bei denen vorne mitwirkt. So die Ausreißer haben nun noch 20.Sekunden auf Contador und Co und wir haben noch drei Kilometer bis zur Spitze die zweite Gruppe besteht aus 10.Mann und man nennt sie Gruppe Sanchez er wird wohl da vertreten sein, aber die Gruppe hat schon 24.Sekunden Rückstand so wir sind oben am Bernhard. Zwei der Ausreißer konnten sich noch die Bergwertung schnappen der Rest wird völlig Entkräftet durchgereicht.

Col du Petit-Saint-Bernhard
01. DI GREGORIO Rémy (FDJ)
02. VOECKLER Thomas (FUJ)
03. CONTADOR VELASCO Alberto (AST)
04. SCHLECK Andy (SAX)
05. ASTARLOZA CHAURREAU Mikel (THR)
06. ARMSTRONG Lance (GCE)
07. SCHLECK Fränk (BBO)
08. COBO ACEBO Juan José (FUJ)

Cobo auch noch so weit vorne, in Gruppe zwei befindet sich auch Andreas Klöden und Cadel Evans. Die versuchen wieder nach vorne zu fahren. Auch Rogers soll in dieser Gruppe vertreten sein. Nun aber in die Abfahrt die Gruppe um Contador hatte einen Vorsprung um 42.Sekunden am Gipfel ob das wohl reicht dazwischen finden wir noch Voeckler und de Gregorio hat sich schon in Gruppe drei verabschiedet. So nun kommen wir auch schon in den Zielbereich, die fünf sind immer noch vorne und Attacke von Andy Schleck der will wohl den Etappensieg und der schockt Contador kein bischen. Er ist schon wieder dran aber Fränk und Astarloza sind auch noch dran aber Armstrong scheint ein bischen Probleme zu haben. Und da sind wir auf der Flame Rouge und sie kämpfen alle nochmals jetzt noch 300.Meter und Fränk Schleck geht aus dem Windschatten im Nacken sitzt Astarloza. Auch Contador geht nun in den Sprint. Nein Mikel Astarloza gewinnt die heutige Etappe er hatte wohl eine prächtigen Tag, zweiter wird Alberto Contador auf drei landet Fränk Schleck vierter wird Andy und sie haben alle die gleiche Zeit. Armstrong kommt mit einem Abstand von 5.Sekunden ins Ziel weiter 48.Sekunden trudelt die Gruppe um Klöden,Evans, Samuel Sanchez, Rogers und einigen mehr ein. Nochmals mit einem Abstand von 2.42 finden voeckler und Di Gregorio in Manier zussammen das Ziel. Dann kommt wohl die Helfer Gruppe Nummer 1, wo auch Zubeldia und Casar versteckt sind. So führ eine Einblendung des Ergebnisses fehlt uns heute die Zeit, aber Morgen im News Flash bekommen sie sicher dann alle Informationen in Sachen 16.Etappe.

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#58

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 28.07.2009 14:18
von Möve PCT | 977 Beiträge

Herzlich willkommen zur 17. Etappe der Tour de France, der Königsetappe über 5 Pässe mit dem Finale am Col de Romme und dem Col de la Colombiere.



Es geht also von Bourg St. Maurice nach Le Grand Bornand, und gleich am ersten Anstieg war das ganze Geschehen sehr umkämpft. Auf der heutigen fahrt wird wohl das Bergklassement gemacht, allerdings trafen so viel Interessen aufeinander, dass am End ein Kompromiss bei der ganzen Sache herauskam. Einige Teams hatten Interesse an einer kleinen Ausreißergruppe, allerdings drängten unglaublich viele Fahrer darauf in der Gruppe zu landen. Weder Fuji noch Cofidis oder Saxo Bank konnten sich mit einer Gruppe ohne ihre Bergwertungsspezialisten anfreunden, jedoch mussten alle drei Teams am Ende ihrem Kampf Tribut zollen und De la Fuente, Cobo und Cunego mussten alle aus dem Feld um die restlichen Punkte sprinten, denn erst bei dieser Gruppe gab das Feld zähneknirschend Ruhe:

Levarlet (FDJ)
Rolland (FDJ)
Larsson (GCE)
Wiggins (THR)
Pellizotti (LIQ)
F Masciarelli (SAX)

Keiner dieser Fahrer war so richtig weit vorne in der Bgerwertung platziert, dennoch stritten sich Pelizotti und Masciarelli regelmäßig um die Bergpunkte:

Bergwertung Cormet de Roselend (Kat. 1)
1. Pellizotti (SIL)
2. Levarlet (FDJ)
3. F Masciarelli (SAX)
4. Larsson (GCE)
5. Wiggins (THR)
6. Rolland (FDJ)
7. Cunego (SAX)
8. Cobo (FUJ)

Bergwertung Col de Saisies (Kat. 1)
1. F Masciarelli (SAX)
2. Pellizotti (SIL)
3. Wiggins (THR)
4. Larsson (GCE)
5. Levarlet (FDJ)
6. Rolland (FDJ)
7. Cunego (SAX)
8. De la Fuente (COF)

1. Sprintwertung
1. Rolland (FDJ)
2. Wiggins (THR)
3. F Masciarelli (SAX)

Dann ging es in den Anstieg zur Cote d’ Araches, vorne bekam Levarlet Probleme und das mittlerweile wieder etwas aufgefüllte Hauptfeld sollte wieder auf etwa 40 Fahrer zusammenschrumpfen, so wie zu Beginn als das Tempo wirklich hoch war. Bbox, Astana und Rock Racing bestimmten das Tempo, auch Jens Voigt war für Bbox in der Tempoarbeit zu sehen. Auch Cadel Evans war kurz relativ weit hinten zu sehen, erholte sich aber wieder von dieser offensichtlichen Schwächephase.

Andreas Klöden probierte dann eine Attacke, die Ausreißergruppe war aber 9min weg und er konnte so nicht zu dieser aufschließen sondern musste alleine kämpfen. Zu beginn der beiden Schlussanstiege war er auch wieder gestellt.

Bergwertung Cote d’ Araches (Kat. 2)
1. F Masciarelli (SAX)
2. Pellizotti (SIL)
3. Wiggins (THR)
4. Rolland (FDJ)
5. Larsson (GCE)
6. Levarlet (FDJ)

2. Sprintwertung
1. Larsson (GCE)
2. F Masciarelli (SAX)
3. Pellizotti (SIL)

43km vor dem Ziel
Der Fuß des Anstieges ist jetzt erreicht. Etwa 50 Fahrer befinden sich im Feld. Bbox und Astana arbeiten schon über 2 Wochen und man merkt, dass der Etappensieg nicht das allerhöchste Ziel ist. Der Vorsprung stieg fast stetig an für die Ausreißergruppe, 9min also der Vorsprung und nur die Arbeit von Rock Racing, die eindeutig noch frischer sind, hält das Feld im Rennen. Levarlet ist nur noch etwa 3min vor dem Feld und wird wohl gleich überholt.

32km vor dem Ziel
Ja gleich sind sie am Col de Romme, der wurde zum ersten Mal bei der Tour befahren, und jetzt kriegt Wiggins in der Spitzengruppe ein paar Probleme. Er hielt bisher bei dieser Tour ganz gut mit. Potential ist zu erkennen, aber die Vorbereitung für diese Tour war nicht gerade für die Berge ausgelegt. Er hängt sich noch hinten ran aber kann nicht mehr führen.
Daniel Martin erhöht nun das Tempo im Feld. Dieses zieht sich lang und die ersten haben auch schon Probleme. Astarloza muss nun dem hohen Kräfteverschleiß der letzten Tage Tribut zollen, auch an Klöden ging seine vorherige Attacke nicht spurlos vorrüber. Von Sastre ist gar nichts mehr zu sehen.

29km vor dem Ziel

Vorne gehen sie mit immer noch 7 min Vorsprung über die Bergwertung. Dahinter testet Frank schon mal an! Nur ein kurzer Antritt, keine Panik, die großen Favoriten sind da. Oh nein, sein Bruder muss wieder von Anton herangeführt werden.

Jetzt kommen sie an die Bergwertung, auch Andy ist wieder dran.

Bergwertung Col de Romme (Kat. 1)
1. Pellizotti (SIL)
2. F Masciarelli (SAX)
3. Rolland (FDJ)
4. Larsson (GCE)
5. Wiggins (THR)
6. F Schleck (BBO)
7. Valjavec (SIL)
8. Samy Sanchez (SIL)

Sastre übrigens hat sich in seiner typischen Manier an der Gruppe festgebissen. Zu seinem Pech nur an der von Astarloza.

25km vor dem Ziel
Vor dem Einstieg in den Colombiere also noch mal tiefes Durchatmen bei Saxo Bank. Andy ist noch ein sehr junger Fahrer, der Junge ist 24 und mit Sicherheit noch nicht frei von gelegentlichen Formschwankungen. Seinem Bruder wird das geringere Potential bescheinigt, dafür ist er schon erfahrener und konstanter unterwegs.

22km vor dem Ziel
Jetzt geht’s endlich rund! Leipheimer forciert das Tempo, Contador und Kreuziger setzen ganz souverän nach, jetzt kommen auch Samuel Sanchez, da ist Evans, Armstrong, Andy Schleck mit großer Anstrengung, Martinez auch stark, er ist da, natürlich kann auch F Schleck bei seinem Teamkollegen mitgehen. Probleme für Gesink und auch Anton kann nicht mehr schneller.

Bbox bläst zur großen Attacke! Es geht Frank Schleck und erneut setzt erst mal Contador nach. Evans fällt ab. Jetzt sehr unüberichtlich und wir müssen kurz abwarten was passiert.

20km vor dem Ziel
So die Situation hat sich etwas geklärt, und Gott sei Dank geht es jetzt heute richtig ab. Andy Schleck hat sich offensichtlich übernommen als er sich richtig festbeißen wollte. Anton versucht ihn jetzt mit hochzutragen, die Contador-Gruppe konnte er nicht mehr halten. Mal ein Überblick:

Vorne die Spitzenreiter, es sind immer noch ... nein es sind nur noch 4, Wiggins musste jetzt abreißen lassen und auch Larsson und Rolland sind am Berg im Endeffekt nicht ganz so stark wie Zottl und Masciarelli. Wiggins einige Sekundn hinter ihnen, dann mit 5min Rückstand Contador, F Schleck und die haben mit Kreuziger Unterstützung bekommen. Armstrong noch in Sichtweite hinter ihnen, auch Martinez konnte jetzt aufschließen. Dazwischen noch Leipheimer. Samuel Sanchez im Moment mit 1min Rückstand, bei ihm Rogers. Andy 1:24min hinter Contador, Evans hat schon 2:31min zu diesem.

17km vor dem Ziel
Attacke von Rolland! Hui der sucht die Flucht nach vorne, Masciarelli ist überrascht, Pellizotti bleibt dran und Larsson kann nur noch seinen Rhythmus gehen.
Evans hat währenddessen 3min hinter Contador zu Andy Schleck aufgeschlossen, der also heute seinen schlechten Tag bei dieser Tour erlebt. Armstrong währenddessen hat kurz auf Martinez gewartet und beide rücken jetzt näher an Contador ran. Der macht erst mal kein Tempo, F Schleck kann doch nicht mehr und Kreuziger will nicht, um Andy nicht ganz abzuschießen.

Rolland und Pelizotti konnten sich jetzt leicht absetzen, aber Masciarelli macht sich auf die Verfolgung. Immer noch der Vorsprung bei mehr al 4min.

16km vor dem Ziel
Kreuziger mit einer Attacke, will damit den Rhythmus von Frank brechen, Contador kontert aber, die beiden jetzt kurz vor Frank. Der fährt aber wieder ran. Währenddessen Armstrong und der starke Martinez fast wieder dran. Andy hat ne relativ große Gruppe gefunden und mit Anton an der Seite kann er den Rückstand jetzt etwas kontrollieren.

15km
Bergwertung! Pelizotti bekommt die Punkte von Rolland geschenkt, Masciarelli mit 5sec Rückstand auch fast wieder dran. Larsson scheint auch noch nicht verloren

Bergwertung Col de la Colombiere (Kat. 1)
1. Pellizotti (SIL)
2. Rolland (FDJ)
3. F Masciarelli (SAX)
4. Larsson (GCE)
5. F Schleck (BBO)
6. Kreuziger (SAX)
7. Armstrong (GCE)
8. Contador (AST)

Wir sehen also Armstrong und Martinez dran an Contador und Co., auch Wiggins wurde geschluckt, konnte sich aber nur knapp hinter Gruppe halten. Immer noch 3min trennen sie von den Spitzenreitern.

4km vor dem Ziel

Kurz vor dem Ziel hat Masciarelli den Anschluss an seine mittlerweile wieder 3 Begleiter verloren. In einer Kurve verbremste er sich, verlor das Hinterrad und verliert nun Sekunde um Sekunde. Auch irre wie sich die Favoritengruppe hier runter stürzt, mit dem Resultat, dass auch Andy nicht mehr näher kommt, genauso wenig Evans, der immer noch bei ihm ist. Sastre haben wir mit 5min zu Contador gemeldet bekommen.

Zieleinlauf

Jetzt geht’s also auf die Zielgerade, Larsson probierts noch mal!

Die anderen beiden folgen und es läuft auf einen Sprint raus. Pelizotti geht als Erster raus, Rolland dahinter! Er ist eine der Überaschungen der Tour und vielleicht krönt er sie heute??? Larsson hält auch noch dagegen! Jetzt geht Pelizotti vorbei und er wird gewinnen! Larsson konnte immerhin noch Rolland abwehren. Da kommt Masciarelli... na ja wenigstens in der Bergwertung liegt er jetzt nicht schlecht. Mal schaun wer das Trikot übernimmt.

1:52min Rückstand für die Favoritengruppe, Contador ist der Maßstab. Samy Sanchez verliert auf ihn 1:23min, Rogers 1:34min, jetzt die Gruppe mit Andy und Evans... 3:21min sind es am Ende... also doch ne Packung aber ums Podium wird Andy vielleicht noch fahren können. Das ist sehr schade für den jungen sympathischen Luxemburger, aber im gehört die Zukunft. Sastre mit 4:43min gegenüber Contador.


Heute der Stärkste: Franco Pellizotti

Und da blendet uns die Regie auch schon das Ergebnis ein:

1. Pelizotti (SIL)
2. Larsson (GCE) s.t.
3. Rolland (FDJ)
4. F Masciarelli (SAX) +24sec
5. F Schleck (BBO) +1:52min
6. Armstrong (GCE) +1:52min
7. Contador (AST) +1:52min
8. Martinez (FUJ) +1:52min
9. Kreuziger (SAX) +1:52min
10. Wiggins (THR) +1:52min
11. S Sanchez (SIL) +3:15min
12. Scarponi (QST) +3:26min
13. Rogers (RRC) +3:26min
14. Leipheimer (BBO) +3:26min
15. Evans (RAB) +5:13min
16. Anton (SAX) +5:13min
17. A Schleck (SAX) +5:13min
18. Kirchen (THR) +5:13min
19. Valjavec (SIL) +5:13min
20. Casar (FDJ) +5:15min
21. Efimkin (MRM) +5:46min
22. Gesink (AST) +5:46min
23. Sastre (ALM) +6:35min
24. Brajkovic (THR) +6:35min
25. Cesar Veloso (VAC) +6:35min
26. LL Sanchez (SIL) +6:35min
27. Astarloza (THR) +6 :35min
28. Rujano (LIQ) +6:35min
29. P Velits (SIL) +6:35min
30. D Martin (BBO) +6:35min

Im Gesamtklassement haben wir mal kurz überschlagen, würde mich sehr wundern wenn Contador nicht gelb übernehmen würde, und dann dürfte es zwischen Armstrong und Samy Sanchez relativ eng werden. Die Bergwertung ist dagegen noch ein großes Mysterium. Warten wir mal die Siegerhrung ab. Ich allerdings verabschiede mich und bedanke mich bei ihnen fürs zusehen

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#59

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 29.07.2009 18:00
von frank_schleck | 211 Beiträge

Hi und hallo zum Zeitfahren bei der 19. Etappe der Tour de France 2009. Heute geht es über rund 40 Kilometer durch Annency und auf die Fahrer wartet dabei zudem ein Berg der 3. Kategorie, der im Kampf ums Bergtrikot, der ja so spannend wie nie, weil ohne Zwischenstände präsentiert, in die entscheidende Phase geht, wichtige Punkte bringen könnte.
Viel wichtiger aber könnte diesbezüglich morgen der Col de l´Escrinet oder übermorgen der Mont Ventoux mit 20, bzw. sogar 40 Punkten sein. An jedem Tag kann von nun an die Rundfahrt entschieden werden, leichte Etappen gibt es nicht mehr. Es wird so spannend wie nie zuvor, vor allem wenn übermorgen der König der Berge, der Mont Ventoux wartet. Der legendäre Anstieg wurde vom Tourtross zuletzt 2002 befahren. Nach einem Blick auf das Profil der heutigen Etappe und die Einschätzung von live-radsport gehen wir gleich in gewohntem Format mit den letzten 20 Fahrern live auf die Strecke.

Zitat

Annecy ist der Schauplatz des zweiten Einzelzeitfahrens im Verlaufe der Tour 2009 und bietet den in dieser Diszplin herausragenden Gesamtfavoriten wie Cadel Evans oder Denis Menchov vor der gefürchteten Ankunft auf dem Mont Ventoux die letzte Chance für eine Verschiebung zu sorgen, auch um bei der letzten Bergankunft nur reagieren statt agieren zu müssen. Da lediglich eine als Bergwertung der dritten Kategorie ausgeschriebene Erhebung von dreieinhalb Kilometern länge die ansonsten flache Topographie unterbricht, sind bergstarke Zeitfahrer wie Alberto Contador nicht unbedingt im Vorteil, könnten jedoch von Schwächen der anderen an jener Stelle profitieren.

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#60

RE: Tour de France (GT)

in Rennberichte 29.07.2009 18:22
von frank_schleck | 211 Beiträge

Zitat
01. CANCELLARA Fabian (SAX)
02. WIGGINS Bradley (THR) + 0.19
03. LARSSON Gustav Erik (GCE) + 0.21
04. ROGERS Michael (RRC) + 0.27
05. ZABRISKIE David (QST) + 0.38
06. CLEMENT Stef (GCE) + 0.58
07. MILLAR David (AST) + 1.09
08. LANG Sebastian (BBO) + 1.31
09. KNEES Christian (MRM) + 1.49
10. GUTIERREZ PALACIOS José Ivan (AST) +2.11
11. LÖVKVIST Thomas (THR) + 2.30
12. EFIMKIN Vladimir (MRM) + 2.43
13. GERDEMANN Linus (THR) + 3.08
14. EL FARES Julien (COF) + 3.23
15. VOIGT Jens (BBO) + 3.29
16. RABON Frantisek (SIL) + 3.48
17. POSTHUMA Joost (RAB) + 3.54
18. SEVILLA Oscar (RRC) + 4.04
19. ANTON HERNANDEZ Igor (SAX) + 4.18
20. ARVESEN Kurt-Asle (RAB) + 4.33
21. MARCATO Marco (MRM) + 4.38
22. COSTA Rui (COF) + 4.51

Rest: 5:26

[/size]

Mit dem aktuellen Zwischenstand im Ziel geht sie los, unsere Übertragung hier aus Annency.
Es gehen noch 20 Fahrer von der Rampe und die einzige erwähnenswerte Frage ist wohl, ob noch jemand Fabian Cancellara schlagen kann.

[size=85]

Zitat
01. 89 ZUBELDIA AGIRRE Haimar (AST) 0,00
02. 9 SANCHEZ GIL Luis Leon (RAB) 0,01
03. 21 SANCHEZ GONZALEZ Samuel (SIL) 0,06
04. 81 CONTADOR VELASCO Alberto (AST) 0,44
05. 177 SCHLECK Andy (SAX) 2,53
06. 71 ARMSTRONG Lance (GCE) 3,11
07. 1 EVANS Cadel (RAB) 3,22
08. 141 ASTARLOZA CHAURREAU Mikel (THR) 3,45
09. 131 CASAR Sandy (FDJ) 3,55
10. 77 KLÖDEN Andreas (GCE) 5,34
11. 57 SCHLECK Fränk (BBO) 5,40
12. 147 KIRCHEN Kim (THR) 5,46
13. 173 CUNEGO Damiano (SAX) 6,13
14. 174 KREUZIGER Roman (SAX) 6,59
15. 175 MASCIARELLI Francesco (SAX) 7,14
16. 54 LEIPHEIMER Levi (BBO) 7,51
17. 82 GESINK Robert (AST) 7,52
18. 11 CHAVANEL Sylvain (FUJ) 7,57
19. 92 BRUSEGHIN Marzio (ALM) 8,04
20. 59 DESSEL Cyril (BBO) 8,45



So heißen dann auch die verbleibenden 20 Starter. Wir beginnen also mit Cyril Dessel von BBOX Bouygues Telecom, dem Franzosen, der vor einigen Jahren ja mal eine Etappe gewann, das gelbe Trikot trug und Siebter im Gesamtklassement des wichtigsten Rennens der Welt wurde. Auf dem Zeitfahrrad ist er jedoch nicht zuhause. Mein Tipp ist ein Platz zwischen 30 und 50. 5-4-3-2-1-Up! Cyril Dessel ist unterwegs und wie gewohnt liegt unser Augenmerk nun total auf den Top20, die starten und nicht auf dem Rest.
Nach Dessel haben wir noch einige weitere Fahrer, die starten. Logischerweise die umgekehrte Reihenfolge des oben eingeblendeten aktuellen Gesamtklassements.
Demnach der Nächste ist Marzio Bruzeghin und der ist wahrhaftig ein exzellenter Zeitfahrer. Dieser einfache, sehr auf Zeitfahrfähigkeiten basierende Kurs dürfte ihm liegen. Die Top10 sind mit etwas Glück drin. Nun ist auch er unterwegs. Bevor der französische Volksheld und Zeitfahrmeister Sylvain Chavanel startet, gehen wir eben in eine kurze Pause.

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